Spannungsversorgung - Kontrolle

Gast #445857
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Hallo,

ich bastel im Moment ein wenig an meiner Ausrüstung und möchte nun ein 
Netzgerät für +5V, +9V, -9V basteln. Es folgt dann noch -9 bis +9V;

Soweit so gut, der erste Schritt ist getan; vlt. kann nochmals jemand 
drüber schauen; Kondensatoren etc. mehr oder weniger Erfahrungswerte.

Versorgt wird das ganze von zwei getrennten Wicklungen, mit je 12V 
effektiv (max 600mA).
Gleichrichter B80, bis 1A;

Besten Dank...


Wenn keine Fehler drin sind, dann nehme ich auch ein "ist ok" ;-)
Angehängte Dateien:
Gast #445864
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warum steht bei deinem -9V Regler keine Bezeichnung? Wäre doch 
interessant welchen du hier verwendet hast ^^

Falls du die Kondensatorwerte genau brauchst, kann man jederzeit im 
Datenblatt nachlesen... da stehen Nominalwerte drinnen, die bestens 
funktionieren.

lg jÜrgen
Gast #445880
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Der Glättung-Elko für die negative Wicklung könnte noch etwas größer 
ausfallen. Man faustreglet so 1000µ pro Ampere, aber wenn genügend Platz 
ist,  wären 1000µ (auch für die postive Abteilung) nicht schlecht...
Gast #446591
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Hi,

@ Crazyhorse; bei dem Blick in die Schublade sind mir ne Menge 
Gleichrichter in die Hand gefallen (incl. Trafo) mit eben zu geringer 
Leistung -> Ansonsten hast Du natürlich recht, ein zweiter Gleichrichter 
ist überflüßig, sofern ausreichender Leistungsspielraum gegeben ist.

@ Stefan -> danke für den Hinweis; ich hätte jetzt einfach irgendwas 
dran geschraubt, aber es ist auch mal Interessant das ganze 
durchzukauen...

Beste Grüße und vielen Dank
Gast #446693
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D6 ist schon korrekt vorgesehen. Die Dioden haben durchaus Sinn als 
Schutz vor von außen anliegenden Spannungen, die den Regler ins Nirvana 
schicken könnten (bspw. durch einen am Ausgang angeschlossenen 
Kondensator im Abschaltmoment). Eine 1N4148 dürfte jedoch 
unterdimensioniert sein, hier dürfte durchaus 1N4001 die bessere Wahl 
sein. Wie von uwegw geschrieben, sollte C8 nicht nur größer sein, 
sondern muss es bei einem angegebenen Strom von 600mA auch. Die 
Faustregel 1uF pro mA trifft den Nagel auf den Kopf. Die Berechnung der 
Verlustleistung hingegen nicht ganz. Bei einer Trafospannung von 12V 
eff. ergibt sich über dem Siebelko theoretisch U= = Ueff x SQRT(2) - 2 x 
Uf. Uf ist hierbei die Flussspannung einer Diode im 
Brückengleichrichter, zwei sind jeweils aktiv. Grob ergibt sich 
hierdurch 12V * 1,4 - 2 x 0,7V = 15,4V. Die entsprechende in Wärme 
umgesetzte Verlustleistung am 7x09 beträgt demnach (15,4V - 9V) x 0,6A = 
3,84W. Und dies pro Regler!

Gruß Holger
Gast #447610
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Hallo

ich habe noch ettliche Breitbanddrosselspulen daheim rum fliegen und 
habe schon einige Netzgeräte gesehen, die mit diesen ausgestattet waren. 
Nun nochmal eine Frage, wo setze ich die Breitbanddrosselspule am besten 
hin? Ich würde jetzt einfach an den 12V Ausgang des Trafos setzen um 
eben ungewünschte Oberwellen abzuschneiden ;-) Sehe ich das richtig???
#447642
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Ähm, was genau hast Du mit den Spulen vor?

Nur weil die DROSSELspulen heissen, bedeutet dies nicht, dass Sie Deine 
Verlustleistung drosseln ;).

Wenn Du damit ein Schaltnetzteil aufbauen möchtest, müsstest Du ein 
wenig über die Eigenschaften des Ferrits bei der Arbeitsfrequenz und den 
Aufbau der Spule (Luftspalt?) wissen, denn Spule ist nicht gleich Spule!
Für SNT braucht man Speicherdrosseln die darauf optimiert sind, pro 
Volumen eine möglichst grosse magnetische Energie zu speichern (bei 
möglichst nierderohmigem Aufbau). HF-(Entstör-)Drosseln haben deutlich 
andere Optimierungsziele! (und werden beim Einsatz als Speicherdrossel 
u.U. SEHR warm)
#447802
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Da das "Super" mit drei Ausrufezeichen den "Depp" mit nur einem deutlich 
überwiegt, nehme ich das mal als etwas merkwürdig formuliertes 
Kompliment ;-)))

Und was ist an meinem Kommentar zu den Drosseln falsch? Es gibt nunmal 
für verschiedene Anwendungsfälle verschiedene Drosseln. Wie bei den 
Kondensatoren auch. Jede hat da so ihr Einsatzfeld und es würde ja 
hoffentlich auch keiner auf die Idee kommen GoldCaps als 
Video-Koppelkondensatoren zu nehmen.

DU hast ja schliesslich mitten in einem Thread, wo Du mit Linearreglern 
arbeitest plötzlich mit Drosselspulen angefangen...

Und falls Du das eh' alles schon weisst, warum sollen wir dann Deinen 
Schaltungsentwurf überhaupt kommentieren??
Gast #447878
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Ohje, jetzt kommt dieser Beitrag aus dem Ruder...

Naja, mit dem Drosselspulen; die kannst Du eigentlich direkt hinter den 
Gleichrichter setzen; sie killen ein wenig die Oberwellen, können aber 
auch eigentlich weggelassen werden, da der Festspannungsregler auch gute 
Dienste leistet :-)
Leistung verbraten tun diese bei der Frequenz 100Hz (B2U!!!) auf keinen 
Fall!!!

Aber noch was anderes...Ich selber habe die Schaltung übernommen, jedoch 
anstatt +9; -9V zwei 12V Regler eingesetzt (also + & -); die 5 V habe 
ich weggelassen (folgt LM317...).
Eingesetzt wird ein ERA-Trafo mit Sekundär 2 * 12V. Nun denn, er gibt 
ca. 14V raus; hinter dem Gleichrichter habe ich jedoch 19V DC!!!

Wie kann das sein? Ich habe doch Udi / Uv ~ 0,9?!? Confused!

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