Philip D. schrieb:
Ich glaube da bleibt mir nur praktikable Weg über einen FU.
Dann muss ich zwar leider wohl oder übel dann doch auf 400 Volt bzw. 16A
CEE wechseln.
Ich habe dann nämlich 2 FU im Einsatz und aus meiner Erfahrung komme ich
dann über die 10 mA Ableitstrom (Siehe DIN EN 60204-1 (VDE0113-1)).
Edit:
Bitte gerne um Korrektur, falls ich mit meinen Ansätzen zur elektrische
Ausrüstung von Maschinen falsch liege.
Edit2:
Lt. div. Suchmaschinen hat China 220 Volt. Kann es sein, dass die da
einfach 220 drauf geschrieben haben, weil L/N 220 Volt?
Und bei Drehstrom dann eben 380 V?
Gibt es ggf. eine Möglichkeit um den Motor zu testen?
Ich kann deinen Ausführungen nicht mehr folgen. Ob du in der Schule aufgepasst hast, weiß ich nicht.
Jedenfalls ist dieser Motor warscheinlich genauso sinnvoll gebaut und beschriftet wie einer von SEW oder Siemens, wenn man das Typenschild interpretieren kann. Testen muss man da nichts, nur lesen (können).
Ich lese dir mal vor
1 |
Typenbezeichnung | Nennfrequenz | Seriennummer
|
2 |
Nennleistung | Nennstrom | Schaltbild
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3 |
Nennspannung | Nenndrehzahl | Schaltbild
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4 |
Schaltsart | Betriebsart | Schutzart | Leistungsfaktor | Schaltbild
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5 |
Schalleistung | Gewicht | Isolationsklasse| Schaltbild
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6 |
Bauform | Norm | Baujahr
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Die Nennmotordaten beziehen sich auf die in der linken Spalte angegebene Schaltart DREIECK, das heißt 220V Strangspannung. Entsprechend dem Schaltbild lässt sich auf dem Motorklemmbrett Sternschaltung konfigurieren womit der motor dann mit 380V Aussenleiterspannung klarkommt. In dieser leistungsklasse ist 230V △ /400V Y ganz gewöhnlich.
Natürlich musst du einem Asynchronmotor ein Drehfeld geben. Ob mittels FU,CEE-Stecker, Perilex oder Steinmetzschaltung, das liegt in deiner Hand.
Also du hast einen Standard Asynchronmotor mit ganz üblichen Daten wie von europäischen Herstellern, ich sehe keinen Grund zu behaupten:
die Chinesen kopieren wieder ohne Sinn und Verstand und schreiben willkürlich Zahlen auf das Typenschild.
Was sollen die Chinesen denken, wenn Europäer mit Bildungslücken die Produkte nicht verstehen, und dann die Kompetenz des Herstellers in frage stellen?