Guten Tag Für die Reparatur eines Icom IC-970H Transceivers suche ich einen funktionierenden Quarz mit Nominalfrequenz 10.850 MHz. Die genaue Bezeichnung im Handbuch lautet X2 CR-296. Für jeden Hinweis bedanke ich mich schon jetzt. 73, Giovanni, HB9EKH
Stelle genau diese Frage an "Andyquarz.de". Da ist die Chance hoch, dass Dir geholfen werden kann. IC-970H auch mit angeben.
Andy Fleischer ist Zwischenhändler und lässt die Quarze irgendwo fertigen. Ein bewährter Quarzschleifer und Hersteller qualitativ hochwertiger Quarze aus Tschechien ist die Fa. Krystaly. Der Inhaber antwortet auf Mailanfragen in Deutsch und kennt die Anforderungen an Quarze für spezielle Amteurfunkgeräte. Die Preise sind absolut OK: https://www.krystaly.cz/en/products/
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Al schrieb: > Andy Fleischer ist Zwischenhändler und lässt die Quarze irgendwo > fertigen. Und das tut er sehr zuverlässig seit über 50 Jahren. Andy's Funkladen ist seit 1974 vielen ein Begriff.
Al schrieb: > Andy Fleischer ist Zwischenhändler und lässt die Quarze irgendwo > fertigen. Früher kamen die Spezialquarze von KVG oder Telequarz. Gibts die noch?
Hallo, die Bezeichnung CR-296 steht bei ICOM für einen als Option lieferbaren hochstabilen Quarzoszillator. Siehe Bedienungsanleitung. MfG
Klaus schrieb: > die Bezeichnung CR-296 steht bei ICOM für einen als Option lieferbaren Der TO liegt schon richtig. In der Fabrikversion (ohne den optional nachrüstbaren TCXO) ist ein normaler Oszillator-Quarz verbaut. Zitat aus dem Servicemanual Seite 6-9 "Main Unit .... X251 6050008700 XTAL CR-451 (10.8550 MHz)" .... http://www.radiomanual.info/schemi/ICOM_VU/IC-910H_serv.pdf Der gleiche Quarz ist auch im IC821H enthalten. Erste Anlaufstelle zum Nachfragen wäre bei ICOM Europe in Heusenstamm, ob sie den Quarz als Ersatzteil beschaffen können. Erst wenn das erfolglos ist, würde ich einen Quarz schleifen lassen. Und auch nur dann, wenn sicher ist, dass der Quarz defekt ist und nichts Anderes im Oszillator?
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Sorry mein vorheriger Post bezieht sich irtümlich auf den IC910, hier geht es ja um den IC970H Hier der Auszug aus dessen Servicemanual. Es handelt sich wie der TO zutreffend anführt um einen Einzelquarz X2 für einen Oszillator auf der Main-Unit. CR296 steht als Description für X2 in der Stückliste auf Seite 3-21 http://www.radiomanual.info/schemi/ICOM_VU/IC-970A_E_H_serv.pdf
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Guten Tag Danke für die vielen Hinweise. Möchte nochmals präzisieren, dass der gesuchte Quarz eine Nennfrequenz von 10.850MHz haben muss und die exakte Bezeichnung gemäss Service Manual doch CR-296 ist (siehe Zeichnung). Der Quarz CR-451 aus dem IC-821 mit 10.855MHz würde nicht gehen, denn die Sollfrequenz soll sowohl nach "unten" als auch nach "oben" gezogen werden können: USB:10.8485MHz LSB:10.8515MHz und 10.85MHz liegt gerade in der Mitte. Die Schaltung ist eben so konzipiert. Des Weiteren hatte ich Kontakt mit Icom UK. Die haben diesen Quarz nicht mehr vorrätig. Ich werde wohl oder übel eine der erwähnten Quellen kontaktieren müssen um dieses Teil zu beschaffen. Ausser jemand im Forum hätte einen geschlachteten IC-970H und wäre so nett, mir, gegen Bezahlung, diesen Quarz anzubieten... 73, Giovanni, HB9EKH
Wenn du den Quarz anfragst ist es ganz hilfreich, den Schaltbildauszug mitzusenden.
Ist denn wirklich ganz sicher dieser Quarz kaputt? Bei ICOM-Geräten aus dieser Zeit habe ich immer die Trimmer-Cs in Verdacht, hier z.B. C76. 73 de Bert
Ich habe schon mehrere überalterte Quarze in ICOM Geräten gefunden, da kann der TO schon richtig liegen. Ist nicht so ungewöhnlich, dass man auch mit neuen Trimm-C den Quarz nicht mehr weit genug gezogen bekommt. Habe selbst noch zwei oder drei zu restaurierende IC-irgendwas im Regal, die alle Quarze "weit außerhalb" haben.
Hallo Bert Der Quarz ist definitiv nicht mehr zu gebrauchen. Habe ihn mit einem vna gemessen und die Resonanz liegt grosszügig daneben…
Ulrich schrieb: > Ich habe schon mehrere überalterte Quarze in ICOM Geräten gefunden, da > kann der TO schon richtig liegen. Ist nicht so ungewöhnlich, dass man > auch mit neuen Trimm-C den Quarz nicht mehr weit genug gezogen bekommt. > Habe selbst noch zwei oder drei zu restaurierende IC-irgendwas im Regal, > die alle Quarze "weit außerhalb" haben. Hallo Ulrich, interessant, kann ja dann nur bedeuten, daß der Quarz über die Jahre doch nicht hermetisch dicht war und evtl. Umgebungsluft und damit Luftfeuchte gezogen hat. Hatte ich so noch nicht, aber nachvollziehbar. 73 de Bert
Bert 0. schrieb: > interessant, kann ja dann nur bedeuten, daß der Quarz über die Jahre > doch nicht hermetisch dicht war und evtl. Umgebungsluft und damit > Luftfeuchte gezogen hat. das muss nicht sein. Quarze altern nun mal, die Alterungsrate / Jahr ist bei Oszillatoren meist sogar im Datenblatt angegeben. Ursachen von Alterung sind Materialveränderungen, Ausgasen von Gehäusematerialien oder Klebstoffen oder Spannungsabbau im Kristallgitter oder Materialverlust an der Oberfläche. Neben der Quarzalterung können Quarzschwinger bei elektrischer Überlastung Schaden nehmen bis hin zum Totalausfall. https://www.elektronikpraxis.de/quarzalterung-und-ihre-auswirkungen-auf-die-frequenzstabilitaet-a-ea364e6b723c3e6fcf1ea5be3a9d6678/
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Giovanni D. schrieb: > Der Quarz CR-451 aus dem IC-821 mit 10.855MHz würde nicht gehen, denn > die Sollfrequenz soll sowohl nach "unten" als auch nach "oben" gezogen > werden können: USB:10.8485MHz LSB:10.8515MHz und 10.85MHz liegt gerade > in der Mitte. X2 (CR-296) ist ein 10,8515MHz Quarz. Im Blockschaltbild ist die genaue Frequenz angegeben. Die Lastkapazität beträgt 30pF. In LSB lässt sich die Lastkapazität zwischen ca. 27pF und 34pF variieren um den Träger genau auf Sollfrequenz zu bekommen. In CW wird eine variable Induktivität (L20) hinzugeschaltet um die Frequenz nach unten zu ziehen. In USB kommt dann eine weitere, variable Induktivität (L21) hinzu um die Frequenz nun ganze 3kHz unterhalb der LSB Frequenz, auf genau 10,8485MHz, zu positionieren. Im Zweitempfänger wird das gleiche Spiel gespielt nur halt 100kHz höher. Du kannst gerne X1 (CR-297) (10.850MHz) aus dem FM-Generator provisorisch auslöten und für den Trägergenerator verwenden. Du wirst aber sehen, dass sich die notwendigen Frequenzen, insbesondere die für LSB, nicht einstellen lassen. Ist X2 wirklich defekt? Hast du diesen extern getestet?
Robert, Danke für Deinen Beitrag. Ja, in der Tat müsste der Quarz eine Nennfrequenz von 10.8515MHz aufweisen, so wie Du das richtigerweise erläutert hast. Habe ein wenig mit einem 10.855MHz (CR-451) Quarz herumgespielt, und da kann ich knapp die LSB-Frequenz aber nicht die USB-Frequenz einstellen. Ja, der Originalquarz (X2) ist definitiv nicht mehr zu gebrauchen, die Resonanz liegt zu stark daneben. Ich habe ihn extern geprüft. Habe heute mit Icom Europe telefoniert. Sie haben meine Anfrage direkt zu Icom Japan weiter geleitet (siehe Beilage). Vielleicht habe ich Glück…
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