wir haben hier ein altes Firmenschild (.5m x 4m) aus Blech mit (leider) aufgeschraubten Buchstaben.
Das Blech ist grau, soll aber schwarz.
Gerne mit Folie und nicht lackiert.
Aber wie bekommt man die Löcher, ca 20 Stk mit 3-4mm Durchmesser, so zu, dass sie durch eine Folie nicht mehr sichtbar sind.
Meine Sorge ist, dass das Schild im Sommer warm wird und die Spachtelmasse sich nicht so ausdeht, wie das Blech.
Je nach Material ,zuschweißen oder vernieten und dann Sichtseite
verschleifen vor dem beschichten.
Wenn es lötbar ist, die Löcher mit Lötzinn füllen. Hart löten mit Messinglot sollte auch gehen, wenn man es kann.
Dann verschleifen, spachteln, schleifen und lackieren.
zulöten oder GFK Spachtel ist richtig, Polyesterspachtel ist murks, das reißt dir wieder.
Wenn löten möglich, ist es die haltbarste Lösung, kleben mit Epoxy geht aber genauso gut
Hart löten mit Messinglot sollte auch gehen, wenn man es kann.
2x Zonk...
Wärme + Dünn/Feinblech = Wellblech. Will keiner haben, wird nie mehr
gerade.
Du weist natürlich ganz genau was der TO für eine Blechdicke hat. Der Karosseriebauer schweißt Dir auch dünne Bleche, ohne das es sich verzieht - ist aber eben auch kein Schmied, er hat's gelernt und kann es deshalb. Deshalb schrieb ich ja dazu, man muß es können.
Mal abgesehen davon dass DAS erst richtig Murks wird: was sagt denn Deine Glaskugel WELCHES Blech Kolja vor sich liegen hat? Unterstellst Du ihm eine entsprechende Werkstatt mitsamt Handwerkszeug? Dann wäre seine Fragestellung doch eine ganz andere.
Das Blech ist grau, soll aber schwarz.
Gerne mit Folie und nicht lackiert.
Aber wie bekommt man die Löcher, ca 20 Stk mit 3-4mm Durchmesser, so zu,
dass sie durch eine Folie nicht mehr sichtbar sind
Einfach die Folie drüberkleben nach entgratung und schleifen der Löcher.
Bei so einem Riesen-Schild steht niemand direkt davor um nach winzigen Wellen und Dellen in der Folie zu suchen. Und reinpieksen wird auch niemand. Damit von hinten keine Feuchtigkeit rein und hinter die Folie läuft auch von hinten abkleben. Wer richtig viel Bock hat, legt dann 4mm Blechscheiben in die Löcher
Ich nehme mal an, die Buchstaben sollen nicht mehr drauf, sonst wären die Löcher eh noch nützlich.
Du glaubst doch nicht im ernst dass das ein 6er Stahlblech ist?
Habe ich niemals behauptet. Der von mir erwähnte Karosseriebauer macht das auch nicht mit 6'er Blech eher wohl <1mm. Das tut am Ende auch nicht zur Sache.
Ah mich kennst Du auch ganz genau - wo sind wir uns doch gleich mal begegnet? Doch habe ich, es war 1,5'er Stahlblech. Man muß sich halt Zeit nehmen und in kleinen Schritten vorgehen, was mir zugegebener Maßen schwer fällt.
Aha, auch das weist Du ganz genau. Du bist ja ein regelrechter Hellseher
Nö, nur aufmerksamer Mitleser. Das war also auch nicht so schwer.
Jetzt musses aber auch gut sein. Ist kein Forum für Blechbearbeitung hier, und Kolja will nur eine Handvoll Bohrungen zugespachtelt bekommen. Ohne NASA-Technik, ohne Beulen, mit Hausmitteln. Mangels jahrelanger Ausbildung im Metallgewerbe fällt Dein Vorschlag simpel weg, nimm's hin. Oder stell auf YouTube ein Video Deiner Kunst ein.
Bei 3..4 mm käme mir doch die Idee, mit Zinn zu arbeiten.
Tja, das unterscheidet Dich eben einmal mehr von anderen: Mit Bedacht heranpirschen und Lösungswege suchen. Schnell mal was großspurig hingerotzt geht auch, guckt dann aber scheiße aus.
Selbstverständich hat dieser Post auch Bezug zum Strom, man beachte das gammelige, nutzlose Masseband.
Wärme + Dünn/Feinblech = Wellblech. Will keiner haben, wird nie mehr
gerade.
Ach du weiß wie dick das Blech ist? Schon mal was von Punktschweißen gehört?
Man kann die Löcher auch zuspachteln und verschleifen. Da führen viele Wege nach Rom.
2m² also, als Werbeschild deklariert. Prognostiziere Material & Blechstärke + Gewicht, kombiniere das mit vorhandener Beschichtung und wie sich diese in Bezug auf Schweißarbeiten verhält bzw danach ergänzt werden muss.
Meine Güte, Klugscheißereien helfen Kolja kaum weiter.
Aber wie bekommt man die Löcher, ca 20 Stk mit 3-4mm Durchmesser, so zu,
dass sie durch eine Folie nicht mehr sichtbar sind.
Neues Blech kaufen wird um ein vielfaches billiger sein als wenn sich da jemand 1/2 Tag hinstellt und da rumspachtelt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, gutes spachteln will gelernt sein.
Neues Blech kaufen wird um ein vielfaches billiger sein als wenn sich da
jemand 1/2 Tag hinstellt und da rumspachtelt.
Das ist die eigentliche Frage: Was macht das Blech so besonders, dass es mit Folie neues Leben eingehaucht bekommen soll? Es kann ja fast nur die Form sein, also irgendeine Prägung oder so.
Für 4 mm Löcher sollte einfacher Spachtel reichen, je nach dem wie es "hinten" aussehen darf. Oder (sind ja ein Elektroforum) Glimmerscheibchen einkleben.
Man könnte ja auch kleine Scheibchen mit dem passenden Durchmesser + Dicke nehmen, die mit Epoxykleber, eventuell hinten noch mit etwas Glasfaser, damits an der Stelle bleibt, in die Bohrungen einkleben.
Definiere Punktschweißen, hatte heute noch nichts zum schmunzeln. Kommt
aber sicher noch.
Ich glaube du hast von Metallbearbeitung zu wenig Ahnung. Was glaubst du wie in einer Fertigung früher, wo man die Löcher in einer Blechtafel noch händisch am Koordinatenlocher einstellen musste, mit Fehlern umgegangen wurde? Da wurden die Löcher exakt mit dem was vorher rausgetanzt wurde verschlossen und mit eine Spezialelektrode am Punktschweißgerät wieder verschweißt. Kurz drüber geschliffen und dann war im fertigen lackiertem Teil kein einziges falsches Loch mehr zu sehen. Es gibt so viele Techniken um Bohrfehler zu vertuschen das kann man nicht an einer Hand abzählen. Oder ... glaubt jemand der Werkzeugmacher wirft einn fast fertige "Schnitt" auf den Schrott weil er falsche Löcher angebracht hat?
Heute wo fast alles per CNC gemacht wird kommen Fehler seltenen vor, trotzdem kann sich ein guter Metaller immer so helfen, dass man hinterher nichts mehr vom Fehler sehen kann.
Ich glaube du hast von Metallbearbeitung zu wenig Ahnung.
Das zu beurteilen steht Dir nicht zu.
Ebenso fehlt es Dir an Augenmerk- und Maß dafür, was Kolja aka TO an Mitteln zur Verfügung steht. Nochmal ein Schuss ins Knie also. Halbherziges Lesen des Eroffnungsthread ist der dritte Schuss:
trotzdem kann sich ein guter Metaller immer so helfen, dass man
hinterher nichts mehr vom Fehler sehen kann.
Es geht nicht darum was der Spezialist kann, was ich kann, was möglich WÄRE. Es geht um Kolja's Kummer, nicht um Dein Ego. Mein Vorschlag steht oben an erster Stelle, er ist kostengünstig und praktikabel. Deiner dagegen unter diesem Aspekt simpel utopisch weil ohne Werkstatt & Ausrüstung nicht durchführbar.
Du weist natürlich ganz genau was der TO für eine Blechdicke hat. Der
Karosseriebauer schweißt Dir auch dünne Bleche, ohne das es sich
verzieht
Schweissen ist eine Sache.....
Löten eine andere. Je nach Materialpaarung baust Du Dir heftige elektrolytische Elemente, und der Rost zerfrisst das Blech um die Lötstellen.
Weichlöten mit normalem Lötzinn ist da nicht so günstig (Dachrinnen sind entweder aus Kupfer oder verzinkt). Silber beim Hartlöten auch nicht. Messinghartlöten wäre ok.
Mit SiCu habe ich keine Erfahrung, aber das würde mich schon interessieren.
Löten eine andere. Je nach Materialpaarung baust Du Dir heftige
elektrolytische Elemente, und der Rost zerfrisst das Blech um die
Lötstellen.
Da ist jetzt aber eine andere Baustelle. Prinzipiel hast Du da schon recht, man muß halt dafür Sorge tragen, daß die Elektrolyse nicht stattfinden kann. Z.B. durch einen Anstrich.
Ein alter Karrosserieklempner hat mir mal erzählt, daß man früher bei Karosserien sehr viel Falzverbindungen angewendet hat. Damit dort dann kein Wasser mehr eindringt wurden die Falze mit Zinn verschlossen. Der genannte Karrosserieklempner hat auch an Stellen wo er nicht herankommen konnte, Dellen mit Lötzinn aus gefüllt - das Herausziehen der Dellen mit aufgeklebten Ösen gab es vor 40 Jahren noch nicht.
Weichlöten mit normalem Lötzinn ist da nicht so günstig (Dachrinnen sind
entweder aus Kupfer oder verzinkt).
Ich habe am Haus Kupferdachrinnen und die hat der Spengler an den Verbindungsstellen genietet und mit Weichlot gelötet. Das hat bisher 20 Jahre gehalten. Auch ein Teil meiner Heizungsrohre aus Kupfer ist weich gelötet.
Verzinkte oder auch Zinkdachrinnen werden auch heutzutage noch gelötet. Früher hat man da Lot mit einem hohen Bleianteil genommen, heute gibt es wohl auch bleifreies Lot dafür.
Weichlöten von Dellen und Löchern ist eine uralte Technik, die im Oldtimerbereich bis heute Verwendung findet. Wenn man es kann geht das RatzFatz und ohne jede Welle/Verwerfung. 1993 habe ich mich mal eine Viertelstunde ans Band der Fertigung des Ford Mustang in Dearborn gestellt. Da wurde der Übergang vom Dach zur C-Säule routinemäßig mit Weichlot geglättet.
Wenn man das nicht kann wäre Spachteln das nächstbeste. Vor allen Dingen wenn es mal schiefgeht (abschleifen und neu anfangen).
Hier wird den ganzen Tag so viel Dampf geplaudert, damit kann man ein
ganzes Kernkraftwerk ersetzen.
sagt genau der Richtige, ich hatte es bei Gemmel Metalle gefunden aber es gibt bestimmt noch mehr Metallbuden die sowas verkaufen.
Wer natürlich bewachte Speditionslieferung braucht der muss die Lieferung noch draufrechnen.
dann hatte ich wohl Dreck auf dem Bildschirm ich las echt 0.4 m x 0.5m SORRY
Ein 4m langes Blech wird natürlich viel teurer, OK da ist Spachtel natürlich billiger.
Auch Quatsch, niemand kennt das Schild. Bei 4 Metern mag ich mir kaum vorstellen, dass das ein simples Stück ohne Versteifung oder zumindest an der Längsseite abgekantet ist.