2 Ubuntu rechner miteinander verbinnen, einer davon WLAN - IP Forwarding Problem

#7777598
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Habe 2 Rechner> -) Rechner 1 192.168.1.250/24 -) Rechner 2 192.168.1.254/24

Beide sind ueber ein LAN Kabel miteinander verbunden. Beide koennen sich einander pingen.

Rechner 2 hat eine WLAN Verbindung zu einem Router, der ins Internet fuehrt.

ZIEL> Rechner 1 soll auch mit dem Internet kommunizieren koennen. Ich habe nun alles erdenkliche versucht und glaube einen Denkfehler zu haben. Es kann aber nicht so schwer sein. Welche Einstellungen muss ich noch vornehmen, um von Rechner 1 ins internet zu kommen?? Danke fuer jede Hilfe!!!

Habe folgende Einstellungen:

RECHNER1 ip addr:

1
2: enp1s0: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc fq_codel state UP group default qlen 1000
2
    link/ether 38:22:e2:17:ef:26 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
3
    inet 192.168.1.250/24 brd 192.168.1.255 scope global noprefixroute enp1s0
4
       valid_lft forever preferred_lft forever
5
    inet6 fe80::395c:9c8d:998e:467d/64 scope link noprefixroute 
6
       valid_lft forever preferred_lft forever

ip r:

1
default via 192.168.1.254 dev enp1s0 
2
192.168.1.0/24 dev enp1s0 proto kernel scope link src 192.168.1.250 metric 100

RECHNER2 - ip addr:

1
2: enp1s0: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc fq_codel state UP group default qlen 1000
2
    link/ether b0:0c:d1:53:35:ee brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
3
    inet 192.168.1.254/24 brd 192.168.1.255 scope global noprefixroute enp1s0
4
       valid_lft forever preferred_lft forever
5
    inet6 fe80::ef54:c3aa:7249:388a/64 scope link noprefixroute 
6
       valid_lft forever preferred_lft forever
7
3: wlp2s0: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc noqueue state UP group default qlen 1000
8
    link/ether f4:d1:08:37:63:97 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
9
    inet 192.168.178.37/24 brd 192.168.178.255 scope global dynamic noprefixroute wlp2s0
10
       valid_lft 863251sec preferred_lft 863251sec
11
    inet6 2a04:9546:1915:af01:4bdb:f7e3:4d8b:998f/64 scope global temporary dynamic 
12
       valid_lft 6452sec preferred_lft 2852sec
13
    inet6 2a04:9546:1915:af01:911e:a6f6:a77d:d64b/64 scope global dynamic mngtmpaddr noprefixroute 
14
       valid_lft 6452sec preferred_lft 2852sec
15
    inet6 fe80::b20d:3cf2:ca21:33a3/64 scope link noprefixroute 
16
       valid_lft forever preferred_lft forever

ip r:

1
default via 192.168.178.1 dev wlp2s0 proto dhcp src 192.168.178.37 metric 600 
2
192.168.1.0/24 dev enp1s0 proto kernel scope link src 192.168.1.254 metric 100 
3
192.168.178.0/24 dev wlp2s0 proto kernel scope link src 192.168.178.37 metric 600

iptables -L

1
hain INPUT (policy ACCEPT)
2
target     prot opt source               destination         
3

4
Chain FORWARD (policy ACCEPT)
5
target     prot opt source               destination         
6

7
Chain OUTPUT (policy ACCEPT)
8
target     prot opt source               destination

IP Forwarding = 1

1
root@rechner2:/home# cat /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
2
1
#7777782
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Samuel S. schrieb:

Matthias M. schrieb:

Auf dem Router eine Route für Netz 192.168.1.0/24 eingetragen?

Wie würde das konkret aussehen? Sollte das hier sein oder?

Nein, auf dem Router, der ins Internet führt muß bekannt sein, daß das Netz .1.0 über den Rechner .178.37 erreichbar ist. Sonst verwirft er die Pakete die mit dem Ziel zurückkommen weil er das Netz nicht kennt und somit nicht zuständig ist. Du mußt also auf dem 178.1 eine externe Route eintragen.

#7777785
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In der Fritzbox muss eine statische Route für das Netz 192.168.1.0/24 über den Rechner 2 (192.168.178.37) eingerichtet werden. Auf Rechner 1 muss als Default-Gateway die Fritzbox eingetragen werden. Auf Rechner 2 muss Routing aktiviert werden. Oder Du richtest auf Rechner 2 die Internetverbindungsfreigabe ein, dann muss kein weiteres Gerät angefasst werden.

Gast #7777793
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Mario M. schrieb:

Oder Du richtest auf Rechner 2 die Internetverbindungsfreigabe ein, dann muss kein weiteres Gerät angefasst werden.

Dahinter steckt NAT, was im angefragten Szenario die einfachste Lösung ist, auch weil das in den grafischen Netzwerkeinstellungen üblicherweise angeboten wird.

Samuel, du müsstest das bei deiner WLAN Verbindung so einstellen, denn diese möchtest du für andere (Rechner 1) freigeben.

Angehängte Dateien:
(Firma: 1984now) #7779010
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Sherlock 🕵🏽‍♂️ schrieb:

Dahinter steckt NAT

Ja, auch, aber nicht nur. Die "Internetverbindungsfreigabe" auf Rechner2 kümmert sich darüber hinaus um DHCP/DNS, was Rechner1 einen wirklich völlig sorgenfreien Anschluß ermöglichen würde. Einfach dessen Interface auf DHCP konfigurieren und alles wird gut.

Unbedingt nötig ist das allerdings wirklich nicht. Dann genügt es wirklich, auf Rechner2 das LAN-Interface auf "masquerade" (also NAT) zu konfigurieren. Auf Rechner 1 muss man sich dann allerdings zusätzlich darum kümmern, die Namensauflösung (also DNS) sinnvoll zu konfigurieren. Was u.U. nicht ganz einfach ist, denn dort sind die nötigen Informationen garnicht umfassend verfügbar. Das sind sie nur auf Rechner2. Aber natürlich kann der geneigte Admin sie auch händisch von Rechner2 auf Rechner1 transferieren. Bei jedem neuen WLAN, mit dem sich Rechner2 verbindet, auch erneut...

Beitrag #7779013 wurde von einem Moderator gelöscht.

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