meine Frau soll ein neues Smartphone bekommen. Normalerweise suche ich im Heise Preisvergleich was es da so nach meinen Kriterien gibt, aber nach was man nicht suchen kann: wie gut ist die Kamera?
Bei Fotos von den Kindern ist mir aufgefallen dass die Bilder des ca. 5 Jahre alten Xiaomi Telefons der 200 Euro Klasse nur bei Sonnenlicht gut aussehen, und bei schlechten Lichtverhältnissen schnell unscharf oder sonst wie schlecht sind.
Habt ihr das was neues in der bis-zu-350-Euro Klasse zu empfehlen?
Gibt es Kriterien nach denen man wegen der Qualität der Kamera suchen kann? Die Anzahl Megapixel ja wohl nicht...
OMG, im Jahr 2024 immer noch Turnschuhnetzwerk? Nur aus Cloud Paranoia? Nee, so eine Zeitreise sollte man sich sparen.
Vielleicht eher nach guten aufgearbeiteten (refurbished) Smartphones suchen.
Als ich letztes Jahr mich etwas eingelesen habe wurde die Kamera des Pixel 7 (mittlerweile abgelöst vom 8) immer als herausragend dargestellt.
Ich kann bestätigen dass die Kamera sehr gut ist, mein einziger Vergleich ist aber das ranzige Motorola G7 welches ich davor hatte.
OMG, im Jahr 2024 immer noch Turnschuhnetzwerk? Nur aus Cloud Paranoia?
Nee, so eine Zeitreise sollte man sich sparen.
Es gibt ja noch einige Grautöne zwischen SD-Karte und google-Cloud.
Wer mag kann Dateien vom Smartphone ja auch auf eine selbstgehostete Nextcloud-Instanz synchronisieren.
Mein Reise-Notebook kann darüber hinaus noch einen SMB-Share freigeben, so kann man im Urlaub Fotos vom Smartphone direkt auf den Rechner kopieren, ohne Umwege über Cloud oder portable Massenspeicher.
Der "Cloud" bleibt man als denkender Mensch fern, das ist keine
Paranoia, sondern nur keine Blödheit.
Wobei man da auch ehrlich zu sich selbst sein muss. Alles was mit Datenschutz zu tun hat ist heutzutage ein Rückzuggefecht. Der Zug ist längst abgefahren. Auch wenn du der Cloud fern bleibst, deine Daten sind schon längst drin. Man muss das Monster nur nicht freiwillig selber mit noch mehr füttern.
Falls Datenschutz/Sicherheit und Custom ROMs für dich interessant sind, kannst du dir bei Pixel-Geräten mal GrapheneOS anschauen.
https://grapheneos.org/
Das schaue ich mir mal an.
Bisher hatte ich geplant dass mein nächstes Smartphone eines mit /e/OS sein soll (dummer Name um ihn zu googeln, aber vielleicht ist das beabsichtigt?!?)
https://e.foundation/de/e-os/
Das fehlt mir, genauso wie beim Heise Preisvergleich, eine Methode nach der Qualität der Kamera zu suchen. Und das ist dieses mal wegen der Bilder von den heranwachsenden Kindern der Hauptzweck des Handies, neben WhatsApp. Andere Arten der Benutzung dürften im Rauschen untergehen.
Google Pixels werden generell für die Kamera gelobt, und schneiden auch sonst meist ziemlich gut ab.
Man muss natürlich sehen, daß google als Datenkrake es natürlich am einfachsten mit dem eigenen Handy hat, alle möglichen Daten abzugreifen.
Andererseits, wenn man ein chinesisches handy kauft, landet ggf. noch mehr Information bei dem am technisch weitest fortgeschrittenen Überwachungsstaat.
Falls Datenschutz/Sicherheit und Custom ROMs für dich interessant sind,
kannst du dir bei Pixel-Geräten mal GrapheneOS anschauen.
Ich bin mit Sicherheit kein Datenschutz-Freak, aber ich hab mir auch mal Graphene angeschaut und bin dabei geblieben.
Es ist für mich das bessere LineageOS, obwohl es eigentlich was ganz anderes sein will.
Das fehlt mir, genauso wie beim Heise Preisvergleich, eine Methode nach
der Qualität der Kamera zu suchen.
Ja, die Übersicht fehlt. Die einzelnen Tests beinhalten allerdings eine Begutachtung (subjektive Bewertung) der Kameras. Wenn man sich eine Kandidatenliste zusammensucht muss man sich die einzeln ansehen.
Google Pixels werden generell für die Kamera gelobt, und schneiden auch
sonst meist ziemlich gut ab.
Man muss natürlich sehen, daß google als Datenkrake es natürlich am
einfachsten mit dem eigenen Handy hat, alle möglichen Daten abzugreifen.
die Kameras von Google sind einfach gut, sowohl meine Frau als auch ich haben ein Pixel 2 mit LineageOS und dafür gibt es sogar heute noch Updates (zuletzt am 2.8.24 https://download.lineageos.org/devices/walleye/builds)
Wer ein Gerät sucht, der in allen Aspekten perfekt ist und alle Features hat, wird nicht nur bei diesem Budget Probleme bekommen.
Pixel 7 Pro: Der Fingerabdrucksensor funktioniert gut, aber nicht perfekt. Mangels eines perfekten Vergleichsgerätes weiss ich aber nicht, ob es das Gerät ist, dass einen Finger gelegentlich ablehnt, oder Staub auf dem Finger. Ein Gerät, das gelegentlich ablehnt, wirkt auf mich überzeugender, als eines, das alles bedenkenlos frisst.
Schon das alte Pixel 3 XL sah bei der Kamera gut aus und kann sich auch jetzt noch sehen lassen. Die Pixels sind seit Jahren eine Art Referenz dafür. Einen guten Sensor einbauen kann jeder. Daraus in nicht optimalen Fällen gute Bilder zu machen nicht.
SD-Karten gibt es fast nur im unteren Preissegment. Gute Kameras für alle Lebenslagen überwiegend im oberen. Besteht man auf beides, wird die Luft dünn. Eine Fotocloud muss ja nicht von Google sein, und USB-Sticks sind schon erfunden.
Ein Gerätehersteller hat natürlich einige Möglichkeiten, Daten zu sammeln. Google aufgrund Android ebenso. Bei den Pixeln deckt sich das, was so gesehen den Datenabfluss halbiert ;). Bei einem Xiaomi hatte ich mich als erste Aktion auf die Suche nach deren Werbekram und Datensammler begeben dürfen.
Weil die hochgerechnet sind. Echte 50 Megapixel findet man m.E. kaum im unteren Preissegment, vielleicht noch nicht einmal im Hochpreissegment. Und "echte 200 Megapixel" gibt nicht. Und "echtes Vollformat" schon garnicht.
Die Megapixel haben mit der Auflösung des gespeicherten Bildes wenig zu tun. Ob der Sensor 12 MP hat. 50 oder 200, gespeichert werden dennoch nur 12-12,5 MP. Die grösseren Sensoren rechnen normalerweise entsprechend runter, was durch algorithmische Verfahren und Eigenschaften der Sensoren der Bildqualität zu Gute kommt. Die Auflösung ist nämlich schon bei 12 MP ausreichend, wenn man dem Bild nicht mit starker Lupe zu Leibe rückt.
Einen Unterschied ergibt das aber beim Zoom, wenn ein 50 MP Sensor bei gutem Licht nur den inneren Bereich nutzt, in voller Auflösung, und damit auf Zoom-Faktor 2 kommt. Ist etwas schlechter als optischer Zoom, aber deutlich besser als hochgerechneter Zoom.
Ein Gerätehersteller hat natürlich einige Möglichkeiten, Daten zu
sammeln. Google aufgrund Android ebenso. Bei den Pixeln deckt sich das,
was so gesehen den Datenabfluss halbiert ;)
Es ist schon schlimm dass selbst Leute wie ich da inzwischen aufgegeben haben.
Wobei man natürlich berücksichtigen muss, dass in der Zahl alle Farben addiert werden. Ein einzelnes Pixel von 50 Mio besteht nicht aus allen Farben, sondern aus einer der 3 Grundfarben. In R-G-B gerechnet, oder was auch immer der Sensor als Grundfarben nutzt, sind es 12,5 Mio.
Da andererseits das Auge in der Farbauflösung weit schlechter ist, als in der Helligkeit, ist das nicht so wichtig. Und das durchzieht die elektronische Bildtechnik schon lange vor der Digitalisierung.
Megapixel haben mit der Auflösung des gespeicherten Bildes wenig zu
tun.
Ja, stimmt. Interessanter ist, wie das Bild bei hohen Zoom-Werten stabilisiert wird. Ein 10-fach Zoom aus der Werbung garantiert nicht immer ein klares Bild als Ergebnis.
Ja, stimmt. Interessanter ist, wie das Bild bei hohen Zoom-Werten
stabilisiert wird.
In der Kombination aus optischer (mechanischer) Bildstabilisierung (OIS), und algorithmischer. Generell steckt in der Verarbeitung der Sensorinformation viel Rechenaufwand, was zu deutlichem Akkuverbrauch und auch zu thermischer Last führt.
Wenn ausreichend Sensorfläche vorhanden ist, kann man ja rechnerisch das Zielobjekt verfolgen und das Wackeln beim Zoomen ausgleichen. Wie AK schon schrieb, kostet viel Rechenleistung natürlich auch mehr Stromverbrauch.