Operationsverstärker, Spannungskonditionierung

OP #7533063
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Guten Tag zusammen,

ich bin neu im Thema Operationsverstärker. Ich habe mich zwar schon gut eingelesen, allerdings finde ich keine Schaltung, die mir weiterhilft.

Ich habe eine Eingangsspannung von 2,56 - 3,16 V. Diese möchte ich mit 2,56 V subtrahieren um einen Bereich von 0 - 0,6 V zu erhalten. Anschließend soll diese mit 4,23 multipliziert werden, um einen Ausgangsspannugsbereich von 0-2,56 V zu erhalten. Die Versorgungsspannung wäre 12 V und GND.

Kann mir jemand bitte eine Beispielschaltung zeigen, mit der ich mein Problem lösen kann?

Vielen Dank. Gruß :)

#7533077
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Hots H. schrieb:

Ich habe eine Eingangsspannung von 2,56 - 3,16 V. Diese möchte ich mit 2,56 V subtrahieren um einen Bereich von 0 - 0,6 V zu erhalten. Anschließend soll diese mit 4,23 multipliziert werden, um einen Ausgangsspannugsbereich von 0-2,56 V zu erhalten. Die Versorgungsspannung wäre 12 V und GND.

Schwierig, kaum ein OpAmp liefert genau 0V wenn er nur 0V als Versorgung hat.

1
2.56V ------------|+\
2
                  |  >--+-- Ausgang
3
               +--|-/   |
4
               |        |
5
Eingang --60k--+--256k--+

Wo du ausreichend genaue 2.56V herbekommst, weiss ich nicht, aber nahe liegt nahe die Referenzspannung des ADC.

#7533183
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Hots H. schrieb:

Kann ich dann den OP ganz normal an die Versorgungsspannung mit 12v und GND anschließen?

Naja, den OP vielleicht schon, den anderen OP vielleicht nicht. Es gibt nicht nur einen ... Manche vertragen 30V und mehr, andere nur 5V.

Alle Potentiale von Referenz, Signal und Versorgung auf ein Bezugspotenzial legen?

Die (negative) Versorgung des OP kann bei manchen OPs als Bezugspotential verwendet werden. Es wird aber keine (oder nur sehr spezielle) geben, die unterhalb dieses Bezugspunkts eine Spannung am Eingang verarbeiten können und auch nur ausgesuchte, die das bis zur negativen Versorgung können. Genauso können nur bestimmte Typen (fast) 0V am Ausgang.

Man tut sich wesentlich leichter und ist in der Auswahl des OP wesentlich offener, wenn man eine symmetrische Versorgung hat.

#7533188
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Klaus H. schrieb:

Man tut sich wesentlich leichter und ist in der Auswahl des OP wesentlich offener, wenn man eine symmetrische Versorgung hat.

Ob der Aufwand für ein symmetrische Versorgung lohnt, hängt von den tatsächlichen Anforderungen und nicht von theoretischen Randbedingungen ab. Alleine die Anforderung von genau 4,23 für die Verstärkung lässt Zweifel aufkommen, ob das Konzept schon den Weg von der Theorie in die Umsetzbarkeit gemacht hat. Alleine Widerstandstoleranzen, Offset-Spannungen oder Ausgangsströme können einem da in der Praxis einen Strich durch die weit von der Praxis entfernte Theorie machen.

#7533197
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Hots H. schrieb:

@Michael B Kann ich dann den OP ganz normal an die Versorgungsspannung mit 12v und GND anschließen? Alle Potentiale von Referenz, Signal und Versorgung auf ein Bezugspotenzial legen?

Dir wurde schon mehrfach gesagt, dass ein OpAmp der V- an 0V hat, nie genau 0V liefern wird, sondern je nach Modell etwas mehr.

Natürlich beziehen sich alle Signale auf GND.

12V ist ok wenn der OpAmp das aushält, es gibt ja auch Modelle die nur bis 5V vertragen.

Beitrag #7533766 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7533768
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Hots H. schrieb:

In wie weit beeinflusst ein Schwanken der Versorgungsspannung die Ausgangsspannung?

Solange dein Ausgangssignal innerhalb der im Datenblatt spezifizierten Grenzen liegt (Output Swing), sehr wenig. Wie wenig, sagt der Parameter PSRR (Power Supply Rejecetion Rato, auch SVR = Supply Voltage Rejecetion Ratio). Bei Standard-OPAs liegt der meist im Bereich 80-100dB.

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