Was ist das größte oder bezahlbar größte TFT mit SPI Schnittstelle? Und hat jemand eine Bezugsquelle, bevorzugt sowas günstiges wie aliexpress? Ist 4" schon das größte?
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Max schrieb: > Was ist das größte oder bezahlbar größte TFT mit SPI > Schnittstelle? Gigantisch. > Und hat jemand eine Bezugsquelle, bevorzugt sowas günstiges wie > aliexpress? Tiffany.
Max schrieb: > Was ist das größte oder bezahlbar größte TFT mit SPI Schnittstelle? > Und hat jemand eine Bezugsquelle, bevorzugt sowas günstiges wie > aliexpress? > Ist 4" schon das größte? Der Witz ist: Es gibt eigentlich KEINE großen TFTs mit SPI-Schnittstelle. Was es allerdings massenhaft gibt, sind irgendwelche verschissenen Adapterplatinchen mit irgendwelchen verschissenen Displaycontrollern, die dann einerseits einen Framebuffer und eine SPI-Schnittstelle bereitstellen und andererseits das eigentliche Display ansteuern. Welches allerdings auch noch nicht wirklich das TFT ist, sondern wiederum einen Displaycontroller enthält. Allerdings dann einen ohne Framebuffer und mit einer Schnittstelle, die alles mögliche sein kann, aber praktisch nie SPI ist.
völlig wurscht, hauptsche es funktioniert. Ich brauche darauf keine 60FPS und ideal über 4"
Nicht so ernst nehmen, hast Du dem Spaß von Ob. S nicht verstanden? Frag doch mal dort: https://lcd-mikroelektronik.de/news/tft-displays-mit-spi-schnittstelle/
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Geht es nur um reine Größe, oder auch um Auflösung (d.h. viele Pixel)? Wenn man begehbare Pixel hat, sollte auch ein Display in Fernsehergröße per SPI (mit integriertem Controller) möglich sein. Die Displays, die die Bahn beispielsweise zur Zuganzeige auf ihre Bahnsteige hängt, die haben wenig, dafür aber sehr große Pixel. Naja, und wenn Auflösung gefordert ist, dann hat unser Programmiersprachenhasser das wesentliche ja schon gesagt. Von FTDI gab es mal es Displaycontroller unter dem Namen "Eve", das ist jetzt wohl in eine Firma namens "Bridgetek" ausgegründet worden. Und wenigstens einige dieser Controller lassen sich per SPI ansteuern. https://brtchip.com/ Ob das ganze sinnvoll ist ... steht auf einem anderen Blatt. Andererseits, bei "Eve" wird nicht Pixel für Pixel an den Displaycontroller übertragen, sondern komplexere Graphikbefehle, also etwas à la "male einen grünen Kreis".
Harald K. schrieb: > Andererseits, bei "Eve" wird nicht Pixel für Pixel an den > Displaycontroller übertragen, sondern komplexere Graphikbefehle, also > etwas à la "male einen grünen Kreis". Naja, man kann damit schon auch einzelne Pixel setzen, stößt dann aber sehr schnell an die Grenzen des Eve-Adapter-Designs. Das ist dafür einfach nicht gedacht.
Ich meine ganz einfache wie diese https://de.aliexpress.com/item/1005008871784622.html und Preisen bis max 70€ eher 50€ die Auflösung ist weniger relevant
Max schrieb: > Ich meine ganz einfache wie diese > https://de.aliexpress.com/item/1005008871784622.html > > und Preisen bis max 70€ eher 50€ die Auflösung ist weniger relevant Du bist ein Ignorant! Außer für "spezielle" Anwendungen ergibt ein großes Display nur dann einen Sinn, wenn es viele Pixel, also eine hohe Auflösung hat. Weil das so ist, gibt es wirklich große Displays halt nur mit hoher Auflösung. Um Displays mit hoher Auflösung sinnvoll anzusteuern, ist SPI einfach zu langsam. Schon die allseits bekannten Lösungen, wie etwa die aus deinem Link, sind arg an der Kotzgrenze. Oder anders ausgedrückt: Vergiss es einfach! Wenn du eine dieser "speziellen" Anwendungen hast, dann wirst du auch spezielle Preise bezahlen müssen. Das ist technisch natürlich möglich, gibt's aber eben nicht von der Stange für kleines Geld bei Ali.
H. H. schrieb: > Tiffany Womöglich hat nicht jeder deinen Humor, ich schon. Manchmal kommen genau solche Antworten, die mir nicht passender in den Kopf kommen könnten.
Wie gesagt, die Auflösung ist nicht relevant, die gleiche Auflösung wie bei einem 4" reicht völlig. Das hat nichts mit ignorant sondern mit meinem Bedarf zu tun🙄
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So wie ich das sehe und Gemini wird es wohl ein RA8875 werden. Z.B. https://de.aliexpress.com/item/1005009392281865.html Antwort Gemini "1. Displays mit RA8875 Controller (5,0" und 7,0") Dies ist die Profilösung für große Displays an Mikrocontrollern. Der RA8875 ist ein spezialisierter Grafik-Beschleuniger-Chip. Vorteil: Er übernimmt das Zeichnen von Linien, Kreisen und Text. Das entlastet den Arduino enorm, da dieser nicht jedes einzelne Pixel selbst berechnen muss. Schnittstelle: SPI (sehr schnell dank des integrierten Controllers). Größen: Typischerweise 5,0 Zoll und 7,0 Zoll mit einer Auflösung von 800x480. Bezugsquelle: Adafruit bietet ein exzellentes "RA8875 Driver Board" an, das man mit verschiedenen 40-Pin-TFTs kombinieren kann."
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Max schrieb: > So wie ich das sehe und Gemini wird es wohl ein RA8875 werden. So wie ich das sehe wird das Display ganz stinknormal über die 16 Bit des Arduino Mega angesteuert. Erkennbar an dem Adapter-Shield das zwischen Display und Arduino steckt. Das SPI ist nur für den Touch-Controller zuständig.
Nein,das Display kann etliche Protokolle https://youtu.be/REGQS53dmqE?t=43 https://www.youtube.com/watch?v=O0nzewOSflA Alternativ schreibt Gemini ja auch "Bezugsquelle: Adafruit bietet ein exzellentes "RA8875 Driver Board" an, das man mit verschiedenen 40-Pin-TFTs kombinieren kann. Empfehlung: Wenn du echte SPI-Ansteuerung willst, such nach einem Modul mit RA8875 Chip. Es ist der "Goldstandard" für größere Projekte."
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Wenn man 7“ SPI Display sucht kommt man schon auf einige Treffer, z.B. https://www.orientdisplay.com/products/7-0-tn-tft-display-with-spi-interface-800x480-medium-brightness/
Wenn man gezielt nach 7" suchst ja, aber ich hatte ja gehofft es gibt hier mehrere Hinweise, bis wohin es geht etc p. Abe rGemini war dann doch der einfachere Weg
Max schrieb: > Wenn man gezielt nach 7" suchst ja, aber ich hatte ja gehofft es gibt > hier mehrere Hinweise, bis wohin es geht etc p. > Abe rGemini war dann doch der einfachere Weg Wenn Du einen „intelligenten“ Displaycontroller suchst, ist z.B. der RA8875 oder Eve sicherlich eine gute Wahl. Ich hatte deine Anfrage so verstanden, welche Displays z.B. an RPI oder ESP32 „direkt“ (mit z.B. fbcp) angebunden werden können. Und da dürfte bei 7“ so ziemlich Schluss sein. <=4“ ist gängig, 7“ selten.
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Harald A. schrieb: > Ich hatte deine Anfrage so > verstanden, welche Displays z.B. an RPI oder ESP32 „direkt“ (mit z.B. > fbcp) angebunden werden können. Und da dürfte bei 7“ so ziemlich Schluss > sein. <=4“ ist gängig, 7“ selten. Am Rpi kann man beliebig große Displays anschließen - der hat dafür einerseits eine MIPI-DSI-Schnittstelle und andererseits einen HDMI-Port. Auch mit dem Rpi Nano (RP2040 & Co.) lassen sich beliebig große Displays ansteuern, denn der kann HDMI via Bit-Banging ansteuern. Mit dem ESP32 aber geht das auch, der kann problemlos ein analoges VGA-Signal erzeugen, und damit lässt sich wieder jeder beliebige Monitor ansteuern, vorausgesetzt, er hat noch einen VGA-Eingang. https://github.com/bitluni/ESP32Lib
@ Harald A Ja, direkt wäre naturlich mein Favourit
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Ja, ich war selber überrascht, als ich sah, wie viele SPI-Displays für RPI angeboten werden. In Anbetracht der Verfügbarkeit von HDMI und MIPI erscheint das widersprüchlich, allerdings erfreuen sich die SPI-Displays einer großen Beliebtheit und es werden ständig neue Rekorde bzgl Framerate/Auflösung/CPU-Last gebrochen. An einem ESP32 mag dass ebenfalls von Vorteil sein (weiß nicht, ob der überhaupt ein „richtiges“ Interface hat) Meine Vermutung ist, dass SPI für fliegende Aufbauten besonders einfach ist und die wenigen Pins auch von wenig erfahrenen Anwendern beherrscht werden können. Ob ein professioneller Anwender das nun mag oder nicht, aber es gibt sie und zwar nicht zu knapp.
jepp, genau so, und wenn nur Balken und Zahlen und Symbole angezeigt werden müssen, spielt dasTempo eine untergeordnete Rolle
10,1 Zoll, SPI, RA8876, mit oder ohne Touchpanel. https://de.aliexpress.com/item/1005008294592799.html oder 7 Zoll https://de.aliexpress.com/item/1005009392281865.html
Harald K. schrieb: > Am Rpi kann man beliebig große Displays anschließen - der hat dafür > einerseits eine MIPI-DSI-Schnittstelle und andererseits einen HDMI-Port. Bei HDMI wäre der Pi Zero wirklich noch ok, aber bei anderen Interfaces würde ich eher zu sowas wie einem Lichee Pi Zero oder Luckfox Lyra greifen. Der Allwinner V3s auf ersterem kann 18 Bit LCDs bis 1024x1024 ansteuern. Der Rockchip RK3506 auf letzterem hat zwei Lanes MIPI DSI und kann Full HD. Durch ihr internes RAM und QFP bzw. QFN Package wäre die Hürde zu einem eigenen Board auch nicht so groß.
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Harald K. schrieb: > Am Rpi kann man beliebig große Displays anschließen - der hat dafür > einerseits eine MIPI-DSI-Schnittstelle und andererseits einen HDMI-Port. > > Auch mit dem Rpi Nano (RP2040 & Co.) Der heißt Pico. > lassen sich beliebig große Displays > ansteuern, denn der kann HDMI via Bit-Banging ansteuern. Naja, das ist ein ziemlicher Stunt mit Übertaktung. Trotzdem beeindruckend.
Falk B. schrieb: > Der heißt Pico. Nano, Pico, Micro, Zero ... hauptsache klein. Ja, auch ich verwechsle manchmal was. Falk B. schrieb: > Naja, das ist ein ziemlicher Stunt mit Übertaktung. Beim rp2040, beim rp2350 sieht das anders aus, der hat für so etwas sogar eigene Hardwareunterstützung (HSTX). Die kann direkt TMDS erzeugen. Wobei auch der rp2040 nachträglich hochgestuft wurde; die ursprünglichen offiziellen 133 MHz Maximaltakt wurden mittlerweile durch 200 MHz ersetzt. Das Design ist wohl so gut, daß es das über den gesamten spezifizierten Temperaturbereich hergibt. Dann wird der 2040 allerdings immer noch übertaktet, auf etwa 250 MHz bei Standard-VGA (640x480) und auf etwa 300 MHz bei SVGA (800x600).
Diverse 10 Zoll mit/ohne Touch, SPI: https://www.buydisplay.com/tft-display?diagonal_size=813&interface=395
Falk B. schrieb: > Naja, das ist ein ziemlicher Stunt mit Übertaktung. Trotzdem > beeindruckend. Das ist völlig schmerzfrei. Letztes Jahr hatte ich das mal sehr variabel selbst progranmmiert, mit konfigurierbaren Parametern für frontporch und backporch. Hatte mich dabei auf die von meinen Monitoren unterstützten Formate beschränkt. Und das hier funktioniert alles sehr stabil. * 720×400@70Hz * 640×480@60Hz * 640×480@75Hz * 800×600@60Hz * 1024×768@60Hz * 1280×720@60Hz * 1280×1024@60Hz * 1680×1050@60Hz Nicht ein einziger PICO hat seitdem sein Leben ausgehaucht.
Norbert schrieb: > 1280×1024@60Hz Wohl mit einem Bit pro Pixel? RAM ist ja der begrenzende Faktor. Für groß+bunt und bessere Lesbarkeit kann man mit RP2040 die Pixel auch grösser ausgeben. Zum Beipiel 400 x 240 mit 8 Bit/Pixel auf 7" 800 x 480 Display. Doppelte Ausgabe/Pixel horizontal und vertikal die aktuelle Zeile zweimal nacheinander ausgeben. Max schrieb: > Ich brauche darauf keine 60FPS und ideal über 4" Das sind immer tolle Angaben ;-) "Fragen Sie nicht, was wir haben, sagen Sie, was Sie wollen." Dieter Hildebrandt im 'Gastmahl des Meeres'.
Norbert schrieb: > Nicht ein einziger PICO hat seitdem sein Leben ausgehaucht. Due Zuverlässigkeit ist da wohl eher der Knackpunkt.
Mi N. schrieb: > Wohl mit einem Bit pro Pixel? RAM ist ja der begrenzende Faktor. Norbert schrieb: > 1680 × 1050 @ 60Hz Monochrom, 1 Bit, volle Auflösung. (Ist aber mit 220500 Bytes tatsächlich recht eng um die Schultern) Oder: Monochrom, drei Grün Abstufungen, 2×2 Stretch mit dadurch möglichem Antialiasing. Am liebsten mag ich aber: 720 × 400 @ 70Hz - 16 Farben und reichlich freiem Speicher. Läuft lt. EDID auf so ziemlich jedem Monitor, alt oder neu. UND damit bleibt auch noch zweimal 100% verfügbare CPU Leistung. (Kein Verschreiber!) Je nachdem was man gerade so braucht. Nemopuk schrieb: > Due Zuverlässigkeit ist da wohl eher der Knackpunkt. Die RP2[03][45]0 können ihre eigene Kerntemperatur messen. Sie bleiben selbst bei knapp 340MHz (welche jedoch gar nicht gebraucht werden, but why not) kalt wie eine Hundeschnauze. Das reicht mir für's Wohlbefinden.
Norbert schrieb: > Am liebsten mag ich aber: > 720 × 400 @ 70Hz - 16 Farben und reichlich freiem Speicher. Das ist der gute alte VGA-Textmodus. Zeichen in einer 9x16-Matrix, also etwas besser lesbar als die sonst gebräuchliche 8x16-Matrix (und erst recht die 8x8-Matrix der CGA-Karte)
Harald K. schrieb: > Das ist der gute alte VGA-Textmodus. Dafür wurde er wohl genutzt. Es kann (und wird) in diesem Modus:
1 | EDID IBM : 720x400 70.081663 Hz 9:5 31.467 kHz 28.320000 MHz |
aber genauso gut bunte Grafik dargestellt.
Ja, natürlich, das ist nur das Timing. VGA hatte halt genau zwei, mit unterschiedlicher Vertikal-, aber konstanter Horizontalfrequenz.
Ich war auch lange für mein LoRaHAM-Projekt auf der Suche nach SPI-Displays größer als 4" (meins hat 480x320). Bei den "normalen" 7" Displays hat man hingegen schon die RGB-565-Schnittstelle. Die geht zwar mit nem ESP32, frisst aber viel IOs. Du wirst früher oder später aber mehr als 800x480 wollen und kommst irgendwann zu den RGB-565 oder RGB-888 Displays. Nun kannst du aber (wegen dem Aufwand) wieder Richtung MIPI-DSI gehen. Die 4lane können meistens auch 2lane. Bei MIPI kannst ein RPi CM4/CM5 nehmen.
Alexander W. schrieb: > Bei MIPI kannst ein RPi CM4/CM5 nehmen. MIPI konnte schon der Ur-Raspberry Pi, und dessen Ersatz, der "Raspberry Pi 1 Model A+" hat ebenso eine MIPI DSI-Schnittstelle. Die fehlt nur bei den verschiedenen Zero-Modellen. Für die meisten Bastler ist es einfacher, mit einem "normalen" Raspberry Pi zu hantieren, statt mit dem "Compute Module", das mit seinen zwei hundertpoligen Steckverbindern nur noch mit professionell gefertigten Leiterplatten nutzbar ist. Leider ist nicht jedes Display, das DSI nutzt, brauchbar dokumentiert, sonst könnte man viele schicke Displays aus Smartphones recyclen ...
Wenn es darum geht, den MC möglichst von der Pixelmalerei zu entlasten und wenn man - ja nach Anwendung - mit vorher festgelegten Controls auskommt, würde ich mal über HMI-Displays nachdenken. Deren bekannteste Vertreter hören auf den Namen "Nextion", es gibt aber auch noch andere ... Um die zu beeinflussen, genügt eine TTL-URART/RS232 mit wenigen Befehls-Bytes. Oft sind diese Displays auch mit einem Touch-Controller ausgestattet (resistiv oder kapazitiv, hat beides Vor- und Nachteile, je nach Bedien-Situation). Auch diese Kommandos sind recht simpel auszuwerten, so nach dem Prinzip: "auf Screen Nr. 3 wurde der Button 5 gedrückt" ... Nextions gibts aktuell bis 7". Der Hersteller bietet eine kostenlose IDE (nur Windows) zur Konfiguration und grafischen Gestaltung.
Das ist letztlich ein Ansatz, der dem von FTDI/Bridgetek angebotenem "Eve" ähnelt. Hat der Threadstarter sich eigentlich irgendwie dazu geäußert, was er vorhat, und welchen Aufwand er treiben mag?
Max schrieb: > Was ist das größte oder bezahlbar größte TFT mit SPI Schnittstelle? SCNR, ich habe gerade erst gesehen, das größte mit SPI betriebene TFT das man einen Arduino UNO hängen kann und 60 FPS bekommt ist aktuell wohl ein 18,5" Full-HD (1920 x 1080). Sicherlich mit Touch und Sound. Gibt auch 15,6" und 12,8" mit Full HD. In der Serie gibt es auch 10,1" und 12,1" mit 1280x800, aber die Größe und die Auflösung gibt es schon länger. https://www.fortec.ch/en/blog/Panadisplay-Latest-News-01-07-2026 https://www.panadisplay.com/news/breakthrough-bt820-series-85379926.html Nein, das ist keine Werbung, von Fortec hatte ich bis gestern noch nie gehört und Panasys bezahlt mich auch nicht. Wie? Da sitzt ein BT820 drauf, das ist ein EVE Chip von Bridgetek, 5. Generation, praktisch eine Embedded Grafik-Karte. Und nein, ich weiß auch nicht, welcher Markt da genau bedient werden soll. Preise? Habe ich noch keine Info, Panasys verkauft aber auch nur direkt aus China, egal wie der Preis ist, das ist lästig wegen Zoll und dem potentiellen Ärger mit DHL dazu. Es gibt auch noch die hier: https://riverdi.com/product-category/intelligent-displays/bt820b Aber die einzige Variante von Riverdi hat 15,6", wir hatten früher Monitore die kleiner waren als das, mir fällt dazu keine Verwendung ein außer "haben wollen", die Größe, die fast 400€ ohne Mehrwertsteuer und Versand sind aber schon ein starker Grund für mich, mir nicht "einfach so" sowas auf den Tisch zu stellen. Ach ja, was noch dazu kommt, da ist noch kein Gehäuse drum herum. Ich bin am Überlegen, mir das 12,1" oder das 12,8" von Panasys zu kaufen, aber vorher brauche ich noch mehr Daten und Preise. Ich habe hier vor mir auf dem Schreibtisch gerade zwei 10" 1280x800 liegen, eines mit BT817 eingebaut, das andere an ein BT820 Evalboard geklemmt. Das ist ziemlich sicher eine völlig andere Kategorie Display als OP im Sinn hatte, aber ich arbeite echt gerne mit den Dingern. Noch ein bisschen sinnlosen Test-Code mit "Eye-Candy" gefällig? https://youtu.be/2H8XpPAWnwo Bei 0:17 sieht man Debug-Informationen: Bytes: 1040 - was an Daten pro Frame über den SPI geht DL-Size: 1884 - wie viel Speicher der BT817 intern dafür braucht Time1: 288µs - wie lange der ATSAME51@80MHz den ich im Display habe braucht um die Daten für einen Frame zu berechnen, in den Puffer zu werfen und einen DMA-Transfer anzuwerfen Time2: 23µs - im wesentlichen drei Register ohne SPI lesen, Touch-Auswertung, DL-Size. "Aber das läuft doch gar nicht auf einem Arduino UNO, unmöglich, braucht zu viel Speicher, viel zu langsam." Ich kann gerade nicht beweisen, dass das läuft, ich kann einen UNO elektrisch nicht an das 10" hängen, das Backlight braucht etwas viel Strom und hat auf meiner E51 Platine einen eigenen Schaltregler. 7" mit 1024x600 könnte vielleicht klappen, 5" mit 800x480 sicher. Will nur vermutlich sowieso niemand sehen. Aber das baut: Linking .pio\build\uno\firmware.elf Checking size .pio\build\uno\firmware.elf Advanced Memory Usage is available via "PlatformIO Home > Project Inspect" RAM: [ ] 4.2% (used 87 bytes from 2048 bytes) Flash: [===== ] 48.4% (used 15606 bytes from 32256 bytes) Building .pio\build\uno\firmware.hex Ohne DMA und mit den Berechnungen wird der AVR >1ms für den Refresh brauchen, vielleicht 2ms.
Naja, wenn ein Bridgechip verbaut ist wird die Diagonale keine Rolle mehr spielen, das ist doch klar. Mit „irgendeiner“ Bridge sind dann sicher auch irgendwann 120Hz/8k möglich. Der OP machte den Eindruck, als ob es um direkte SPI-Ansteuerung ginge.
Harald A. schrieb: > Mit „irgendeiner“ Bridge sind dann > sicher auch irgendwann 120Hz/8k möglich. Die "irgendeine" Bridge kann man sich auch mit einem Raspberry Pi Zero selbst bauen. Der hat einen HDMI-Ausgang, an den man praktisch jeden beliebigen Monitor hängen kann, und der Rest ... ist einfach nur Software. Man braucht halt eine sinnvolle Abstraktionsebene, um mit einfachen Kommandos den Raspberry zeichnen zu lassen. Was vorgefertigtes wäre z.B. Display Postscript ... aber das muss man auch erst mal verstehen. Oder man bastelt sich was mit LVGL, und zwar dergestalt, daß der Raspberry Pi die Hauptarbeit übernimmt und der µC nur mehr oder weniger sagt: "Mach mal".
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