Ja, diese Schritte sind auch numerisch nachvollziehbar; für mit lesende Instanzen hier etwas ausführlicher.
Vor Äonen wurde der erste Schalter (links) geschlossen, sodass die Induktivität "L" gegenwärtig im stationären Zustand vom Strom
$$i(0\ \mathrm{s}) = \frac{U_{e1}}{R_3} \cdot \frac{\frac{1}{\frac{1}{R_2}+\frac{1}{R_3}}}{R_1 \ + \frac{1}{\frac{1}{R_2}+\frac{1}{R_3}}} \ = \ \frac{1}{3} \mathrm{A}$$
durchflossen ist.
(Johann hat es richtig dargestellt: nach Umschaltung liegt R2 parallel an der idealen Spannungsquelle Ue2 und hat keinen Einfluss mehr.)
Damit folgt für ab jetzt (t >= 0s), z. B. mittels Laplace -Transformation, die Strom -Zeitfunktion
$$i(\overbrace{t}^{132 \mathrm{ms}}) \ = \ \overbrace{ \ \ \frac{U_{e2}}{R_3} \ \ }^{3.25 \mathrm{A}} \ -\underbrace { \underbrace{\left \lbrace \overbrace{\ \ \frac{U_{e2}}{R_3} \ \ }^{3.25 \mathrm{A}} -\overbrace{i(0 \ \mathrm{s})}^{0.333\cdots \mathrm{A}} \right \rbrace}_{2.91666\cdots\mathrm{A}} \cdot \mathrm{e}^{-\frac{ \overbrace{t}^{132 \mathrm{ms}} }{ \ \ \underbrace{\tau }_{\frac{L}{R_3}} \ \ }}}_{0.132217\cdots \mathrm{A}} \ = \ 3.1177827 \cdots \mathrm{A},$$
wie Johann zuvor darlegte.
(Bemerkenswert: Dieses Resultat weicht leicht ab von der im entsprechenden gelb hinterlegten Formular -Feld als möglich vorgeschlagene Antwort).
[Vorsicht da oben im Exponenten: es heisst e hoch minus t/tau, wobei tau {42.666... ms} hier "L/R3".]
Ausserdem muss, nebenbei erwähnt, die Spannung über der Induktivität gemäss Masche
$$u_L(\overbrace{t}^{85.3 \mathrm{ms}}) \ = \ \overbrace{U_{e2}}^{39 \mathrm{V}} \ - \overbrace{R_3}^{12 \Omega} \cdot \overbrace{i(t)}^{2.8549 \cdots \mathrm{A}} \ = \ 4.74043 \cdots \mathrm{V}$$
sein.
Auch in diesem Fall weicht der im gelb hinterlegten Feld angegebene Spannungs -Wert vom hier errechneten etwas ab; jedoch war dies wohl auch Absicht der Aufgabe.
Wer bei dieser Aufgabe alle vorgeschlagenen möglichen Antworten übernimmt, hat nicht schlecht geraten, aber auch bewiesen, dass die lösende Instanz die Aufgabe gar nicht durchgerechnet hätte.