Was ist das für Material (Isolationsplatte)

#7537737
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Michael B. schrieb:

Gerhard O. schrieb:

Gibt es übrigens eigentlich einen funktionellen Asbestplatten Ersatz? Asbestus ist ja nicht mehr cool.

Glimmer

https://www.ebay.de/itm/364496106920

Glimmer ist ja sehr nützlich, sicher, aber nicht so formbar wie Asbestus Formteile.

Ich habe übrigens eine 12.7mm dicke Asbestusplatte, die ich gerne als Unterlage beim Hartlöten und sonstigen Umgang mit Flammen verwende. Danach kommt sie wieder zur Aufbewahrung in eine luftdichte Plastikhülle. So sollte sich das Gesundheitsgefahrenpotential in vertretbaren Maße begrenzen.

#7537905
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Gerhard O. schrieb:

Ich habe übrigens eine 12.7mm dicke Asbestusplatte, die ich gerne als Unterlage beim Hartlöten und sonstigen Umgang mit Flammen verwende. Danach kommt sie wieder zur Aufbewahrung in eine luftdichte Plastikhülle. So sollte sich das Gesundheitsgefahrenpotential in vertretbaren Maße begrenzen.

Es braucht ja nicht viele Fasern um gefährlich zu sein und in anbetracht, dass es quasi völlig ungefährliche Lösungen gibt...ok, jeder wie er meint.

Gast #7537910
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Hans schrieb:

Kann mir jemand sagen was das für Material ist - es soll vor Wärme isolieren?

Das ist Kunsststoff, da hat mal eigentlich in der Schule diverse Möglichkeiten der Materialbestimmung gelernt (Dichte bestimmen, brennprobe).

https://mediencommunity.de/content/237-erkennen-von-kunststoffen

Aber oft steht sowas auch in der Betriebsanleitung oder eine Materialkennnummer ist eingeprägt.

Natürlich kannste das auch an ein Labor schicken, das die mal ne Schadstoffbestimmung machen, wenn das dein eigentliches Anliegen ist.

PS: IMHO ist es aber ziemlich blöde eine solche Anfrage in einem Forum über mikrocontroller zu platzieren.

#7537966
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Hallo

Vorsicht (böse Falle) bei der Entsorgung:

Viele der lokalen "öffentlichen" bzw. kommunalen durch deine Müllgebühren bezahlten Entsorger und Sammelstellen nehmen Asbeststoffe auch in Kleinstmengen nicht an und verweisen auf spezialisierte, private, Entsorgungsbetriebe die oft auch recht abgelegen sind (lange anfahrt...) und deren "Pförtner" sich öfter extrem wichtig finden und von echter Freundlichkeit und vertrauen den zahlenden (letztendlich ihr Einkommen sichernden) Kunden gegenüber nie was gehört haben...

Und die Privaten kassieren Hemmungslos (meist nach Gewicht - und der Kram muss dann oft benässt -teilweise triefend nass- werden...) ab.

Da könnte man bei solchen Kleinstmengen schon auf so manche "böse" (nein nicht die hart Illegale - aber Fehlwürfe kommen ja vor...) Idee kommen ...

#7537996
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Gerhard O. schrieb:

Glimmer ist ja sehr nützlich, sicher, aber nicht so formbar wie Asbestus Formteile. Ich habe übrigens eine 12.7mm dicke Asbestusplatte

Du meinst, deine 12 mm Asbestplatte ist formbar ? Warum werden Anforderungen immer abstruser.

die ich gerne als Unterlage beim Hartlöten und sonstigen Umgang mit Flammen verwende. Danach kommt sie wieder zur Aufbewahrung in eine luftdichte Plastikhülle. So sollte sich das Gesundheitsgefahrenpotential in vertretbaren Maße begrenzen.

Sicher nicht, die Fasern fliegen so lange im Raum bis sie in deiner Lunge landen.

Dabei gibt es unterschiedlichste 'Lötplatten', 'Lötunterlagen' flexibel aus Silikon oder PAN Karbonfaser, oder starr aus Vermikulite, Keramik, Quartz. https://www.ebay.de/itm/312162254490

#7538006
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Martin S. schrieb:

Ich auch. Dachte auch, dass Asbest so super solide ist. Bis mir die Platte mit einem lauten Knall beim Heißlöten um die Ohren geflogen ist.

Das sind aber Grundkenntnisse, wenn in meiner Kindheit irgendwo etwas brannte, haben wir solche Stuecken dort reingeworfen und uns ueber das Knallen gefreut.

Da lernte ich dann, dass der Ruf besser ist, als das Material.

Das hat mit gut/schlecht nichts zu tun, das sind einfach nur die Materialeigenschaften von Asbestzementplatten.

Ganz schlechte Waermeleitung in Verbindung mit ganz schlecher Elaszitaet erzeugt bei ungleichmaessiger Erwaermung halt Spannungen ueber die Bruchgrenze hinaus.

#7538010
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Martin S. schrieb:

Ich auch. Dachte auch, dass Asbest so super solide ist. Bis mir die Platte mit einem lauten Knall beim Heißlöten um die Ohren geflogen ist.

Da lernte ich dann, dass der Ruf besser ist, als das Material.

Ist normal wenn das Material durchfeuchtet ist und dann das Wasser durch die Hitze zu Dampf wird. Da muss Asbest halt knatschtrocken sein wenn man es so nutzt. Siehe Kristallwasseranteil. https://de.wikipedia.org/wiki/Asbest

A bisserl denken muss man halt schon bevor man sowas nutzt...

Da lernte ich dann, dass der Ruf besser ist, als das Material.

Nix gelernt, denn: Das Problem sass VOR der Platte.

#7538194
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Wendels B. schrieb:

Das sind aber Grundkenntnisse, wenn in meiner Kindheit irgendwo etwas brannte, haben wir solche Stuecken dort reingeworfen und uns ueber das Knallen gefreut.

Und wie, ganze Dächer von den Platten, haben wir nach dem Grillen ins Feuer geworfen. War natürlich keinem von uns klar was das für Gefahren sind.

Wie mit präparierten Streichholzschachteln, die haben wir Lose in der Hosentasche gehabt. Heute ist das vermutlich herbeiführen einer sprengstoffexplosion und man darf es keinem mehr zeigen....

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