Hallo
Bradward B. schrieb:
.... Dinger live
und zum Anfassen....
Wirklich?
Dutzende Videos zeigen, dass man auch auf der ILA wie in leider nahezu jedem technischen Museum (selbst bei Panzern oder Dampflokomotiven usw.) nichts Interessantes anfassen oder bedienen darf bzw. alles schön abgegrenzt, überwacht und wenn mal doch "anfassen" erlaubt ist "in Watte" verpackt ist.
Durch eigene Erfahrungen in technischen Museen, aber auch bei "billigen" Hobbyausstellungen und Messen oder Werkbesichtigungen oder Tage des offenen (technischen) Denkmals oder ehemals öffentlich frei zugängigen Denkmallokomotiven z.B. auf Spielplätzen bin ich kräftig geerdet worden.
Da war früher tatsächlich mehr möglich...
Anfassen ist nur sehr selten - oder halt unter sehr eingeschränkten Bedingungen - und zwar nicht nur bei fragilen Modelleisenbahnanlagen und einzigartigen "Originalstücken" sondern auch bei Grobmetall, schon lange abgeschrieben Anlagen und Fahrzeugen, die nur noch als Ersatzteilspender taugen usw.
Die rechtlichen Hintergründe und aufgebauten Zwänge (immer muss jemand verantwortlich sein...) , sind mir klar, aber trotzdem:
Es ist (sorry, aber nur deutlich Worte zeigen es) Schei...e und langweilig.
Begreifen (und zwar nicht eingepackt in Watte oder als interaktive Simulation an irgendeinen Terminal) und ausprobieren gehört gerade in der Technik und bei Maschinen mit dazu.
Da dies kaum noch möglich ist (zumindest in Westeuropa) ist das für mich alles keine Sache mehr.
Anschauen kann man das Preiswerter, entspannter, zeitunabhängig und immer wieder dann auf Youtube und co. in 4k und wenn gut gemacht sogar mit wesentlich tiefergehenden einsichten und Informationen.