Danke für Eure Antworten.
@Günter
Ja das ist mir klar. Ich gehe von normalem Haushaltsstrom aus, wo ja Außenleiter gegen Null 230V und Außenleiter gegen Außeneiter 400V anliegen.
Nehmen wir an, der Hersteller hätte für dieses Gebläse vorgesehen, dass es im Betrieb in Dreieck angeklemmt sein müsste.
Und nun würde man diesen Motor versehentlich im Stern anklemmen. Dadurch würde die Strangspannung ja sinken, also von daher kein Problem. Allerdings würde auch die maximale Motorleistung um Faktor 3 sinken, falls ich es richtig verstanden hätte.
Betrachten wir zwei unterschiedliche Fälle:
Fall 1: Die Motorleistung würde auch in Sternschaltung noch ausreichen. Z.B. würde das Gebläserad bei 2950 U/min 1 kW Leistung erfordern, der Motor hätte in Dreieckschaltung 5 kW und demnach in Sternschaltung 1,33 kW. Der Motor wäre also nicht überlastet.
Was würde jetzt mit dem Leiterstrom (also der Strom in den drei Phasen in der Zuleitung) passieren? Ich nehme an, er würde ungefähr gleich bleiben?
Fall 2: Der Motor hätte in Dreieckschaltung genügend Leistung, in Sternschaltung aber zu wenig Leistung um das Gebläserad mit Nenndrehzahl zu drehen. Dann würde die Drehzahl soweit absinken bis das Gebläse die gleiche Leistung anfordern würde, wie der Motor liefern würde. Also hätten wir einen relativ großen Schlupf und damit sehr hohe induzierte Ströme im Käfig des Rotors. Der würde sich erwärmen. Nach meinen Überlegungen müsste jetzt der Leiterstrom ansteigen.
Ist das so richtig?
@Karl B. Gustav
Ja ein und derselbe Motor. Nur anders angeklemmt.
Der Motor wäre für 230V konstruiert und der Stromanschluss wäre ein ganz normaler dreimaliger Haushalts-Drehstromanschluss der ja auch zwischen den Außenleitern 400V und Außenleiter gegen Neutralleiter 230V hat.
Viele Dank nochmal
und
viele Grüße
Karl