Felix M. schrieb:
- Bei der letzten Umwandlung der nichtidealen Spannungsquelle zur
nichtidealen Stromquelle, woher weiß ich dann, dass mein Ri=R2+R3 ist
und nicht R2||R3?
Weil R2 und R3 nach der Umwandlung der Strom- in Spannungsquellen in
Serie und nicht parallel liegen (s. Anhang).
- Vor deinem Tipp habe ich versucht I3 über die Stromteilerregel
zusammenzufassen und bin dabei zu einer etwas anderen Lösung gekommen,
die auch R4 mit einbezieht. Warum kann ich denn R4 in der korrekten
Lösung vernachlässigen bzw. warum spielt R4 hier keine Rolle?
Wo genau in der Schaltung siehst du einen Stromteiler? Auf welchen Strom
beziehst du dich, und in welche Zweige teilt er sich auf?
Rainer W. schrieb:
Wer hat denn diese Aufgabe formuliert?
Das Thévenin-Theorem besagt, dass die Umformung in ein
Thévenin-Äquivalent möglich ist,
Das ist ja schon einmal der erste Schritt. Wenn diese Möglichkeit nicht
bestände, könnte man sofort abbrechen, da die Aufgabe dann unlösbar
wäre.
gibt aber keinen konkreten Weg dafür vor. Folglich kann es bei der
schrittweise Vereinfachung auch nicht helfen.
Das ist zwar richtig, aber in der Aufgabenstellung steht nirgends, dass
/ausschließlich/ das Tévenin-Theorem und keine weiteren Regeln verwendet
werden dürfen.
Die korrekte Lösung unter Zuhilfenahme des Thévenin-Theorem entsprechend
dem Wortlaut der Aufgabenstellung muss also heißen:
Eine Lösung existiert. Konkrete Werte/Formeln liefert das Theorem nicht
;-)
Nein, das wäre keine korrekte Lösung, da explizit nach der Vereinfachung
der Schaltung gefragt wird.
Der Hinweis auf das Tévenin-Theorem dient dazu, dem Schüler/Studenten
den für diese Aufgabe einfachsten Lösungsweg vorzugeben. Ein anderer
Lösungsweg, der zum selben Ergebnis führt, aber mit mehr Schreiberei
verbunden ist, wäre das Überlagerungsprinzip (s. Beitrag von Robert).