Kennt ihr einen passenden SMA Stecker, der mit den Dimensionen des Kabels kompatibel ist, und könnt mir weiterhelfen?
Der SMA Stecker soll dann über einen Adapter in eine BNC-Buchse geführt werden.
Ich habe bereits bei der Firma nachgefragt, jedoch haben die keinen
passenden SMA Stecker.
Dann würde ich halt bei Firmen nachfragen, die HF-Steckverbinder machen, ob sie für das Kabel was passendes haben. Huber&Suhner oder Telegärtner wären meine Favoriten. Aber wundere dich nicht über deren Preise. Wobei ich mich frage, wie du das Kabel per Hand an den Stecker angeschlossen bekommst, ohne entsprechende Maschine.
Wobei ich mich frage, wie du das Kabel per Hand an den Stecker
angeschlossen bekommst, ohne entsprechende Maschine.
Wie jedes Coax-Kabel? Mit einer Crimp-Zange oder Löten?!
Die Crímp-Zange wird nich ganz billig sein, aber es gibt sie mit Sicherheit.
Ich habe damals (vor knapp 30 Jahre) SMB-Winkelstecker an ein dünnes Koas-Kabel gelötet. Funktioniert! (im GHz-Bereich haben wir sich damals nicht getestet.)
Wobei ich mich frage, wie du das Kabel per Hand an den Stecker
angeschlossen bekommst, ohne entsprechende Maschine.
Wie jedes Coax-Kabel? Mit einer Crimp-Zange oder Löten?!
Die Crímp-Zange wird nich ganz billig sein, aber es gibt sie mit
Sicherheit.
Ich habe damals (vor knapp 30 Jahre) SMB-Winkelstecker an ein dünnes
Koas-Kabel gelötet. Funktioniert! (im GHz-Bereich haben wir sich damals
nicht getestet.)
SM50: Innenleiterdurchmesser: 0.16mm, Außendurchmesser: 1.05mm.
Dich möchte ich sehen, wenn du das vorschriftsmäßig crimpst!
Wie vorgeschlagen, habe ich jetzt bei Firmen wie Telegärtner oder Huber&Suhner bezüglich eines passenden SMA-Steckers angefragt.
Mal abwarten, was sie antworten.
Meine zweite Strategie wäre, das Kabel mit Schrumpfschläuchen dicker zu machen und dann versuchen, es mit einem Standard SMA zu konfektionieren.
Meine zweite Strategie wäre, das Kabel mit Schrumpfschläuchen dicker zu
machen und dann versuchen, es mit einem Standard SMA zu konfektionieren.
Dann verrate uns doch bitte, wofür du so ein dünnes Kabel brauchst. Vielleicht gibt es andere Lösungen. Evtl. Fensterdurchführung? Und für welchen Frequenzbereich soll es sein?
Man braucht es ja nicht vorschriftsmäßig crimpen, es reicht
wenn man es so crimpt dass es funktioniert.
Wobei "funktioniert" oberhalb 1 GHz nicht gleichbedeutend ist mit mechanisch dran und Durchgangsprüfer piepst. RG-58 für Ethernet konnte man auch mit der Kombizange crimpen, aber bei dünneren Kabeln, speziellen Dieelektrika (Schaum) oder höheren Frequenzen ist das nicht mehr so trivial. Da sollte man sich tatsächlich überlegen, die fertig zu kaufen.
Kennt ihr einen passenden SMA Stecker, der mit den Dimensionen des
Kabels kompatibel ist, und könnt mir weiterhelfen?
Der SMA Stecker soll dann über einen Adapter in eine BNC-Buchse geführt
werden.
Vielen Dank und beste Grüße!
Das gleich haben wir am Institut mit Axon auch erlebt. Wir haben eine Trommel Kabel bestellt, wurde extra für uns produziert... im DB stand, Konfektion mit BNC und SMA möglich.
Bis wir das Kabel auf den Tisch hatten... die Daten im DB waren da nämlich etwas "ungenau" was die Abmessungen anbelangt. Auf Nachfrage und nach interner Prüfung mussten Sie uns dann eingestehen, das Sie auch keinen passenden Stecker vorschlagen oder liefern können.
Am Ende haben wir zusammen mit der Firma, welche uns das Kabel konfektioniert, einen passenden Stecker designen und produzieren lassen.
Meine zweite Strategie wäre, das Kabel mit Schrumpfschläuchen dicker zu
machen und dann versuchen, es mit einem Standard SMA zu konfektionieren.
Dann hast du gleich einen solchen Impedanzsprung im Kabel, dass du es gleich mit zwei Drähten an den BNC-Stecker löten kannst. Mein Rat: entweder gescheit oder gar nicht. Aber erst solltest du meine beiden Fragen von oben beantworten!
Das eine Ende wird konfektioniert, ob SMA oder BNC ist egal.
Das andere Ende wird direkt an einen Sockel gelötet. Die Schirmung soll möglichst nahe an der Lötstelle entfernt werden. Selbstverständlich ohne Kurzschluss.
Meine zweite Strategie wäre, das Kabel mit Schrumpfschläuchen dicker zu
machen und dann versuchen, es mit einem Standard SMA zu konfektionieren.
Dann verrate uns doch bitte, wofür du so ein dünnes Kabel brauchst.
Vielleicht gibt es andere Lösungen. Evtl. Fensterdurchführung? Und für
welchen Frequenzbereich soll es sein?
Das Kabel wird als Messleitung für Spannungen im Nanovolt(20-100nV) benötigt.
Das Signal ist mit 260kHz moduliert und wird in einem Lock-In wiederum demoduliert. Das Kabel soll möglichst kurz (30-40cm) zur Minimierung von Rauscheinflüssen sein. Das Kabel soll möglichst leicht sein, da sich der Sockel auf einem Nanopositionierer befindet dessen Performance ab einem Gewicht von 100g abnimmt. Das Kabel soll möglichst flexibel aufgrund dem Risiko von Scherkräften sein.
Man braucht es ja nicht vorschriftsmäßig crimpen, es reicht
wenn man es so crimpt dass es funktioniert.
Wobei "funktioniert" oberhalb 1 GHz nicht gleichbedeutend ist mit
mechanisch dran und Durchgangsprüfer piepst. RG-58 für Ethernet konnte
man auch mit der Kombizange crimpen, aber bei dünneren Kabeln,
speziellen Dieelektrika (Schaum) oder höheren Frequenzen ist das nicht
mehr so trivial. Da sollte man sich tatsächlich überlegen, die fertig zu
kaufen.
RG-58 ist leider zu unflexibel und schwer. Wenn ich ein passendes dünnes und flexibles Koaxialkabel konfektioniert kaufen kann, dann wäre das auch eine Lösung. Dann schneide ich es einfach in zwei Hälften.
Das gleich haben wir am Institut mit Axon auch erlebt. Wir haben eine
Trommel Kabel bestellt, wurde extra für uns produziert... im DB stand,
Konfektion mit BNC und SMA möglich.
Bis wir das Kabel auf den Tisch hatten... die Daten im DB waren da
nämlich etwas "ungenau" was die Abmessungen anbelangt. Auf Nachfrage und
nach interner Prüfung mussten Sie uns dann eingestehen, das Sie auch
keinen passenden Stecker vorschlagen oder liefern können.
Am Ende haben wir zusammen mit der Firma, welche uns das Kabel
konfektioniert, einen passenden Stecker designen und produzieren lassen.
Interessant! Ich beziehe mein Kabel aus Vorräten aus unserer Elektronikwerkstatt an der Uni. Deswegen auch das Axon-Kabel SM50.
Vielleicht ist dein Kabel nah genug am 0.047" standard coax. Dafür wären
SMA Stecker recht einfach verfügbar, z.b Amphenol 132257
Ich bin zwar mit der SMA-Konfektionierung relativ unerfahren, aber wenn ich mir die Maße anschaue, dann könnte es klappen. Vielleicht habe ich aber auch einen Denkfehler! Danke für den Beitrag!
Das Kabel wird als Messleitung für Spannungen im Nanovolt(20-100nV)
benötigt.
Das Signal ist mit 260kHz moduliert und wird in einem Lock-In wiederum
demoduliert. Das Kabel soll möglichst kurz (30-40cm) zur Minimierung von
Rauscheinflüssen sein. Das Kabel soll möglichst leicht sein, da sich der
Sockel auf einem Nanopositionierer befindet dessen Performance ab einem
Gewicht von 100g abnimmt. Das Kabel soll möglichst flexibel aufgrund dem
Risiko von Scherkräften sein.
Da würde ich anstelle des Teflonkabels ein RG174 empfehlen. Das ist zwar dicker, aber wesentlich flexibler. Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Messen dieser Spannungen. Da bekommst du wahrscheinlich schon Rauschen in dieser Grössenordnung, wenn du das Kabel bewegst aufgrund der Bewegung des Schirmgeflechts. Probieren hilft über studieren.
Wenn es SMA für 1,13mm gibt, sollte es auch ein 1,13mm Koaxkabel geben.
Wäre das eine Alternative zum SM50?
Das SM50 wäre bereits vorrätig, aber 1,13 ist definitiv eine gute Alternative!
Vielleicht gibt es die Kabel bereits vorkonfektioniert. Das wäre dann noch einfacher.
Dein vorgeschlagener Stecker hört sich auch gut an. Das wäre defintiv ein Versuch wert!
Die Firma schupp.ch kenne ich nicht. Danke für den Hinweis!
Das Kabel wird als Messleitung für Spannungen im Nanovolt(20-100nV)
benötigt.
Das Signal ist mit 260kHz moduliert und wird in einem Lock-In wiederum
demoduliert. Das Kabel soll möglichst kurz (30-40cm) zur Minimierung von
Rauscheinflüssen sein. Das Kabel soll möglichst leicht sein, da sich der
Sockel auf einem Nanopositionierer befindet dessen Performance ab einem
Gewicht von 100g abnimmt. Das Kabel soll möglichst flexibel aufgrund dem
Risiko von Scherkräften sein.
Da würde ich anstelle des Teflonkabels ein RG174 empfehlen. Das ist zwar
dicker, aber wesentlich flexibler. Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim
Messen dieser Spannungen. Da bekommst du wahrscheinlich schon Rauschen
in dieser Grössenordnung, wenn du das Kabel bewegst aufgrund der
Bewegung des Schirmgeflechts. Probieren hilft über studieren.
Das RG174 habe ich schon ausprobiert. Das geht schon in die richtige Richtung. Leider sind aber 4 Kabel in Summe bereits sehr unflexibel bezüglich der Bewegung des Nanopositionierers. Deswegen sollte es noch dünner und flexibler sein.
Das Kabel wird als Messleitung für Spannungen im Nanovolt(20-100nV)
benötigt.
Das Signal ist mit 260kHz moduliert und wird in einem Lock-In wiederum
demoduliert.
Oha, 20 nV bei 260 kHz ... Die Nanovoltmeter die ich kenne, wollen Triaxalkabel ... Aktiv Guard bei 260 kHz und nV ist aber auch nicht ohne...
Ich hoffe die Stage (resp. das Kabel) bewegt sich bei den Messungen nicht, sonst kommen da noch triboelektrische Effekte dazu und je nach Impedanz der Quelle die kapazitiven Änderungen des Kabels...
Naja bei nV und 260 kHz und vermutlich ohne Impedanzanpassung ist der nicht perfekt zum Kabel passende Stecker bzgl Impedanz das kleinere Problem.