Keramik/Porzellan Rohr/Hülse gesucht, d10,8 D22 h10

OP #7619073
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Guten Tag, bei meinem Schweißgerät (Elektra Beckum 200/35 ET turbo) sind bei der Demontage des Trafos/der Dioden manche Keramikisolatoren beim Öffnen der Schraubverbindung gesplittert/auseinandergebrochen. Ich habe bereits mit verschiedensten Suchbegriffen versucht auf google und eBay etwas passendes, bzw. ähnliches zu finden, was leider nur bis Innendurchmesser 8mm etwas ergeben hat.

Wisst ihr wo ich so etwas finden könnte?

Innendurchmesser d 10,8mm Außendurchmesser D 22mm Höhe h 10mm

Die Maße können natürlich ein bisschen anders sein. d sollte aber 10,5mm nicht unterschreiten, D kann größer ausfallen und h ist relativ variabel.

Danke für eure Hilfe!

Güße Andi

OP #7619332
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Wollvieh W. schrieb:

Waren "Keramikhülsen" und "Isolierperlen" unter den Suchbegriffen? (Edit: Und Distanzhülse und Stützisolator?)

Kann natürlich sein, daß man das in größer kaum noch braucht, weil zu zerbrechlich und dann modernere Materialien besser sind.

Ja, die Begriffe hab ich verwendet.

Welche Matrialien werden dort heutzutage verwendet? Bis 1000°C Beständigkeit braucht man an dieser Stelle eh nicht. Vermutlich werden die Dioden bis max. 180°C heiß. Da würde theroetisch ein technischer Kunststoff wie "Peek" in Frage kommen, oder sogar ein rundgedrehte "Pertinax"-Platte. Im Gleichrichter sind die Dioden in 4er Paketen zusammengefasst und es werden daher insgesamt 24 Dioden verwendet (für die Drehstrom-Voll-Brücke). Gehalten wird alles durch Aluplatten. Das Bild im Anhang hat zwar eine schlechte Auflösung, aber man kann sich so besser vorstellen wie der Gleichrichter aufgebaut ist. Mein Gleichrichter sieht aber etwas anderst aus.

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#7619350
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Beckum scheint mal eine eigene Keramikfabrik besessen zu haben so wie Tektronix sein Halbleiterwerk. :)

Vermutlich wurde seit dem Mauerfall nirgendwo mehr so ein Keramikteil hergestellt.

Bilder irgendwo im Netz geklaut. An den Stellen kann man doch Hartpappe oder zurechtgeschnittene Colaflaschen nehmen. :)

Eternit geht auch, das kann man gut mit Feile und Bohrer bearbeiten. ;)

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OP #7619393
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Das Teil wird bei 200A Schweissstrom schon gut heiß. Aber die Halbleiter werden sicher als Maximaltemperatur nur bis 180/200⁰C funktionstüchtig sein. Daher denk ich, dass Peek ausreichend sein wird. Peek ist ja ein hochtemperaturfester Kunststoff. Dieser ist Temperaturfest bis 240⁰C, kurzzeitigbis 300⁰C und der Schmelzpunkt liegt bei 340⁰C. PTFE (Teflon) hat den Schmelzpunkt auch bei 327⁰C, er ist aber nur bis 50⁰C formbeständig. Bei Peek sind es 150⁰C.

Quelle: https://www.kern.de/de/technisches-datenblatt/polyetheretherketon-peek?n=1701_1 https://www.kern.de/de/technisches-datenblatt/polytetrafluorethylen-ptfe?n=1601_1

#7619441
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Fliese ? Loch einschleifen, am Wasserschleifstein kleiner schleifen, oder Töpfern. Eventuell kann man auch Gips, Elektrikergips, oder besser Zement so formen. Faserverstärkt wäre gut, Glas wird ab ca 500°C leitend, Muschelgeld. Dann gibt es noch ein isoliermaterial das der Spanplatte ähnelt , zb in Nachtspeicherheizungen, leicht, bröckelig, glitzernd körnig, gelbbraun, ich glaube Glimmer ist da drin, wird manchmal als lose Füllung für Chemikalientransportbehälter benutzt. Und dann fiele mir noch ein, Schiefer und Speckstein. Leicht zu bearbeiten.

Gast #7619474
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C. D. schrieb:

H. H. schrieb:

Es braucht eine Säge mit weniger Seiten- und Höhenschlag.

Du hast doch die hübschen Scheiben weiter oben verlinkt, die gleichen letzte Ungenauigkeiten aus. Gräbt sich ein was sich eingraben will.

Es geht darum, dass die Billigsäge so nur Bruch erzeugt.

#7619477
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H. H. schrieb:

Es geht darum, dass die Billigsäge so nur Bruch erzeugt.

Hm. Dann nimmt man vorm ersten Schnitt eine Steinzeug-Fliese her und schruppt die Scheibe bis zum Rundlauf herunter.

Aber stimmt schon, ab hier wird's absurd. Schade früher™ war das hier im Land Schüttgut, ohne Elektroindustrie aber mittlerweile nicht mehr verfügbar.

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