Metadaten aus Fotos auslesen und abspeichern.

OP #7817071
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Hallo, ich habe viele Fotos, wo ich gerne die Metadaten auslesen möchte. Diese möchte ich in einer richtigen Datenbank (SQL), oder in einer .json abspeichern.

Diese Daten möchten ich dann später gerne wieder einlesen und in OpenStreetMaps Fähnchen oder ähnliches setzen.

Später würde ich gerne eine Deutschlandkarte haben, und je nachdem wie groß man zoomt ein Fähnchen oder ähnliches haben. Wenn ich das aktiviere/draufdrücke möchte ich gerne die Bilder von dem Motiv mit dem entsprechenden Einstellungen sehen können.

Meine Frage ist, mit Welcher Programmiersprache würdet ihr die Daten von den Fotos auslesen? Wie würdet ihr die Daten Speichern (Datenbank) oder .json ?

#7817090
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Chandler B. schrieb:

mit Welcher Programmiersprache würdet ihr die Daten von den Fotos auslesen?

Abgesehen davon, daß man das gar nicht muss: Mit der, die man beherrscht. Was bringt es z.B. einem mit Java erfahrenem Menschen, ihm Delphi vorzuschlagen? Oder warum sollte jemand, der Delphi kann, ausgerechnet Python einsetzen?

An die Metadaten kommt man mit https://exiftool.org/ ran.

#7817097
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Chandler B. schrieb:

Hallo, ich habe viele Fotos, wo ich gerne die Metadaten auslesen möchte. Diese möchte ich in einer richtigen Datenbank (SQL), oder in einer .json abspeichern.

Diese Daten möchten ich dann später gerne wieder einlesen und in OpenStreetMaps Fähnchen oder ähnliches setzen.

Installier Dir einfach eine Nextcloud, dort sind alle Funktionen vereint (Apps: Fotos, Maps) über den previewgenerator wird die Datenbank mit den Werten gefüllt.

#7821193
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Hallo#

Harry L. schrieb:

Darktable!

https://www.darktable.org/

Ja - ein sehr gutes Programm, besonders zur RAW Bearbeitung (Was ja nicht so ganz zur Frage des TO passt).

Aber wie beim zur Familie gehörenden, hauptsächlichen Bildverwaltungsprogramm, (und eher passenden - aber eigentlich auch zu mächtigen wenn der TO wirklich nur das eine haben möchte was er beschreibt) digiKam muß man halt erst mal viel Lernen - die kleinen aber oft genialen Tricks, Filter, Suchen, das geschickte Geotagging usw. und der passende Workflow muß man tatsächlich "neu" erlernen und viel einfach herausfinden - dabei vergehen ja nach Vorwissen oder besser noch Erfahrungen aber viele Stunden bis durchaus tage. . Wie bei so vielen OpenSoure Programmen ist die Dokumentation (eine Anleitung die auch die Praktische Nutzung zeigt und nicht nur eine Befehlsbeschreibung ist) vor vielen Jahren durchaus Motiviert begonnen worden ist dann aber ziemlich eingeschlafen und nicht immer aktuell oder wirklich gut erklärend.

Softwerker schreiben wohl generell nicht gerne richtige Anleitungen für den normalen Anwender (und gute Anleitungen sind eben keine reinen Befehlsbeschreibungen)bzw. pflegen Neuerungen in der Software und Umbenennungen (warum auch immer das gemacht wird -es wird leider gemacht) in der Anleitung ein.

Wenigstens wird darktable recht gut und relativ aktuell in guten Videotutorials von Praktikern unterstützt, was auch notwendig ist - bei digiKam findet man leider keine längeren "Lehrvideos" (>= 20 Minuten) auf Deutsch oder Englisch die jünger als zwei Jahre sind.

Leider sind dies "Probleme" recht üblich für mächtige OpenSource Programme bei den man viel selbst (für sich optimal) einstellen kann bzw. die nahezu geniale Filter und Funktionen bieten. Dafür sind sie aber auch Opensource und wirklich kostenlos - für ähnliche "Power" bezahlt man bei kommerziellen Programmen durchaus auch mal dreistellige Summen bzw. ist an teuren und Systembedingt nicht anonymen, persönlichen Abos ("Gebraucht Verkauf, teilen mit Kollegen, auf Arbeitsplätzen usw. ist schwierig bis unmöglich) gebunden...

(Firma: 1984now) #7822451
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Darius schrieb:

Softwerker schreiben wohl generell nicht gerne richtige Anleitungen für den normalen Anwender (und gute Anleitungen sind eben keine reinen Befehlsbeschreibungen)bzw. pflegen Neuerungen in der Software und Umbenennungen (warum auch immer das gemacht wird -es wird leider gemacht) in der Anleitung ein.

Das ist so, ja. Und es liegt typisch daran, dass halt die Materie heute typisch sehr komplex ist. Es ist einfach unmöglich, jemandem ohne jegliche Vorkenntnisse zu erklären, was ein Programm tut, was wirklich "alles" im konkreten Umfeld bewirken kann. Das gilt selbst schon im noch relativ überschauberen Bereich der Metadaten von Fotos.

Bezüglich der Umbenennungen von Parametern und deren Optionen muss ich dir aber leider vollkommen Recht geben: die erfolgen leider sachlich oft vollkommen sinnlos (also zumindest ohne eine echte "Not", selbst aus Sicht des Programmierers), dienen allein der Vervollkommnung der "Schönheit" aus Sicht des Programmierers.

Ziemlich extrem ist diesbezüglich z.B. (das allerdings auch überaus mächtige) CLI von VLC. Die aktuelle Inkarnation wird nur noch durch sich selbst dokumentiert und auch das nur mit eher mäßiger Qualität, keinesfalls hinreichend für einen völlig unbedarften Benutzer und auch für jemanden, der prinzipiell mit dem ganzen Zeug schon recht vertraut ist, ist es echt nervig, sich da durchzukämpfen.

Nicht zuletzt deshalb, weil gelegentlich sogar die Selbst-Doku schlicht falsch ist. Das ist aber zugegebenermaßen die absolute Ausnahme. Kommt aber vor...

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