USB-Kabel identifizieren?

OP #7559164
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Hi

Kennt jemand diese USB-Kabel? Stecker sind USB-C an beiden Enden, Datenverbindung über LWL. Weiterhin sind noch 8 Kupferleitungen durchs Kabel gezogen (davon ev. welche parallel).

Welche Eigenschaften haben solche Kabel? Kann man sie als USB-C-Kabel verwenden? Wie kann ich solche Kabel testen?

Ein Test Verbindung zwischen Dockingstation und Tablet funktionierte nicht: keine Lade- und Datenverbindung, außerdem hat das Kabel die Dockingstation so durcheinandergebracht, daß der zweite Anschluß der Dockingstation auch nicht mehr funktionierte...

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#7559341
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Peter N. schrieb:

Werden dann auch HDMI-Kabel für Netzwerk verwendet? Oder was bedeutet "HDMI mit Ethernet"?

Ethernet-Frames werden über den HDMI Ethernet & Audio Return Channel übertragen. Dafür muss das Kabel ein zusätzliches Differential Pair haben, das an HPD/HEAC- (Pin 19) und Utility/HEAC+ (Pin 14) angeschlossen wird. Nicht alle Kabel haben Utility angeschlossen, oder es ist kein Differential Pair, d.h. verdrillt und mit kontrollierter Impedanz.

fchk

#7559343
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Peter N. schrieb:

Ist mir bislang noch nicht untergekommen.

In den letzten etwa fünf Jahren wurde es immer üblicher, daß Notebooks das unterstützen.

Und seitdem gibt es auch Monitore, die direkt einen USB-C-Eingang haben.

Peter N. schrieb:

Werden dann auch HDMI-Kabel für Netzwerk verwendet?

Als alleinige Anwendung sicher nicht.

Oder was bedeutet "HDMI mit Ethernet"?

Darüber können HDMI-Geräte sich die Netzwerkverbindung eines anderen HDMI-Geräts weiterreichen. Eine "Set-Top-Box" mit RJ45-Anschluss kann so dem SmartTV zum Ethernet verhelfen.

#7560184
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Peter N. schrieb:

Wieso wird da aber immer von Video geschrieben?

Unter USB verstehe ich Datenverbindung, was diese Daten beinhalten ist dabei irrelevant...?

Weil wenn man es auf Video beschränkt (Also USB C nur für Display Port alternative mode) dann braucht es nicht alle Leitungen (Z. B. keine bi-direktional getriebenen D+ und D- Leitungen die etwas mühsam für LWL sind).

Peter N. schrieb:

Ansonsten: An einem Ende eine starke Lichtquelle einbauen, am anderen Ende eine Fotodiode... :)

Tektronix macht das genau so (und auch andere im Hochspannungsumfeld): https://www.tek.com/en/products/oscilloscopes/oscilloscope-probes/isovu-isolated-probes

#7561857
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Harald K. schrieb:

Peter N. schrieb:

Ist mir bislang noch nicht untergekommen.

In den letzten etwa fünf Jahren wurde es immer üblicher, daß Notebooks das unterstützen.

Nicht nur die. Auch einige Grafikkarten für Desktops haben USB-C-Buchsen, wo ein DP-Signal rauskommt.

Und seitdem gibt es auch Monitore, die direkt einen USB-C-Eingang haben.

Die gibt es auch in der Variante mit einer eingebauten Dockingstation, d.h. man schließt den Laptop nur über das eine USB-C-Kabel an den Monitor an, und dann wird er darüber geladen, das Video-Signal geht darüber, und der Monitor hat noch einen USB-Hub, einen Netzwerk-Anschluss, analogen Audio-Ein- und Ausgang sowie einen DP-Anschluss für einen ge-"daisy-chain"-ten zweiten Monitor.

Christoph Z. schrieb:

Peter N. schrieb:

Ansonsten: An einem Ende eine starke Lichtquelle einbauen, am anderen Ende eine Fotodiode... :)

Tektronix macht das genau so (und auch andere im Hochspannungsumfeld):

Da sind allerdings die benötigten Leistungen wohl etwas niedriger.

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