Hallo,
ich bin auf der Suche nach einer Lösung.
Ich möchte bei einer bestimmten Lichtverhältnis (Dämmerung / Nacht),
dass bestimmte LEDs angehen. Gesteuert soll das alles durch einen
AT89C2051.
Nun bin ich auf der Suche, wie ich rausfinde, wann es Dämmert oder nacht
ist. Lässt sich das mit einem Lichtsensor realisieren und benötige ich
noch irgendwelche Bauteile dazu?
Oder gibt es eine einfacher Lösung?
Danke
Nee Leute vergesst meinen letzten Eintrag. Möchte es doch nicht mehr mit
einem Bewegungsmelder machen.
"Es ist schon spät sollte mal besser schlafen gehen, sonst schreibe ich
nur blödsin heute"
Hi Lixor,
fuer Minimalisten, es geht sogar mit einer LED (rot, klar).
Guckst Du hier:
http://www.geoclub.de/ftopic5753.html
Dann bei "Kochbuch" das PDF suagen.
Hermann-Josef
Fotodiode, Fotowiderstand, Fototransistor hört sich gut an.
Aber was benötige ich sonst noch. Denn ich kann doch nicht eine
Fotodiode anschließen und warten bis diese die Dämmerung erkennt.
Wie funktioniert das näher?
Danke
Ein Komparator (Operationsverstärker) oder gleich ein A/D Konverter
vergleicht die Spannung des Spannungsteilers, wovon ein Widerstand ein
lichtempfindlicher ist, mit einem Sollwert und führt dann den
Schaltvorgang aus. Eine Fotodiode übrigens erkennt keine Dämmerung, die
gibt eine dem Lichteifall proportionale Spannung oder einen ebensolchen
Strom aus, abhängig von der Beschaltung. Die Dämmerung muß Dein
Controller erkennen. Im Allgemeinen ist es so, daß bei Abenddämmerung
der Infrarotanteil im Licht schnell abnimmt, während in der
Morgendämmerung dieser sprunghaft zunimmt, nämlich immer dann, wenn die
Sonne den Horizont passiert. Wenn Du ein im Infrarotbereich
empfindliches Bauteil nimmst, solltest Du sehr schnell zum gewünschten
Ergebnis kommen. Dann mußt Du noch eine Verzögerung einbauen, damit
Lichtblitze, zum Beispiel durch vorbeifahrende Autos mit Scheinwerfern,
nicht als Störquelle einwirken können.
Ich würds so machen:
Mit einem Photowiderstand und einem normalen Widerstand
wird ein Spannungsteiler aufgebaut.
+ ----------+
|
RPh
|
+------ X
|
R
|
- -----------+---------
Durch den Photowiderstand verändert sich daher bei unterschiedlicher
Beleuchtung die Spannung am Punkt X. Mit der geh ich
auf den ADC Eingang eines AVR und lass diesen die Spannung
messen. Durch Ausprobieren stelle ich fest welchen Messwert
dieser bei der von mir gewünschten 'Schalt-Helligkeit'
ausgibt.
Alles andere ist dann eine Frage der Programmierung.
Ich würde es auch ENTWEDER mit Lichtsensor ODER mit Mikrocontroller
machen. Wenn du schon einen Mikrocontroller verwendest, rechne doch
einfach die Keplerbahnen der Erde aus, und du weisst wann die Dämmerung
beginnt.
Wofür braucht man dabei einen "Lichtsensor oder ähnliches"?
Falls dir Karls Lösung zu einfach ist, schlage ich vor dass du einen
IR-Sensor mit I2C-Bus nimmst. Über deinen AT89C2051 sendest du die
Lichtverhältnisse per WLAN an eine Workstation die über ausreichend
Intelligenz verfügt zu entscheiden, welche LEDs wann an oder aus gehen.
Die LEDs koppelst die wieder per WLAN und AT89C2051 an die Workstation.
So kannst du sogar ZWEI AT89C2051s SINNVOLL integrieren!
Nimm einen SFH 300 FA-3/4 Fototransistor, dar hat ein Infrarotfilter
eingebaut und ist - gegenüber den Fotowiderständen - echt günstig. In
der Schaltung von KarlHeinz schaltest Du den Fototransistor als unteren
Widerstand mit dem Kollektor in Richtung X und den
Spannungsteilerwiderstand als oberen Widerstand nach + . Dadurch hast Du
zwar eine negative Charakteristik, aber das kann Dein Programm
ausbügeln.
Hi,
..zudem muss man das rad nicht unbedingt neu erfinden....
LM3914 - LM3916. Reichelt 1,35€ bis 2,10€
und die lösung die du hier in bezug auf den licht spannungswandler
auswählst ergeben das was du suchst!
MFG
Dennis
> ..zudem muss man das rad nicht unbedingt neu erfinden....
Will er aber. Er schrieb
>Gesteuert soll das alles durch einen AT89C2051.
Leute, lest die Fragen und schreibt nicht einfach irgendwelchen Quatsch
der euch gerade durch den Kopf geht!
Nee, Licht an -> kleine Spannung an X, Licht aus -> große Spannung an X.
Das meinte ich mit negativ. Also invertiert sozusagen. Weil der
Fototransistor ein NPN ist.
Nein.
Negative Charakteristik heist, dass der Messwert kleiner
wird, je heller es wird.
Falls du beim Widerstand bleibst: Nimm irgendeinen. Für deinen
Anwendungszweck ist einer so gut wie der andere. Wenn du
für den anderen Widerstand ein 100K Poti nimmst, solltest
du den Spannungsteiler in einen schönen Bereich einstellen
können.
Photo-R haben typische Werte:
> 1 Mohm bei Dunkelheit
< 10 kOhm bei Helligkeit
>Falls du beim Widerstand bleibst: Nimm irgendeinen.
Nee, nimm die eingegossenen. Es gibt auch die, wo nur ein
Keramikplättchen mit zwei Drähten dran ist, die vergammeln recht schnell
im Freien und sind zudem feuchtesensibel. Die eingegossenen oder die im
Metallgehäuse haben das Problem nicht. Siehe Datenblatt bei Reichelt.
>Falls du beim Widerstand bleibst: Nimm irgendeinen.
Nimm auf keinen Fall eingegossene. Widerstände vergammeln schnell im
Freien, und die eingegossenen kannst du dann nicht mehr reparieren.
Ja, da hat Travel Rec. recht.
Elektrisch gesehen ist es völlig Wurscht aber der soll
ja wahrscheinlich raus ins Freie. Und das sollte man
berücksichtigen.
@Travel Rec.
@Jens
Wir sollten uns drauf einigen, was wir ihm empfehlen :-)
Ich muss gestehen, dass ich mit Photo-R im Freien keine
Erfahrung habe. Meine klebten immer an innen an der
Fensterscheibe :-)
Also ich habe die kleinen in Epoxyd und habe daran meine Leitungen
angelötet. Die Leitungen sind einzeln mit Schrumpfschlauch versehen und
das ganze Konstrukt ist mit einem größeren Schrumpfschlauch nochmal
überzogen. Das Epoxydfenster des Fotowiderstands lugt an der offenen
Schrumpfschlauchseite heraus. Das Ding hängt seit zwei Jahren in Wind
und Wetter, keine Probleme bisher.
@Jens: Es soll doch nur der Fotowiderstand in´s Freie, nicht der
Spannungsteilerwiderstand (falls der gemeint war), Fotowiderstände
repariert man gemeinhin nicht.
Zum Vergammeln an sich...
...lohnt es sich die Messung nur periodisch zu machen und ansonsten
diesen Schaltungsteil stromlos zu halten? Vom Energieumsatz her sicher,
aber wie sieht es bzgl. des Korrosionsverhaltens aus?
Vergesst bei der Korrosionsdiskussion nicht den AT89C2051. Der muss auch
in unmittelbarer Nähe zum Widerstand eingegossen werden und ist weit
empfindlicher.
Man könnte den eingegossenen Baustein mit einem Peltierelement und
Temperaturfühler exakt auf Aussentemperatur halten (Regelkreis im
AT89C2051), damit keine Kondensation passiert. Ansonsten sind Lösungen
mit Schrumpfschlauch im Aussenbereich grundsätzlich undicht.
Moment mal, wer sagt denn, dass in der Nähe vom Sensor ein unbelüfteter
und witterungsgeschützer Ort liegt. Ich möchte mal sehen, was nach 50m
Leitung von dem Fotowiderstand noch gemessen werden kann.
Likör schrieb
> ich bin auf der Suche nach einer Lösung.
nicht
> ich möchte für TravelRec ein paar Rauschversuche durchführen.
Dann schaltet man an der ankommenden Leitung am Controller einen Tiefpaß
vor, einen Serienwiderstand von 1k und einen 100nF Keramik-C nach Masse.
Das funktioniert bei mir mit (zumindest) 10m Klingeldraht einwandfrei.
Für längere Kabel kann man auch geschirmte Leitung verwenden, wenn das
eine Ende des Fotowiderstands sowieso Masse ist.
Er sagt aber auch nicht konkret was er machen möchte.
Alles was wir wissenist: Ein paar LEDS sollen in
der Dämmerung angehen.
Ich mag falsch liegen. Aber da jetzt Weihnachten naht,
gehe ich mal davon aus, dass das ein LED Stern oder
irgendsowas ist. Und sowas steht meist im Fenster.
Wenn dem so ist, dann muss der Sensor überhaupt nicht raus.
Allerdings: Das ist alles Spekulation, genauso wie
ihr auch spekuliert.
Karl Heinz hat recht. Es ist eine blinkende Weihnachtsspielerei,
allerdings für eine Tanne im Garten. Ich möchte keine Kabel (ausser
Stromzufuhr) bis ins Haus verlegen, deshalb müsste tatsächlich alles
wetterresistent sein.
Und schliesslich möchte ich auch den Umgang mit einem Prozessor (für
verschiedene Blinkgeschwindigkeiten, Lauflicht usw.) üben, was ihr
bisher leider ignoriert habt. So'n Blödsinn mit WLAN zur Workstation ist
natürlich übertrieben.
> allerdings für eine Tanne im Garten.
Hast du dir schon überlegt in welches Gehäuse du
das Ding einbaust? Du kannst ja schlecht die Platine
an die Tanne hängen. Beim ersten Schneefall hast du
dann nen Kurzen :-)
> was ihr bisher leider ignoriert habt
Bis jetzt war ja uch noch nicht die Rede davon, dass
du auch mit der Programmierung Schwierigkeiten hast.
Zudem wäre es gut zu wissen, wie du dir ein Lauflicht
vorstellst und über wieviele Led wir überhaupt reden.
Muss jede Led einzeln ansteuerbar sein, oder reicht es
wenn zb. jede 5. Led gemeinsam angesteuert wird, du
also logisch gesehen nur 5 Leds hast und wenn eine
logische Led erleuchtet wird in wirklich 6 physikalische
Led leuchten?
> Hast du dir schon überlegt in welches Gehäuse du> das Ding einbaust?
Warum ich da nachfrage:
Wenn du ein Gehäuse hast, dass wasserdicht aber
lichtduchlässig ist, dann ist doch der Sonsor
vor Wind und Schnee geschützt, da im Gehäuse.
Und dann sind wir wieder am Ursprung der Reise:
Du brauchst dir bei der Wahl des LDR keine
übermäßigen Kopfzerbrechen machen.
Hängt also alles am Gehäuse.
Kann es sein, dass ihr den Hinweis, dass ich meinen AT89C2051 einsetzen
möchte, ganz einfach übergeht, weil ihr auch nicht wißt, wie man das
bewerkstelligen kann?
Stattdessen wird hier über Korrosion, Rauschen, WLAN und alles mögliche
philosphiert, und jetzt schwenkst du zum Gehäuse um und schickst nen
Link, um den es auch nicht geht: "Nostalgie, Weihnacht und Elektronik,
Es waren die letzten Monate des Jahres 1977..."
Dank euch allen, aber selbst wenns ein Hobby ist, kann ich meine Zeit
hier nicht weiter verschwenden.
> weil ihr auch nicht wißt, wie man das bewerkstelligen kann?
Oh doch, wir wissen es.
Aber du scheinst noch nicht zu wissen, was da eigentlich
auf dich zu kommt. Mit der Schaltung alleine ist es nicht
getan. Das Hauptproblem, das du hast, ist das ganze wetterfest
hin zu kriegen, falls du es noch nicht bemerkt hast.
Solange die Schaltung auf Mamas Küchentisch laufen soll, ist
alles einfach. Die meisten hier können dir die gewünschte
Schaltung in 10 Minuten auf dem Steckbrett zusammenstecken.
Und zwar so dass sie funktioniert.
In dem Moment wo du aber rausgehst und das ganze
auch mal einen Regenguss überleben soll, und zwar ohne dass
du deine Tanne abfackelst, siehts ein bischen anders aus.
Das Traurige ist nur, dass dir diese Erkentnis nichts mehr
hilft, wenn es zu regnen anfängt und du drauf kommst, dass
es vielleicht keine so gute Idee war, die Elektronik
und den Trafo völlig ungeschützt an der Tanne hängen zu lassen.
Entweder man plant das von vorne herein ein oder man lässt es
bleiben.
Der Gartenzwerg könnte die LEDs einschalten, weiß genau obs dunkel ist
und der steht eh nur unnütz rum.
Es gibt ausser meinem Gartenzwerg auch noch andere Spielereien oder
kleine Lämpchen mit LEDs. Die haben eine Solarzelle, einen Akku und ein
Wetterfestes Gehäuse. Oft kann man sowas für 5€ kaufen. Manche haben
aber nur 2 Mignon Akkus (2,4V) das ist zu wenig für den AVR, reicht aber
als Dämmerungsschalter.