Michael B. schrieb:
hat eine LED die unter 3.2V aufleuchtet als Kennzeichen dass man sich
mal um nachladen kümmern soll.
Die drängt sich auf, von seinem µC abgefragt zu werden. Finde ich bei geringem Laststrom schon recht spät, für ein direkt versorgtes Gerät mit einstelligen mA knipse ich bei 3,4 Volt die Warnung an.
Wenn man die ignoriert, wird der Akku halt entladen bis der Akkuschutz
bei 2.5V abschaltet.
Kaputt geht der Akku dann nicht, aber manche Leute versprechen sich
längeres Leben wenn sie ihre Akkus nur nur 80% nutzen.
Kommt drauf an: 2,5 Volt im Leerlauf finde ich zu spät, man sollte früher trennen. Bei hoher Last mit mehr als 1C können 2,5 V noch im spezifizierten Arbeitsbereich liegen, das muß das Datenblatt verraten.
Georg M. schrieb:
Ich habe die Grenzwerte auf 3.4 V und 3.9 V festgelegt. Meine Akkus
werden euch alle überleben.
Überängstlich, aber da bleibt eine 3,3V-Versorgung per LDO noch im zulässigen Toleranzbereich.
Vanye R. schrieb:
2.5V als untere Grenze ist schon die Notabschaltung. Es gab
mal Ladecontroller die haben Akkus die da drunter lagen erstmal nur mit
wenigen mA geladen bis die wieder bei 2.5V lagen und erst darueber
wieder mit normalen Ladestrom
Nutze Gegenwart, "es gibt .." Der bekannte Chinese TP4056 hat die Grenze bei 2,9 Volt, bevor der volle Ladestrom kommt. Kann jedenfalls nichts schaden.
Wobei meine Erfahrungen sind das ein Akku zwar auch
Kapazitaet verliert, aber vor allem sein Innenwiderstand steigt.
Vor allem bei NoName-Chinesen.
Ob das von bedeutung ist haengt dann halt von der Anwendung ab.
Die Kameraakkus (1xLiIon) liefern bei c/10 noch fast volle Kapazität, die Kompaktkamera geht aber nach wenigen Bildern aus, wenn der Blitz aufladen muß.
Kann man indirekt sehen, wenn man bei c/10-Entladung die Ladekurve grafisch darstellt, anstatt typisch abzuknicken liegt die bis zum Ende eher schräg-linear.