Hallo zusammen,
schönen 2ten Advent.
Nachdem die Wespen endlich tot sind, kann ich auch endlich das Terassenvordach zur Stromerzeugung umfunktionieren.
Ich hab mir überlegt, gleich einen etwas größeren Wechselrichter zu kaufen: Hoymiles HMS-2000-4T
Der lässt sich angeblich auch auf 600W/800W drosseln, und der Verkäufer "Mikrowechselrichter.eu" stellt auch die notwendigen Zertifikate kostenfrei aus (womit der Wechselrichter hier genauso teuer ist, wie bei günstigeren Anbietern).
Als Module würde ich vier von denen hier nehmen: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/solarmodule-trina-vertex-s-430w-black-frame-pv-module-neuer-preis/2621464080-84-5568
Ja, ich weiß, es ist Overkill mit dermaßen viel Leistung in die Drossel zu gehen, aber das Terassendach hat einen schlechten Winkel und Abschattung ist auch je nach Sonnenstand ein Problem, sodass ich die Leistungsgrenze möglichst lange am Tag ausnutzen möchte. Abgesehen davon ist es eher aus Spaß an der Freude als an Geldeffizienz (Modellbau wirft auch kein Geld ab).
Was ich allerdings bei den Hoymiles immer noch nicht blicke: Soweit ich das verstanden habe, arbeiten die mit 800 MHz und lassen sich deshalb nicht komfortabel ins LAN einbinden. Darum braucht man auch so nen dämlichen Dongel, der die 800 MHz ins WLAN konvertiert.
Der Verkäufer hier will dafür knapp 50 Euro haben: https://mikrowechselrichter.eu/products/hoymiles-dtu-wlite-s-hms-hmt-mikrowechselrichter
Lohnt sich das? Was kann man damit mehr? Der Versender stellt nur dann ein Zertifikat aus, wenn man ihm nachweist, dass man auch tatsächlich gedrosselt hat.
Ich hab gesehen, dass es auch vielfältige Möglichkeiten gibt, mit den Hoymiles zu kommunizieren - hauptsächlich irgendwelche ESP gebilde.
Ich persönlich interessiere mich eigentlich nur dafür, zu sehen, dass die Anlage tut, was sie soll, und will mich so wenig wie nötig mich mit dem Darumherum beschäftigen. Und ich muss natürlich die Drosselung ändern können. Was wäre hier praktikabel?
Schönen Sonntag, grüße M.S.