Hallo Freunde,
es geht um Folgendes: In einem Projekt verwende ich einen Beaglebone Green für die Ansteuerung eines Stepmotors über den A4988. Der Motor wird über einen LiPo Akku (11.1 V) beströmt und es gibt keinerlei Verbindungen zwischen dem + Pol des Akkus und dem Beaglebone Board. Der Beagle bekommt seinen Strom über ein USB-Kabel zum Laptop. Die einzigen Kontakte zwischen Beaglebone Board und Stepper Controller sind aus dem beigefügten Bild zu entnehmen. Der Vdd des Stepper Controllers ist mit dem VDD3v3 des Beagles verbunden.
Nun ist folgendes passiert. Nach wochenlangen Tests im Labor hat alles super gut funktioniert. Der Motor ließ sich ansteuern und es gab überhaupt kein Zeichen von Problemen.
Dann habe ich Board, Laptop, Motor, Akku und Co. genommen und den Test in einem anderen Labor wiederholt. Die Power LED des Beaglebone Boards blickte eine Sekunde dann war die Platine tot. Keine Chance, das Board nochmal zu reprogrammieren und/oder zu retten.
Bei der Fehlersuche fiel mir auf, dass der einzige Unterschied zwischen den ersten Versuchreihen und den zweiten war, dass ich den Laptop über sein Netzteil und den Akku über ein anderes Netzteil (+12 V als Output) in Betrieb genommen hatte. D.h. beide GNDs waren auf dem selben Potential. Hingehen hatte ich erst in dem zweiten Labor den LiPo Akku und den Laptop-Akku verwendet.
Da ein direkter Kontakt zwischen +11.1 V und dem Beaglebone Green ausgeschlossen ist, könnte es sein, dass das Board dadurch kaputt gegangen ist, in dem die Differenz der beiden negativen Potenzialen (einmal des LiPo Akkus und einmal des Laptop-Akkus) viel zu groß war?
Falls dies der Fall sein könnte, würde es Sinn ergeben, einen Widerstand zwischen den zwei negativen Polen zwischenzuschalten?
Danke!



