Es ist alles ein bisschen komplizierter bei PD, und deshalb sind diese Trigger-Kabel ziemlich eingeschränkt brauchbar, um nicht zu sagen scheiße, wenn man an die Grenzen von PD geht.
Sowohl bei einer thermischen als auch bei einer Strom-Überlastung gibt es bei PD je nach Modus Protokoll-Prozeduren wie das Netzteil Überlast signalisiert und neu aushandelt. Auch in den Modi in denen das nicht passiert gibt es ein paar Anforderungen wie sich das Netzteil zu verhalten hat.
Dazu gibt es in einigen Modi für das Netzteil die Möglichkeit eine temporäre Überlast-Kapazität zu verkünden. Ein Verbraucher kann diese wie vom Netzteil angeboten temporär nutzen.
Daher, wenn du das Meiste aus PD herausbekommen willst läuft es darauf hinaus, dass dein Verbraucher aktiv auf das PD-Protokoll hört und verschiedene Strategien hat, je nachdem was für Eigenschaften das Netzteil verkündet und welcher Modus genutzt wird.
Ein Trigger-Kabel hört zwar auf das Protokoll aber macht halt irgendwas, ohne dass du wirklich weißt ob das für deine Anwendung die beste Möglichkeit ist PD auszunutzen.
Dazu kommt dann noch, dass es sicher Netzteile gibt die sich einen Dreck um den Standard kümmern, im Protokoll über ihre Eigenschaften lügen und keine vernünftige thermische und Strombegrenzung haben.
Daher läuft es bei Trigger-Kabeln darauf hinaus schön brav nicht an die Grenzen von PD zu gehen. Also nicht zu glauben dass man wirklich dauerhaft den maximalen Strom bekommt ohne dass das Netzteil abbrennt. Schon gar nicht, dass man auf temporäre Überlastmöglichkeiten hofft.
Für das ganze PD-Elend Spezifikation lesen[1] https://www.usb.org/document-library/usb-power-delivery
[1] Oder es lassen, getreu dem alten Motto "Ein Monat im Labor spart einem oft eine Stunde in der Bibliothek" - Frank Westheimer https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Westheimer