Andreas M. schrieb:
Ich gehe davon aus, dass Handys, etc. eine eigene Lade-Intelligenz mit
sich bringen und dem Ladegerät kommunizieren, welche Spannung sie
benötigen, ob sie schnellladefähig sind und welches Protokoll sie dabei
unterstützen.
Wenn das Netzgerät USB-C-Buchsen verwendet, heißt das verwendete Protokoll "USB PD" (Power Delivery).
Eine HiFi Komponente wird das nicht tun.
Wenn die für 12V Versorgungsspannung konstruiert ist, allerhöchstens dann, wenn der Hersteller es entsprechend vorgesehen hat und eine Versorgung via USB PD vorsieht. Das erkennst Du an den Versorgungsanschlüssen, ist das irgendwas anderes als USB-C, kannst Du mit Sicherheit davon ausgehen, daß der Hersteller das nicht vorgesehen hat.
(Vielleicht ist das ja Teil der prinzipiellen USB Spezifikation?!)
Nein, USB PD ist eine Erweiterung der USB-Spezifikation, und --wie schon gesagt-- allenfalls dann möglich, wenn USB-C verwendet wird. Adapter von USB-A auf USB-C helfen hier nicht.
Was es aber gibt: USB PD "decoy" Adapter. Das sind kleine Platinen, die an ein USB-PD-fähiges Netzteil angeschlossen werden und via USB PD dem Netzteil vorgeben, welche Spannung es auszugeben hat. Am anderen Ende der Platine kann man die gewünschte Spannung abgreifen und damit ein beliebiges Gerät versorgen (vorausgesetzt, es nimmt nicht mehr Strom auf, als das Netzteil bereit ist, zu liefern, das sind üblicherweise 3 A).
So sieht sowas aus:
https://www.amazon.de/dp/B0CH37FZ9N
Dein "GaN"-Netzteil muss also mindestens zwei USB-Buchsen haben, wobei es genügt, wenn es eine USB-C-Buchse mit PD hat, an die kommt, mit so einer "decoy"-Platine, Dein DAC, und an die andere, die eine stinknormale USB-A-Buchse sein darf, Dein Audio-Streamer.