IMHO ist die Beschäftigung mit der Möglichkeit mehrere architectures zu verwenden keine besonders zielführende Anfängertaktik. Insbesonders, wenn es an anderen VHDL-Grundlagen mangelt. Trotzdem habe ich mal ein schnell zusammengehacktes file angehangen, weil dieses Hinweise gibt was an grundlegenden Verständniss noch fehlt.
- VHDL-source-files bekommen nicht die Endung .txt sondern .vhd oder .vhdl
- der source code wird sinnvoller weise in mehrere files aufgeteilt - für top und für die componenten des tops
- identifiers haben passende prefixe bspw. e_ für entities
- ein top-file wird im Wesentlichen aus Instanziierungen mehrer componenten aufgebaut.
Damit sollte man als Anfänger beginnen. Mehrere architectures für eine entity braucht man eigentlich nur für spezielle Simualtionen wie post-synthesis und dafür wird eigentlich alles von der Entwicklungsumgebung automatisch generiert.
Das Schwarz-Buch ist es sehr "akademisch", soll heissen die Art und Weise VHDL-Code für FPGAs in der Praxis zu schreiben unterscheidet sich davon erheblich. Besser, du schaust dir die Tutorials für die gängigen Eval-boards an. Manche Labor-Praktikums-anleitungen sind auch brauchbar, bspw.: * https://tu-dresden.de/mn/physik/iktp/ressourcen/dateien/studium/praktikum/Anleitung_ED.pdf?lang=de
Digital-design mit VHDL für FPGA's ist harter Stoff, das lernt man eigentlich nicht ohne erheblichen Betreuungs-aufwand. Unf fehlende Betreuung kann man nur mit intensiven Trial-Error-Selbstexperiment ersetzen.