Ich baue gerade einen Fledermausdetektor mit dem CD2003GB oder zumindest versuche ich es. Der Fledermausdetektor von Fanzis ist ja auch damit aufgebaut. Da aber nur der AM-Teil genutzt wird, frage ich mich, warum dann dort das IC an Pin 14 auf FM eingestellt ist? Siehe hier: https://www.elektronik-labor.de/Lernpakete/Fledermaus.html Nun habe ich eine Hand voll Pins unbenutzt. Wie beschalte ich die? Oder kann ich die einfach offen lassen? Intuitiv würde ich die FM-Eingänge Pin 1 und 8 mit 100nF auf GND legen und bei AGC (Pin 5) ehrlich gesagt keine Ahnung. Wie im Datenblatt 33µ an Masse, auch wenn ich FM nicht nutze? Weiß jemand Rat?
Tim 🔆 schrieb: > frage ich mich, warum dann dort das IC an > Pin 14 auf FM eingestellt ist? Vergleiche doch mal hiermit: https://www.elektronik-labor.de/HF/AMFM1.html
Dieter D. schrieb: > Tim 🔆 schrieb: >> frage ich mich, warum dann dort das IC an >> Pin 14 auf FM eingestellt ist? > > Vergleiche doch mal hiermit: > > https://www.elektronik-labor.de/HF/AMFM1.html Oh man, jetzt seh ich's auch 😇 Ist ja richtig so. Hab gestern bestimmt 10x ins Datenblatt geschaut und es immer verkehrt herum gesehen. Mit den offenen Pins das probiere ich dann einfach aus. Plane ich halt im Layout vorsorglich Kondensatoren ein.
Da wird ja nur die Gilbert-Zelle für AM des CD2003 benutzt. Die könnte man ja auch diskret aufbauen, wäre zumindest lehrreicher.
H. H. schrieb: > Die könnte man ja auch diskret aufbauen, wäre zumindest lehrreicher. Wer noch einen NE612 oder SA612 in der Bastelkiste findet, spart sich auch noch den extra Oszillator, denn da ist einer eingebaut. Aber kaufen des Chips wird sicher schwierig.
Ich habe, als ich jünger war, auch damit herumgemacht und mein Fazit ist: ist Schrott. Die Kapseln sind einfach zu schmalbandig. Schau Dir das Ding Mal an und überlege, ob das nicht sinnvoller wäre zu kaufen/ nachzubauen: https://www.labmaker.org/collections/earth-and-ecology/products/audiomoth-v1-2-0 Oder das: https://github.com/cloudedbats/wurb_2026
Ich wollte mir mal den Detektor mit TCA440 bauen. Als Mikrofon das MEMS von Reichelt https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A200/3158459.pdf Gibt es sogar noch. Hatte nur immer schiss das Mikrofon auf eine Adapterplatine zu löten. Nun liegt es schon 5-6 Jahre herum.
Jemin K. schrieb: > Ich habe, als ich jünger war, auch damit herumgemacht und mein Fazit > ist: ist Schrott. Die Kapseln sind einfach zu schmalbandig. Schau Dir > das Ding Mal an und überlege, ob das nicht sinnvoller wäre zu kaufen/ > nachzubauen: > https://www.labmaker.org/collections/earth-and-ecology/products/audiomoth-v1-2-0 > > Oder das: > https://github.com/cloudedbats/wurb_2026 Es geht eigentlich mehr darum meiner Freundin was Selbstgebasteltes zu schenken. Das kommt in eine schöne Holzbox und und wenn wir dann mal wieder in der Natur sind und es ein paar Töne abgibt, wenn eine Fledermaus vorbeifliegt, ist das toll. Ich habe jetzt einfach die Pins 1, 5, 7 und 8 des CD2003 mit 100n auf Masse gelegt. Morgen bestelle ich die Platine. Wenn es in den Profibereich gehen sollte, finde ich das da ein richtig cooles Projekt: https://www.instructables.com/Intelligent-Bat-Detector Da kostet aber alleine das Mikro schon 350€
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Bearbeitet durch User
Ein erster Entwurf. Die Platinen bestelle ich doch erst, wenn alle Teile da sind. Sonst passt der Batteriehalter wieder nicht in die Löcher, wie schon mal. "Erlauben 1-3cm Messfehler..." Das Datenblatt vom offenbar baugleichen TA2003P/F enthält wesentlich mehr Informationen. Die Platine soll dann hier rein kommen: https://de.aliexpress.com/item/1005010637311005.html Das kann man einfach aufklappen und die Akkus tauschen :-)
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