Herbert Z. schrieb:
Dein Foto kommt viel zu spät!
Definitiv!!
Ich würde da vor allem mal die unteren Rollen wesentlich näher an den Fräser rücken. Sonst hast du allein durch die wechselnde Durchbiegung / Unrundheit schon viel Toleranz.
Das scheint mir das Grundproblem zu sein. Denn bei konstanten Kraftverhältnissen und perfektem Rundlauf des Fräskörpers drücken sich die Rollen auch immer gleich weit ein.
Das Spiel der aktuellen Lager dürfte nahe Null sein und selbst das wäre bei konstanter Last egal. Aber die Rollen sind halt falsch positioniert. Kommt allerdings auch drauf an was man haben will. Möglichst konstante Wandstärke (vermute ich) oder innen möglichst kreisrund.
Mit dem aktuellen Aufbau wird auf der kurzen Halbachse (der Ellipse) mehr weggefräst als auf der langen und es wird innen runder. Zusätzlich fehlt beim Fräsen an der kurzen Halbachse Anpressdruck (da wäre eine weichere Rolle oben hilfreich), die Rollen unten werden weniger stark eingedrückt und im Ergebnis kommt innen eine um 90° gedrehte Ellipse raus. Dann logischerweise mit deutlich variierenden Wandstärken.
Den Effekt hast immer, wäre mit harten Rollen unten aber weniger ausgeprägt. Für konstante Wandstärke musst weiter unten unterstützen.
Für steifere Lager könnte man dann einfach ne leidlich gerade 20mm-Welle nehmen. Da drauf Kugellager 20x32x7 mm und nen 1,5mm O-Ring. Evtl. mit dem Dremel ne Minimale Nut einschleifen.
Oder auch nur eine Lage sauber geschnittenes Klebeband aufs Lager.
Oder 30mm Welle mit Stehlagern und nen Schrumpfschlauch drüber.
Macht aber nur Sinn, wenn die Lager wirklich - annähernd - unter dem Fräser liegen.
Die seitlichen Lager brauchst vielleicht trotzdem gegens wegrutschen. Die dürfen aber durchaus weich sein. Evtl. weicher als bislang.
Genauso für die Druckrolle oben.