Wiha iTorque Drehmoment-Schraubendreher

#8022122
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Gerade auf dem Basteltisch ein Wiha Schraubendreher mit einstellbarer Drehmoment-Begrenzung. Display ist kaputt. Drehmoment Begrenzung geht noch einwandfrei. Hätte gedacht da ist mehr drin als nur ein digital readout der Position der Steckachse. Schade dass es nicht das wirkliche Drehmoment misst. Leider gibt's das Display vermutlich nirgends.

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#8022181
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Thomas W. schrieb:

nur ein digital readout der Position der Steckachse.

Was ist daran falsch? Eine vorgegebene Drehstabfeder und gut ists, machen andere doch auch nicht anders: Mal in billig: https://www.amazon.de/Tooluxe-03703L-Drehmomentschl%C3%BCssel-geh%C3%A4rtete-Stahllegierung/dp/B0019VMI0Y Mal teuer: https://de.rs-online.com/web/p/drehmomentschlussel/6675048

Nick schrieb:

Thomas W. schrieb:

Schade dass es nicht das wirkliche Drehmoment misst.

Das sollte wohl ziemlich gut über den Strom gehen.

Welchen Strom? Den das Display gerade zieht?

#8022182
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Rainer D. schrieb:

Welchen Strom? Den das Display gerade zieht?

Treffer! Hahaha. Ich dachte, dass das einen motorischen Antrieb hat. Ist aber nicht so -> Unsinn von mir. Ohne Motor bleibt nur die Torsionsfeder (wegen Bauraum). Bilder der Mechanik würden das auflösen können.

Edit: Deine beiden Links sind aber Biegefedern. Damit steht es unentschieden nach Punkten. :-)

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#8022218
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Manfred P. schrieb:

Ja, wozu dann diese Elektronik-Spielerei mit dem LCD anstatt mechanischem "Knack"?

Dürfte billiger in der Herstellung sein. Ist in vielen Bereichen zu beobachten, dass mechanische Sachen durch billige Elektronik ersetzt werden. Anzeigen mit Zeigern durch Displays, Taster mit Kontakten und haptischem Feedback durch Touch-Sensoren, und halt auch verhältnismäßig aufwendig präzise zu fertigende Mechanik durch Sensorik und Display im einstelligen Euro-Bereich.

#8022220
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Manfred P. schrieb:

Michael L. schrieb:

Schade dass es nicht das wirkliche Drehmoment misst.

Wozu sollte man auch mehr Aufwand betreiben, als zum angedachten Zweck nötig ist.

Ja, wozu dann diese Elektronik-Spielerei mit dem LCD anstatt mechanischem "Knack"?

Wieso sollte der keinen mechanischen "Klack" beim Auslösen machen? Das LCD dient doch dem Voreinstellen des Drehmoments, bei dem der Schrauber auslöst. Und ein Display läßt sich im Zweifel ganz einfach besser ablesen als ein Ring mit Markierungen, vor allem bei einem so klenen Schrauber.

Mal ganz davon ab sind Drehmomentschlüssel/-schrauber dieser Bauart eh keine Meßinstrumente im Sinne wie der klassische Drehmomentschlüssel, bei dem ein Stab an einer Skala das erreichte Drehmoment angezeigt hat.

Bei Drehmomentschraubern wie dem Wiha spannt man bei Voreinstellen eine Feder und beim Zusammendrücken der Feder läßt sich halt recht einfach der Weg aufnehmen.

: Bearbeitet durch User
#8022478
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Dürfte Custom-Made sein (Nm ...) . Vermutlich wird es auch noch in anderen Wiha-Produkten verbaut. https://wiha.com/media/6f/54/26/1729681875/BA_28352_1002438_000900004905_Einl_iTorque_40-240x148mm_INT.pdf?ts=1763018880 Laut Anleitung Seite 12 kann/muss man das Werkzeug zum Batterietausch an den Service einsenden. Ich würde dort einfach nett anfragen, ob sie eine sonst defekte Platine haben. http://www.wiha.com/services Bei Kleinanzeigen sind momentan 5 Stück ab 89 Euro zu finden. Aufpassen, es gibt 3 verschiedene Nm-Versionen: 0,4 - 1,5 36886 0,8 - 3,0 36887 1,0 - 5,0 36888

#8022497
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Michael L. schrieb:

Ja, wozu dann diese Elektronik-Spielerei mit dem LCD anstatt mechanischem "Knack"?

Wieso sollte der keinen mechanischen "Klack" beim Auslösen machen?

Hab mir das auf YT angesehen. Er macht tatsächlich nicht nur einen Knack, sondern er geht beim Auslösen leer durch. Also eine wie auch immer geartete Rutschkupplung. Interessant! Das LCD ist lediglich Ersatz für eine Skala + Nonius wie bei den rein mechanischen "Drehmomentschlüsseln mit Knack".

Dass man selbst keine Batterie wechseln kann ist unterirdisch.

#8022523
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Nick schrieb:

Dass man selbst keine Batterie wechseln kann ist unterirdisch.

Noch schöner, Wiha will für eine Komplettüberholung inklusive Batteriewechsel, Werksprüfprotokoll und Reparaturen 115 Euro. Fällig nach 5000 Anzugvorgängen, die der Schraubendreher mitzählt. Neupreis des Schraubendrehers 255 Euro.

Der ist nicht für den Hobbyschrauber gedacht. Das ist was für jemanden der auf dem Papier nachweisen muss dass Normen und Vorschriften eingehalten wurden.

Dafür ist er noch billig. Bei kalibrierten Dehmomentschlüsseln gibt es nach Oben kaum eine Grenze. Wenn man sich was "intelligentes", am besten noch mit 5G Online Verbindung, gönnt (https://www.atlascopco.com/de-de/itba/plp/5g-connect), kann man bei Herstellern wie Atlas Copco arm werden.

#8022547
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Der ist nicht für den Hobbyschrauber gedacht. Das ist was für jemanden der auf dem Papier nachweisen muss dass Normen und Vorschriften eingehalten wurden.

Du hast es erkannt. .-) Ich hab hier zwei die ich in der Firma abgestaubt habe weil sie die regelmaessige Kontrolle nicht ueberstanden haben. Etwas saubermachen und ein Tropfen Oel an die richtige Stelle und sie gehen wieder. Gerade so kleine Drehmomente wie 0.1 bis 0.6 und 0.4 bis 1.0Nm (TorqueVario-S) kann niemand nach Gefuehl richtig machen. Wir drehen alle zu fest! Es schadet also nicht sowas privat zu besitzen. Firmen nehmen sowas aber viel ernster. BMW hat vor kurzem mal einen Schwung R1300GS zurueckgerufen weil sie sich nicht sicher waren mit welchem Drehmoment eine Schraube im Motor angezogen war.

Vanye

#8022733
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Das ist recht wahrscheinlich, aber wäre seit der Erfindung von EEPROM-Zellen vermeidbar.

Es ist alles vermeidbar, aber immer auch etwas Aufwand. Wenn der Controller sowieso immer am Strom ist dann spart man sich einfach ein weitere IC (und seinen Platz). Allerdings wuerde ich mich da, als Entwickler, auch besser fuehlen wenn ich die Daten wenigstens noch mal irgendwo in einem Flashblock haette. Im zweifel wuerde ich aber trotzdem das Teil mit zwei Draehten an externer 3.3V anlegen bevor ich die Batterie tausche. .-)

Vanye

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