Hallo Forum, ich hatte gestern die geniale Idee, wie ich meine Formsignale der Modellbahnanlage steckbar gestalten könnte. Sensor-Stecker passen ganz genau und saugend in den Sockel der Signale. Also hab ich ein Muster umbauen wollen und das ging echt super, die Aufnahme in die das Signal eingesteckt wird passt auch super und lässt sich mit moderatem Aufwand umbauen. Jetzt hab ich nur ein Problem. Die Klebung zwischen den Signalfuß und dem Sensorstecker hält einfach nicht. Ich habe Sekundenkleber, Kunststoffkleber und UV-Resin getestet. Hat jemand eine Idee, wie ich die beiden Teile zusammen bekomme? Hintergrundinfos: in dem Signalfuß kommen 2 bis 4 Drähtchen an, die mit den Kontakten verbunden werden und dann so ein bisschen hinein geknüllt werden. Zudem geht hier ein Stelldraht durch, welcher sich bewegen können muss. Auf dem einen Foto sieht man die Drähtchen, die durch meine Klebeversuche schon etwas von Kleber verdreckt sind. Das ganze muss ich dann für etwa 10 bis 15 weitere Signale reproduzieren können.
Rangi J. schrieb: > Hat jemand eine Idee, wie ich die beiden Teile zusammen bekomme? Kläre, welche Kunststoffe verwendet werden.
Harald K. schrieb: > Kläre, welche Kunststoffe verwendet werden. Da ich kein Chemiker bin würde ich sagen : "grün und schwarz".
Ich würde sagen: Signal: Polystyrol Stecker: ABS oder im Datenblatt gucken. Auf jeden Fall den (Neopren-?)-Dichtring entfernen und den Stecker anschließend mit Ethanol reinigen. Die Weichmacher im Gummi vergiften so ziemlich jede Vergussmasse inkl. Silikon. BTDT.
Ich würde sowas wie _Mr. Cement S_ oder Tamiya extra Thin in den Spalt laufen lassen, nachdem ich die beiden Teile zusammengesteckt habe. Das Polystyrol vom Signal wird auf jeden Fall angelöst, der Stecker mit etwas Glück. Den Dichtring lass man dran, der liegt doch gar nicht in der Klebestelle, oder? Und dichtet schön ab. Die Stellstange durch einen Steckerpol laufen zu lassen ist eine Klasse Idee :)
:
Bearbeitet durch User
Axel G. schrieb: > _Mr. Cement S_ oder Tamiya extra Thin Ich werd mir mal was bestellen, brauche ich öfters mal. Axel G. schrieb: > Den Dichtring lass man dran, der liegt doch gar nicht in der > Klebestelle, oder? Exakt, sehe ich auch so. Axel G. schrieb: > Die Stellstange durch einen Steckerpol laufen zu lassen ist eine Klasse > Idee :) Ist sogar noch besser, anstelle des Kontakts steckt dort ein kleiner Magnet, der die Stange oben und unten verbindet. Das geht überraschend stabil und man kann das ganze Signal einfach rausziehen.
Rangi J. schrieb: > Die Klebung zwischen den Signalfuß und > dem Sensorstecker hält einfach nicht. Die grünen Laschen durchbohren und im schwarzen Stecker Sackloch, dann Stifte rein. Als Stift denke ich an Lötstifte, oder auch Schräubchen.
Axel G. schrieb: > Ich würde sowas wie _Mr. Cement S_ oder Tamiya extra Thin in den Spalt > laufen lassen, nachdem ich die beiden Teile zusammengesteckt habe. Das Zeugs hat auf jeden Fall genug Lösungsmittel. Aber kleben tut es gar nicht. Manfred P. schrieb: > Die grünen Laschen durchbohren und im schwarzen Stecker Sackloch, dann > Stifte rein. Als Stift denke ich an Lötstifte, oder auch Schräubchen. Nee, fällt aus, zu klein und außerdem könnte man die Kontakte im inneren treffen Ich habe jetzt eine gangbare Lösung gefunden, ein wenig aufwendig aber für 20 Signale geht das schonmal: Ich verwende jetzt ein 2K-Epoxi-Kleber. Der hält super auf dem schwarzen Kontaktträger aber weniger gut auf dem Plastik vom Signalfuß. Deshalb rauhe ich jetzt die Innenseite des Signalfußes auf und fülle dann den ganzen Innenraum mit dem Kleber auf. Damit die Mechanik nicht mit festklebt, stülpe ich vorher ein kleines Stückchen Schrumpfschlauch um die Schubstange. Auf der kleinen Leiterplatte können noch Vorwiderstände für bis zu 3 LEDs gesteckt werden. Normale Signale wie dieses haben nur eine LED.
Rangi J. schrieb: > Axel G. schrieb: >> Ich würde sowas wie _Mr. Cement S_ oder Tamiya extra Thin in den Spalt >> laufen lassen, nachdem ich die beiden Teile zusammengesteckt habe. > > Das Zeugs hat auf jeden Fall genug Lösungsmittel. Aber kleben tut es gar > nicht. Schade, dann ist's kein Polystyrol. Das "Zeugs" hat kein Lösungsmittel. Das ist Lösungsmittel :) und sonst nichts. Kleben tut das durch Anlösen der Vertragspartner.
Ich würde mal B-7000 probieren, hat dicke Lösungsmittel und haftet sehr gut. Und die feine Spitze ist super zum auftragen.
Das schwarze Teil sieht nach einem Duroplast aus, sehr schlecht zu kleben. Nur mit starkem Aufrauen der Oberfläche was hier wohl schlecht möglich zu sein scheint. Ich würde den Raum zwischen Signalmast (Thermoplast) und Stecker (Duroplast) mit Epoxy auffüllen so daß sich das miteinander "verhakt".
Thomas schrieb: > Das schwarze Teil sieht nach einem Duroplast aus, sehr schlecht zu > kleben. Der Threadstarter hat ja noch nicht mal einen Klebstoff/ein Lösungsmittel für den grünen Teil finden können/wollen. Da geht nur "Kitt" in Form von irgendeinem aushärtenden, nichtschrumpfenden und spaltfüllendem Zeug.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.





