Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Größtest Display mit SPI Schnittstelle?


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von Max (maximilian_az)


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Was ist das größte oder bezahlbar größte TFT mit SPI Schnittstelle?
Und hat jemand eine Bezugsquelle, bevorzugt sowas günstiges wie 
aliexpress?
Ist 4" schon das größte?
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Max schrieb:
> Was ist das größte oder bezahlbar größte TFT mit SPI
> Schnittstelle?

Gigantisch.


> Und hat jemand eine Bezugsquelle, bevorzugt sowas günstiges wie
> aliexpress?

Tiffany.
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Max schrieb:
> Was ist das größte oder bezahlbar größte TFT mit SPI Schnittstelle?
> Und hat jemand eine Bezugsquelle, bevorzugt sowas günstiges wie
> aliexpress?
> Ist 4" schon das größte?

Der Witz ist: Es gibt eigentlich KEINE großen TFTs mit 
SPI-Schnittstelle.

Was es allerdings massenhaft gibt, sind irgendwelche verschissenen 
Adapterplatinchen mit irgendwelchen verschissenen Displaycontrollern, 
die dann einerseits einen Framebuffer und eine SPI-Schnittstelle 
bereitstellen und andererseits das eigentliche Display ansteuern.

Welches allerdings auch noch nicht wirklich das TFT ist, sondern 
wiederum einen Displaycontroller enthält. Allerdings dann einen ohne 
Framebuffer und mit einer Schnittstelle, die alles mögliche sein kann, 
aber praktisch nie SPI ist.
von Max (maximilian_az)


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völlig wurscht, hauptsche es funktioniert.
Ich brauche darauf keine 60FPS und ideal über 4"
von Hardy F. (hflor)


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Nicht so ernst nehmen, hast Du dem Spaß von Ob. S nicht verstanden?

Frag doch mal dort: 
https://lcd-mikroelektronik.de/news/tft-displays-mit-spi-schnittstelle/
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Geht es nur um reine Größe, oder auch um Auflösung (d.h. viele Pixel)?

Wenn man begehbare Pixel hat, sollte auch ein Display in Fernsehergröße 
per SPI (mit integriertem Controller) möglich sein. Die Displays, die 
die Bahn beispielsweise zur Zuganzeige auf ihre Bahnsteige hängt, die 
haben wenig, dafür aber sehr große Pixel.

Naja, und wenn Auflösung gefordert ist, dann hat unser 
Programmiersprachenhasser das wesentliche ja schon gesagt.

Von FTDI gab es mal es Displaycontroller unter dem Namen "Eve", das ist 
jetzt wohl in eine Firma namens "Bridgetek" ausgegründet worden.

Und wenigstens einige dieser Controller lassen sich per SPI ansteuern.

https://brtchip.com/


Ob das ganze sinnvoll ist ... steht auf einem anderen Blatt.
Andererseits, bei "Eve" wird nicht Pixel für Pixel an den 
Displaycontroller übertragen, sondern komplexere Graphikbefehle, also 
etwas à la "male einen grünen Kreis".
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Harald K. schrieb:

> Andererseits, bei "Eve" wird nicht Pixel für Pixel an den
> Displaycontroller übertragen, sondern komplexere Graphikbefehle, also
> etwas à la "male einen grünen Kreis".

Naja, man kann damit schon auch einzelne Pixel setzen, stößt dann aber 
sehr schnell an die Grenzen des Eve-Adapter-Designs. Das ist dafür 
einfach nicht gedacht.
von Max (maximilian_az)


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Ich meine ganz einfache wie diese
https://de.aliexpress.com/item/1005008871784622.html

und Preisen bis max 70€ eher 50€ die Auflösung ist weniger relevant
von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Max schrieb:
> Ich meine ganz einfache wie diese
> https://de.aliexpress.com/item/1005008871784622.html
>
> und Preisen bis max 70€ eher 50€ die Auflösung ist weniger relevant

Du bist ein Ignorant!

Außer für "spezielle" Anwendungen ergibt ein großes Display nur dann 
einen Sinn, wenn es viele Pixel, also eine hohe Auflösung hat.
Weil das so ist, gibt es wirklich große Displays halt nur mit hoher 
Auflösung.

Um Displays mit hoher Auflösung sinnvoll anzusteuern, ist SPI einfach zu 
langsam. Schon die allseits bekannten Lösungen, wie etwa die aus deinem 
Link, sind arg an der Kotzgrenze.

Oder anders ausgedrückt: Vergiss es einfach!

Wenn du eine dieser "speziellen" Anwendungen hast, dann wirst du auch 
spezielle Preise bezahlen müssen. Das ist technisch natürlich möglich, 
gibt's aber eben nicht von der Stange für kleines Geld bei Ali.
von Frank O. (frank_o)


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H. H. schrieb:
> Tiffany

Womöglich hat nicht jeder deinen Humor, ich schon.
Manchmal kommen genau solche Antworten, die mir nicht passender in den 
Kopf kommen könnten.
von Wastl (hartundweichware)


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Ob S. schrieb:
> Du bist ein Ignorant!

Beratungsresistenz ist eine Zier .....
von Max (maximilian_az)


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Wie gesagt, die Auflösung ist nicht relevant, die gleiche Auflösung wie 
bei einem 4" reicht völlig.
Das hat nichts mit ignorant sondern mit meinem Bedarf zu tun🙄
: Bearbeitet durch User
von Max (maximilian_az)


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So wie ich das sehe und Gemini wird es wohl ein RA8875 werden.
Z.B.
https://de.aliexpress.com/item/1005009392281865.html


Antwort Gemini
"1. Displays mit RA8875 Controller (5,0" und 7,0")
Dies ist die Profilösung für große Displays an Mikrocontrollern. Der 
RA8875 ist ein spezialisierter Grafik-Beschleuniger-Chip.

Vorteil: Er übernimmt das Zeichnen von Linien, Kreisen und Text. Das 
entlastet den Arduino enorm, da dieser nicht jedes einzelne Pixel selbst 
berechnen muss.

Schnittstelle: SPI (sehr schnell dank des integrierten Controllers).

Größen: Typischerweise 5,0 Zoll und 7,0 Zoll mit einer Auflösung von 
800x480.

Bezugsquelle: Adafruit bietet ein exzellentes "RA8875 Driver Board" an, 
das man mit verschiedenen 40-Pin-TFTs kombinieren kann."
: Bearbeitet durch User
von Wastl (hartundweichware)


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Max schrieb:
> So wie ich das sehe und Gemini wird es wohl ein RA8875 werden.

So wie ich das sehe wird das Display ganz stinknormal über
die 16 Bit des Arduino Mega angesteuert. Erkennbar an dem
Adapter-Shield das zwischen Display und Arduino steckt.

Das SPI ist nur für den Touch-Controller zuständig.
von Max (maximilian_az)


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Nein,das Display kann etliche Protokolle
https://youtu.be/REGQS53dmqE?t=43

https://www.youtube.com/watch?v=O0nzewOSflA

Alternativ schreibt Gemini ja auch
"Bezugsquelle: Adafruit bietet ein exzellentes "RA8875 Driver Board" an,
das man mit verschiedenen 40-Pin-TFTs kombinieren kann.
Empfehlung: Wenn du echte SPI-Ansteuerung willst, such nach einem Modul 
mit RA8875 Chip. Es ist der "Goldstandard" für größere Projekte."
: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Wenn man 7“ SPI Display sucht kommt man schon auf einige Treffer, z.B.
https://www.orientdisplay.com/products/7-0-tn-tft-display-with-spi-interface-800x480-medium-brightness/
von H. H. (hhinz)


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Max schrieb:
> die Auflösung ist weniger relevant

Kleb dir LED-Streifen mit WS2812B untereinander.
von Max (maximilian_az)


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Wenn man gezielt nach 7" suchst ja, aber ich hatte ja gehofft es gibt 
hier mehrere Hinweise, bis wohin es geht etc p.
Abe rGemini war dann doch der einfachere Weg
von Harald A. (embedded)


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Max schrieb:
> Wenn man gezielt nach 7" suchst ja, aber ich hatte ja gehofft es gibt
> hier mehrere Hinweise, bis wohin es geht etc p.
> Abe rGemini war dann doch der einfachere Weg

Wenn Du einen „intelligenten“ Displaycontroller suchst, ist z.B. der 
RA8875 oder Eve sicherlich eine gute Wahl. Ich hatte deine Anfrage so 
verstanden, welche Displays z.B. an RPI oder ESP32 „direkt“ (mit z.B. 
fbcp) angebunden werden können. Und da dürfte bei 7“ so ziemlich Schluss 
sein. <=4“ ist gängig, 7“ selten.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Harald A. schrieb:
> Ich hatte deine Anfrage so
> verstanden, welche Displays z.B. an RPI oder ESP32 „direkt“ (mit z.B.
> fbcp) angebunden werden können. Und da dürfte bei 7“ so ziemlich Schluss
> sein. <=4“ ist gängig, 7“ selten.

Am Rpi kann man beliebig große Displays anschließen - der hat dafür 
einerseits eine MIPI-DSI-Schnittstelle und andererseits einen HDMI-Port.

Auch mit dem Rpi Nano (RP2040 & Co.) lassen sich beliebig große Displays 
ansteuern, denn der kann HDMI via Bit-Banging ansteuern.

Mit dem ESP32 aber geht das auch, der kann problemlos ein analoges 
VGA-Signal erzeugen, und damit lässt sich wieder jeder beliebige Monitor 
ansteuern, vorausgesetzt, er hat noch einen VGA-Eingang.

https://github.com/bitluni/ESP32Lib
von Max (maximilian_az)


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@ Harald A
Ja, direkt wäre naturlich mein Favourit
: Bearbeitet durch User
von Harald A. (embedded)


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Ja, ich war selber überrascht, als ich sah, wie viele SPI-Displays für 
RPI angeboten werden. In Anbetracht der Verfügbarkeit von HDMI und MIPI 
erscheint das widersprüchlich, allerdings erfreuen sich die SPI-Displays 
einer großen Beliebtheit und es werden ständig neue Rekorde bzgl 
Framerate/Auflösung/CPU-Last gebrochen. An einem ESP32 mag dass 
ebenfalls von Vorteil sein (weiß nicht, ob der überhaupt ein „richtiges“ 
Interface hat)
Meine Vermutung ist, dass SPI für fliegende Aufbauten besonders einfach 
ist und die wenigen Pins auch von wenig erfahrenen Anwendern beherrscht 
werden können.
Ob ein professioneller Anwender das nun mag oder nicht, aber es gibt sie 
und zwar nicht zu knapp.
von Max (maximilian_az)


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jepp, genau so, und wenn nur Balken und Zahlen und Symbole angezeigt 
werden müssen, spielt dasTempo eine untergeordnete Rolle
von Maximilian (maxclaus)


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von Daniel G. (denial)


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Harald K. schrieb:
> Am Rpi kann man beliebig große Displays anschließen - der hat dafür
> einerseits eine MIPI-DSI-Schnittstelle und andererseits einen HDMI-Port.

Bei HDMI wäre der Pi Zero wirklich noch ok, aber bei anderen Interfaces 
würde ich eher zu sowas wie einem Lichee Pi Zero oder Luckfox Lyra 
greifen. Der Allwinner V3s auf ersterem kann 18 Bit LCDs bis 1024x1024 
ansteuern. Der Rockchip RK3506 auf letzterem hat zwei Lanes MIPI DSI und 
kann Full HD.

Durch ihr internes RAM und QFP bzw. QFN Package wäre die Hürde zu einem 
eigenen Board auch nicht so groß.
: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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Harald K. schrieb:

> Am Rpi kann man beliebig große Displays anschließen - der hat dafür
> einerseits eine MIPI-DSI-Schnittstelle und andererseits einen HDMI-Port.
>
> Auch mit dem Rpi Nano (RP2040 & Co.)

Der heißt Pico.

> lassen sich beliebig große Displays
> ansteuern, denn der kann HDMI via Bit-Banging ansteuern.

Naja, das ist ein ziemlicher Stunt mit Übertaktung. Trotzdem 
beeindruckend.
von Harald K. (kirnbichler)


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Falk B. schrieb:
> Der heißt Pico.

Nano, Pico, Micro, Zero ... hauptsache klein. Ja, auch ich verwechsle 
manchmal was.

Falk B. schrieb:
> Naja, das ist ein ziemlicher Stunt mit Übertaktung.

Beim rp2040, beim rp2350 sieht das anders aus, der hat für so etwas 
sogar eigene Hardwareunterstützung (HSTX). Die kann direkt TMDS 
erzeugen.

Wobei auch der rp2040 nachträglich hochgestuft wurde; die ursprünglichen 
offiziellen 133 MHz Maximaltakt wurden mittlerweile durch 200 MHz 
ersetzt. Das Design ist wohl so gut, daß es das über den gesamten 
spezifizierten Temperaturbereich hergibt.

Dann wird der 2040 allerdings immer noch übertaktet, auf etwa 250 MHz 
bei Standard-VGA (640x480) und auf etwa 300 MHz bei SVGA (800x600).
von Tassilo H. (tassilo_h)


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von Norbert (der_norbert)


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Falk B. schrieb:
> Naja, das ist ein ziemlicher Stunt mit Übertaktung. Trotzdem
> beeindruckend.

Das ist völlig schmerzfrei.
Letztes Jahr hatte ich das mal sehr variabel selbst progranmmiert, mit 
konfigurierbaren Parametern für frontporch und backporch.
Hatte mich dabei auf die von meinen Monitoren unterstützten Formate 
beschränkt.
Und das hier funktioniert alles sehr stabil.
* 720×400@70Hz
* 640×480@60Hz
* 640×480@75Hz
* 800×600@60Hz
* 1024×768@60Hz
* 1280×720@60Hz
* 1280×1024@60Hz
* 1680×1050@60Hz

Nicht ein einziger PICO hat seitdem sein Leben ausgehaucht.
von Fritz F. (fritz1)


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Www.lcdwiki.com
Nimm capa touch....
von Mi N. (msx)


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Norbert schrieb:
> 1280×1024@60Hz

Wohl mit einem Bit pro Pixel? RAM ist ja der begrenzende Faktor.
Für groß+bunt und bessere Lesbarkeit kann man mit RP2040 die Pixel auch 
grösser ausgeben. Zum Beipiel 400 x 240 mit 8 Bit/Pixel auf 7" 800 x 480 
Display. Doppelte Ausgabe/Pixel horizontal und vertikal die aktuelle 
Zeile zweimal nacheinander ausgeben.

Max schrieb:
> Ich brauche darauf keine 60FPS und ideal über 4"

Das sind immer tolle Angaben ;-)
"Fragen Sie nicht, was wir haben, sagen Sie, was Sie wollen."
Dieter Hildebrandt im 'Gastmahl des Meeres'.
von Nemopuk (nemopuk)


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Norbert schrieb:
> Nicht ein einziger PICO hat seitdem sein Leben ausgehaucht.

Due Zuverlässigkeit ist da wohl eher der Knackpunkt.
von Norbert (der_norbert)


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Mi N. schrieb:
> Wohl mit einem Bit pro Pixel? RAM ist ja der begrenzende Faktor.

Norbert schrieb:
> 1680 × 1050 @ 60Hz

Monochrom, 1 Bit, volle Auflösung. (Ist aber mit 220500 Bytes 
tatsächlich recht eng um die Schultern)
Oder:
Monochrom, drei Grün Abstufungen, 2×2 Stretch mit dadurch möglichem 
Antialiasing.

Am liebsten mag ich aber:
720 × 400 @ 70Hz - 16 Farben und reichlich freiem Speicher.
Läuft lt. EDID auf so ziemlich jedem Monitor, alt oder neu.
UND damit bleibt auch noch zweimal 100% verfügbare CPU Leistung.
(Kein Verschreiber!)

Je nachdem was man gerade so braucht.

Nemopuk schrieb:
> Due Zuverlässigkeit ist da wohl eher der Knackpunkt.

Die RP2[03][45]0 können ihre eigene Kerntemperatur messen.
Sie bleiben selbst bei knapp 340MHz (welche jedoch gar nicht gebraucht 
werden, but why not) kalt wie eine Hundeschnauze. Das reicht mir für's 
Wohlbefinden.
von Harald K. (kirnbichler)


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Norbert schrieb:
> Am liebsten mag ich aber:
> 720 × 400 @ 70Hz - 16 Farben und reichlich freiem Speicher.

Das ist der gute alte VGA-Textmodus. Zeichen in einer 9x16-Matrix, also 
etwas besser lesbar als die sonst gebräuchliche 8x16-Matrix (und erst 
recht die 8x8-Matrix der CGA-Karte)
von Norbert (der_norbert)


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Harald K. schrieb:
> Das ist der gute alte VGA-Textmodus.

Dafür wurde er wohl genutzt.
Es kann (und wird) in diesem Modus:
1
EDID IBM : 720x400  70.081663 Hz  9:5  31.467 kHz  28.320000 MHz
aber genauso gut bunte Grafik dargestellt.
von Harald K. (kirnbichler)


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Ja, natürlich, das ist nur das Timing. VGA hatte halt genau zwei, mit 
unterschiedlicher Vertikal-, aber konstanter Horizontalfrequenz.
von Alexander W. (Firma: AW-Elektronik) (alexanderwalter)


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Ich war auch lange für mein LoRaHAM-Projekt auf der Suche nach 
SPI-Displays größer als 4" (meins hat 480x320).

Bei den "normalen" 7" Displays hat man hingegen schon die 
RGB-565-Schnittstelle. Die geht zwar mit nem ESP32, frisst aber viel 
IOs.

Du wirst früher oder später aber mehr als 800x480 wollen und kommst 
irgendwann zu den RGB-565 oder RGB-888 Displays.

Nun kannst du aber (wegen dem Aufwand) wieder Richtung MIPI-DSI gehen. 
Die 4lane können meistens auch 2lane.

Bei MIPI kannst ein RPi CM4/CM5 nehmen.
von Harald K. (kirnbichler)


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Alexander W. schrieb:
> Bei MIPI kannst ein RPi CM4/CM5 nehmen.

MIPI konnte schon der Ur-Raspberry Pi, und dessen Ersatz, der "Raspberry 
Pi 1 Model A+" hat ebenso eine MIPI DSI-Schnittstelle.

Die fehlt nur bei den verschiedenen Zero-Modellen.

Für die meisten Bastler ist es einfacher, mit einem "normalen" Raspberry 
Pi zu hantieren, statt mit dem "Compute Module", das mit seinen zwei 
hundertpoligen Steckverbindern nur noch mit professionell gefertigten 
Leiterplatten nutzbar ist.

Leider ist nicht jedes Display, das DSI nutzt, brauchbar dokumentiert, 
sonst könnte man viele schicke Displays aus Smartphones recyclen ...
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


Angehängte Dateien:

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Wenn es darum geht, den MC möglichst von der Pixelmalerei zu entlasten 
und wenn man - ja nach Anwendung - mit vorher festgelegten Controls 
auskommt, würde ich mal über HMI-Displays nachdenken.

Deren bekannteste Vertreter hören auf den Namen "Nextion", es gibt aber 
auch noch andere ...

Um die zu beeinflussen, genügt eine TTL-URART/RS232 mit wenigen 
Befehls-Bytes. Oft sind diese Displays auch mit einem Touch-Controller 
ausgestattet (resistiv oder kapazitiv, hat beides Vor- und Nachteile, je 
nach Bedien-Situation). Auch diese Kommandos sind recht simpel 
auszuwerten, so nach dem Prinzip: "auf Screen Nr. 3 wurde der Button 5 
gedrückt" ...

Nextions gibts aktuell bis 7". Der Hersteller bietet eine kostenlose IDE 
(nur Windows) zur Konfiguration und grafischen Gestaltung.
von Harald K. (kirnbichler)


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Das ist letztlich ein Ansatz, der dem von FTDI/Bridgetek angebotenem 
"Eve" ähnelt.


Hat der Threadstarter sich eigentlich irgendwie dazu geäußert, was er 
vorhat, und welchen Aufwand er treiben mag?
von Rudolph R. (rudolph)


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Max schrieb:
> Was ist das größte oder bezahlbar größte TFT mit SPI Schnittstelle?

SCNR, ich habe gerade erst gesehen, das größte mit SPI betriebene TFT 
das man einen Arduino UNO hängen kann und 60 FPS bekommt ist aktuell 
wohl ein 18,5" Full-HD (1920 x 1080). Sicherlich mit Touch und Sound.
Gibt auch 15,6" und 12,8" mit Full HD.
In der Serie gibt es auch 10,1" und 12,1" mit 1280x800, aber die Größe 
und die Auflösung gibt es schon länger.

https://www.fortec.ch/en/blog/Panadisplay-Latest-News-01-07-2026
https://www.panadisplay.com/news/breakthrough-bt820-series-85379926.html

Nein, das ist keine Werbung, von Fortec hatte ich bis gestern noch nie 
gehört und Panasys bezahlt mich auch nicht.

Wie?
Da sitzt ein BT820 drauf, das ist ein EVE Chip von Bridgetek, 5. 
Generation, praktisch eine Embedded Grafik-Karte.
Und nein, ich weiß auch nicht, welcher Markt da genau bedient werden 
soll.

Preise?
Habe ich noch keine Info, Panasys verkauft aber auch nur direkt aus 
China, egal wie der Preis ist, das ist lästig wegen Zoll und dem 
potentiellen Ärger mit DHL dazu.

Es gibt auch noch die hier: 
https://riverdi.com/product-category/intelligent-displays/bt820b
Aber die einzige Variante von Riverdi hat 15,6", wir hatten früher 
Monitore die kleiner waren als das, mir fällt dazu keine Verwendung ein 
außer "haben wollen", die Größe, die fast 400€ ohne Mehrwertsteuer und 
Versand sind aber schon ein starker Grund für mich, mir nicht "einfach 
so" sowas auf den Tisch zu stellen.
Ach ja, was noch dazu kommt, da ist noch kein Gehäuse drum herum.

Ich bin am Überlegen, mir das 12,1" oder das 12,8" von Panasys zu 
kaufen, aber vorher brauche ich noch mehr Daten und Preise.

Ich habe hier vor mir auf dem Schreibtisch gerade zwei 10" 1280x800 
liegen, eines mit BT817 eingebaut, das andere an ein BT820 Evalboard 
geklemmt.
Das ist ziemlich sicher eine völlig andere Kategorie Display als OP im 
Sinn hatte, aber ich arbeite echt gerne mit den Dingern.

Noch ein bisschen sinnlosen Test-Code mit "Eye-Candy" gefällig?
https://youtu.be/2H8XpPAWnwo
Bei 0:17 sieht man Debug-Informationen:
Bytes: 1040 - was an Daten pro Frame über den SPI geht
DL-Size: 1884 - wie viel Speicher der BT817 intern dafür braucht
Time1: 288µs - wie lange der ATSAME51@80MHz den ich im Display habe 
braucht um die Daten für einen Frame zu berechnen, in den Puffer zu 
werfen und einen DMA-Transfer anzuwerfen
Time2: 23µs - im wesentlichen drei Register ohne SPI lesen, 
Touch-Auswertung, DL-Size.

"Aber das läuft doch gar nicht auf einem Arduino UNO, unmöglich, braucht 
zu viel Speicher, viel zu langsam."

Ich kann gerade nicht beweisen, dass das läuft, ich kann einen UNO 
elektrisch nicht an das 10" hängen, das Backlight braucht etwas viel 
Strom und hat auf meiner E51 Platine einen eigenen Schaltregler.
7" mit 1024x600 könnte vielleicht klappen, 5" mit 800x480 sicher.
Will nur vermutlich sowieso niemand sehen.

Aber das baut:
Linking .pio\build\uno\firmware.elf
Checking size .pio\build\uno\firmware.elf
Advanced Memory Usage is available via "PlatformIO Home > Project 
Inspect"
RAM:   [          ]   4.2% (used 87 bytes from 2048 bytes)
Flash: [=====     ]  48.4% (used 15606 bytes from 32256 bytes)
Building .pio\build\uno\firmware.hex

Ohne DMA und mit den Berechnungen wird der AVR >1ms für den Refresh 
brauchen, vielleicht 2ms.
von Harald A. (embedded)


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Naja, wenn ein Bridgechip verbaut ist wird die Diagonale keine Rolle 
mehr spielen, das ist doch klar. Mit „irgendeiner“ Bridge sind dann 
sicher auch irgendwann 120Hz/8k möglich.
Der OP machte den Eindruck, als ob es um direkte SPI-Ansteuerung ginge.
von Harald K. (kirnbichler)


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Harald A. schrieb:
> Mit „irgendeiner“ Bridge sind dann
> sicher auch irgendwann 120Hz/8k möglich.

Die "irgendeine" Bridge kann man sich auch mit einem Raspberry Pi Zero 
selbst bauen. Der hat einen HDMI-Ausgang, an den man praktisch jeden 
beliebigen Monitor hängen kann, und der Rest ... ist einfach nur 
Software.

Man braucht halt eine sinnvolle Abstraktionsebene, um mit einfachen 
Kommandos den Raspberry zeichnen zu lassen.

Was vorgefertigtes wäre z.B. Display Postscript ... aber das muss man 
auch erst mal verstehen.

Oder man bastelt sich was mit LVGL, und zwar dergestalt, daß der 
Raspberry Pi die Hauptarbeit übernimmt und der µC nur mehr oder weniger 
sagt: "Mach mal".
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