Ich möchte eine nicht nachtriggerbare Monostabile Kippstufe mit dem NE555 bauen. Logik soll sein, wenn der Trigger auf high geht soll der Ausgang für 30 Minuten high schalten. Dann sollte eine Pause für 5 Minuten kommen und dann kann alles wieder von vorne beginnen wenn getriggert wird.
Nach welcher Schaltung muss ich googeln die diese Anforderung erfüllt? R und C kann ich dann selber ausrechnen.
Ich möchte eine nicht nachtriggerbare Monostabile Kippstufe mit dem
NE555 bauen. Logik soll sein, wenn der Trigger auf high geht soll der
Ausgang für 30 Minuten high schalten.
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R und C kann ich dann selber ausrechnen.
Naja, den gibt es inzwischen auch als CMOS Version. Fernerhin gibt es inzwischen hochkapazitive KerKos mit 100µF und mehr.
Ist halt immer die Frage, wie genau das Ganze sein muß.
Für jemanden mit einem Hammer sieht bekanntlich alles wie ein Nagel aus.
So lässt sich je nach Wissensstand und Vorlieben das Ganze schaltungstechnisch eben auch auf vielerlei Art lösen. Als Anfänger, wo jederlei Wissen erst erworben werden muß, bietet sich der µC auf Grund seiner Flexibilität und Universalität an, da man damit am Weitesten kommt, wenn die Aufgabenstellung wechselt oder angepasst werden muß, oder auch für das nächste Projekt.
Naja, den gibt es inzwischen auch als CMOS Version.
Da wäre es bspw. beim LMC555 die Figure 7-4 im Datenblatt, die man sich angucken sollte. Auch dort hört bei 100 s die Skala auf. Wenn thermisch bedingte Leckströme zum dominanten Parameter für die Impulsdauer werden, wird die Festlegung der Pulsdauer zum Lotteriespiel.
Fernerhin gibt es inzwischen hochkapazitive KerKos mit 100µF und mehr.
Ein 100µF Kondensator hat nominell immer 100µF, egal ob er keramisch oder mit Elektrolyt ist. Bei dem Einsatz von MLCCs als zeitbestimmendes Element sollte man allerdings einen Blick auf den Voltage Derating Faktor werfen, bevor man die angegebene Kapazität zu sehr für bare Münze nimmt.
Die Minuten wären eh nicht mehr einzuhalten, bei so langen Zeiten gibt es leicht 50% Toleranz, auch Alterung.
Am einfachsten geht das also mit einem Mikrocontroller wie ATtiny5 oder PMS150C, wobei man da eventuell Spannungsregler und Ausgangstreiber braucht.
Ansonsten könnte man einen 74HC123 nutzen, auch der eventuell mit Spannungsregler und Ausgangstreiber. Aber der hat die scheussliche Angewohnheit, zu Beginn einen Impuls abzusetzen.
Mit NE556 fällt mit keine Schaltung ohne deutlichen Zusatzaufwand, wie ein UND-Gatter, ein.
Ob einer von diesen das kann ? Langzeittimer: U6046/6047/6049, ICL8250, XR2240, 74HC5555, CD4541 CD4543 CD4536 CD4045 CD4445 CD4451, CSS555C (1.2V-5.5V EEPROM Teiler 1 bis 1 Mio) TPL5010 (1.8-5.5V 35nA 100ms-7200s widerstandsprogrammierbar).
Zeiten in der Größenordnung braucht man mit RC-Zeitgliedern gar nicht erst in Erwägung ziehen und spart sich viel Ärger ...
Und dann noch der Zusatz
Tobias M. schrieb im Beitrag #7658372:
Dann sollte eine Pause für 5 Minuten kommen und dann kann alles wieder von > vorne beginnen wenn getriggert wird.
heiß doch: eine Triggersperre von 5 Minuten, oder? Das schreit erst recht nach eine µC-Lösung.
Und wenn die Anforderungen an die Genauigkeit nicht allzu hoch ist, würde ich den WD-Timer dafür nehmen.
Beide Zeiten könnte man dann auch noch mit einem Poti einstellbar machen - das ist dann bestimmte der nächste Wunsch 😀 ...
30min wird haarig mit 555. Dafür nimmt man Chips mit Vorteiler,
So würde ich es mit diskreten Chips auch aufbauen. So lange Verzögerungszeiten gehen mit einem NE555 nicht, weil hier bereits die Leckströme der Zeitkonstanten bestimmenden Bauteile zu sehr ins Gewicht fallen.
Wenn allerdings nur NE555 dafür verwendet werden dürfen, dann können mehrere NE555 oder NE556 als Monoflops hintereinander geschaltet werden, so dass sich die erreichbaren maximalen Zeitkonstanten addieren lassen.
Es gibt aber noch eine Schaltung, die eine lange Zeitkonstante mit dem NE555 schafft. Dabei wird ein GoldCap/SuperCap verwendet, der aufgeladen wird. Die Entladung dauert dann aber einige Minuten, auch weil der Entladepin nicht so viel Strom verträgt und ein Widerstand dazwischen geschaltet werden muss.
Wenn auch etwas verpönt - es gab mal für genau diesen Zweck einen E(D)351D, der in Verbindung mit einem 555 tagelang ausharren konnte. Ist nur eben DDR-Elektronik, die nicht mehr Stand der Zeit ist, man bekommt die Dinger aber immer mal wieder auf den bekannten Verscherbel-Plattformen.
Aber eigentlich macht man so was heute µC-gesteuert - muß man eben programmieren lernen ...
Du kannst ja gerne mal die Schaltung aufmalen, mit der der D351 dann nicht retriggerbar für 5 Minuten gesperrt bleibt, daher kam Elektronik früher in Schränken.
Danke für die zahlreichen Antworten👍 da ich eine sehr große Toleranz habe und mit möglichst wenig Bauteil-/ Kostenaufwand das Projekt umsetzen muss, möchte ich auf einen MC verzichten.
Die Einschaltzeit sollte zwischen 15 und 45 Minuten betragen, die Pause sollte zwischen 3 und 10 Minuten betragen um eine Überlastung zu vermeiden.
Wie ich die monostabile Kippstufe aufbauen muss weiß ich, aber wie man die Anforderung mit der Pausenzeit am einfachsten realisiert ist noch unklar.
mit möglichst wenig Bauteil-/ Kostenaufwand das Projekt
umsetzen muss, möchte ich auf einen MC verzichten.
Das widerspricht sich total.
Ohne µC ist der Bauteileaufwand deutlich größer.
Ich würde da minimal 3 ICs ansetzen. Ein CD4536 macht den 5min Takt. Der geht dann auf einen Zähler mit Preload (74HC193), den man so vorlädt, daß er an QD 6 Takte high (30min) und einen Takt low (5min) liefert. Als 3. IC einen Dual-FF (74HC74) für die Triggerflanke und fürs Ende, um den CD4536 wieder zu stoppen.
Mit µC ist es eben nur der µC und ein 100nF Abblockkondensator. Und je nach Last ein passender Treiber-FET oder MOS-Relais.
Es gibt aber noch eine Schaltung, die eine lange Zeitkonstante mit dem
NE555 schafft. Dabei wird ein GoldCap/SuperCap verwendet, der aufgeladen
wird. Die Entladung dauert dann aber einige Minuten, auch weil der
Entladepin nicht so viel Strom verträgt und ein Widerstand dazwischen
geschaltet werden muss.
Obige Schaltung ist ein Monflop mit rund 1000s Verzögerung und die Entladung dauert 100s.
Danke für die zahlreichen Antworten👍 da ich eine sehr große
Toleranz habe und mit möglichst wenig Bauteil-/ Kostenaufwand das
Projekt umsetzen muss, möchte ich auf einen MC verzichten.
Das ein uC die preiswerteste Lösung wäre wurde dir bereits gesagt. Das es die flexibelste und langzeitstabilste ist auch.
Kostengünstig ist relativ. Wieviele hunderte davon musst du denn herstellen, dass die Kosten eine Rolle spielen.
Ohne uC benötigst Du 2 Monoflops. Möglich wäre ein 74HC4538. Dazu kommen Widerstände und entsprechend große Kondensatoren.
Alternativ wäre eine Lösung mit einem 74HC4060, Quarz und weiteren Bauteilen. Für Deine Anforderung Betreff Timing reicht vermutlich auch eine RC-Kombi für den Takt.
Beide Lösungen sind auf jeden Fall teurer als eine Lösung mit einem uC.
Und wer soll Dir die Schaltung entwickeln, weiß man nicht einmal ob da ein konkretes Projekt hintersteckt?
Die Einschaltzeit sollte zwischen 15 und 45 Minuten betragen, die Pause
sollte zwischen 3 und 10 Minuten betragen um eine Überlastung zu
vermeiden.
Salamischeibchen die in den Eröffnungsthread gehören.
Wie ich die monostabile Kippstufe aufbauen muss weiß ich, aber wie man
die Anforderung mit der Pausenzeit am einfachsten realisiert ist noch
unklar.
Eben mit einer 2ten Stufe die die erste Stufe sperrt.
Hier mir einem NE555. Wenn der Taster einmal kurz gedrueckt wird, startet das Monoflop. Wenn der Taster immer wieder mal kurz gedruckt wird, dann wird trotzdem die 1000s der Impuls gehalten und 100s bleibt der Ausgang aus. Erst danach reagiert es wieder auf den Taster.
Wird der Taster dauergedrueckt, quasi gebrueckt, dann verhaelt sich die Schaltung als astabiler Multivibrator.
Die Schaltung triggert auch auf die positive Flanke. Wenn der Schalter gedrückt bleibt, geht diese nicht über in den Betrieb als astabile Kippschaltung.
Wichtig zu wissen wäre noch, dass diese Erweiterung real nur bis zu einer Betriebsspannung von 5V funktioniert, weil sonst die B-E-Strecke des Transistors durchbricht.
Mit der Simulation kann jeder sich das anschauen und experimentieren:
Anbei noch ein Link auf ganz viele Details und Schaltungen mit dem NE555, der vermutlich overkill für Dich sein dürfte:
http://pegons-web.de/555grund.html
Nebenbei sei noch angemerkt, dass mit einem µC die Funktion auch viel stromsparsamer aufgebaut werden könnte.
Eine interessante Lösung sah ich Forum, allerdings Link habe ich nicht, indem ein Ausgang als Spannungsverdoppler arbeitete und ein anderer einen Schmitt-Trigger zuschaltet. Damit mußte nicht unbedingt ein LowLevelLogic-Mosfet verwendet werden.
Arduino-Clone ca. 1,50€, Zusatzaufwand 0€ (unter der Annahme, es möge im Haushalt ein passendes USB Kabel vorhanden sein). 5V Regler schon mit dabei. Programm hier kostenlos.
Arduino-Clone ca. 1,50€, Zusatzaufwand 0€ (unter der Annahme, es
möge im
Haushalt ein passendes USB Kabel vorhanden sein). 5V Regler schon mit
dabei. Programm hier kostenlos.
Stimmt, die Nanos sind ja mittlerweile so billig. Und dank Bootloader brauchen sie keinen extra Brenner.
Was, das ER, von mir eine Schaltung vorderen kann?
Denke, dass Michael denkt, der TO wäre zu zurückhaltend und da müsse er nachhelfen, indem er danach frägt. Du könntest immer noch dem TO den Link über PM schicken, wenn es den gibt.
Ich kenn den Heini ca. seit 10J, er is'n Arsch....
Klar bin ich für dich ein Arsch, weil ich dich auffordere statt deiner dahingeschwätzten Behauptungen doch mal nachvollziehbare Fakten zu liefern, und du das offensichtlich nicht kannst.
Arduino-Clone ca. 1,50€, Zusatzaufwand 0€ (unter der Annahme, es möge im
Haushalt ein passendes USB Kabel vorhanden sein). 5V Regler schon mit
dabei. Programm hier kostenlos.
Der bis jetzt beste Vorschlag (vorausgesetzt, Tobias weiß wie man die Dinger programmiert).
Wie ich die monostabile Kippstufe aufbauen muss weiß ich, aber wie man
die Anforderung mit der Pausenzeit am einfachsten realisiert ist noch
unklar.
Du triggerst mit dem Eingangssignal ein nicht nachtriggerbares Monoflop, welches die Gesamtzeit vorgibt. Erst nach Ablauf dieser Zeit ist ein erneutes Schalten möglich.
Mit dem Ausgangssignal dieses 1. Monoflops schaltest Du ein weiteres MF, welches das Ausgangssignal für die gewünschte Zeit liefert. 74HC221 mit z.B. 1 MOhm und 220 µF für die Gesamtzeit sollte grob passen.
Fertig.
Einfacher, günstiger und kleiner: ATtiny25 + 1 x C + 2 x R. Ein passende Platine 10 x 12 mm² hätte ich bei Bedarf.
Arduino-Clone ca. 1,50€, Zusatzaufwand 0€ (unter der Annahme, es möge im
Haushalt ein passendes USB Kabel vorhanden sein). 5V Regler schon mit
dabei. Programm hier kostenlos.
Der bis jetzt beste Vorschlag (vorausgesetzt, Tobias weiß wie man die
Dinger programmiert).
rhf
Danke. Noch vor 5 Jahren hätte man mit dem Vorschlag einen Shitstorm geerntet. Also den reinen Programmiervorgang bekommt ein dressierter Schimpanse hin, das Programm würde ich oder sonst jemand hier einstellen. Ansonsten gibt es ja auch noch YouTube mit gefühlt 10^7 Videos zu dem Thema.
Danke für die zahlreichen Antworten👍 da ich eine sehr große Toleranz
habe und mit möglichst wenig Bauteil-/ Kostenaufwand das Projekt
umsetzen muss, möchte ich auf einen MC verzichten.
Eben deshalb kam der Vorschlag, einen µC zu verwenden.
Der große Elko/Supercap, um die langen Zeiten mit einem LMC555 zu erreichen, ist schon teurer, als ein kleiner µC.
Der bis jetzt beste Vorschlag (vorausgesetzt, Tobias weiß wie man die
Dinger programmiert).
Deswegen ist es ja nicht der beste Vorschlag, da es hier ja offensichtlich nur um ein Einzelstück geht, und der TO offensichtlich nicht willens ist, sich in die Programmierung einzuarbeiten. Wenn Letzteres erfüllt wäre, dann könnte man es durchaus als besten Vorschlag deuten ...
Klar bin ich für dich ein Arsch, weil ich dich auffordere statt deiner
dahingeschwätzten Behauptungen doch mal nachvollziehbare Fakten zu
liefern, und du das offensichtlich nicht kannst.
Ach so, du bezweifelst das Zeiten >30min. damit nicht möglich seien.... OhhhhJa, da hilft dir eine Zeichnung, natürlich immens weiter. :DDD
Die Taste links oben wird nach anfänglich 2 Sekunden jede 3. Sekunde gedrückt (VF3). Der linke 555 schaltet ein (VF1) und seine Zeit läuft (VF4). Während dessen kann er nicht nachgetriggert werden. Nach Ablauf seiner Zeit schaltet der linke 555 seinen Ausgang auf low und triggert damit den rechten 555, der über den unteren npn die Taste sperrt (VF2). Nach Ablauf der Zeit des rechten 555 gibt er die Taste wieder frei. Der linke 555 kann wieder getriggert werden.
Der obere npn ist nötig, weil der TO mit high-Pegel auslösen will. 1n/100k verhindern, daß beim anlegen der Versorgung der rechte 555 einschaltet und die Taste blokiert.
Naja, ganz nett, aber im im Jahr 2024 nimmt man für sowas einen Mikrocontroller. Attiny13, Attiny85 (kann auch per Arduino-IDE programmiert werden). Damit sind die Zeiten vollkommen unkritisch und stabil und es braucht nur EINEN einzigen DIL8 IC + 100nF Kondensator.
Naja, ganz nett, aber im im Jahr 2024 nimmt man für sowas einen
Mikrocontroller. Attiny13, Attiny85...
Falk, du kommst zu spät, denn das ist oben schon zig-mal gesagt worden. Es ging zum Schluss nur noch darum, eine Schaltung nach den Vorgaben des TO (mit NE555...) zu machen.
Schon, und im Grunde auch ein gutes Beispiel, warum man den NE555 für solche Aufgaben garnicht verwenden sollte ;-)
Allein, daß das Signal an TRIG direkt auf den Ausgang einwirkt, ist für mich schon ein Ausschlußkriterium.
Der TO hatte diesen Typen wohl genannt, weil er keine anderen Monoflops kennt.
Du solltest dir den unteren Transistor sparen können, wenn du beim
rechten 555er, Out mit Discharge tauscht.
Vielleicht kannst mal skizzieren was du genau meinst, denn von den
möglichen Interpretationen, die mir zu deinem Satz einfallen,
funktioniert keine...
Sorry, mehr als Prosa is Heute nich drin. :(
Du klemmst die 1MOhm vom Rechter 555er, von der Versorgung ab und hängst den an OUT, der erledigt jetzt das Laden/Entladen. DISC (OK) nutzt du als invertierten Ausgang, hängst den an die Basis des obernen Transistors.
Eigentlich werden nur 5 Widerstände benötigt. Zwei kann man weglassen, 3 Kondensatoren, 1 Transistor, 1 IC also 10 Teile. Die Schaltung von Arno hat 12.
Wenn ich das gleiche Verhalten zulasse, wenn der Taster dauergedrückt bleibt, dann habe ich 8 Teile, falls Du nicht 1 sondern 2 Teile sparst.
Eine einfachere Version im Anhang. VF1 der Taster, VF2 die Spannung am Timer-C, VF3 der Ausgang. Die Pausenzeit ist abhängig von der Schwellspannung des PMOS, aber sehr hochohmig dimensionierbar.
Funktion praktisch wie vorhin. Der 555 wird vom Taster getriggert und nach Ablauf seiner Zeitkonstante schaltet der 555 den PMOS ein, der für die Umladezeit seiner Gate-Komination den Triggereingang auf high zieht. Der 2K verhindert Kurzschluss (PMOS->NPN) bei in der Zeit gedrücktem Taster. Man könnte den auch noch weglassen, da der Basisvorwiderstand (--> 100k oder mehr) des NPN den Kollektorstrom auch begrenzt.
Der Elektronik-Volkssturm, da müssen die NE555er an die Front! Auch mehr
als 50 Jahre nach dessen Erfindung! NE555 forever!
Ja, wirklich schlimm. Aber noch schlimmer ist das mit den Widerständen. Die wurden vor noch viel längerer Zeit erfunden und werden von manchen Leuten immer noch eingesetzt.
Es gibt aber etwas, wo Deine Schaltung praktischer ist:
Es lassen sich die Ein- und Ausschaltzeiten mit einem Poti getrennt einstellen ohne gegenseitige Beeinflussung im Vergleich zu meiner Schaltung. Wenn das bei meiner Variante ermöglicht werden sollte, müßten noch zwei Dioden ergänzt werden.
Wenn ich als Kapazitäten die SuperCaps oder GoldCaps nehme schon. In der Simulation würde ich bis morgen warten müssen, bis der erste Teil des Zyklusses durch wäre. Das wären mit 0,1F ca. 20...25min ein und 4...5min aus.
Arnos Schaltung mit einem SuperCap macht auch locker die 30min. Man sollte in dem Falle nicht über 100kOhm für Laden- und Entladen verwenden.
Es gäbe das Monoflop in der Komplementärvariante mit Transistor und Mosfet diskret realisiert. Da konnte das IC weggelassen werden. Diese Schaltung hat aber den Nachteil, dass der Kondensator bipolar sein sollte. Um die 1V in die falsche Richtung mögen die SuperCaps nicht so gerne.
Wenn ich als Kapazitäten die SuperCaps oder GoldCaps nehme schon. In der
Ok, hatte irgendwie noch rel. schlechte Reststromwerte bei den Supercaps im Kopf. Gerade mal ein paar Datenblätter angeschaut - RC-Werte im Bereich 10000 ... 100000 wären damit realistisch, ohne daß die Restströme sich stärker bemerkbar machen.
Simulation würde ich bis morgen warten müssen, bis der erste Teil des
Zyklusses durch wäre. Das wären mit 0,1F ca. 20...25min ein und 4...5min
aus.
Wozu Simulation. Vermutlich hast Du da auch nur ideale C ohne Reststrom genommen ...
Wenn allerdings nur NE555 dafür verwendet werden dürfen, dann können
mehrere NE555 oder NE556 als Monoflops hintereinander geschaltet werden,
so dass sich die erreichbaren maximalen Zeitkonstanten addieren lassen.
Gut gesehen. Wobei nur sehr wenige in der Lage sind die Vorteile einer anderen Lösung auch zu sehen und was positives dazu zu schreiben.
Nachdem ich schon vor einiger Zeit bereits vor hatte auf falstad.com die Simulation mit dem NE555 auszuprobieren, bot sich hier eine Gelegenheit beides miteinander zu verbinden.
Wenn der TO, der sich allem Anschein nach aus seinem Thread verabschiedet hat, tatsächlich keinen uC verwenden kann/möchte, würde ich das Problem mit einem CD4538 lösen. Bei den groben Anforderungen an das Timing braucht man nicht einmal Supercaps. Da reichen ganz gewöhnliche Elkos.
Der Vorteil des 4538 ist, er würde auch mit höheren Spanungen arbeiten. Aber das Teil ist nachtriggerbar und der Impulseingang müßte extra verriegelt werden.
Der von mir vorgeschlagene HC221 ist nicht nachtriggerbar läuft aber nur mit max. 5 V. Aus Neugierde: Vielleicht hat jemand einen Typen aus der CDxxxx-Serie im Hinterkopf, der nicht nachtriggerbar ist und auch mit höherer Spannung läuft, sofern das überhaupt benötigt würde. Ich denke immer noch, der TO kennt nur 555 und kam deshalb zu seiner 'Anforderung'.
Daß hier Freitags-TOs auf- und sang- und klanglos wieder untertauchen ist nichts Neues.
Das Muster ist altbekannt ;-)
Der Vorteil des 4538 ist, er würde auch mit höheren Spanungen arbeiten.
Aber das Teil ist nachtriggerbar und der Impulseingang müßte extra
verriegelt werden.
Aus Neugierde: Vielleicht hat jemand einen Typen aus der
CDxxxx-Serie im Hinterkopf, der nicht nachtriggerbar ist und auch mit
höherer Spannung läuft, sofern das überhaupt benötigt würde.
Im DB steht wie man den 4538 beschalten kann/muss um die gewünschte Betriebsart zu erreichen, er kann beides.