Uwe schrieb:
Natürlich können in einer Schaltung Strom- UND Spannungsquellen
gleichzeitig vorhanden sein.
Die kann man dann in eine Sorte umrechnen oder auch
den Überlagerungssatz anwenden, wie es halt praktisch ist.
(Damit die Rechnung, egal auf welche Tour, auch stimmt, müssen
bekanntermassen alle Quellen lineares Verhalten aufweisen.)
Stimmt - in einer linearen Schaltung (keine Dioden z.B) ist es am einfachsten, das Überlagerungsverfahren (Superposition) anzuwenden:
Bei z.B. 3 Quellen macht man drei Teilrechnungen, bei denen zwei der Quellen nacheinander unwirksam gemacht werden und die Teilströme dann - verursacht durch die eine Quelle - berechnet und zum Schluss addiert (überlagert) werden.
Wichtig: "Unwirksam" heißt bei Spannungsquellen dann "Kurzschluss" und bei Stromquellen dann "offen lassen" (Leerlauf).