Ich habe hier einen Ventilator mit 50cm Durchmesser und Nominal 95 Watt motor. Er hat drei Leistungsstufen. Auch ohne Propeller wird der Motor scheinbar im Betrieb sehr schnell warm/heiß.
Ich habe mich gewundert ob das so seine Richtigkeit haben kann. Der Motor an sich hat schon eine große Masse.
Ich konnte leider durch den Schlitz nicht richtig erahnen ob der Rotor einen Käfig hat.
Ist das richtig so, dass der Motor auch ohne Propeller sehr schnell warm wird?
Auch der Wirkungsgrad des Spaltpolmotors ist deutlich geringer als bei einem gleich starken Drehstrom-Asynchronmotor oder einem Kondensatormotor.[8] Das ist auf die ohmschen Verluste in den Kurzschlusswindungen zurückzuführen.[7] Diesen Nachteil kann man dadurch vermeiden, dass man die Kurzschlusswicklung nach dem Anlaufen abschaltet. Der Motor läuft dann ohne Drehfeld mit gutem Wirkungsgrad. Das Zu- und Wegschalten des Hilfswicklungs-Kurzschlusses erfolgt per Hand (z. B. bei älteren Rasenmähern) oder automatisch anhand der Stromaufnahme mit einem Magnetschalter, der in Serie zur Hauptwicklung liegt, so umgesetzt in Kühlschrank-Kompressoren.
eigentlich hat der motor am stator viele kleine wicklungen wie ein typischer asynchronmotor auch der läufer sieht typisch wie ein käfig aus, aber man sieht halt nur ganz wenig.
Er hat drei Leistungsstufen. Auch ohne Propeller wird der Motor
scheinbar im Betrieb sehr schnell warm/heiß.
Alles spricht für Spaltpolmotor: Die pure Statistik
(wird am häufigsten eingesetzt, genau wie @Hinz sagt)
ebenso wie der sehr niedrige Wirkungsgrad, und auch
... die 3 Drehzahlstufen.
Diese Stufung funktioniert über Wicklungsanzapfung -
niedrigste Drehzahl ergibt sich bei der Anzapfung mit
den wenigsten Windungen.
(So simpel bei relativ geringen sonstigen Einbußen
geht halt ziemlich gut mit Spaltpolmotoren, deshalb.)
Weswegen zum/vom Motor auch mehr als nur 2 Leitungen
vorh. Zerleg das Ding halt etwas - zielführender als
sinnfrei Wikipedia-Zitate hier zu posten wäre das ...
Ohne jetzt auf die Bauart von Motoren einzugehen, ich bin immer wieder erstaunt wie man auf solche Ideen kommt.
Wenn ein Motor zur Kühlung einen Propeller hat, dann kühlt doch selbstverständlich der fortwährende Luftstrom auch den Motor.
Wie kommt man dann auf die Idee den Motor ohne Propeller laufen zu lassen, um sich dann über eine nicht erwartete Erwärmung zu wundern?
Wenn ein Motor zur Kühlung einen Propeller hat, dann kühlt doch
selbstverständlich der fortwährende Luftstrom auch den Motor.
Wie kommt man dann auf die Idee den Motor ohne Propeller laufen zu
lassen, um sich dann über eine nicht erwartete Erwärmung zu wundern?
Die billigen Klimapropeller aus China sind auf die Kühlung durch den Luftstrom angewiesen. Ohne Propeller fehlt ihnen aber die Last, und dann reicht Konvektion schon noch.
Die billigen Klimapropeller aus China sind auf die Kühlung durch den
Luftstrom angewiesen. Ohne Propeller fehlt ihnen aber die Last, und dann
reicht Konvektion schon noch.
Ohne Last drehen sie aber entsprechend hoch, wie ich bei meinem Neuerwerb feststellen musste und werden in der Tat auch da bedenklich warm. Und auch mit Luftstrom werden sie das. Sind halt total unterdimensioniert.
Ohne Propeller fehlt ihnen aber die Last, und dann
reicht Konvektion schon noch.
"Reicht aus", sicher. Aber wenn die Umgebung kälter ist, wird auch der Motor kühler bleiben.
Bei meiner Fragestellung ging es auch nicht um "ausreichen", sondern warum macht man das.
Wenn man als Kind gesagt bekommt: "Vorsicht, die Herdplatte ist heiß, nicht drauf fassen!" Das probiert man als Kind vielleicht noch aus, aber als Erwachsener ...
Die Motoren für sich ja. Aber die Chinabläser arbeiten mit den allerbilligsten und schwächstmöglichen Motoren. Oder anders gesagt, mit zu großen Rotorblättern. Die Motoren arbeiten da in der Tat oft an der Grenze des Machbaren und geben entsprechend schnell den Geist auf. Ich hatte bis vor Kurzem einen "UFESA" im Gebrauch, den ich 2005 bei Siemens erworben hatte. Der hat jetzt 18 Jahren gehalten und war in letzten Jahre mehrfach täglich in Betrieb. Dem Neuen, den ich jetzt habe, gebe ich keine 3 Jahre.
Ich betreibe diese Standventilatoren mit meist so 130V~ und die laufen auch auf der niedrigsten Stufe problemlos an. Der neue von Pollin für 16,99 Euro läuft aber generell etwas langsamer als ein anderer hier.
Mit 130V~ jedenfalls laufen sie so gut wie geräuschlos und erzeugen einen erfrischenden Luftstrom.
Ich betreibe diese Standventilatoren mit meist so 130V~...
Ich könnte mir keinen Grund vorstellen, warum Ingenieure, die eine Sicherheitsmarge für eine Serienproduktion auslegen, andere Entscheidungen für sinnvoll halten als ein Bastler, der von der Lautstärke eines einzelnen Exemplars genervt ist... ;-)
Du hast ja keine Wahl, gibt ja nur diese Sorte bei preiswerten Standventilatoren. Ich hatte den bei Pollin eigentlich nur wegen eines neuen Propellers für meinen schon vorhandenen Ventilator gekauft.
Den Betrieb am Frequenzumrichter mit einstelllbarer Spannung mache ich aber schon viele Jahre. Die Motore werden dann auch nicht mehr so heiß.
da jetzt doch keine Spaltpolmotoren mehr
verbauen.
Jupp, sind Kondensatormotoren, wenn auch nur mit mikroskopisch kleinem Kondensator. Gesteuert werden sie über den Schlupf. Entfernt man den Propeller, drehen die Motoren auf allen Stufen so gut wie gleich schnell.