Die Motorwicklungen von NiCad Maschinen waren wegen der elektromagnetischen Gesetzmäßigkeiten ("Amperewindungen", niedrige Akkuspannungen) recht kräftig dimensioniert (dicke Drähte, wenig Windungen = VIEL Strom)
Die ersten LiIon Maschinen waren dagegen mit dünneren Drähten und mehr Windungen ausgestattet weil die ersten LiIon Akkus diese Ströme nicht abkonnten. Das war dann erheblich weniger robust und hat reihenweise die LiIon Akkus gekillt.
Dein Vorhaben steht und fällt mit guten Hochstromakkus weil du einen "NiCad Motor" nun mit LiIon Abetreiben willst!
Schließe mal deinen Schrauber per Kabel an eine 24Volt Autobatterie an und messe die Ströme unter Last! Du wirst staunen.
Das Video ist grenzwertig: der Typ setzt die (gebrauchten!) LiIons ohne weitere Isolierung einfach so zusammen und vertraut nur auf eine Lage Kaptonband jeweils am Kopf. Gerade bei den extremen Belastungen in einem Bohrhammer kann es zu hohen Temperaturen im Akkupack kommen die simple Schrumpfschläuche dann zum Durchschlagen bringen: Kurzschlußgefahr!
Die Pappröhren der NiCads waren da nicht zum Spaß drauf! Mindestens eine Lage dünne Pappe zwischen den verschiedenen Potentialen müsste doch noch platzmäßig passen.
Das gezeigte BMS hat einen Balancer und sieht nach >100A Klasse aus. Ist wohl ein 10s Universaltyp den man beliebig reduzieren kann (er nimmt die oberen Anschlüsse raus) Grundsätzlich gute Wahl, die Auswahl in CN ist riesig.
An den verwendeten Nickelstreifen und der Schweißmaschine sieht man daß er das nicht zum ersten Mal macht! Ich habe jedes Mal einen Heidenrespekt vor möglichen Kurzschlüssen.