Seit einiger Zeit nenne ich ein LeCroy WaveRunner 6050A mein eigen. Nach dem ich nun das Mainboard gegen Gigabyte GA-B75M-D3V mit i5-3450 getauscht habe, läuft auch soweit alles - bis auf ein paar Kleinigkeiten.
Mein Problem ist aber das Frontpanel. Hier ist was proprietäres von LeCroy verbaut (vielleicht auch Iwatsu - wer weiß). An meinem MSI B650 Pro4, so wie an einem AsRock P5K Pro und dem ursprünglichen Intel Desktop Board mit Celeron 2GHz aus dem Scope wird das Frontpanel zuverlässig erkannt (VID 0x047, PID 0x0004). Beim Gigabyte jedoch wird der Device-Descriptor nicht ausgehandelt.
Das Problem scheint an sich bekannt zu sein, dass dieses Panel sich bei neueren Intel-Chipsätzen nicht erkannt wird, jedoch würde ich gerne verstehen warum. Ich bin also nun seit einiger Zeit dabei mir die Kommunikation von funktionierend, so wie nicht funktionierend anzuschauen. Ein paar Unterschiede sind mir dabei schon aufgefallen, aber so richtig worauf ich achten muss, ist mir nicht klar.
Grundsätzlich ist mir aufgefallen, dass irgendwann bei der nicht-funktionierenden Kommunikation das Device nur noch "NAK" zurückmeldet, wenn der Host PID: IN schickt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass er nach einem SOF und PRE mit verringerter Geschwindigkeit Daten anfordert, es kommt dann aber keine Rückmeldung. Wohingegen bei der funktionierenden Verbindung dann nochmals vom Host ein PRE gesendet wird, woraufhin das Device antwortet.
Verwendet wird ein Logic Analyzer von Dreamsourcelabs mit DS-View.
Im Prinzip stochere ich aber nur in den Daten herum und so richtig wonach ich schauen könnte, ist mir nicht klar.
Das Frontpanel scheint ein Full-Speed-Device zu sein (Pull-Up auch auf D+), scheint aber manchmal nur in Low-Speed zu kommunizieren.







