Ich habe eine Maschine gebraucht gekauft, die der Vorbesitzer meinte verschönern zu müssen. Diese wurde teilweise mit rotem Acryllack aus der Spraydose neu gefärbt. Ich gehe davon aus, dass der Lack dadrunter ein robusterer Industrielack ist. Ich möchte den Acryllack entfernen und den grauen Originallack darunter erhalten. Was ich probiert habe: Aceton: Am aggressivtsen, roter Lack geht sofort ab hinterlässt aber leichte Schlieren im Originallack. Isopropanol: Tuch färbt sich nur leicht rot, roter Lack bekommt leichte Schlieren geht aber nicht ab. Waschbenzin: Siehe Isopropanol. Hat hier jemand eine weitere Idee?
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Aceton, danach Schleifpolierpaste (fürs Auto). Kommt aber auf die Struktur das Erstlacks drauf an. Und auf die Fläche. :-)
Essigester (Ethylacetat), ggf mit Waschbenzin gemischt, falls noch zu aggressiv.
Es wird oft auch Bremsflüssigkeit genannt, weil Autolack das wohl gar nicht mag.
Carypt C. schrieb: > Es wird oft auch Bremsflüssigkeit genannt, weil Autolack das wohl > gar nicht mag. Damit kann er beide Lacke entfernen, aber nicht selektiv. Moderne Autolacke (2K-PU) lassen sich von DOT-3/4 nicht beeindrucken.
Nick schrieb: > Aceton, danach Schleifpolierpaste (fürs Auto). > Kommt aber auf die Struktur das Erstlacks drauf an. Und auf die Fläche. > :-) Vermutlich ist das die einfachste Variante. H. H. schrieb: > Essigester (Ethylacetat), ggf mit Waschbenzin gemischt, falls noch zu > aggressiv. Das klingt schon böse :)
> Das klingt schon böse :)
Nach abätzen od. abschleifen wird das Blech kaum besser aussehen und mit
Deiner Lackierung noch Nasen bekommen. Einfach zum Lackierer schaffen?
Niklas G. schrieb: > Grau drüber (sprüh)lackieren. Ja, so macht man es richtig! Möglichst viele verschiedene Lacke aufeinander. Wenn es eine Maschine ist, würde ich nur einen soliden guten Lack kaufen. Ich kauf immer und nur Mipa. Und nur 2-K-Lack. Nachdem ich genügend "sehr guten" Lack verwendet hab. Ich nehme den Typ für Nutzfahrzeuge, Speckschwarte brauch ich nicht. Allerdings mach ich solche Sachen nur mit der Pistole. Dose (wenn es mal schlecht werden darf) auch nur 2-K Ich kauf immer da: www.123-lack.de Es gibt natürlich auch andere Lieferanten.
Nick schrieb: > Ja, so macht man es richtig! Möglichst viele verschiedene Lacke > aufeinander. Manchmal ergibt das ganz interessante Oberflächeneffekte. ;-) > Wenn es eine Maschine ist, würde ich nur einen soliden guten Lack > kaufen. > Ich kauf immer und nur Mipa. Und nur 2-K-Lack. Nachdem ich genügend > "sehr guten" Lack verwendet hab. Ich nehme den Typ für Nutzfahrzeuge, Gleicher hier: MIPA PU 2xx 2k. https://www.mipa.ee/pdf/Mipa-Industry_DE-EN.pdf
Wie sieht es testweise mit einem ganz normalen Abbeizer aus dem Baumarkt aus? Mit dem aktuell verfügbarem Zeug (wohl nicht mehr vergleichbar mit dem Grüneck), habe ich letztens recht positive Erfahrungen gemacht, als ich eine von irgendeinem Banausen übergesprühte 70ger Jahre Keramiklampe vom 90er Jahre Sprühdosengrau befreit habe. Ahjo - und bei 2K Lacken. Auch hier - gern Mipa und Pistole.
Nick schrieb: > Aceton, danach Schleifpolierpaste (fürs Auto). > Kommt aber auf die Struktur das Erstlacks drauf an. Und auf die Fläche. > :-) Aceton und polieren mit Paste scheint gut zu funktionieren. Die Teile als Ersatzteile angefragt kosten 500€ für so ein bisschen Blech. Ich werde das mal alles so durcharbeiten.
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Keine A. schrieb: > Aceton und polieren mit Paste scheint gut zu funktionieren. Danke für die positive Rückmeldung!
Nur die Aufkleber gibts natürlich als Ersatz nicht für den Deckel. Vielleicht sollte ich da in ein paar Monaten nochmals nachfragen, wenn Gras über die Ersatzteilanfrage gewachsen ist ;). Ist ja ein guter Deal für die geplatzt ...
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Keine A. schrieb: > Nur die Aufkleber gibts natürlich als Ersatz nicht für den Deckel. Hast du die alten Aufkleber noch? Dann einscannen, bisschen aufhübschen und bei der nächsten Werbeagentur auf laminierte Klebefolie drucken lassen.
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