im März 24 habe ich meinen Bachelor in Elektro- und Informationstechnik an der TH Ingolstadt abgeschlossen. Aktuell arbeite ich in einem deutschen Konzern. Hierbei handelt es sich aber weniger um eine Entwicklungstätigkeit, sondern eher um einen "Anwendungsingenieur"-Job. Da ich auf Dauer trotzdem eher in die Richtung Entwicklung gehen möchte bzw. meinen Marktwert erhöhen möchte und generell Spaß am Studieren habe, möchte ich ab kommenden Sommersemester den Master machen. Meinen Job möchte ich jedoch nicht aufgeben und ich reduziere vermutlich auf 16h/20h pro Woche. Zur Auswahl stehen folgende Studiengänge:
Als Vertiefung würde ich an der FAU Elektrische Energie- und Antriebstechnik wählen bzw. an der TH Elektrische Energietechnik.
Tatsächlich habe ich an der FAU bereits eine Zulassungsbescheinigung und muss keine Auflagenfächer aus dem Bachelor nachholen :-) Würdet ihr euch an der TH noch bewerben und evtl. dort den Master machen? Wäre natürlich ein Semester kürzer und die Prüfungen an der TH finden nicht in den Semesterferien statt (anders an der Uni). Trotzdem ist in vielen Köpfen noch das Denken, dass ein Uni-Master mehr wert sei. Ich denke sowieso, dass sich das ab einigen Jahren BE relativiert, jedoch interessiert mich welches Studienangebot ihr besser findet.
Die die "Spass am Studieren haben" aka "Dauerstudenten" haben eher einen
geringen Marktwert - auch auf dem Heiratsmarkt.
Ich bin sicher kein Dauerstudent. Bachelor in Regelstudienzeit durchgezogen und aktuell in einem 40h Job. Spaß am Studieren hat in meinen Augen nichts mit Dauerstudent zu tun. Somit ein eher unkonstruktiver Beitrag.
Wenn du langfrsitig in einer derartigen Firma bleiben willst: sieh dich dort um, welche Leute auf welchen Posten welche Ausbildung haben. Daraus kannst du ableiten, was du noch lernen musst.
Am studieren im Sinne von "Student sein" oder im Sinne von "dazulernen"?
Wenn man einen passenden Job hat, dann muss man sowieso laufend lernen um am Ball zu bleiben. Du solltest dir also so einen Job suchen.
Und wenn du Sachen lernen willst, die dir dein Job nicht bietet, dann war es nie leichter als heute, selber was zu lernen.
meinen Marktwert erhöhen
Deinen Marktwert als was? "Immer mehr Geld" kannst du nur machen, wenn du "immer mehr" Führungsverantwortung übernimmst. Dann entwickelst du aber keine Hardware mehr, sondern bestenfalls Konzepte und Strategien.
BTW: wer schon so gar nichts Brauchbares zum Thema beitragen will oder kann, der solle einfach auch gar nichts schreiben. Auch wenn es so manchem schwerfällt, seinen Schreiberguss zurückzuhalten.
BTW: wer schon so gar nichts Brauchbares zum Thema beitragen will
oder kann, der solle einfach auch gar nichts schreiben. Auch wenn es
so manchem schwerfällt, seinen Schreiberguss zurückzuhalten.
Würdet ihr euch
an der TH noch bewerben und evtl. dort den Master machen?
Musst du wissen.
Trotzdem ist in vielen Köpfen
noch das Denken, dass ein Uni-Master mehr wert sei.
Obwohl was? Irgendwo gibt es Statistiken dass über die Lebensarbeitszeit ein Uni-Master im Durchschnitt mehr verdient als ein FH-Master.
jedoch interessiert mich
welches Studienangebot ihr besser findet.
Wir wissen doch nichts von dir. Was du kannst, was du magst, was du dir finanziell und zeitlich leisten kannst.
Wir wissen nicht mal warum ausgerechnet die erwähnten zwei Studiengänge zur Auswahl stehen. Es scheint eine Affinität zu Bayern zu geben (Ingolstadt, Erlangen, Nürnberg). Das ist dann schon alles was man raus lesen kann. Warum? Keine Ahnung. Musst du wissen.
Das Problem an der Frage ist, dass nur wenige Mitglieder von hier ein entsprechendes Studium auf einer uni abgeschlossen haben. Und danach kennen sie höchstwahrscheinlich nur die eine Uni, können also keinen Rat geben, wie diese eine Uni im Vergleich zu anderen ist.
Ich meine, was soll die Frage? Das ist eine Statistik aus der man rauslesen kann dass Uni-Master im Durchschnitt mehr verdienen (von Verdienst: "Durch Arbeit erworbenes Geld, Einkommen" https://www.duden.de/rechtschreibung/Verdienst_Einkommen)
Da ich auf Dauer trotzdem eher in die Richtung Entwicklung gehen möchte
Sondern sie besprechen Strategien und denken sich Pläne aus und leiten Projekte. Dafür braucht man dann aber keine tiefergehenden Hardwarekenntnisse, sondern sollte seine Ausbildung in Richtung Wirtschaft vertiefen.
Warum, du studierst doch.
In deinem Grundstudium solltest du gelernt haben so eine Entscheidung
selbst zu finden.
und was nutzen dir Tips von Menschen die vor 40 Jahren studiert hatten, es ändert sich alles schneller als man Tips geben kann, studiere was dir Spaß macht und du wirst gut werden und wer gut wird hat immer einen Job und muß nie wieder arbeiten weil er tut was ihm Spaß macht.
jedoch interessiert mich welches Studienangebot ihr besser findet.
Gar keines, ich würde den Unsinn lassen. Allein schon die naive Vorstellung später in der Entwicklung zu arbeiten ist sowas von weltfremd. Die meisten Absolventen landen genau dort nicht. Stell dich schon mal darauf ein was du alternativ machen willst, wenn du deinen Plan weiter verfolgst.
Wenn du langfrsitig in einer derartigen Firma bleiben willst: sieh dich
dort um, welche Leute auf welchen Posten welche Ausbildung haben. Daraus
kannst du ableiten, was du noch lernen musst.
Ist eigentlich gemischt. Bachelor und Master. Sowohl Uni, als auch FH. In meiner aktuellen Abteilung ist das eigentlich relativ egal. Hauptsache man hat einen Ingenieurstitel. Man weiß aber auch nicht, was im späteren Lebensabschnitt kommt, weshalb man mit Anfang 20 eher noch einen Master macht, als mit Ende 30.
Am studieren im Sinne von "Student sein" oder im Sinne von "dazulernen"?
Wenn man einen passenden Job hat, dann muss man sowieso laufend lernen
um am Ball zu bleiben. Du solltest dir also so einen Job suchen.
Und wenn du Sachen lernen willst, die dir dein Job nicht bietet, dann
war es nie leichter als heute, selber was zu lernen.
Mir geht es schon darum, dass ich neue Sachen lerne. Mein Studium war relativ breit gefächert, aber eine richtige Vertiefung hatte ich im Bachelor nicht. Waren viele Grundlagen (GET, Regelungstechnik, Signalverarbeitung, HF, ...). Waren aber auch nur 15 ECTS Wahlmodule. Einige Firmen (z.B. Siemens) verlangen einen Masterabschluss (ist auch in den jeweiligen Stellenportalen ersichtlich).
meinen Marktwert erhöhen
Deinen Marktwert als was? "Immer mehr Geld" kannst du nur machen, wenn
du "immer mehr" Führungsverantwortung übernimmst. Dann entwickelst du
aber keine Hardware mehr, sondern bestenfalls Konzepte und Strategien.
Geht ja auch darum, dass man sich auch auf Jobs mit Voraussetzung Master bewerben kann.
BTW: wer schon so gar nichts Brauchbares zum Thema beitragen will
oder kann, der solle einfach auch gar nichts schreiben. Auch wenn es
so manchem schwerfällt, seinen Schreiberguss zurückzuhalten.
Danke für die Anmerkung, finde manche Beiträge ziemlich beleidigend.
und was nutzen dir Tips von Menschen die vor 40 Jahren studiert hatten,
es ändert sich alles schneller als man Tips geben kann, studiere was dir
Spaß macht und du wirst gut werden und wer gut wird hat immer einen Job
und muß nie wieder arbeiten weil er tut was ihm Spaß macht.
Das trifft es eigentlich auf den Punkt. Habe ja noch Zeit mich zu entscheiden.
jedoch interessiert mich
welches Studienangebot ihr besser findet.
Kann man schlecht von außen verallgemeinern. Viel wichtiger ist erstmal, was dir zusagt, und was zu dir zu passen scheint.
Hast du ein paar gute Projekt-Arbeiten zum Vorzeigen?
Kommunizieren was du willst solltest du auch können - und da braucht es ein wenig mehr als plakative Überschriften.
jedoch interessiert mich
welches Studienangebot ihr besser findet.
Kann man schlecht von außen verallgemeinern. Viel wichtiger ist erstmal,
was dir zusagt, und was zu dir zu passen scheint.
Hast du ein paar gute Projekt-Arbeiten zum Vorzeigen?
Kommunizieren was du willst solltest du auch können - und da braucht es
ein wenig mehr als plakative Überschriften.
Im Studium hatte ich eine größere Projektarbeit. Ging im Endeffekt um die Trajektorien-Modellierung eines Kuka LBR in Matlab/Simulink. Hierzu haben wir die DH-Parameter ermittelt, daraus dann die Vorwärtskinematik und inverse Kinematik implementiert und hinterher das ganze in einer GUI in Simulink visualisiert.