Forum: Haus & Smart Home Heizstab / Durchlauferhitzer zum Beladen eines WW-Speichers?


von Tom H. (toemchen)


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Hallo zusammen,

eigentlich sollte ich diese Frage wirklich in einem Haustechnik-Forum 
stellen, aber das wäre wieder eine neue Welt für mich, anmelden, 
Passwort, ständig in ein weiteres Forum nach Antworten schauen... hier 
sind doch sicher auch viele mit ähnlichen Fragestellungen unterwegs, und 
auch in diesem Nicht-Elektronik-Thema kompetent.

Habe einen 120L-Warmwasserboiler, der von der Gasheizung erwärmt wird, 
aber jede Menge Solarstrom übrig.

Leider hat das Modell Vitocell 100W CUGB 120l keine Öffnung, in die 
man einen Heizstab stecken kann. Beim Auswählen und Einbau der Heizung 
vor drei Jahren hatte ich mit der ganzen Baustelle den Kopf so voll und 
den Geldbeutel so leer, daß ich zum absoluten Basisset gegriffen habe.

Jetzt diesen Speicher rausschmeißen und einen neuen für mindestens 600€ 
kaufen, amortisiert sich so schnell nicht.

Jetzt überlege ich, das Wasser mit einem Durchlauferhitzer zu heizen.
Entweder auf Trinkwasserseite, hierzu kann ich die bis jetzt nicht 
genutzte Möglichkeit der WW-Zirkulation mißbrauchen. Brauche natürlich 
eine Pumpe, brauche keine Rückschlagventile, und einen druckfesten 
Durchlauferhitzer, die gibts irgendwie nur mit 3,5kW und nicht 
schwächer...

Oder ich mache dasselbe auf der Heizungsseite. Brauche auch Pumpe, 
brauche Rückschlagventile, um das von der Gastherme zu entkoppeln, und 
es stellt sich die Frage, was macht ein auf Trinkwasser ausgelegter 
Durchlauferhitzer mit dem ionen- und rostgeschwängertem Heizungswasser? 
Die Druckfestigkeit müßte nicht so arg sein, aber einen drucklosen 
Durchlauferhitzer (billig!) werde ich trotzdem nicht verwenden können, 
oder?

Dann gibt es noch spezielle Durchlauferhitzer für Heizsysteme, quasi ein 
durchflossenes Rohr, in dem man den typischen Heizstab mit 1,5""-Gewinde 
einsetzt. Kostet aber mit Heizstab locker 200€.

Was hättet Ihr für Ideen?
von Udo S. (urschmitt)


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Egal was du machst, stelle sicher, daß die max. Wassertemperatur an 
deinem Heizstab überwacht wird und bei spätestens 90°C die Heizung 
abschaltet.
Falls du kalkhaltiges Wasser hast, sollte die max. Temperatur 60°C 
betragen.
von Oliver S. (oliverso)


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Tom H. schrieb:
> Kostet aber mit Heizstab locker 200€.
> Was hättet Ihr für Ideen?

In Anbetracht des gewünschten Budgets von deutlich unter 200.-: einfach 
sein lassen.

Oliver
von Paul B. (paule201)


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Tom H. schrieb:
> jede Menge Solarstrom

Tom H. schrieb:
> die gibts irgendwie nur mit 3,5kW und nicht
> schwächer

Das passt nicht so recht zusammen, aber sei es drum.

Einige Elektroheizkessel haben Standard 6/4" oder eben 1 1/2" 
Heizpatronen drin. So ein Ding gebraucht besorgt, Patrone getauscht und 
deine WW Bereitung samt Pumpe ist fertig.
Frag den Kollegen doch mal ob er schauen kann was verbaut ist, offen ist 
der Eimer ja immerhin schon:
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/elektroheizkessel-heizungsdurchlauferhitzer-4-5kw/3186900932-84-10511

Ich habe bei mir im Rücklauf eine 6/4" HP mit 3 x 1KW drin. Diese 
schaltet Stufenweise je nach PV Überschuss zu und sorgt dafür, dass in 
der Übergangszeit die Gasheizung aus bleibt. Im Speicher sitzen 3x700W, 
auch in einer 6/4" Patrone. Selbes Prinzip, wobei Heizung Vorrang vor WW 
hat, bis der Speicher unter 45°C fällt. Dann geht die Prio auf WW.  Bei 
unter 40°C greift dann die Gasheizung wieder ein. Man will ja nicht kalt 
duschen.

Wie erfasst du den PV Überschuss und welche Aktorik schaltest du?

Egal was du baust, baue simpelste Thermoschalter als 
Sicherheitseinrichtungen ein. Das gilt besonders für alles was Shelly 
und Co heißt oder in Verbindung mit Home Assistent oder ähnlichem per 
Funk läuft.

Tom H. schrieb:
> Kostet aber mit Heizstab locker 200€.

Inkl. Umbau an der Heizung wird das Projekt sicher teurer als die 600€ 
für einen Speicher mit Slot für eine HP...
von Heinrich K. (minrich)


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Einen Spendenaufruf für einen notleidenden Hausbesitzer in mc-net 
platzieren.
von Tom H. (toemchen)


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Jaja, schon gut, ich weiß, ich frage nach karierten Maiglöckchen, die am 
besten noch fast umsonst zu bekommen sind.

Stromangebot/Leistung:
Über einen Sommertag sind viele kWh Energie übrig und werden höchstens 
mit 8Ct vergütet. Aber unmittelbar kann ich eben nur ca. 4kW 
Leistungsüberschuß ins Wasser stecken. Mit den üblichen Fragen zur 
Schieflast für den Wechselrichter, Produktion/Einspeisung dreiphasig 
~4kW, aber Entnahme durch den Durchlauferhitzer 3,5kW einphasig. Auf 
diese Fragestellungen gibt es sicher Antworten bzw. ich finde sie 
vielleicht sogar selbst.

Geeigneter Kessel:
Habe jetzt mit etwas mehr Recherche gesehen, ein Kessel kostet neu ~450€ 
plus erheblich Versand plus Heizpatrone. Habe mittlerweile auch das 
Gefühl, das wäre eine gute Variante, und all das Gedöns mit Extrapumpe 
spart man auch.
Das ist dann natürlich ein totaler Noname-Artikel. Inwieweit der 
schlechter haltbar ist als der jetzt vorhandene Viessmann, kann ich 
nicht beurteilen.
Einen gebrauchten Kessel möchte ich nicht kaufen.

Ein druckfester 3,5kW-Mini-Durchlauferhitzer kostet neu 160€, gebraucht 
muß man ziemlich suchen. Pumpe läge hier schon rum, Leitungs- und 
Adaptergedöns läppert sich noch zu gewissen Kosten zusammen. Klingt nach 
wie vor attraktiv...
von Tom H. (toemchen)


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Paul B. schrieb:
> Wie erfasst du den PV Überschuss und welche Aktorik schaltest du?

Das ist noch vollkommen unausgegoren.
Es ist eine Anlage mit 7,2kW peak und 7,7kWh Speicher.
In einem Ferienhaus, mir ging es vor allem um die Notstromfähigkeit und 
darum, das JETZT auf die Beine zu stellen, bevor wieder irgendwas blödes 
passiert und das Ganze teurer wird. Was ich habe, das habe ich.
Nun wird unter der Woche fast kein Strom verbraucht, und die 120 Liter 
Wasser mit 60° bedeuten einfach nochmal 7kWh Energie fürs Wochenende 
gebunkert.
Bei meinem Überschuss könnte ich es mir in erster Näherung wohl leisten, 
im Sommer einfach stur mit Elektro zu heizen und die Gasheizung ganz 
schweigen zu lassen. Im Winter ist es dann was anderes, klar.
von David (da_vid)


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Wenn du einen passionierten Schweißer in deinem Bekanntenkreis hast, 
kannst du mit ihm ein Loch in den Kessel bohren und ein passendes 
Gewinde für den Heizstab aufschweißen lassen.
Kostet wahrscheinlich unter 100€ & etwas Essen für den Bekannten.
von Udo S. (urschmitt)


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Tom H. schrieb:
> Über einen Sommertag sind viele kWh Energie übrig und werden höchstens
> mit 8Ct vergütet.

Das Gas, das du damit ersetzen möchtest kostet etwa 10 ct/kWh.
Da bedeutet du sparst pro kWh ca 2 ct.
Bei 100 Euro Kosten musst du 5000 kWh einsetzen, dass es sich 
amortisiert.
Bei 600 Euro 30000 kWh.
Wie lange es dauert bis du 30000 kWh zusammen hast weisst nur du.
von Udo S. (urschmitt)


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David schrieb:
> Wenn du einen passionierten Schweißer in deinem Bekanntenkreis hast,
> kannst du mit ihm ein Loch in den Kessel bohren und ein passendes
> Gewinde für den Heizstab aufschweißen lassen.

In einen innen emaillierten Trinkwasserspeicher?
von Tom H. (toemchen)


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Udo S. schrieb:
> Das Gas, das du damit ersetzen möchtest kostet etwa 10 ct/kWh.
> Da bedeutet du sparst pro kWh ca 2 ct.

Jup, hast recht. Ok, mein Gas kommt ausm Tank, ein bißchen teurer wird 
es sein - wieviel genau, müßte ich nachsehen.
Aber wenn man es vernünftig ansieht, kommt man wohl zu dem Schluß:

Oliver S. schrieb:
> einfach sein lassen.

Es reizt halt so... da ist der Strom da, und wird einfach verschenkt.
von Udo S. (urschmitt)


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Tom H. schrieb:
> Es reizt halt so... da ist der Strom da, und wird einfach verschenkt.

Du bekommst 8 ct dafür. Und musst keine Hochspannungsleitungen bauen, 
keine Umspannwerke, keine Regelenergie vorhalten, kein Heer von 
Instandhaltungs und Betriebspersonal bezahlen, ...
von Rangi J. (rangi)


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Genau diese Überlegungen hatte ich vor einiger Zeit.
Das Ergebnis war: gibts fertig nicht. Bei kam raus: beim Schrotthändler 
nach einem passenden dicken Rohr suchen. Von einem "Kuseng" 3 Muffen an 
die Seite schweißen lassen, Deckel auf den Seiten Gewinde rein.
1
    1      t      2
2
   _U______u______U_
3
  |                 \_
4
  |     Heizstab-----_----
5
  |_________________/
Aber ich hatte damals keinen, der schweißen konnte und dann hab ichs 
gelassen.
von Paul B. (paule201)


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Tom H. schrieb:
> Das ist noch vollkommen unausgegoren.

Und zentraler Bestandteil damit das Ganze Sinn macht.

Tom H. schrieb:
> Bei meinem Überschuss könnte ich es mir in erster Näherung wohl leisten,
> im Sommer einfach stur mit Elektro zu heizen und die Gasheizung ganz
> schweigen zu lassen.

Also jetzt Heizung + WW unbeaufsichtigt unter der Woche ohne Steuerung 
mit der Hoffnung, dass die Sonne schon lang genug scheinen wird? 
Erscheint dir das wirklich sinnvoll? Mir nicht.
von Tom H. (toemchen)


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Rangi J. schrieb:
> Das Ergebnis war: gibts fertig nicht.

Doch, gibt es. Zum Beispiel:
https://hydro-energia.de/de_DE/p/Durchlauferhitzer-Rifleman-2-kW-230V-Heizung-fur-Zentralheizungen/7738
Das wäre jetzt das günstigste (193€), was ich gefunden habe, und ist ein 
recht zweifelhaftes Angebot, wo schon die Fotos und die Daten nicht so 
recht zusammenpassen. Man muß davon ausgehen, daß es für diesen Preis 
die schlichteste Variante ist, ohne Port für Temperaturfühler und die 
mehrfachen Seitenanschlüsse.

Aber, wie Udo S. schon treffend ausführte , lohnt nicht. Reizt halt, 
aber vernünftigerweise lohnt es nicht.
von Wolfgang S. (wolfgang_s278)


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Ich hatte das Problem auch.
Dann habe ich einen alten Durchlauferhitzer in den Zirkulationskreis 
eingebaut und eine von drei Heizspiralen bei verfügbarer 
Überschussenergie über ein Relais an angeschlossen.
Läuft im Sommer seit drei Jahren problemlos.

W.

P.S. War ein alter Durchlauferhitzer von einer Dusche.
: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Wolfgang S. schrieb:
> Ich hatte das Problem auch.
> Dann habe ich einen alten Durchlauferhitzer in den Zirkulationskreis
> eingebaut und eine von drei Heizspiralen bei verfügbarer
> Überschussenergie über ein Relais an angeschlossen.
> Läuft im Sommer seit drei Jahren problemlos.
>
> P.S. War ein alter Durchlauferhitzer von einer Dusche.

DLE (fürs Bad) gehen an sich bei 18 kW an 3 x 400 V los, macht also bei 
Dir einphasig mit 230 V an einer Heizspirale mindestens 2 kW.
So weit, so gut, oder auch eher schlecht.
Entweder Deine Umsetzung oder Deine Schilderung, bzw. diese auf jeden 
Fall.

- Zirkulationspumpen sind idR. sehr sparsam ausgelegt, was macht die 
z.B. aus 45°C aus dem Speicher bei 2 bis 3 kW zusätzlicher im System an 
Wärmeeinspeisung, wenn nicht gleichzeitig gezapft wird?

- Wann siehst Du Überschussenergie, die Du zuschaltest?
Erst, wenn diese Deine Zusatz-WW-Heizungsleistung übersteigt, oder 
früher?
Falls früher, wäre eine einfache Lösung natürlich nur am klackern...
Oder hast Du eine Hysterese eingebaut, die wenigstens etwas Vernunft 
walten lässt?

Du hast also mehr gemacht, als beschrieben, oder phantasiert.
von Heinz R. (heijz)


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kann man alles machen - mache ich auch

Aber bei einem 120l-Speicher?

Der ist so winzig das er quasi als Durchlauferhitzer agieren muss um mal 
eine Badewanne voll zu bekommen

Viel einspeichern kannst da nicht

Wenn Du schon über Umbau nachdenkst - denke an eine 
Brauchwasserwärmepumpe, ca 300l Inhalt
von Klaus (feelfree)


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Heinz R. schrieb:
> Der ist so winzig das er quasi als Durchlauferhitzer agieren muss um mal
> eine Badewanne voll zu bekommen

Blödsinn.
von Ralf X. (ralf0815)


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Heinz R. schrieb:
> kann man alles machen - mache ich auch
>
> Aber bei einem 120l-Speicher?
>
> Der ist so winzig das er quasi als Durchlauferhitzer agieren muss um mal
> eine Badewanne voll zu bekommen
>
> Viel einspeichern kannst da nicht

Als ich in den 80ern als Kleinfamilie mein antikes Fachwerkhaus bezog, 
versorgte ein 2 kW 50l-Boiler das Bad und reichte auch für ein 
Wannenbad, wenn der Quecksilberthermostat entsprechend eingestellt war.
In einem Ferienhaus reichte der 2 kW 15l Boiler natürlich nur zum 
Duschen.

In einem 120l Speichen passen zwischen 10°C und 80°C z.B. rund 8 kWh.

> Wenn Du schon über Umbau nachdenkst - denke an eine
> Brauchwasserwärmepumpe, ca 300l Inhalt

Gibt es ja auch an jeder Ecke fürn Appel und Ei..
von Heinz R. (heijz)


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Ralf X. schrieb:
> In einem 120l Speichen passen zwischen 10°C und 80°C z.B. rund 8 kWh.

keine Ahnung wie hoch Eure Ansprüche und Bastlerambitionen sind - meine 
sind zugegeben etwas höher

Auch keine Ahnung woher Du Wasser mit 10° beziehst

Aber wenn 80° aus dem Wasserhahn für Dich kein Problem sind....


Manchmal wundere ich mich zugegen schon wie manche wohnen - so was kann 
man als Basteltrieb im Jugend-forscht-Single-Haushalt machen

Aber ganz sicher nicht mit Familie

Aber ja, manche machen das, aus Hobby, und sind dann ungewollt SIngle
von Ralf X. (ralf0815)


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Heinz R. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> In einem 120l Speichen passen zwischen 10°C und 80°C z.B. rund 8 kWh.
>
> keine Ahnung wie hoch Eure Ansprüche und Bastlerambitionen sind - meine
> sind zugegeben etwas höher

Klar, viele hier kennen Deine Akkupacks, etc., der TE hat einen 120l 
Wasserboiler und möchte den weiterhin nutzen.

> Auch keine Ahnung woher Du Wasser mit 10° beziehst

Bei mir kommt das Wasser mit einer solchen Temperatur +/- aus der 
kommunalen wasserversorgung oder dem Brunnen im Keller.

> Aber wenn 80° aus dem Wasserhahn für Dich kein Problem sind....

Ich habe Insiderinfos und Bezugsquellen zu Misch- und 
Thermostatbatterien.

> Manchmal wundere ich mich zugegen schon wie manche wohnen - so was kann
> man als Basteltrieb im Jugend-forscht-Single-Haushalt machen

Sehr oft zeigst Du, was für ein AL Du bist, dass man sich fast schämt, 
sich an Deinen Problemthreads Gedanken gemacht zu haben.
Da wünschte ich mir glatt, dass Deine Nachbarn mal ein Hämmerchen für 
Deinen Solarzaun dabei haben.

> Aber ganz sicher nicht mit Familie

Hast Du eine?

> Aber ja, manche machen das, aus Hobby, und sind dann ungewollt SIngle

Ende der 70er/Anfang der 80er freuten sich (in Westdeutschland) viele 
Studenten über eine Bude mit Klo und fliessend Wasser auf dem 
Flur/Treppenhaus, Duschen in städtischen Einrichtungen und Warmwasser 
ansonsten auf der Herdplatte.

Hast Du A. mal studiert und dabei für Dich selber gesorgt?
Oder hast von Anfang an den Versorgungschlauch im Arsch gehabt und wie 
hier immer wieder von Dir geschildert jeden erdenkliche staatlichen 
Vorteil persönlich wahrgenommen?
Ein Mensch zum Kotzen?
von Klaus (feelfree)


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Heinz R. schrieb:
> Aber ganz sicher nicht mit Familie

Bitte nicht von deiner Verschwendungssucht auf Andere schließen!

Hier 150l Boiler. Wird mit max. 3kW über Fernwärme auf 50°C aufgeladen, 
wenn die Speichertemperatur unter 40°C fällt.
Familie mit 2 Teenagern. Kommt vielleicht einmal im Vierteljahr vor, 
dass eine(r) nicht mehr ganz seine Wunschtemperatur beim Duschen 
erreicht.
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Tom H. schrieb:
> Das ist dann natürlich ein totaler Noname-Artikel. Inwieweit der
> schlechter haltbar ist als der jetzt vorhandene Viessmann, kann ich
> nicht beurteilen.
> Einen gebrauchten Kessel möchte ich nicht kaufen.

Warum nicht?
Ich meine, einen gebrauchten.

Ansonsten ist deine Budgetvorstellung von ~ 200€ nur im Gebrauchtmarkt 
noch umsetzbar.

Also du musst dich entscheiden:
Neuen Boiler/Kessel mit E-Heiz-Patrone kostet dich ~ 600 bis 1200 €.
Willst du sparen und nur 200 € ausgeben musst du gebrauchte Teile kaufen 
und ordentlich Zeit in den Umbau stecken.
von Jörg K. (joergk)


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Hatte ein ähnliches Problem, aber keine Einspeisevergütung. Also rechnet 
es sich etwas eher :-)
Und Basteln macht ja Spaß:
- Vierkantrohr, 120x120X400mm
- Deckel auf beiden Seiten aufgeschweißt
- 1 1/4" Muffe auf eine Stirnseite aufgeschweißt
- Zwei 1/2" Gewindemuffen oben und auf die andere Stirnseite geschweißt
- Standard-2kW-Elektroheizstab mit Thermostat und 
Sicherheitstemperaturbegrenzer eingeschraubt
- kleine WW-Zirkulationspumpe und Rückschlagventil davor
- Parallel zum Ladekreis der Gasheizung angeschlossen

Läuft seit drei Jahren

Vorteil: Kein Kontakt zum Trinkwasser, kein großartiger Korrosionsschutz 
wasserseitig nötig
Nachteil: Etwas weniger Wirkungsgrad, ist bei Überschußvernichtung aber 
ja egal :-)

Ob sich das finanziell gelohnt hat? Egal, Verlust mache ich nicht und es 
hat Spaß gemacht.
von Εrnst B. (ernst)


Angehängte Dateien:

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Bei entsprechender Bastel- und Risiko-Bereitschaft:

Es gibt zuschneidbare Heizfolie mit 900W/m² (oder auch weniger).

Wenn man beim Kessel unter die Isolierung kommt, kann man die da 
anbringen, Rohre damit bekleben, meinetwegen die Unterseite der 
Badewanne.

Wirkungsgrad so einer Kessel-Beheizung von Außen ist natürlich 
bescheiden, aber wenn der Strom eh weg soll...

Thermosicherung nicht einsparen, maximale Temperatur der Isolierung 
(PU-Schaum?) beachten.

Und wenn man die Folie passend stückelt, spart man sich die 
Wellenpaket-Steuerung und Probleme mit Schieflast oder der Saldierung im 
Stromzähler. Einfach Segmente zu/abschalten.

Leider schaut der Kessel vom TE nicht so aus, als könnte man die 
Isolierung zerstörungsfrei demontieren.
von Heinz R. (heijz)


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Ralf X. schrieb:
> Sehr oft zeigst Du, was für ein AL Du bist,

Ralf X. schrieb:
> Hast Du A. mal studiert und dabei für Dich selber gesorgt?

gehts bei Dir eigentlich noch?

Aber zu Deiner Beruhigung:  Ausser der Wallbox und früher mal bisschen 
Bafög habe ich mir nichts vom Staat bezahlen lassen - im Gegenteil - im 
Leben bereits verdammt viel Steuern bezahlt um Leute wie Dich 
mitzufinanzieren

Ich bleibe dabei - bei einem 120l-Boiler macht das Gebastel wenig Sinn 
wenn man nicht gerade die Teile gebraucht billigst bekommt

Aber man bekommt sie teilweise sehr billig - ein vernünftiger Heizstab 
mit Thermostat und STA vom namhaften Hersteller liegt um die 500€ - ift 
gebraucht für 1/10 bei Kleinanzeigen...
von Tom H. (toemchen)


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Da es hier doch nochmal rundgeht, muß ich mich als TE mal melden...

Erstens, meine Gedanken wurden also durchaus schon umgesetzt. Auch die 
Themen "lohnt sich / lohnt sich nicht" und "professionell / Gebastel" 
werden durchaus unterschiedlich gesehen.

Nochmal zu meiner Situation:
1. Momentan läuft die Anlage schon, vergütet wird aber erst, wenn der 
Energieversorgerfritze da war und den anderen Zähler eingesetzt hat.
2. Ferienhaus, unter der Woche kaum Stromverbrauch (sollte ich die 
Heizung im Sommer deaktivieren, ist es nur noch der Router), folglich 
zur Zeit 100% Autarkiequote und 15% Eigenverbrauch. Ok, ist auch seit 
Wochen schönes Wetter...
3. Deswegen könnte ich mir vorerst für den Sommer eine sture 
Temperatursteuerung leisten, den Kessel einfach nur auf Temperatur 
halten schafft der Akku locker über Nacht. Es wird wohl kein 
zusätzlicher Strom aus dem Netz benötigt. Am Wochenende, wenn wir da 
sind und mehr Strom verbrauchen, kann ich die E-Heizung fürs Warmwasser 
ja abschalten. Das heißt, für den ersten Anlauf brauche ich keine 
Information, ob und wann Überschuß da ist.

Heizungsseitig/Warmwasserseitig
Es scheint, daß der heizungsseitige Eingriff öfter praktiziert wird.
Nunja, ich könnte mir vorstellen, so ein Gebilde für einen 2kW-Heizstab 
zu schweißen, aber andererseits gibts das auch für 190€ komplett zu 
kaufen. Aber was mir nicht gefällt, ist der Eingriff in den Heizkreis. 
Nach meinem Verständnis muß ich auch den normalen Heizkreis mit einem 
Rückschlagventil ergänzen.
Da ist doch warmwasserseitig einfacher: Einen ganz kurzen 
Zirkulationskreis mit Durchlauferhitzer einschleifen. Also ein T-Stück, 
und der Rücklaufanschluß für die Zirkulation am Kessel ist ja noch frei. 
Keine Rückschlagventile nötig.

Das mit dem 18kW dreiphasig-Durchlauferhitzer beginnt mich zu 
interessieren. Hab auch kurz gerechnet: 1 Phase 400V sind 6kW, bei 230V 
dann knapp 2kW. Sind denn die drei Heizstäbe für die drei Phasen einzeln 
rausgeführt und beliebig verschaltbar? Z.B. auch seriell für noch 
weniger Leistung? Meine Bedenken bei zuviel Leistung und gleichzeitig 
wenig Durchfluß durch die Zirkulationspumpe, und dann noch vielleicht 
schon 45°C aus dem Kessel kommend, wären, daß das dann lokal zu heiß 
wird und kocht/kavitiert?
von Tom H. (toemchen)


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Jetzt habe ich mir kurz mal gebrauchte dreiphasige DLE angesehen.

Oft kann man ein und dasselbe Gerät auf 24, 21 oder 18kW Leistung 
stellen.
Gehe ich recht in der Annahme, daß dies über Dreieck- oder 
Sternschaltung oder einen Mischmasch daraus geschieht? Und daß somit 
alle 6 Anschlüsse der Heizstäbe zum freien Verschalten zur Verfügung 
stehen?

Dann ist die Leistungsrechnung wohl auch so:
1 Heizstab 8kW an 400V. Also 2,65kW an 230V.
2 Stäbe in Serie 1,32kW an 230V

Des weiteren ist von maximaler Eingangstemperatur 20°C die Rede. Aber 
bei entsprechend geringerer Leistung...

Was haltet Ihr davon? Alle drei Heisstäbe in Serie, und per Relais 
reihum immer einen oder zwei kurzschließen, so daß sich die 
Wärmeleistung verteilt. Dürfen halt nicht hängenbleiben, die 
Kurzschlußrelais, schon gar nicht alle... duckundwech
Nee. glaube ich keine gute Idee.

Zwei Stäbe nehmen und per Dioden abwechselnd je eine Halbwelle? Sind 
aber trotzdem 2,65kW, oder? Den dritten seriell dazu sind dann wieder 
nur 1,32kW, aber jeder Heizstab tut was und die Wärme geht gleichmäßiger 
ins Wasser.
: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Tom H. schrieb:
> Aber was mir nicht gefällt, ist der Eingriff in den Heizkreis.

Besser ein Eingriff in den Heizkreis als in den Trinkwasserkreis.
von Tom H. (toemchen)


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Udo S. schrieb:
> Tom H. schrieb:
>> Aber was mir nicht gefällt, ist der Eingriff in den Heizkreis.
>
> Besser ein Eingriff in den Heizkreis als in den Trinkwasserkreis.

Da fehlen mir jetzt aber die Argumente.
Für mich sieht es so aus: Auf der Trinkwasserseite komme ich leichter an 
ein Heizelement (gebrauchter Durchlauferhitzer) ran und muß keine 
Rückschlagventile einbauen.
Auf der Heizungsseite muß ich zwingend Rückschlagventile einbauen und 
verändere die hydraulische Situation für die Hezung. Keine Ahnung, wie 
leichtgängig und mit was für einem Durchflußquerschnitt man diese 
Rückschlagventile bekommt.

Gegen die Trinkwasserseite spricht höchstens die Ledionellengeschichte 
bzw. das "Totwasser" in der kurzen Zirkulationsschleife, wenn diese ruht 
(z.B. im Winter, wenn wenig Strom zur Verfügung steht). Die Schleife 
kann aber wirklich sehr kurz sein, direkt neben dem Kessel. Das sehe ich 
nicht als Problem an. Oder ist das wirklich so stark zu gewichten?
von Tom H. (toemchen)


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Und nochwas: Gibt es denn irgendeine Rückmeldung zu meinen 
Gedankenspielen mit dem 24/21/18kW-Durchlauferhitzer?

Auch hier, ich lasse mich gerne überzeugen, daß das Blödsinn ist. Mit 
Argumenten, Wissen, Erfahrung oder Berechnung. Nur mit reiner Meinung 
nicht.
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Tom H. schrieb:
>> Besser ein Eingriff in den Heizkreis als in den Trinkwasserkreis.
>
> Da fehlen mir jetzt aber die Argumente.
> Für mich sieht es so aus: Auf der Trinkwasserseite komme ich leichter an
> ein Heizelement (gebrauchter Durchlauferhitzer) ran und muß keine
> Rückschlagventile einbauen.

Du erkennst nicht den Unterschied zwischem dem Heizkreislauf und jenem 
Wasser, was Du trinken willst?

Über Gebrauchtware kann man auch streiten, für mein Trinkwasser würde 
ich keine Komponenten unklarer Herkunft einbauen.
von Heinz R. (heijz)


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Klaus schrieb:
> Bitte nicht von deiner Verschwendungssucht auf Andere schließen!
>
> Hier 150l Boiler. Wird mit max. 3kW über Fernwärme auf 50°C aufgeladen,
> wenn die Speichertemperatur unter 40°C fällt.

Keine Ahnung wie Du darauf kommst mir Verschwendungssucht vorwerfen zu 
können - kennen wir uns?

Aber wohl eher ein Rechen- und Verständnisfehler Deinerseits?
Wie soll das bei Fernwärme auf 3kW begrenzt sein? Durch entsprechend 
niedrige VL-Temperatur?  Gar einen Mischer?

Ich kann mir zugegeben nicht vorstellen das in einem Fernwärmenetz 
Heizungsboiler mit gerade mal 150l Inhalt verbaut werden die dann auch 
nur mit 3kW wieder beheizt werden können

Du sprichst hier schon von Deutschland?
von Klaus (feelfree)


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Heinz R. schrieb:
> Ich kann mir zugegeben nicht vorstellen das in einem Fernwärmenetz
> Heizungsboiler mit gerade mal 150l Inhalt verbaut werden die dann auch
> nur mit 3kW wieder beheizt werden können

Dann liegt das vermutlich an deinem mangelnden Vorstellungsvermögen.
150l sind vollkommen ausreichend, kenne niemand hier der mehr hat. Ja in 
Deutschland, gebaut vor 10 Jahren.
Die FW Leistung ist schlicht mittels Durchflussbegrenzer auf 3kW 
begrenzt, weil die max. Anschlussleistung linear in den Grundpreis 
eingeht, 150 Euro netto pro Jahr und kW. Die 3kW  reichen auch locker 
für die 150qm Heizfläche. Der verbaute Plattenwärmetauscher kann über 
20kW.
von Heinz R. (heijz)


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Klaus schrieb:
> Dann liegt das vermutlich an deinem mangelnden Vorstellungsvermögen.

ja, offensichtlich

Das heisst Euch stehen max 3 kW an Leistung zur Verfügung, egal ob für 
Heizung oder Warmwasser?
von Ralf X. (ralf0815)


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Tom H. schrieb:
> Und nochwas: Gibt es denn irgendeine Rückmeldung zu meinen
> Gedankenspielen mit dem 24/21/18kW-Durchlauferhitzer?

Mit halbwegs intelliger Steuerung und einigen Relais kommst bei einem 18 
kW DLE auch auf rechnerisch auf rund 660 W runter, gefolgt von knapp 1 
kW, dann 1,3 kW, usw.
Die Mehrbereichs-DLE von 18 bis 24 oder sogar 27 kW gehören in den 
"Hightech-Bereich" mit interner elektronischer Steuerung, die Heizdrähte 
haben idR keine Mehrfachanschlüsse.
Und die DLE-eigene Elektronik kannst Du bei Deinem Vorhaben ja eh nicht 
gebrauchen.
von Tom H. (toemchen)


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Manfred P. schrieb:
> Du erkennst nicht den Unterschied zwischem dem Heizkreislauf und jenem
> Wasser, was Du trinken willst?

Das klingt jetzt geradewegs so, als ob ich das mischen würde oder ich 
Heizungswasser trinken würde. Das war jetzt genau kein Argument, sondern 
eine Meinung oder Polemik.

Also nochmal zum langsam mitschreiben und sich vor den Augen halten:

Die Warmwassergeschichte geht los bei der Kunststoff-Zuleitung zum Haus, 
Wasseruhr, Weiterleitung über Aluverbundrohr in Richtung Kessel, dort 
dann Rückschlagventil, Überdruckventil, Druckausgleichsbehälter, der 
emaillierte Kessel mit seinem internen Wärmetauscher für die Gastherme. 
Vom Kessel geht eine relativ dünne Leitung zu den 
Warmwasser-Verbrauchern. Eine Zirkulation ist bis jetzt nicht vorhanden.

Jetzt füge ich hinzu: Ein T-Stück gleich nach dem Kessel in die Leitung 
zu den Verbrauchern. Nach dem T-Stück eine Pumpe, den DLE und dann 
direkt zurück in den Kessel. Also Gesamtstrecke dieser Zirkulation 
vielleicht 1,5m.

Bringt es einen also wirklich um, wenn diese Elemente zu den bisher 
schon vorhandenen Elementen kommen? Tanzen die Legionellen Samba?

Wenn hier einige Leute sagen würden: "Ja, jedes Fitzelchen dazu macht 
was aus. Mir wäre es wichtig, daß die Trinkwassergeschichte so schlank 
und sauber bleibt, wie es geht" - dann würde ich es mir überlegen.

Oder wenn einer ein echtes technisches Hindernis nennt, ein Problem, das 
ich gar nicht bedacht hatte, ja.

Aber oberlehrerhafte Polemik kann ich nicht brauchen.

Des weiteren: Den freundlichen Austausch von Heinz und Klaus kommentiere 
ich mal nicht.

Und dann noch die Rechenspiele beim 18kW-DLE: Scheint also zu stimmen, 
meine Rechnerei mit U Quadrat. Bei 18kW hat ein Heizstab 6kW an 400V, 
drei in Serie an 230V wäre das Minimum mit 0,66kW. Danke.
: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Tom H. schrieb:
> Beim Auswählen und Einbau der Heizung
> vor drei Jahren hatte ich mit der ganzen Baustelle den Kopf so voll und
> den Geldbeutel so leer, daß ich zum absoluten Basisset gegriffen habe.

hat der Hersteller für das "erweiterte Set"
tatsächlich einen anderen Speicherbehälter?
Oder ist da nicht doch z.B. hinter der Isolierung
ein Blindstopfen drin, den man dann raus und Heizstab rein (...)?

Tom H. schrieb:
> da ist der Strom da, und wird einfach verschenkt.

Strom kann mehr machen als nur Warm oder Klima.
von Udo S. (urschmitt)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> hat der Hersteller für das "erweiterte Set"
> tatsächlich einen anderen Speicherbehälter?
> Oder ist da nicht doch z.B. hinter der Isolierung
> ein Blindstopfen drin, den man dann raus und Heizstab rein (...)?

Schau doch selbst:

Tom H. schrieb:
> Vitocell 100W CUGB 120l

Ist ein ganz einfacher Speicher für eine Wandtherme.
von Udo S. (urschmitt)


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Tom H. schrieb:
> Bringt es einen also wirklich um, wenn diese Elemente zu den bisher
> schon vorhandenen Elementen kommen?

An den Heizkreislauf kannst du alles verbauen, wenn es den Druck und die 
max. Temperatur abkann.

Bei Trinkwasser muss alles Trinkwasser geeignet sein. Heizstab, Pumpe 
Heizstabgehäuse, Verrohrung.
Ausserdem muss gewährleistet sein, dass du nirgends ein Totvolumen hast 
(Das geht m.W: schon bei den zu verwendenden Absperrventilen los).
Und du musst sicherstellen, dass deine Zirkulation nie länger steht als 
(wenn ich das richtig im Kopf habe) 8h.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Udo S. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> hat der Hersteller für das "erweiterte Set"
>> tatsächlich einen anderen Speicherbehälter?
>> Oder ist da nicht doch z.B. hinter der Isolierung
>> ein Blindstopfen drin, den man dann raus und Heizstab rein (...)?
>
> Schau doch selbst:
>
> Tom H. schrieb:
>> Vitocell 100W CUGB 120l
>
> Ist ein ganz einfacher Speicher für eine Wandtherme.

Nur gebenn die Produktbilder des Herstellers
oder von Vertreibern nicht wirklich her,
was vielleicht NOCH damit möglich ist

Das wäre nicht der erste Artikel, der als "einfach" verkauft wird
aber trotzdem auch in der "Pro" Variante zum Einsatz kommt.
Nur um ein Bauteil erweitert.
von Tom H. (toemchen)


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Hihi, tatsächlich ist auf der Rückseite des Kessels ein schwarzer 
Plastikdeckel. Den hatte ich natürlich sofort geöffnet und festgestellt, 
daß darunter eine weitere Plastikschicht ist, und diese ließ sich nicht 
leicht abpopeln oder herausploppen. Die Isolation scheint auch fest an 
den Kessel angeschäumt zu sein und läßt sich sicher nicht abnehmen.
Komisch ist auch, daß genau gegenüber der Ablaß-Anschluß ist, von dem 
aus meines Wissens ein Rohr bis in die Mitte des Kessels ragt. Das würde 
irgendwie mit dem Heizstab kollidieren.

Dann habe ich online das Produktdatenblatt gesucht. Darin steht daß er 
keinen Anschluß da unten hat.

Momentan ist da recht schlecht ranzukommen, für ein Foto hats gerade 
gereicht.

Aber irgendwann im Sommer werde ich den Kessel sowieso ein Stück weit 
umsiedeln, dann mache ich da auf und schaue, ob sich nicht doch ein 
blindgestopftes 1,5""-Gewindeloch findet.

Vom Gebastel mit Heizkreis auf Trinkwasserseite nehme ich jetzt Abstand.
Heute kam nach wundersam kurzer Zeit der neue Zähler, ab jetzt wird 
vergütet - und wie schon mehrfach ausgeführt: 8 Cent Vergütung gegen 
11,4 Cent Gas, da lohnt sich gar nichts mehr. Eigentlich nicht mal, 
einen Heizstab da unten reinzustecken, wenn es denn überhaupt gehen 
sollte. Auch die 60%-Begrenzung der Einspeisung ist bei meiner 
Modulausrichtung und mit dem Akku-Management kaum mehr relevant.

EDIT: Bei nochmaliger Betrachtung des Datenblatts und des Schnittbildes 
scheint mir der rückseitige Deckel zu tief unten. Vielleicht ist das nur 
die Befüllöffnung für die Umschäumung gewesen.
: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wenn es vom Hersteller eine 120liter-Variante gibt,
wo man einen Heizstab rein bekommen kann,
könnte das noch mal mehr drauf hindeuten, dass das evtl auch mit dem
Basis-Ding gehen könnte.
Ausser natürlich man spaltet die Produktion so auf,
dass für den zusätzlichen Anschluss erst nach dem
"Produktionsschritt Basis" der Auslass reingearbeitet wird.
Das Basis Ding rollt nur vorher vom Band.

Ich habe jedenfalls auch in anderen Bereichen gesehen,
das man mit dem selben Produkt mehrere Artikel erzeugt.
z.B. Dosendruckluft ist auch Dosenwinter.
-braucht nur'n anderen Sprühknopp.

oder
Funkkameras haben auch einen Anschluss an USB vorgesehen,
die Lötpads sind bereits vorhanden.

oder
Sender von Wetterstationen mit nur einem Kanal
haben trotzdem die Möglichkeit einen Schalter einzulöten.
Und schon kann das Ding eben doch nen Anderen Kanal nutzen
von Flöte (nsolo)


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Tom H. schrieb:
> Das ist noch vollkommen unausgegoren.

Habe nicht weiter gelesen, empfehle aber 
https://docs.evcc.io/docs/devices/heating#%C3%BCber-relais-kontakte 
zusammen mit einem Shelly. Damit ist alles fertig was du benötigst.
: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Flöte schrieb:
> Habe nicht weiter gelesen,

Du hast außer der Überschrift gar nichts gelesen.
Der TO hat eine Gastherme!

Tom H. schrieb:
> Habe einen 120L-Warmwasserboiler, der von der Gasheizung erwärmt wird,
> aber jede Menge Solarstrom übrig.
von Heinz R. (heijz)


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Tom H. schrieb:
> und wie schon mehrfach ausgeführt: 8 Cent Vergütung gegen
> 11,4 Cent Gas, da lohnt sich gar nichts mehr

Die 11,4 Cent sind Dein Gas-Einkaufspreis?

mit 1kWh Strom bekommt man 1kWh ins Brauchwasser
Mit umgerechnet 1kWh Gas aber bei weitem nicht 1kWh ins Wasser

Die Gastherme wird 2-5mal am Tag anspringen, Wirkungsgrad deutlich unter 
1, jedes mal wird die Therme, Kamin usw mit aufgeheizt

Eigentlich war Deine Idee mit dem Heizstab gut, nur der Boiler ist halt 
zu klein dafür, die PV-Anlage auch nicht gerade groß


Bedenke auch das Du mit dem Heizstab nicht 120l erwärmen wirst - alles 
unterhalb des Heizstabs bleibt ohne Umwälzung quasi kalt
Ist er in der Mitte eingebaut, es sind eher 60l die zur Verfügung stehen

Wäre es ein Wohnhaus würde ich sagen Boiler weg, neue BWWP mit 
Heizwendeln für die Gastherme hin

Da "nur" ein Wochenendhaus - lass alles wie es ist
von Udo S. (urschmitt)


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Heinz R. schrieb:
> Mit umgerechnet 1kWh Gas aber bei weitem nicht 1kWh ins Wasser

Nö, mit einer Brennwertgastherme sogar etwas über 100%.
Gerade bei Brauchwasser, weil da die Therme lange läuft.

Einen WW Speicher größer 120l hat deutliche Nachteile, da das Wasser 
dann zu lange im Speicher verbleibt bis es verbraucht wird.
Zumal das Wasser in dem Ferienhaus unter der Woche eh schon lange im 
Speicher bleibt.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Udo S. schrieb:
> unter der Woche eh schon lange im Speicher bleibt.

Getreu dem Slogan, die Tiere ersetzt: "Ein Herz für Legionellen"
Desto größer der Speicher, desto mehr Herz.
von Heinz R. (heijz)


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Udo S. schrieb:
> Gerade bei Brauchwasser, weil da die Therme lange läuft.

gerade da eben nicht

Brennwert hat nichts mit der Heizzeit zu tun, sondern mit der 
Vorlauftemperatur

Udo S. schrieb:
> Einen WW Speicher größer 120l hat deutliche Nachteile, da das Wasser
> dann zu lange im Speicher verbleibt bis es verbraucht wird.

was ist daran schlimm?  Legionellen?  ob man die aus einem 120l-Boiler 
oder einem 1000l-Boiler einatmet - egal
von Klaus (feelfree)


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Heinz R. schrieb:
> was ist daran schlimm?  Legionellen?  ob man die aus einem 120l-Boiler
> oder einem 1000l-Boiler einatmet - egal

Falsch.
Warmes Wasser, das nicht zeitnah verbraucht wird, sind eine ideale 
Brutstätte. Beim 1000l Boiler dauert es also 8mal länger, bis das Wasser 
einmal ausgetauscht wurde. Ich denke bei uns wäre das etwa eine Woche, 
also völlig irrsinnig.
Zudem sind die Standby-Verluste höher. Es spricht wirklich nichts für 
überdimensionierte Speicher.
von Heinz R. (heijz)


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Klaus schrieb:
> Falsch.
> Warmes Wasser, das nicht zeitnah verbraucht wird, sind eine ideale
> Brutstätte

da gehen die Meinungen halt auseinander

viel Panikmache - aber kennst Du jemand der eine Legionellenvergiftung 
hatte?

Mit wie erwärmtem Wasser hast Du die letzten 20 Jahre geduscht?
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Heinz R. schrieb:
> viel Panikmache - aber kennst Du jemand der eine Legionellenvergiftung
> hatte?

Kann man so oder so sehen.

Fakt ist, das es keine Legionellenvergiftung gibt!

Es ist eine Legionellenbelastung des Trinkwassers, die nicht zu hoch 
sein darf.
Bei gesunden Menschen besteht fast nie eine Infektionsgefahr, nur bei 
Immungeschwächten Personen sind die Legionellen eine Gefahr für Leib und 
Leben.

Ausserdem nimmt jeder, jedem Tag Legionellen zu sich, die sind in den 
Trinkwasserleitungen trotz aller "antilegionellen" Maßnahmen!
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Cha-woma M. schrieb:
> Ausserdem nimmt jeder, jedem Tag Legionellen zu sich

ach wenns nur das wäre...
von Axel R. (axlr)


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Nächstes Jahr basteln alle n Wasserbecken auf der Anhöhe rechts neben 
dem letzten Haus im Dorf und pumpen Wasser dort hinauf, statt es 
aufzuheizen und wenn man Strom braucht, lässt man es durch ein kleine 
Turbine wieder zurücklaufen.
Oder "wir" denken uns etwas anderes beklopptes aus, nur, um den 
überschüssigen Strom nicht gratis einspeisen zu müssen.

Der wievielte Warmwasser-Thread ist das?
: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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Axel R. schrieb:
> Oder "wir" denken uns etwas anderes beklopptes aus, nur, um den
> überschüssigen Strom nicht gratis einspeisen zu müssen.

Find ich gut. Wenn viel Sonne scheint, wird der Strompreis gerne mal 
negativ, z.B. -50ct Anfang Mai.
Der Einspeiser kriegt trotzdem seine 8cent, d.H. über Umwege blecht der 
Steuerzahler 58cent/kWh (*) dafür, dass die Solaranlage einspeisen darf.

Also, als Steuerzahler: Denkt euch gerne noch mehr Beklopptes aus, um 
nicht einzuspeisen.



*) Vereinfachte Milchmädchen-Rechnung, Minus Einnahmen aus 
Energiesteuer, MwST usw.
von Rainer W. (rawi)


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Εrnst B. schrieb:
> Find ich gut. Wenn viel Sonne scheint, wird der Strompreis gerne mal
> negativ, z.B. -50ct Anfang Mai.

Du meinst vermutlich den Preis in ct/kWh?

Das war der Day Ahead Preis für den 1. Mai. Der Intraday Preis lag dann 
moderater bei über -30ct/kWh, d.h. der Markt hat auf die Prognose 
deutlich reagiert.
https://battery-charts.de/de/market-de/
von Flöte (nsolo)


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Udo S. schrieb:
> Flöte schrieb:
>> Habe nicht weiter gelesen,
>
> Du hast außer der Überschrift gar nichts gelesen.
> Der TO hat eine Gastherme!
>
> Tom H. schrieb:
>> Habe einen 120L-Warmwasserboiler, der von der Gasheizung erwärmt wird,
>> aber jede Menge Solarstrom übrig.

Spielt doch absolut keine Rolle facepalm

TO soll mit EVCC ja den Schelly schalten, der dann den Heizstab 
zuschaltet. Damit ist die Regelung fertig und dem WW-Speicher ist es 
doch egal, ob neben dran ein Gasgerät, oder Ölgerät oder eine WP steht. 
Vielleicht hat er ja auch noch einen Bodenabfluss nebendran, ist auch 
egal :)
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