kann mir einer erklären, was genau die Bauteile in der UZK Bereich machen?
Im Google habe ich Frequenzumrichter nur mit einer Bremsschopper in der Zwischenkreisspannung gefunden, aber nichts der gleiche wie im Bild Anhang.
Muss nur wissen, was der Orange Bereich mit den Widerstände macht.
Warum sie da sind.
danke für dein Antwort, allerdings lese ich auf der Seite
"Die Streuung der Leckströme von Elkos ist derart hoch, dass sie eine Symmetrierung der Spannungsabfälle über einer Serienschaltung von Elkos erfordert."
aber hier wird nicht von Widerstände erwähnt. Nur das die Elkos in serie geschaltet sind.
Was genau machen dann die Widerstände die parallel zu der Widerstände beschaltet sind?
Und der Widerstand in reihe mit den Elkos, da schriebst du:
Widerstand dient der Bergrenzung des Einschaltstroms. Und warum darf ich den auch kurzschließen, was macht das dann einen Sinn?
Was genau machen dann die Widerstände die parallel zu der Widerstände
beschaltet sind?
Auf Seite 3 des verlinkten Artikels wird das erklärt.
"Bei einer Serienschaltung von Elkos teilt sich die Spannung im Verhältnis der Isolationswiderstände der Kondensatoren, bzw. im Verhältnis der reziproken Leckströme der Kondensatoren, auf [8]. Um nun eine gleichmäßige Aufteilung der Spannung zu gewährleisten, sollte der Ruhestrom IQ durch einen Spannungsteiler aus Widerständen – gemäß Bild 5 – den (Betriebs-) Leckstrom um ein Mehrfaches übersteigen"
Widerstand dient der Bergrenzung des Einschaltstroms. Und warum darf ich
den auch kurzschließen, was macht das dann einen Sinn?
Der Einschaltstrom tritt nur beim Einschalten auf (wenn der Zwischenkreis leer ist). Sobald der ZK geladen ist, kann der Widerstand überbrückt werden, da nur noch so viel Strom nachfließt, wie aus dem Kondensator entnommen wird. Der Widerstand muss normalerweise sogar überbrückt werden, da sonst der gesamte Strom (der aus dem Elko entnommen wird, und deshalb von der anderen Seite wieder reinfließt) hohe Verlustleistund und nennenswerten Spannungsabfall am Widerstand verursachen würde.
Der Bremschopper scheint sich da rechts zu befinden. Die Dioden mit Überbrückungsschaltern sind dafür typisch. Real macht man das aber meist mit MOSFets oder Thyristoren/Triacs.
also dient diese Bauteile in der Zwischenkreis nicht als Bremsschopper?
Ganz eindeutig nicht.
und wie schütze ich die Zwischenkreis, wenn es zu Überladung der Kondensatoren kommt?
Dann explodiert doch oder nicht?
oder hat man Bremsschopper nur dann, wenn man einen Verbraucher am Lastbereich hat, der auch wie ein Motor als Generatorbetrieb läuft und Spannung erzeugt?
Soweit ich verstehe, darf ich hier als Last kein Motor betreiben?!
Der Bremschopper scheint sich da rechts zu befinden. Die Dioden mit
Überbrückungsschaltern sind dafür typisch. Real macht man das aber meist
mit MOSFets oder Thyristoren/Triacs.
Hi Matthias,
das rechte Teil ist der bekannte zwei-Punkt Wechselrichter. Ich habe nur ein Ausschnitt gepostet.
und wie schütze ich die Zwischenkreis, wenn es zu Überladung der
Kondensatoren kommt?
Dann explodiert doch oder nicht?
Das verhindert der FU für gewöhnlich mittels Software, er nimmt dem Motor die Magnetisierung weg.
Wenn unbedingt stark gebremst werden muss, und das nicht mittels Gleichstrombremse gemacht werden kann/darf, dann muss natürlich ein Bremswiderstand her, oder Rückspeisung ins Netz.
und wie schütze ich die Zwischenkreis, wenn es zu Überladung der
Kondensatoren kommt?
Dann explodiert doch oder nicht?
Das verhindert der FU für gewöhnlich mittels Software, er nimmt dem
Motor die Magnetisierung weg.
Wenn unbedingt stark gebremst werden muss, und das nicht mittels
Gleichstrombremse gemacht werden kann/darf, dann muss natürlich ein
Bremswiderstand her, oder Rückspeisung ins Netz.
Den letzten FU mit Bremschopper haben wir vor 25 Jahren eingebaut. Die
aktuellen speisen alle ins Netz zurück.
Bei uns im Werk werden nach wie vor hunderte FUs mit Chopper eingebaut.
Selbst an großen Hubwerken die nichts anderes machen als am Tag 1000 mal eine Last von 1200kg abzusenken. "Im Standard wäre das nicht vorgesehen"
Dagegen kommt nicht mal Don Quichotte an.
Lediglich in unseren Regalbediengeräten haben wir Antriebssteuerungen mit Rückspeisung.
Kann einer mir sagen, was das darstellen soll Bezug auf den
Frequenzumrichter?
Wenn Du uns vorliest was da steht....
Leider habe ich das Bild nur so. Daher kann ich auch nicht viel dazu sagen.
Aber ich dachte mir, anhand der Kennlinie könnte man evtl. feststellen, was das für eine Kennlinie ist.
ich habe jetzt das Bild neu gezeichnet.
Habe dazu zwei Fragen:
Der FU wird mit einem Ausgangsstrom(Iu) von 600A auf Drossellast betrieben.
FU_Verluste = 2,4kW und Drossel_Verluste = 3kW. Alle anderen Verluste sind vernachlässigbar.
Frage: Wie hoch ist I_Gesammt wenn UZK = 540V ist?
Was ist der wesentliche unterschied zwischen der Belastung des FUs mit einer Drossel und mit Motoren inkl. Belastungsmaschine?
Der FU wird mit einem Ausgangsstrom(Iu) von 600A auf Drossellast
betrieben.
FU_Verluste = 2,4kW und Drossel_Verluste = 3kW. Alle anderen Verluste
sind vernachlässigbar.
Frage: Wie hoch ist I_Gesammt wenn UZK = 540V ist?
Überlege dir, wie viel Leistung insgesamt im Gesamtaufbau (Umrichter+Drossel) "verloren geht", also in Wärme umgesetzt wird. Diese Leistung muss als Strom*Spannung wieder zugeführt wird (wegen Energieeerhaltung).
Also in diesem Fall Eingangsstrom*Eingangsspannung.
Gib Bescheid, wenn du danach noch mehr Hilfe brauchst.