Forum: Markt [V] Bei Kleinanzeigen gefunden: Oszilloskop Hameg 312 für 20 EUR


von Andreas S. (igel1)


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Gerade bei Kleinanzeigen gefunden:

Ein sehr gepflegt aussehendes Hameg HM312
mit 2x BNC zu Bananenstecker-Adaptern für 20€.

Meiner Meinung nach ein gutes Einstiegsgerät für Schüler und/oder 
Elektronik-Anfänger mit schmalem Budget.

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/hameg-2-kanal-oszilloskop/3358090079-168-8765

Sollte ein 10MHz 2-Kanal Oszilloskop sein - einfach zu bedienen und 
übersichtlich.

Hier ein Link auf das Manual (ohne Gewähr):
https://archive.org/details/manual_HM312_HAMEG/page/n9/mode/2up

Viele Grüße

Igel1

PS: kenne den Anbieter nicht - bin nur zufällig darüber gestolpert.

: Gesperrt durch Moderator
von Gustl B. (gustl_b)


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Für 15 € würde ich es nehmen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Andreas S. schrieb:
> Gerade bei Kleinanzeigen gefunden:
>
> Ein sehr gepflegt aussehendes Hameg HM312
> mit 2x BNC zu Bananenstecker-Adaptern für 20€.
>
> Meiner Meinung nach ein gutes Einstiegsgerät für Schüler und/oder
> Elektronik-Anfänger mit schmalem Budget.
>
> 
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/hameg-2-kanal-oszilloskop/3358090079-168-8765
>
> Sollte ein 10MHz 2-Kanal Oszilloskop sein - einfach zu bedienen und
> übersichtlich.
>
> Hier ein Link auf das Manual (ohne Gewähr):
> https://archive.org/details/manual_HM312_HAMEG/page/n9/mode/2up
>
> Viele Grüße
>
> Igel1
>
> PS: kenne den Anbieter nicht - bin nur zufällig darüber gestolpert.

Was soll der Scheiss?
Ist ja nicht der erste Hinweis auf den VK bei Kleinanzeigen, dabei sogar 
umsonst, aber nur Abholung.

Gleicher Anbieter Beitrag "[VS] Bei Kleinanzeigen gefunden, Sortimentskästen"
Vorhin noch diverse Angebote zum Abholen, teils umsonst.
Und jetzt hast Du das auch mal angeklickt und das Angebot von 16:39 
entdeckt?

Noch gibts da auch weitere Schnäppchen:
https://www.kleinanzeigen.de/s-bestandsliste.html?userId=90661486

Ob solche "Entdeckungen" hier zu veröffentlichen so toll ist, wage ich 
zu bezweifeln.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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In den Jahren 1990 bis 2005 unvorstellbar.

mfg

von Holger R. (holgerr)


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Ist das wirklich ein zwei kanaliges Gerät ??
HolgerR

von Andreas S. (igel1)


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Holger R. schrieb:
> Ist das wirklich ein zwei kanaliges Gerät ??
> HolgerR

Ja, wenn man es im "Chopper"-Betrieb betreibt (3. Taste von links).
Ein 2-Kanaler mit 2 Zeitbasen ist das Gerät allerdings nicht.

VG
Igel1

von Achim M. (minifloat)


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Holger R. schrieb:
> wirklich ein zwei kanaliges Gerät

Nö, der hat nur einen Strahl und macht  chopper oder alternierende 
Scans.

mfg mf

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Andreas S. schrieb:
> Ein 2-Kanaler mit 2 Zeitbasen

2-Kanal muß nicht zwei Zeitbasen haben. Ein Zweistrahler auch nicht.
Selbst ein einkanaliges Gerät könnte von zwei Zeitbasen profitieren. 
Also diese drei Eigenschaften sind nicht zwangsweise gekoppelt.

Chopperbetreieb ist nur für sehr langsame Ablenkzeiten gedacht, 
ansonsten wird nach jedem Durchlauf auf den anderen Kanal umgeschaltet.

mfg

: Bearbeitet durch User
von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Meiner Meinung nach ein gutes Einstiegsgerät für Schüler und/oder
> Elektronik-Anfänger mit schmalem Budget.

Das ist eine olle Schroedelkiste die entsorgt gehoert. Niemand braucht 
und will heute noch etwas ohne Speicher und 20Mhz schafft heute jedes 
Billigteil von Alieexpress.

Vanye

von 🍅🍅 🍅. (tomate)


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Wenn ich dann alt bin, gibts 20GS/s mit viel Speicher für dreifufzisch

von Michael B. (laberkopp)


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🍅🍅 🍅. schrieb:
> Wenn ich dann alt bin, gibts 20GS/s mit viel Speicher für
> dreifufzisch

Nein, weil die vorher alle kaputt sind, Schaltnetzteil defekt, 
Gummitaster funktionslos, LCD Hintergrundbeleuchtung ausgefallen.

Holger R. schrieb:
> Ist das wirklich ein zwei kanaliges Gerät ??
> HolgerR

Ja. Es ist kein zweistrahliges Gerät. Das wolltest du rumranzen, 
wusstest aber nicht mehr worum es geht.

Vanye R. schrieb:
> Das ist eine olle Schroedelkiste die entsorgt gehoert.

Glücklicherweise kaufst du also dem potentiellen Kunden das Teil nicht 
weg. Trägt nicht jeder die Nase so hoch wie du.

von Bernhard S. (gmb)


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Michael B. schrieb:
> Trägt nicht jeder die Nase so hoch wie du.

Das hat nicht notwendigerweise mit einer hoch getragenen Nase zu tun. So 
ein altes Gerät hat sicher diverse Kontaktprobleme mit den 
Bedienschaltern, ich würde das keinem Anfänger in die Hand geben.

Es ist ein wunderbares Stück das man aus Nostalgie in Ehren halten und 
meinetwegen auch einsatzbereit halten kann, aber für echte Messaufgaben? 
Aus meiner Sicht nein.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Das ist eine olle Schroedelkiste die entsorgt gehoert.
+1
>
> Glücklicherweise kaufst du also dem potentiellen Kunden das Teil nicht
> weg. Trägt nicht jeder die Nase so hoch wie du.

Mann, da gibt es keine potentiellen Kunden höchstens Pseudo-Sammler.

Für heute typische praktische Anwendung wie beispielsweise Setup- und 
Holdzeitbestimmung wegen der Einkanaligkeit nur bedingt geeignet. 
Eingangsbandbreite 10 MHz, d.h. schon der Takte heute gängiger 
Mikrocontroller ist zu hoch. Dazu kommt Größe und Gewicht, schnittstelle 
zum Abspeichern von Screenshots hat es auch nicht, sowas stellt man 
einem Einsteiger heute nur hin, wenn man seine Frust-Resistenz testen 
will.
Das mag zu Zeiten seiner Entstehung vor 50 Jahren ein tolles Schnäppchen 
gewesen sein, heute aber technisch Lichtjahre zurück.

Datenblatt dort: 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/207842/HAMEG_312_5.pdf

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Bradward B. schrieb:
> Für heute typische praktische Anwendung wie beispielsweise Setup- und
> Holdzeitbestimmung wegen der Einkanaligkeit nur bedingt geeignet.

Nicht jeder arbeitet mit Digitalelektronik. Und dafür wäre das Hameg 
durchaus ungeeignet. Es gibt aber Leute, die mit Audio/NF/Analog 
arbeiten. Und dafür ist das Hameg durchaus immer noch geeignet. 
Jedenfalls für die 20 €.

Aus deiner persönlichen Sicht ist das nix. Du bist aber nicht alleine 
auf der Welt. Erst recht nicht bist du die Referenz für den Rest der 
Menschheit. Selbst wenn du dich so fühlst.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Aus deiner persönlichen Sicht ist das nix. Du bist aber nicht alleine
> auf der Welt. Erst recht nicht bist du die Referenz für den Rest der
> Menschheit. Selbst wenn du dich so fühlst.

Klar, ad-hominem ist schon immer ein beliebter Argumentationsbooster, 
auch wenn er sogar nix zur inhaltlichen Diskussion beiträgt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_hominem

Auch für den audiobereich gibt es passendere Lösungen, beispielsweise 
Souncard-scope für ein bruchteil von Gewicht und Platzbedarf, dafür ein 
Mehrfaches an Komfort und Auswertmöglichkeiten.

Oder halt das bekannte Analog Discovery kit, das kommt auch Tutorials 
und Community, ist hald nicht ein halbes Jahrhundert alt.

https://www.trenz-electronic.de/trenzdownloads/Digilent/24496-Analog%20Discovery/Revolutionizing_How_Engineering_Students_Learn_Analog...Design.pdf

: Bearbeitet durch User
von Andreas S. (igel1)


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Danke für den Austausch Eurer Einschätzungen zur Brauchbarkeit des 
Gerätes.

Ich kann nur für mich sprechen: ich persönlich bin mit so einem 
ähnlichen Gerät seinerzeit (gefühlt) ziemlich weit in der 
Hobby-Elektronik gekommen.

Ich würde es nach wie vor jemandem empfehlen, der mit **schmalem** 
Budget in die Elektronik einsteigen will/muss und der hinreichend Platz 
auf dem Schreibtisch hat oder der hauptsächlich NF-Analogsignale 
angucken möchte.

Dazu evtl. noch einen günstigen LogicAnalyzer und Du kannst schon mal 
eine Menge der Hobby-Elektronik-Einsteigerprojekte abfrühstücken.

Natürlich ist ein Speicher-Oszi heute besser, aber wer keine 100-150€ 
für ein (ebenfalls sehr eingeschränktes) Einstieger-Speicher-Oszi 
ausgeben möchte, der ist mit dem o.g. Gerät m.M.n gut bedient.

Aber Ihr könnt gerne Gegenvorschläge machen, was Ihr anschaffen würdet, 
wenn Ihr - sagen wir mal 20-50€ - als Einstiegskapital hättet.

Viele Grüße

Igel1

von Falk S. (falk_s831)


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Grundsätzlich gutes Gerät und guter Preis, hab auch noch so ein Gerät, 
schimmelt aber weitgehend vor sich hin, weil mein Rigol einfach bequemer 
ist und mehr Flexibilität bietet.

Für Elektronikeinsteiger, die analog einsteigen, reicht das sicher aus. 
Mit perspektivischem Blick ist aber ein spottbillig zu kaufendes 
Digitaloszi vielleicht die bessere Wahl: mehr Kanäle, oft sogar schon 
mit FFT, teilweise Busdekodierung, Möglichkeit Screenshots zu machen 
bzw. Datenexport.

Von den Verzögerungszeiten her ist so ein Analogoszi hier kaum zu 
übertreffen, aber sobald bisschen digital mit einem uC hantiert werden 
soll, würde ich eher zum Digitaloszi greifen, das reicht auch oft für 
analoge Zwecke schon aus.

Aber wenn Platz dafür da ist, macht man für den Preis kaum was falsch.

von Nick (b620ys)


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Bradward B. schrieb:
> Klar, ad-hoMiNem ist schon immer ein beliebter Aergumentationsbooster,
> auch wenn er nix zum Thema beiträgt.

Schön, dass du dich darauf berufst.
Ich darf mal zitieren:
„Das Grossartige an der Aufklärung bestand ja von Anfang an darin, dass 
rationale Argumente ihren Wert unabhängig davon haben, wer sie äussert.“

Bradward B. schrieb:
> Für heute typische praktische Anwendung wie beispielsweise Setup- und
> Holdzeitbestimmung wegen der Einkanaligkeit nur bedingt geeignet.

Daran könntest du selbst erkennen, dass du nur aus deiner 
eingeschränkten Sicht dagegen argumentierst. Dein Argument stellt dich 
in den Mittelpunkt und grenzt alle Anderen, Andersdenkenden aus.
Alle Anderen sind blöd, inkompetent, ewiggestrig, zurückgeblieben, 
Audioidioten, ...

-> Argumentum ad hominem, durch dich.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Aber Ihr könnt gerne Gegenvorschläge machen, was Ihr anschaffen würdet,
> wenn Ihr - sagen wir mal 20-50€ - als Einstiegskapital hättet.

Ein gebrauchtes 100 MHz Zweikanal-oszilloskop, hab ich hier mal vor 10 
Jahren einem Auswander abgekauft, OK waren 80€.

Und angesichts der monatlichen Handy-kosten heutzutage kann es doch 
nicht so schwer sein die 200€ Ocken oder so für zeitgenössisches 
Gerätschaften wie man sie aus der Ausbildung kennt, anzusparen.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Nick schrieb:

> Daran könntest du selbst erkennen, dass du nur aus deiner
> eingeschränkten Sicht dagegen argumentierst. Dein Argument stellt dich
> in den Mittelpunkt und grenzt alle Anderen, Andersdenkenden aus.
> Alle Anderen sind blöd, inkompetent, ewiggestrig, zurückgeblieben,
> Audioidioten, ...
>
> -> Argumentum ad hominem, durch dich.

Auf Off-Topic-Geblöke lass ich mich nicht ein, da gibt es interessantere 
Hobbies.

: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Bradward B. schrieb:
> Auf Off-Topic lass ich mich nicht.

Dann fang halt auch nicht damit an.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Nick schrieb:

>> Auf Off-Topic lass ich mich nicht.
>
> Dann fang halt auch nicht damit an.

Danke, gleichfalls.

von Rainer D. (rainer4x4)


Angehängte Dateien:

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Christian S. schrieb:
> 2-Kanal muß nicht zwei Zeitbasen haben. Ein Zweistrahler auch nicht.
> Selbst ein einkanaliges Gerät könnte von zwei Zeitbasen profitieren.
> Also diese drei Eigenschaften sind nicht zwangsweise gekoppelt.

Stimmt. Selbst mit einem Kanal und zwei Zeitbasen kann man tolle 
Signalformen darstellen. Im Bild das 1kHz Ausgangssignal einer digitalen 
Audioendstufe. Schaltfrequenz etwa 600kHz.

Bild von einem Telequipment D67A aus den 1970ern.
https://w140.com/tekwiki/wiki/Telequipment_D67

von Martin M. (wellenkino)


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Holger R. schrieb:
> Ist das wirklich ein zwei kanaliges Gerät ??
> HolgerR

der einkanalige hieß 207
gabs für 400 Mark als Bausatz

von H. H. (hhinz)


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Martin M. schrieb:
> Holger R. schrieb:
>> Ist das wirklich ein zwei kanaliges Gerät ??
>> HolgerR
>
> der einkanalige hieß 207
> gabs für 400 Mark als Bausatz

Es gab auch ein einkanaliges HM-312.

von Harald K. (kirnbichler)


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Rainer D. schrieb:
> Selbst mit einem Kanal und zwei Zeitbasen

Zwei Zeitbasen sind aber bei Hameg-Röhrenoszilloskopen eher selten 
anzutreffen. Das erste, das mir persönlich begegnete, war in den späten 
80ern ein HM-1005. Das hatte nicht nur zwei Zeitbasen, sondern sogar 
drei Kanäle, wenn auch der dritte Kanal nur über einen eingeschränkten 
Eingangsabschwächer verfügte. Das war mit 100 MHz Bandbreite aber auch 
nicht das "links-unten"-Modell.

So sieht das gute Stück aus:
https://museum.dantalion.nl/files/original/4d7e7d3833dc0c97b73a2f8fb5bfa8140b1735ee.jpg

von Hans (ths23)


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Bernhard S. schrieb:
> So
> ein altes Gerät hat sicher diverse Kontaktprobleme mit den
> Bedienschaltern, ich würde das keinem Anfänger in die Hand geben.
>
> Es ist ein wunderbares Stück das man aus Nostalgie in Ehren halten und
> meinetwegen auch einsatzbereit halten kann, aber für echte Messaufgaben?
> Aus meiner Sicht nein.

Würde ich anders sehen. Ob es da Kontaktprobleme gibt, hängt halt davon 
ab wie das Gerät vom Vorgänger behandelt und wie es gelagert wurde. Die 
alten Kontaktsätze und Potis waren oft hochwertiger als das was heute 
verbaut wird.

Und ja so ein einfaches Gerät ist für einen Anfänger eigentlich bestens 
geeignet. Oszillografieren lernt man am besten mit einfachen Geräten, 
die einen zum einen mit ihrem Funktionsumfang nicht überfordern und wo 
man auch mal die graue Masse zwischen den Ohren nutzen muß, um zu 
überlegen wie und was man eigentlichen messen will.

Und warum sollte ein solches Gerät nicht für echte Messaufgaben nutzbar 
sein? Oftmals ist völlig ausreichend die Signalform so darstellen zu 
können, daß man sieht was für ein Signal da anliegt (qualitative 
Beurteilung). So Sachen wie Amplitude, Spitzenwert, Frequenz, 
Tastverhältnis etc.etc. (quantitative Beurteilung) bekommt man, 
vorausgesetzt das Gerät ist in Ordnung, über die passende Einstellung 
von Ablenkkfaktor und Zeitbasis in oftmals ausreichneder Genauigkeit 
hin. Es kommt oft eben nicht auf das mV oder die µs an.

Ich persönlich nehme immer noch sehr gerne mein altes EO213 oder das 
C1-70. Letzteres hat halt eine höhere Grenzfrequenz. Natürlich habe 
beide nicht den Funktionsumfang eines modernen DSO, aber der ist in 
vielen Fällen ja gar nicht nötig. Am Ende bestimmt die Messaufgabe das 
Messinstrument, welches man verwendet. Und manchmal, wenn der Geldbeutel 
(des Anfängers) nicht so dick ist, ist der Spatz (Hameg312) in der Hand 
eben besser als die Taube (DSO) auf dem Dach.
20€ ist definitiv nicht zu viel und auch ein Betrag den man notfalls 
verschmerzen kann - mal 5 Bier weniger trinken.

Bradward B. schrieb:
> Für heute typische praktische Anwendung wie beispielsweise Setup- und
> Holdzeitbestimmung wegen der Einkanaligkeit nur bedingt geeignet.
> Eingangsbandbreite 10 MHz, d.h. schon der Takte heute gängiger
> Mikrocontroller ist zu hoch.
Typische Aufgaben die der Elektronikanfänger zu erledigen hat. Der weiß 
möglicherweise noch nicht einmal was Holdzeitbestimmung ist.
Komm mal runter von DEinem hohen Pferd.

: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Bradward B. schrieb:
> Oder halt das bekannte Analog Discovery kit, das kommt auch Tutorials
> und Community, ist hald nicht ein halbes Jahrhundert alt.
>
> 
https://www.trenz-electronic.de/trenzdownloads/Digilent/24496-Analog%20Discovery/Revolutionizing_How_Engineering_Students_Learn_Analog...Design.pdf
Ja eine wirklich tolle Empfehlung, vor allem wirklich günstig - das kann 
ein Anfänger der die Pfennige zusammenhalten muß, mal so nebenbei 
ausgeben.
Es hat eben nicht jeder mal nebenbei 300€ übrig

Ich habe von denen das Eletronic Explorer Board, ist schon ein tolles 
Teil mit dem man viel machen kann. Aber es hatte eben auch seinen Preis 
(300€ für Studenten, knapp 700€ für alle anderen). Es läßt sich schon 
angenehm damit arbeiten, allerdings Wunder darf man da auch nicht 
erwarten. Der intergrierte Oszi und auch der Logikanalysator kommen 
schon schnell an ihre Grenzen. Für das was man beim ersten Test einer 
Schaltungsidee so braucht definitiv ausreichend.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Ich wage mal die Frage nach der Leuchtkraft einer 50 Jahre alten 
Bildröhre zu stellen.

Ach ja,  der Standort ist irgendwo westlich von Stuttgart. Vielleicht 
kommt ja mit Deutschlandticket hin, sonst verdoppeln sich die 
Anschaffungskosten wegen Spritpreisen schnell.

> Ja eine wirklich tolle Empfehlung, vor allem wirklich günstig - das kann
> ein Anfänger der die Pfennige zusammenhalten muß, mal so nebenbei
> ausgeben. Es hat eben nicht jeder mal nebenbei 300€ übrig

Naja, das für Einsteiger angepriesene 50 Jahre alte Scope da oben hat 
neu 1000 DM gekostet da ist Discovery nicht nur wegen der Leistungsdaten 
( Analog: 2 Eingänge, 2 Ausgänge jeweils bis zu 30MHz, dazu Digital) 
ein absolutes Schnäppchen. Sicher kann man sich sowas auch mal 
ausleihen. Oder das gebrauchte Vorgängermodel erwerben. Ging auch hier 
im Forum ruckzuck übern Markt: 
Beitrag "[V] Analog Discovery 2 mit BNC-Adapter"

: Bearbeitet durch User
von 900ss (900ss)


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Bradward B. schrieb:
> Ich wage mal die Frage nach der Leuchtkraft einer 50 Jahre alten
> Bildröhre zu stellen.

Hmm..... weshalb denn? Ich habe ein altes HM-307. Es ist 48 Jahre alt. 
Ich weiß zufällig wann es gekauft wurde. Es musste einmal repariert 
werden (Elkos und Tantal) und es läuft wieder wie am ersten Tag. 
Leuchtkraft auch. Die nutzt ja nicht ab nur weil das Gerät alt ist.

Und hier in dem Kontext ein Analog Discovery Kit zu empfehlen.... ist 
irgendwie auch fast Offtopic. Preislich eine völlig andere Liga.

: Bearbeitet durch User
von 900ss (900ss)


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Bradward B. schrieb:
> Ging auch hier im Forum ruckzuck übern Markt

Bestimmt hat das jemand gekauft dessen einzige Einnahmequelle 
Taschengeld ist.

von Hans (ths23)


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Bradward B. schrieb:
> Ich wage mal die Frage nach der Leuchtkraft einer 50 Jahre alten
> Bildröhre zu stellen.
Ach die alten Analogoszis haben meist noch genügend Leuchtkraft, um auch 
Dich zu erhellen.
Mein EO213 und auch der C1-70 sowie mein russischer Wobbler X1-48 (alle 
3 Geräte sind 45 Jahre alt) sind jedenfalls noch hell genug, daß man 
auch bei hellem Tageslicht gut arbeiten kann, ohne das man die 
Helligkeit bis zum Anschlag aufzieht.

Bradward B. schrieb:
> Ach ja,  der Standort ist irgendwo westlich von Stuttgart. Vielleicht
> kommt ja mit Deutschlandticket hin, sonst verdoppeln sich die
> Anschaffungskosten wegen Spritpreisen schnell.
Das ist jetzt natürlich ein Totschlagargument. Könnte mir durchaus 
vorstellen. das man mit dem Typen auch Versand aushandeln kann. Ist halt 
ne Frage wie es in den Wald hineinruft.

Bradward B. schrieb:
> Naja, das für Einsteiger angepriesene 50 Jahre alte Scope da oben hat
> neu 1000 DM gekostet
Ja und, jetzt kostet es eben 20€

Bradward B. schrieb:
> da ist Discovery nicht nur wegen der Leistungsdaten
> ( Analog: 2 Eingänge, 2 Ausgänge jeweils bis zu 30MHz, dazu Digital)
> ein absolutes Schnäppchen.
Ob das jetzt aus Deiner Sicht ein Schnäppchen ist oder nicht ist völlig 
irrelevant, wenn ich das Geld nicht habe, dann habe ich es nicht und ich 
kann mir das nicht kaufen. Es ist Dir doch unbenommen bei so einem 
Schnäppchen zu zuschlagen.

Bradward B. schrieb:
> Sicher kann man sich sowas auch mal
> ausleihen.
Kann man vielleicht - nenn mal ne Quelle. Die Teile werden oft in der 
Ausbildung eingesetzt und da wird i.d.R. nichts verliehen, da wird meist 
sehr streng darauf geachtet das diese Teile die Experimente auch 
überleben, denn dort ist es um die Finanzen auch nicht so üppig 
bestellt. Die Gefahr das man bei Ausleihe einen Schrotthaufen zurück 
bekommt ist da viel zu groß.

Bradward B. schrieb:
> Oder das gebrauchte Vorgängermodel erwerben. Ging auch hier
> im Forum ruckzuck übern Markt:
> Beitrag "[V] Analog Discovery 2 mit BNC-Adapter"
Ja was altes/grebrauchtes und was mittlerweile auch nicht mehr supportet 
wird zu fast 3/4 des Neupreises? Wer es sich leisten mag gerne. Mir wäre 
es das nicht wert.
Das Nachfolgeteil kostet ja schon mal knapp 400€.
Und noch eins: Reparieren läßt sich der moderne Kram dank fehlender 
Unterlagen oftmals nicht. Beim Hameg312 ist das durchaus möglich, dort 
sind nur einfache Bauteile verbaut und Schaltplan mit Servicehinweisen, 
gibt es in der Anleitung.

: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Und hier in dem Kontext ein Analog Discovery Kit zu empfehlen.... ist
> irgendwie auch fast Offtopic. Preislich eine völlig andere Liga.

Ja, aber in die andere Richtung, hier beim Markt ging doch kürzlich 
Gerät für >1k€  ;-)

Beitrag "Verkaufe Spektrum Analyzer 8563E 9kHz-26,5GHz"

abgesehen davon das wahrscheinlich alle dieses Forum durch 
Computer/Handies
aus der gleichen oder drüber Preisklasse benutzen.

Der Markt kennt keine Liga-beschränkung, deshalb wird er ja gelegentlich 
zur E-Schrott Entsorgung missbbraucht.

>> Ach ja,  der Standort ist irgendwo westlich von Stuttgart. Vielleicht
>> kommt ja mit Deutschlandticket hin, sonst verdoppeln sich die
>> Anschaffungskosten wegen Spritpreisen schnell.
> Das ist jetzt natürlich ein Totschlagargument.

Nee, wirtschaftliche Überlegung.

> Könnte mir durchaus
> vorstellen. das man mit dem Typen auch Versand aushandeln kann. Ist halt
> ne Frage wie es in den Wald hineinruft.

Ja, der Schwarzwald ist in der Nähe ... Und nein ich glaube eher nicht,
das da versendet wird, dann wäre das Ding vor Jahren (als es noch einen
Nutzwert hatte) weggegangen. Das scheint eher eine Schnell-Entrümpelung
zu sein, da ist nichtmal ein Foto vom Gerät in Betrieb dabei. Die nehmen
sich nicht die Zeit Versandmaterial zusammenzusuchen und ein Paket zu
schnüren.
Dann wäre es auch er hier im Forum und nicht auf der
Kleinanzeigen-Schleuder aufgetaucht.

> Und noch eins: Reparieren läßt sich der moderne Kram dank fehlender
> Unterlagen oftmals nicht. Beim Hameg312 ist das durchaus möglich, dort
> sind nur einfache Bauteile verbaut und Schaltplan mit Servicehinweisen,
> gibt es in der Anleitung.
Ist das jetzt das Gegenteil von Totschlag-Argument ? - Eine
"Auferstehungsargumentation ?? Ja, ist ja bald Ostern.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #8025770 wurde vom Autor gelöscht.
Beitrag #8025781 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8025785 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8025788 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8025791 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Heinrich K. (minrich)


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Bradward B. schrieb:
> Die nehmen
> sich nicht die Zeit Versandmaterial zusammenzusuchen und ein Paket zu
> schnüren

Glatte, erlogene Unterstellung. Sie nehmen sich die Zeit, Dich bei ihnen 
zuhause reinzulassen. DAS nenne ich mal Opferbereitschaft!

Beitrag #8025795 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Heinrich K. schrieb:

> Glatte, erlogene Unterstellung.

Da steht "Nur Abholung", das ist die Annahme das man da keine Paket für 
den Versand schnürt wohl nahe liegend ?!

Beitrag #8025799 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8025803 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Heinrich K. (minrich)


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Bradward B. schrieb:
> Ich wage mal die Frage nach der Leuchtkraft einer 50 Jahre alten
> Bildröhre zu stellen.

Bradward B. schrieb:
> Ach ja,  der Standort ist irgendwo westlich von Stuttgart. Vielleicht
> kommt ja mit Deutschlandticket hin, sonst verdoppeln sich die
> Anschaffungskosten wegen Spritpreisen schnell.

Bradward B. schrieb:
> Das scheint eher eine Schnell-Entrümpelung
> zu sein, da ist nichtmal ein Foto vom Gerät in Betrieb dabei.

Die zum Teil noch original im Blister verpackten Leuchtmittel werden 
auch nicht einzeln vorgeführt. der Anbieter verfügt in seinem Haushalt 
aber offensichtlich über Strom - vielleicht darfst Du, als kritischer 
Erwerber, ja jedes einzelne Leuchtmittel in seinem Wohn-, Schlaf-, 
Kinderzimmer mal in die entsprechenden Lampenfassungen 
hineindrehen/stecken/bajonettieren, damit Du jeden offensichtlich 
vorhandenen Betrugsversuch auch sicher ausschliessen kannst, 
boimlerArsch.

Beitrag #8025807 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8025822 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Ein Oszi dieser Kategorie ist ein reines Sammlerobjekt mit sehr geringem 
technischen Nutzen. Aber es besitzt für den einen oder anderen einen 
großen nostalgischen Wert. Das begreifen hier aber so manche Kindsköpfe 
nicht, die sich lieber gegenseitig beleidigen, als einfach nur die 
Schnauze zu halten.

Wenn ihr geschwiegen hättet...

https://www.wolfgangrobel.de/electronics/kosmosxo.htm

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