Es gibt ja nur einen blauen Winkelschleifer von Bosch. Also Typenbezeichnung oder Foto vom Typenschild wäre nicht schlecht. Und dann vielleicht noch ein Bild von den Rest. Dann tun wir uns alle leichter.
Gibt es den eine Verbindung vom Stecker zu den Kohlen oder dem Stator? Einfach mal "durchklingeln".
Hat das Teil eine Drehzahlregelung oder kann der nur ein/aus? (Das wüsste man, wenn der Typ angegeben wäre.)
Dem ist nicht viel hinzuzufügen.
Ansonsten: systematisch durchgehen. Feldwicklungen messen, Anker messen.
Evtl. gibts in der Wicklung eine Thermosicherung, die gehen auch mal ohne echte Übertemperatur kaputt.
Werde wohl den billigen 10er Pack ohne cutoff nehmen...
Der Nr. nach ist das ein Bosch GWS 850 C.
Und so vergammelt, verranzt und versifft das Innenleben aussieht, so sorgsam gehst Du wohl auch mit Deinem Werkzeug um. Sieht aus als ob es dauerhaft im Regenwald am Baum hängt.
Im ernst jetzt:
Die Kohleführungen & Abdruckfedern müssen blitzeblank und LEICHTgängig sein, sonst klappt das nicht mit den Strom. Ist einerlei ob Du nun Kohlen für 39 CT oder 12,85€ einbaust, so wie die Eingeweide daherschauen werden beide nicht wirklich tun was sie sollen.
Im übrigen gehört das aufgerissene Bauteil auf Bild No. 1 + 2 auch nicht so. Die Kohlen sind also in der Summe Dein geringstes Problem.
Ist einerlei ob Du nun Kohlen für 39 CT oder 12,85€ einbaust,
Ist es nicht. Nicht nur die Abmessungen sind wichtig. Auch Kohlen sind sehr genau definiert, was zB den Graphit- und Kupferanteil angeht. Man kann nicht einfach irgendwelche Kohlen einsetzen, die sollten schon genau zu diesem Motor passen - wenn man ihn noch länger betreiben will.
Ist es nicht. Nicht nur die Abmessungen sind wichtig. Auch Kohlen sind
sehr genau definiert,
Deshalb habe ich ja auch weiter oben die Modellbezeichnung von Bosch angeführt.
Ob der TO jetzt nun Originalteile oder Ramsch aus Pakistan verbaut bleibt ihm überlassen; so lange Führungsschächte, Steckverbindungen, Federn & Kondensator aussehen wie auf den Fotos kann er gleich Grillkohlen reinwürgen.
"Kohlen" sind NICHT gleich "Kohlen". Mal abgesehen davon daß die Dinger eigentlich Bürsten heißen :-)
Wir mußten jahrelang die Bürsten von Gleichstrommotoren im Fahrzeugbau optimieren (Lüftermotor der Heizung/Klima, ~30A) um einen Kompromiß zwischen Haltbarkeit (harten Kohlen) und Geräusch (weiche Kohlen) zu finden.
Mit harten Billigkohlen kann man sich aber ganz schnell den Kollektor "abfräsen". Bei einem guten Gerät würde ich daher immer die Originalen verwenden.
Wie der Schmied schon schrub ist auch der Entstörkondensator fällig. Der wird sich demnächst mit einem Knall verabschieden ;.))
Deutschland ist eine dekadente Wegwerfgesellschaft geworden. Da immer nur neu das Beste zu kaufen ist dann nur noch für die hirndegenerierten Konsumenten die beste Wahl.
Bei dem getauschten Kugellager hätte ich aber durchaus 2-3 Euro mehr ausgeben können..
(hab ich vielleicht sogar)
Bei einer vergleichsweise wertvollen Maschine wuerde ich auch wegen 10
EUR keinen Ramsch einbauen, sondern die Originalersatzteile verwenden.
Naja, über "wertvoll" gehen die Ansichten ggf. sehr weit auseinander.
Auch wenn ich einige blaue Boschmaschinen besitze, man sollte sie nicht überbewerten.
Viel wichtiger ist und war (für mich) immer eine rein wirtschaftliche Betrachtung.
Und das ist grundsätzlich auch davon abhängig, wie eine Maschine genutzt wird, was ein vorzeitiger Ausfall durch die Nutzung eines Billigersatzteils bedeutet, wie wahrscheinlich der ist, uvm.
Roland scheint mir die Flex sporadisch privat zu nutzen und die persönliche Zeit für die Reparatur als Nebenhobby zu betrachten.
Was soll da der finanzielle Aufwand von rund 50% des Maschinen-Neupreises für den dann eh überwiegend vorbeugenden Materialeinsatzes + VSK, wie von Dir vorgeschlagen?
Ein Lager musste eh schon gewechselt werden, wann folgt das nächste, wie lange macht das Getriebe noch mit?
Aber wem das zu teuer ist, der kann seine Maschine ja ruinieren.
Wieso?
Nach meinen Erfahrungen schwankt die Qualität von "Boschteilen" ganz gewaltig, welcher Zulieferbetrieb in welchem Land da etwas wie gut oder schlecht gemacht hat, stellt man erst fest, wenn man das Teil in den Händen hält und beurteilen kann oder wie meist üblich, wenn es später versagt.
Aber selbst da kann natürlich auch schon wieder der Fehler beim Anwender liegen.
Ich würde hier auch die beiden Kohlen für Peanuts austauschen.
Aber was man dann immer machen sollte:
Vor dem Lastbetrieb Kohlen im Leerlauf einlaufen lassen und anschliessend auch erstmal mit geringer Last.
Das (nachlassende) Bürstenfeuer ist ein guter Indikator für die Besserung.
Ich bin von Bosch-Werkzeugen auch kein Freund mehr. Die angeblichen Profiwerkzeuge spielen in der Makita-Preisliga, da kann ich auch gleich die nehmen. Und die etwas billigeren grünen kosten immer noch locker das 3..4 fache von Parkside und Co.
Und mit denen bin ich verdammt gut gefahren in den letzten Jahren, zumindest für alles was eher dem Heimwerkerbedarf mit nur gelegentlichem Einsatz zuzuschreiben ist.
Ich bin von Bosch-Werkzeugen auch kein Freund mehr.
Das kannst Du halten, wie Du willst.
Aber hier handelt es sich um eine Maschine von 199x.
Die spielen in einer voellig anderen Liga.
Und bei denen waere es Frevel, die mit Billigteilen wegen weniger EUR Ersparnis zu ruinieren.
Aber manche habe selbst da keine Hemmungen, vermutlich wegen GEIZ ist GEIL!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Deutschland ist eine dekadente Wegwerfgesellschaft geworden. Da immer
nur neu das Beste zu kaufen ist dann nur noch für die hirndegenerierten
Konsumenten die beste Wahl.
Du widersprichst Dir. Ich hatte Ersatzteile empfohlen, die die Funktion der Maschine wiederherstellen und wieder viele Jahre halten.
Ich weiß dass gebrauchte Markenware länger hält als neu von Lidl.
Woher? Welcher Erfahrungsschatz steckt dahinter?
Und wie benutzt Du Deine Maschinen?
Und ganz wichtig: Welche Pflege lässt Du diesen zukommen, solange Du sie nur benutzt, sie aber noch nicht versagt haben?
In den 90ern konnten viele "Bonus-Maschinen" und Artikel des ursprünglichen Max Bahr Baumarktes mühelos mit den preiswerten Bosch-Grün mithalten, allerdings preislich um Welten darunter.
Danach folgte in den Nullerjahren Aldi, bis irgendwann von Lidl überholt.
Natürlich wird bei Aldi/Lidl auch sehr viel E-Schrott verkauft.
Aber nirgens sonst gibt es gleichwertige Rückgabemöglichkeiten bei gleichzeitiger 3-jähriger Garantie in grossem Leistungsumfang.
Ggf. noch nach 2 Jahren und 11 Monaten als Ersatz ggf. ein Neugerät, je nach Verfügbarkeit auch ein deutlich besseres Modell.
Oder Geld zurück.
Bei gewerblichem Einsatz allerdings nicht unbedingt.
Danke für den Tip mit dem Einlaufen ohne Last !
Gerne.
Und wenn ein Kompressor vorhanden ist, sollte man den auch dabei zwischendurch benutzen.
Ich würde mich wirklich über Tips zu Kreissägen/Bandsägen freuen,
die
510cm 45mm Fichte im Dauereinsatz schaffen..
Wo sind denn nun Eure teuren Marken ?
Du warst es, der eine Dir unbekannte Gebrauchtmaschine eines "Markenherstellers" einer neuen Maschine von Lidl vorzieht und willst jetzt bei Deiner Lidl-Kreissäge von "uns" wissen, welche teuren Markenmaschinen "wir" da einsetzen würden?
Sorry, so ganz kann ich Deine Logik nicht nachvollziehen.
Was Holz anbelangt: Altendorf. Formatkreissäge. Wird Dir nichts sagen weil einige Hausnummern zu groß. Das ist das, was der Profi in der Werkstatt hat. Du hast es wissen wollen...
Alles darunter ist Heimwerken, und da wird es (hier) keinen Konsens geben, endet in heillosem Kreuzfeuer.
Ich würde mich wirklich über Tips zu Kreissägen/Bandsägen freuen, die
510cm 45mm Fichte im Dauereinsatz schaffen..
Richtiges Sägeblatt für Längsschnitte verwendet? Dafür braucht es eine grobe Zahnung.
Die kleine HBS habe ich auch, obwohl die so niedlich aussieht sollte die das auch schaffen, auch mit einem groben Sägeband. Aber so gerade wie auf einer TKS wird es damit nicht.
Bei 2m hatte man schon den Geruch
von schmelzendem Plastik in der Nase.
Wenn die Tränkung des Motors das erste mal warm wird weil die Maschine noch nie wirklich benutzt wurde, riecht das eben kräftiger.
Wer tagtäglich mit den Maschinen arbeitet und einen hohen Anspruch hat, landet schnell bei Fein, Hilti und anderen erstklassigen Maschinen.
Wer gelegentlich normale Heimwerkertätigkeiten ausführt, bekommt mit Parkside sehr viel Maschine fürs Geld.
Wer jedoch auf einen längst nicht mehr gültigen alten Bosch Fetisch aufsitzt kauft sich teure Bosch maschinen die im Test auch gerne mal gegen Parkside verlieren.
Seit mir eine blaue Bosch Flex nach 2Tagen verreckt ist und Bosch sich geweigert hat Garantie zu leisten, weil die Spannschraube verkratzt war, bin ich mit Bosch entgültig durch.
Makita, WORX, RYOBI und immer wieder gerne auch Parkside.
Aber ganz bestimmt kein Bosch mehr.
So ein Parkside Akkuschrauber hält ca. 2 Dachbodenausbauten mit ein paar tausend Schrauben.
Dann ist der Akku schlapp, das Planetengetriebe schlackert und man kann sich den nächsten holen.
Viel Leistung fürs Geld.
Ein Kollege kam kürzlich mit einer Akku Hilti Schlagbohrmaschine an.
Als die glühenden Späne aus dem Loch fielen, weil wir auf Bewehrungsstahl getroffen waren, zogen wir einen rotglühenden Kegelstumpf heraus der mal ein hochwertiger Bohrer war. Ohne sich die Arm zu brechen vor Gegendruck.
Die Maschine bohrt fast alleine. Unglaublich wie die das machen.
Wer also ca. 750€ für so eine Maschine übrig hat, will nichts anderes mehr.
Ich brauche mit meiner Parkside zwar drei mal so lange für so ein Loch, aber ich mache das auch nur 10Mal im Jahr und das privat.
Würde ich damit meine Brötchen verdienen läge Fein und Hilti im Werkzeugkoffer.
Als die glühenden Späne aus dem Loch fielen, weil wir auf
Bewehrungsstahl getroffen waren, zogen wir einen
Kegelstumpf heraus der mal ein hochwertiger Bohrer war.
Den Verlust der Krone spürt man umgehend beim Bohren, setzt aber Erfahrung voraus. Der Schaft ohne Krone taugt nur mehr zum Käse-Bohren, die Reibwärme zusammen mit dem Druck aus dem Arm formt ihn dann in bisweilen skurrile Gebilde.
Auch ein Bohrer von HILTI ist nicht zwingend Garant um einem Bunker der Wehrmacht zu widerstehen. Man muss da schon immer in jeder Richtung ein wenig tricksen.
Da komme ich aber mit 980/1500 auf einen Wirkungsgrad von nur 65% - was für Bürstenmotoren wohl üblich ist. (Meine beiden alten Aixam Mega1 und Mega2 verbrauchen so viel wie ein Tesla, nur dass der damit 130 fährt und ich max 45).
Das bedeutet aber auch dass so eine Säge in meinem 45mm Dauerlastfall 520 Watt Wärme erzeugt :-(
Gibt es nicht inzwischen Handkreissägen mit BLDC Direktantrieb ?
Wahrscheinlich wären die bei 1000 Watt Output und dem nötig hohen Drehmoment zu schwer ?
Ich hab ja 36V 1000 Watt BLDC Motoren mit 150cm 1,6mm AkkuKreissägeblättern für meine Säumungssägen an meiner Blockbandsäge verbaut.
Die wiegen aber 3,5 kg und schaffen 30mm eher nur im Schneckentempo.
Weniger Wärmeentwicklung wäre für mich halt Indiz für dauerbetrieb-fähig.
Von DeWalt gibt es 54V BLDC Akku-HKS, die könnte ich vermutlich direkt an meinen 48V MopedElektroLaster hängen: https://www.ebay.de/itm/135376756800
Mit 4kg Gewicht hat die aber bestimmt auch noch ein Getriebe dass kaputt gehen kann.
Du schilderst hier in meinen Augen, dass Du ein totaler Stümper bist und
von Handwerk keinerlei Ahnung hast.
Typisch deutsch, seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe an Anderen auszulassen, da sie ja mit ihrer eigenen Lebenszeit nichts besseres anzufangen wissen.
Auch ein Bohrer von HILTI ist nicht zwingend Garant um einem Bunker der
Wehrmacht zu widerstehen.
Und schon haben wir auch die dann üblichen Fantasien vom tausendjährigem Reich.
von Handwerk keinerlei Ahnung hast.
Typisch deutsch, seine eigenen Minderwertigkeitskomplexe an Anderen
auszulassen, da sie ja mit ihrer eigenen Lebenszeit nichts besseres
anzufangen wissen.
Hab erstmal 2,5 Bohle 33mm angefangen. Bei 2m hatte man schon den Geruch
von schmelzendem Plastik in der Nase.
Also in der Summe in den Händen schon kein Gefühl, vom Werkzeug nur soviel Ahnung als dass es generell existent ist, beratungsresistent weil vorgefasstes Urteil ohne jede Grundlage, und obenauf die Nazikeule weil von einem einzigen, schwammigen Begriff dazu getriggert.
Mit der 5,5kW Variante läuft meine Holzmann 550smart Blockbandsäge prima am 5kW Hybridwechselrichter meines MopedElektroLasters.
Bin halt eigentlich doch kein Marken-Fetischist, drum suche ich die Dauerlastfähige Handkreissäge eher in der verwendeten Motortechnik.
Der 2kW Asynchronmotor wird aber eher noch schwerer als der BLDC ?
Vielleicht wäre ein BLDC+ 5:1 Planetengetriebe langelebiger als Stirnradgetriebe oder gar die mir suspekten kegelradgetriebe. Hab schon Kreissägen mit defekten Ritzlen rumliegen :-(
Bei 2m hatte man schon den Geruch
von schmelzendem Plastik in der Nase.
Wenn die Tränkung des Motors das erste mal warm wird weil die Maschine
noch nie wirklich benutzt wurde, riecht das eben kräftiger.
Naja, ich war mal stolz auf eine kräfitge HKS von Black&Decker. Bis sie nach plastik stinkend nicht mehr zu gebrauchen war.
Aufgeschraubt und festgestellt dass das Plastik-Lüfterrad einfach auf den Anker steckte. Der wurde halt zu heiß und Lüfterrad schmolz locker.
Bei 500 Watt Wärmeentwicklung aber halt kein Wunder ?
Und da nehme ich jetzt von einer 2000W Makita wieder Abstand. Die macht 700 Watt Wärme ?
..ein Troll der seine Unwissenheit zu Markte trägt und sich dann als Opfer generiert...ein Opfer von Leuten die ihm ehrlich gegenüber treten und ihre freie Meinung sagen.
Und immer die absolute Deutungshoheit auf seiner Seite.
Wen willst Du denn eigentlich mit diesem ganzen wirren Zahlengebrabbel beeindrucken?
Zwar mit 249€ gebraucht außerhalb meines Budget, aber ich bin gerade an einer großen gebrauchten Holzbandsäge mit 2PS Drehstrommotor dran, für die ich dann auch einen 4kW VFD bräuchte.
Moderne Akkuandkreissägen läufen mit BLDC mit nur einstufiger getriebeuntersetzung.
Akkuhandkreissägen helfen dir jedoch nicht bei deinen kilometerlangen schnitten. Scharfe sägeblätter und gerade führungsschienen gegen verkanten schon. Ist klar, dass die säge mitraucht, wenn man sich durch die Bohlen brennt.
Weniger Wärmeentwicklung wäre für mich halt Indiz für
dauerbetrieb-fähig.
Von DeWalt gibt es 54V BLDC Akku-HKS, die könnte ich vermutlich direkt
an meinen 48V MopedElektroLaster hängen:
https://www.ebay.de/itm/135376756800
Mit 4kg Gewicht hat die aber bestimmt auch noch ein Getriebe dass kaputt
gehen kann.
Doch, die würde mir bei den kilometerlangen Schnitten helfen.
Meine 230V AC kommen nämlich vom 5kW Hybrid Wechselrichter meines Mopedelektrolaster. Bei 1000 Watt Last also rund 100 Watt Verlust.
Die 48V am 10 Meter 6qmm Solarkabel mit XT90 Stecker würden aber bei 20A nur 24W Verlust machen (2*10m = 0,057 Ohm).
Die gibt es aber noch nicht für unter 100€ auf dem Gebrauchtmarkt.