eigentlich sollte ich diese Frage wirklich in einem Haustechnik-Forum stellen, aber das wäre wieder eine neue Welt für mich, anmelden, Passwort, ständig in ein weiteres Forum nach Antworten schauen... hier sind doch sicher auch viele mit ähnlichen Fragestellungen unterwegs, und auch in diesem Nicht-Elektronik-Thema kompetent.
Habe einen 120L-Warmwasserboiler, der von der Gasheizung erwärmt wird, aber jede Menge Solarstrom übrig.
Leider hat das Modell Vitocell 100W CUGB 120l keine Öffnung, in die man einen Heizstab stecken kann. Beim Auswählen und Einbau der Heizung vor drei Jahren hatte ich mit der ganzen Baustelle den Kopf so voll und den Geldbeutel so leer, daß ich zum absoluten Basisset gegriffen habe.
Jetzt diesen Speicher rausschmeißen und einen neuen für mindestens 600€ kaufen, amortisiert sich so schnell nicht.
Jetzt überlege ich, das Wasser mit einem Durchlauferhitzer zu heizen.
Entweder auf Trinkwasserseite, hierzu kann ich die bis jetzt nicht genutzte Möglichkeit der WW-Zirkulation mißbrauchen. Brauche natürlich eine Pumpe, brauche keine Rückschlagventile, und einen druckfesten Durchlauferhitzer, die gibts irgendwie nur mit 3,5kW und nicht schwächer...
Oder ich mache dasselbe auf der Heizungsseite. Brauche auch Pumpe, brauche Rückschlagventile, um das von der Gastherme zu entkoppeln, und es stellt sich die Frage, was macht ein auf Trinkwasser ausgelegter Durchlauferhitzer mit dem ionen- und rostgeschwängertem Heizungswasser? Die Druckfestigkeit müßte nicht so arg sein, aber einen drucklosen Durchlauferhitzer (billig!) werde ich trotzdem nicht verwenden können, oder?
Dann gibt es noch spezielle Durchlauferhitzer für Heizsysteme, quasi ein durchflossenes Rohr, in dem man den typischen Heizstab mit 1,5""-Gewinde einsetzt. Kostet aber mit Heizstab locker 200€.
Egal was du machst, stelle sicher, daß die max. Wassertemperatur an deinem Heizstab überwacht wird und bei spätestens 90°C die Heizung abschaltet.
Falls du kalkhaltiges Wasser hast, sollte die max. Temperatur 60°C betragen.
Ich habe bei mir im Rücklauf eine 6/4" HP mit 3 x 1KW drin. Diese schaltet Stufenweise je nach PV Überschuss zu und sorgt dafür, dass in der Übergangszeit die Gasheizung aus bleibt. Im Speicher sitzen 3x700W, auch in einer 6/4" Patrone. Selbes Prinzip, wobei Heizung Vorrang vor WW hat, bis der Speicher unter 45°C fällt. Dann geht die Prio auf WW. Bei unter 40°C greift dann die Gasheizung wieder ein. Man will ja nicht kalt duschen.
Wie erfasst du den PV Überschuss und welche Aktorik schaltest du?
Egal was du baust, baue simpelste Thermoschalter als Sicherheitseinrichtungen ein. Das gilt besonders für alles was Shelly und Co heißt oder in Verbindung mit Home Assistent oder ähnlichem per Funk läuft.
Jaja, schon gut, ich weiß, ich frage nach karierten Maiglöckchen, die am besten noch fast umsonst zu bekommen sind.
Stromangebot/Leistung:
Über einen Sommertag sind viele kWh Energie übrig und werden höchstens mit 8Ct vergütet. Aber unmittelbar kann ich eben nur ca. 4kW Leistungsüberschuß ins Wasser stecken. Mit den üblichen Fragen zur Schieflast für den Wechselrichter, Produktion/Einspeisung dreiphasig ~4kW, aber Entnahme durch den Durchlauferhitzer 3,5kW einphasig. Auf diese Fragestellungen gibt es sicher Antworten bzw. ich finde sie vielleicht sogar selbst.
Geeigneter Kessel:
Habe jetzt mit etwas mehr Recherche gesehen, ein Kessel kostet neu ~450€ plus erheblich Versand plus Heizpatrone. Habe mittlerweile auch das Gefühl, das wäre eine gute Variante, und all das Gedöns mit Extrapumpe spart man auch.
Das ist dann natürlich ein totaler Noname-Artikel. Inwieweit der schlechter haltbar ist als der jetzt vorhandene Viessmann, kann ich nicht beurteilen.
Einen gebrauchten Kessel möchte ich nicht kaufen.
Ein druckfester 3,5kW-Mini-Durchlauferhitzer kostet neu 160€, gebraucht muß man ziemlich suchen. Pumpe läge hier schon rum, Leitungs- und Adaptergedöns läppert sich noch zu gewissen Kosten zusammen. Klingt nach wie vor attraktiv...
Wie erfasst du den PV Überschuss und welche Aktorik schaltest du?
Das ist noch vollkommen unausgegoren.
Es ist eine Anlage mit 7,2kW peak und 7,7kWh Speicher.
In einem Ferienhaus, mir ging es vor allem um die Notstromfähigkeit und darum, das JETZT auf die Beine zu stellen, bevor wieder irgendwas blödes passiert und das Ganze teurer wird. Was ich habe, das habe ich.
Nun wird unter der Woche fast kein Strom verbraucht, und die 120 Liter Wasser mit 60° bedeuten einfach nochmal 7kWh Energie fürs Wochenende gebunkert.
Bei meinem Überschuss könnte ich es mir in erster Näherung wohl leisten, im Sommer einfach stur mit Elektro zu heizen und die Gasheizung ganz schweigen zu lassen. Im Winter ist es dann was anderes, klar.
Wenn du einen passionierten Schweißer in deinem Bekanntenkreis hast, kannst du mit ihm ein Loch in den Kessel bohren und ein passendes Gewinde für den Heizstab aufschweißen lassen.
Kostet wahrscheinlich unter 100€ & etwas Essen für den Bekannten.
Über einen Sommertag sind viele kWh Energie übrig und werden höchstens
mit 8Ct vergütet.
Das Gas, das du damit ersetzen möchtest kostet etwa 10 ct/kWh.
Da bedeutet du sparst pro kWh ca 2 ct.
Bei 100 Euro Kosten musst du 5000 kWh einsetzen, dass es sich amortisiert.
Bei 600 Euro 30000 kWh.
Wie lange es dauert bis du 30000 kWh zusammen hast weisst nur du.
Wenn du einen passionierten Schweißer in deinem Bekanntenkreis hast,
kannst du mit ihm ein Loch in den Kessel bohren und ein passendes
Gewinde für den Heizstab aufschweißen lassen.
Das Gas, das du damit ersetzen möchtest kostet etwa 10 ct/kWh.
Da bedeutet du sparst pro kWh ca 2 ct.
Jup, hast recht. Ok, mein Gas kommt ausm Tank, ein bißchen teurer wird es sein - wieviel genau, müßte ich nachsehen.
Aber wenn man es vernünftig ansieht, kommt man wohl zu dem Schluß:
Es reizt halt so... da ist der Strom da, und wird einfach verschenkt.
Du bekommst 8 ct dafür. Und musst keine Hochspannungsleitungen bauen, keine Umspannwerke, keine Regelenergie vorhalten, kein Heer von Instandhaltungs und Betriebspersonal bezahlen, ...
Genau diese Überlegungen hatte ich vor einiger Zeit.
Das Ergebnis war: gibts fertig nicht. Bei kam raus: beim Schrotthändler nach einem passenden dicken Rohr suchen. Von einem "Kuseng" 3 Muffen an die Seite schweißen lassen, Deckel auf den Seiten Gewinde rein.
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Aber ich hatte damals keinen, der schweißen konnte und dann hab ichs gelassen.
Bei meinem Überschuss könnte ich es mir in erster Näherung wohl leisten,
im Sommer einfach stur mit Elektro zu heizen und die Gasheizung ganz
schweigen zu lassen.
Also jetzt Heizung + WW unbeaufsichtigt unter der Woche ohne Steuerung mit der Hoffnung, dass die Sonne schon lang genug scheinen wird? Erscheint dir das wirklich sinnvoll? Mir nicht.
Doch, gibt es. Zum Beispiel:
https://hydro-energia.de/de_DE/p/Durchlauferhitzer-Rifleman-2-kW-230V-Heizung-fur-Zentralheizungen/7738
Das wäre jetzt das günstigste (193€), was ich gefunden habe, und ist ein recht zweifelhaftes Angebot, wo schon die Fotos und die Daten nicht so recht zusammenpassen. Man muß davon ausgehen, daß es für diesen Preis die schlichteste Variante ist, ohne Port für Temperaturfühler und die mehrfachen Seitenanschlüsse.
Aber, wie Udo S. schon treffend ausführte , lohnt nicht. Reizt halt, aber vernünftigerweise lohnt es nicht.
Ich hatte das Problem auch.
Dann habe ich einen alten Durchlauferhitzer in den Zirkulationskreis eingebaut und eine von drei Heizspiralen bei verfügbarer Überschussenergie über ein Relais an angeschlossen.
Läuft im Sommer seit drei Jahren problemlos.
W.
P.S. War ein alter Durchlauferhitzer von einer Dusche.
Ich hatte das Problem auch.
Dann habe ich einen alten Durchlauferhitzer in den Zirkulationskreis
eingebaut und eine von drei Heizspiralen bei verfügbarer
Überschussenergie über ein Relais an angeschlossen.
Läuft im Sommer seit drei Jahren problemlos.
P.S. War ein alter Durchlauferhitzer von einer Dusche.
DLE (fürs Bad) gehen an sich bei 18 kW an 3 x 400 V los, macht also bei Dir einphasig mit 230 V an einer Heizspirale mindestens 2 kW.
So weit, so gut, oder auch eher schlecht.
Entweder Deine Umsetzung oder Deine Schilderung, bzw. diese auf jeden Fall.
Zirkulationspumpen sind idR. sehr sparsam ausgelegt, was macht die z.B. aus 45°C aus dem Speicher bei 2 bis 3 kW zusätzlicher im System an Wärmeeinspeisung, wenn nicht gleichzeitig gezapft wird?
Wann siehst Du Überschussenergie, die Du zuschaltest?
Erst, wenn diese Deine Zusatz-WW-Heizungsleistung übersteigt, oder früher?
Falls früher, wäre eine einfache Lösung natürlich nur am klackern...
Oder hast Du eine Hysterese eingebaut, die wenigstens etwas Vernunft walten lässt?
Du hast also mehr gemacht, als beschrieben, oder phantasiert.
Der ist so winzig das er quasi als Durchlauferhitzer agieren muss um mal
eine Badewanne voll zu bekommen
Viel einspeichern kannst da nicht
Als ich in den 80ern als Kleinfamilie mein antikes Fachwerkhaus bezog, versorgte ein 2 kW 50l-Boiler das Bad und reichte auch für ein Wannenbad, wenn der Quecksilberthermostat entsprechend eingestellt war.
In einem Ferienhaus reichte der 2 kW 15l Boiler natürlich nur zum Duschen.
In einem 120l Speichen passen zwischen 10°C und 80°C z.B. rund 8 kWh.
Wenn Du schon über Umbau nachdenkst - denke an eine
Brauchwasserwärmepumpe, ca 300l Inhalt
Bitte nicht von deiner Verschwendungssucht auf Andere schließen!
Hier 150l Boiler. Wird mit max. 3kW über Fernwärme auf 50°C aufgeladen, wenn die Speichertemperatur unter 40°C fällt.
Familie mit 2 Teenagern. Kommt vielleicht einmal im Vierteljahr vor, dass eine(r) nicht mehr ganz seine Wunschtemperatur beim Duschen erreicht.
Das ist dann natürlich ein totaler Noname-Artikel. Inwieweit der
schlechter haltbar ist als der jetzt vorhandene Viessmann, kann ich
nicht beurteilen.
Einen gebrauchten Kessel möchte ich nicht kaufen.
Warum nicht?
Ich meine, einen gebrauchten.
Ansonsten ist deine Budgetvorstellung von ~ 200€ nur im Gebrauchtmarkt noch umsetzbar.
Also du musst dich entscheiden:
Neuen Boiler/Kessel mit E-Heiz-Patrone kostet dich ~ 600 bis 1200 €.
Willst du sparen und nur 200 € ausgeben musst du gebrauchte Teile kaufen und ordentlich Zeit in den Umbau stecken.
Hatte ein ähnliches Problem, aber keine Einspeisevergütung. Also rechnet es sich etwas eher :-)
Und Basteln macht ja Spaß:
Vierkantrohr, 120x120X400mm
Deckel auf beiden Seiten aufgeschweißt
1 1/4" Muffe auf eine Stirnseite aufgeschweißt
Zwei 1/2" Gewindemuffen oben und auf die andere Stirnseite geschweißt
Standard-2kW-Elektroheizstab mit Thermostat und Sicherheitstemperaturbegrenzer eingeschraubt
kleine WW-Zirkulationspumpe und Rückschlagventil davor
Parallel zum Ladekreis der Gasheizung angeschlossen
Läuft seit drei Jahren
Vorteil: Kein Kontakt zum Trinkwasser, kein großartiger Korrosionsschutz wasserseitig nötig
Nachteil: Etwas weniger Wirkungsgrad, ist bei Überschußvernichtung aber ja egal :-)
Ob sich das finanziell gelohnt hat? Egal, Verlust mache ich nicht und es hat Spaß gemacht.
Bei entsprechender Bastel- und Risiko-Bereitschaft:
Es gibt zuschneidbare Heizfolie mit 900W/m² (oder auch weniger).
Wenn man beim Kessel unter die Isolierung kommt, kann man die da anbringen, Rohre damit bekleben, meinetwegen die Unterseite der Badewanne.
Wirkungsgrad so einer Kessel-Beheizung von Außen ist natürlich bescheiden, aber wenn der Strom eh weg soll...
Thermosicherung nicht einsparen, maximale Temperatur der Isolierung (PU-Schaum?) beachten.
Und wenn man die Folie passend stückelt, spart man sich die Wellenpaket-Steuerung und Probleme mit Schieflast oder der Saldierung im Stromzähler. Einfach Segmente zu/abschalten.
Leider schaut der Kessel vom TE nicht so aus, als könnte man die Isolierung zerstörungsfrei demontieren.
Hast Du A. mal studiert und dabei für Dich selber gesorgt?
gehts bei Dir eigentlich noch?
Aber zu Deiner Beruhigung: Ausser der Wallbox und früher mal bisschen Bafög habe ich mir nichts vom Staat bezahlen lassen - im Gegenteil - im Leben bereits verdammt viel Steuern bezahlt um Leute wie Dich mitzufinanzieren
Ich bleibe dabei - bei einem 120l-Boiler macht das Gebastel wenig Sinn wenn man nicht gerade die Teile gebraucht billigst bekommt
Aber man bekommt sie teilweise sehr billig - ein vernünftiger Heizstab mit Thermostat und STA vom namhaften Hersteller liegt um die 500€ - ift gebraucht für 1/10 bei Kleinanzeigen...
Da es hier doch nochmal rundgeht, muß ich mich als TE mal melden...
Erstens, meine Gedanken wurden also durchaus schon umgesetzt. Auch die Themen "lohnt sich / lohnt sich nicht" und "professionell / Gebastel" werden durchaus unterschiedlich gesehen.
Nochmal zu meiner Situation:
Momentan läuft die Anlage schon, vergütet wird aber erst, wenn der Energieversorgerfritze da war und den anderen Zähler eingesetzt hat.
Ferienhaus, unter der Woche kaum Stromverbrauch (sollte ich die Heizung im Sommer deaktivieren, ist es nur noch der Router), folglich zur Zeit 100% Autarkiequote und 15% Eigenverbrauch. Ok, ist auch seit Wochen schönes Wetter...
Deswegen könnte ich mir vorerst für den Sommer eine sture Temperatursteuerung leisten, den Kessel einfach nur auf Temperatur halten schafft der Akku locker über Nacht. Es wird wohl kein zusätzlicher Strom aus dem Netz benötigt. Am Wochenende, wenn wir da sind und mehr Strom verbrauchen, kann ich die E-Heizung fürs Warmwasser ja abschalten. Das heißt, für den ersten Anlauf brauche ich keine Information, ob und wann Überschuß da ist.
Heizungsseitig/Warmwasserseitig
Es scheint, daß der heizungsseitige Eingriff öfter praktiziert wird.
Nunja, ich könnte mir vorstellen, so ein Gebilde für einen 2kW-Heizstab zu schweißen, aber andererseits gibts das auch für 190€ komplett zu kaufen. Aber was mir nicht gefällt, ist der Eingriff in den Heizkreis. Nach meinem Verständnis muß ich auch den normalen Heizkreis mit einem Rückschlagventil ergänzen.
Da ist doch warmwasserseitig einfacher: Einen ganz kurzen Zirkulationskreis mit Durchlauferhitzer einschleifen. Also ein T-Stück, und der Rücklaufanschluß für die Zirkulation am Kessel ist ja noch frei. Keine Rückschlagventile nötig.
Das mit dem 18kW dreiphasig-Durchlauferhitzer beginnt mich zu interessieren. Hab auch kurz gerechnet: 1 Phase 400V sind 6kW, bei 230V dann knapp 2kW. Sind denn die drei Heizstäbe für die drei Phasen einzeln rausgeführt und beliebig verschaltbar? Z.B. auch seriell für noch weniger Leistung? Meine Bedenken bei zuviel Leistung und gleichzeitig wenig Durchfluß durch die Zirkulationspumpe, und dann noch vielleicht schon 45°C aus dem Kessel kommend, wären, daß das dann lokal zu heiß wird und kocht/kavitiert?
Jetzt habe ich mir kurz mal gebrauchte dreiphasige DLE angesehen.
Oft kann man ein und dasselbe Gerät auf 24, 21 oder 18kW Leistung stellen.
Gehe ich recht in der Annahme, daß dies über Dreieck- oder Sternschaltung oder einen Mischmasch daraus geschieht? Und daß somit alle 6 Anschlüsse der Heizstäbe zum freien Verschalten zur Verfügung stehen?
Dann ist die Leistungsrechnung wohl auch so:
1 Heizstab 8kW an 400V. Also 2,65kW an 230V.
2 Stäbe in Serie 1,32kW an 230V
Des weiteren ist von maximaler Eingangstemperatur 20°C die Rede. Aber bei entsprechend geringerer Leistung...
Was haltet Ihr davon? Alle drei Heisstäbe in Serie, und per Relais reihum immer einen oder zwei kurzschließen, so daß sich die Wärmeleistung verteilt. Dürfen halt nicht hängenbleiben, die Kurzschlußrelais, schon gar nicht alle... duckundwech
Nee. glaube ich keine gute Idee.
Zwei Stäbe nehmen und per Dioden abwechselnd je eine Halbwelle? Sind aber trotzdem 2,65kW, oder? Den dritten seriell dazu sind dann wieder nur 1,32kW, aber jeder Heizstab tut was und die Wärme geht gleichmäßiger ins Wasser.
Aber was mir nicht gefällt, ist der Eingriff in den Heizkreis.
Besser ein Eingriff in den Heizkreis als in den Trinkwasserkreis.
Da fehlen mir jetzt aber die Argumente.
Für mich sieht es so aus: Auf der Trinkwasserseite komme ich leichter an ein Heizelement (gebrauchter Durchlauferhitzer) ran und muß keine Rückschlagventile einbauen.
Auf der Heizungsseite muß ich zwingend Rückschlagventile einbauen und verändere die hydraulische Situation für die Hezung. Keine Ahnung, wie leichtgängig und mit was für einem Durchflußquerschnitt man diese Rückschlagventile bekommt.
Gegen die Trinkwasserseite spricht höchstens die Ledionellengeschichte bzw. das "Totwasser" in der kurzen Zirkulationsschleife, wenn diese ruht (z.B. im Winter, wenn wenig Strom zur Verfügung steht). Die Schleife kann aber wirklich sehr kurz sein, direkt neben dem Kessel. Das sehe ich nicht als Problem an. Oder ist das wirklich so stark zu gewichten?
Besser ein Eingriff in den Heizkreis als in den Trinkwasserkreis.
Da fehlen mir jetzt aber die Argumente.
Für mich sieht es so aus: Auf der Trinkwasserseite komme ich leichter an
ein Heizelement (gebrauchter Durchlauferhitzer) ran und muß keine
Rückschlagventile einbauen.
Du erkennst nicht den Unterschied zwischem dem Heizkreislauf und jenem Wasser, was Du trinken willst?
Über Gebrauchtware kann man auch streiten, für mein Trinkwasser würde ich keine Komponenten unklarer Herkunft einbauen.
Bitte nicht von deiner Verschwendungssucht auf Andere schließen!
Hier 150l Boiler. Wird mit max. 3kW über Fernwärme auf 50°C aufgeladen,
wenn die Speichertemperatur unter 40°C fällt.
Keine Ahnung wie Du darauf kommst mir Verschwendungssucht vorwerfen zu können - kennen wir uns?
Aber wohl eher ein Rechen- und Verständnisfehler Deinerseits?
Wie soll das bei Fernwärme auf 3kW begrenzt sein? Durch entsprechend niedrige VL-Temperatur? Gar einen Mischer?
Ich kann mir zugegeben nicht vorstellen das in einem Fernwärmenetz Heizungsboiler mit gerade mal 150l Inhalt verbaut werden die dann auch nur mit 3kW wieder beheizt werden können
Ich kann mir zugegeben nicht vorstellen das in einem Fernwärmenetz
Heizungsboiler mit gerade mal 150l Inhalt verbaut werden die dann auch
nur mit 3kW wieder beheizt werden können
Dann liegt das vermutlich an deinem mangelnden Vorstellungsvermögen.
150l sind vollkommen ausreichend, kenne niemand hier der mehr hat. Ja in Deutschland, gebaut vor 10 Jahren.
Die FW Leistung ist schlicht mittels Durchflussbegrenzer auf 3kW begrenzt, weil die max. Anschlussleistung linear in den Grundpreis eingeht, 150 Euro netto pro Jahr und kW. Die 3kW reichen auch locker für die 150qm Heizfläche. Der verbaute Plattenwärmetauscher kann über 20kW.
Und nochwas: Gibt es denn irgendeine Rückmeldung zu meinen
Gedankenspielen mit dem 24/21/18kW-Durchlauferhitzer?
Mit halbwegs intelliger Steuerung und einigen Relais kommst bei einem 18 kW DLE auch auf rechnerisch auf rund 660 W runter, gefolgt von knapp 1 kW, dann 1,3 kW, usw.
Die Mehrbereichs-DLE von 18 bis 24 oder sogar 27 kW gehören in den "Hightech-Bereich" mit interner elektronischer Steuerung, die Heizdrähte haben idR keine Mehrfachanschlüsse.
Und die DLE-eigene Elektronik kannst Du bei Deinem Vorhaben ja eh nicht gebrauchen.
Du erkennst nicht den Unterschied zwischem dem Heizkreislauf und jenem
Wasser, was Du trinken willst?
Das klingt jetzt geradewegs so, als ob ich das mischen würde oder ich Heizungswasser trinken würde. Das war jetzt genau kein Argument, sondern eine Meinung oder Polemik.
Also nochmal zum langsam mitschreiben und sich vor den Augen halten:
Die Warmwassergeschichte geht los bei der Kunststoff-Zuleitung zum Haus, Wasseruhr, Weiterleitung über Aluverbundrohr in Richtung Kessel, dort dann Rückschlagventil, Überdruckventil, Druckausgleichsbehälter, der emaillierte Kessel mit seinem internen Wärmetauscher für die Gastherme. Vom Kessel geht eine relativ dünne Leitung zu den Warmwasser-Verbrauchern. Eine Zirkulation ist bis jetzt nicht vorhanden.
Jetzt füge ich hinzu: Ein T-Stück gleich nach dem Kessel in die Leitung zu den Verbrauchern. Nach dem T-Stück eine Pumpe, den DLE und dann direkt zurück in den Kessel. Also Gesamtstrecke dieser Zirkulation vielleicht 1,5m.
Bringt es einen also wirklich um, wenn diese Elemente zu den bisher schon vorhandenen Elementen kommen? Tanzen die Legionellen Samba?
Wenn hier einige Leute sagen würden: "Ja, jedes Fitzelchen dazu macht was aus. Mir wäre es wichtig, daß die Trinkwassergeschichte so schlank und sauber bleibt, wie es geht" - dann würde ich es mir überlegen.
Oder wenn einer ein echtes technisches Hindernis nennt, ein Problem, das ich gar nicht bedacht hatte, ja.
Aber oberlehrerhafte Polemik kann ich nicht brauchen.
Des weiteren: Den freundlichen Austausch von Heinz und Klaus kommentiere ich mal nicht.
Und dann noch die Rechenspiele beim 18kW-DLE: Scheint also zu stimmen, meine Rechnerei mit U Quadrat. Bei 18kW hat ein Heizstab 6kW an 400V, drei in Serie an 230V wäre das Minimum mit 0,66kW. Danke.
Beim Auswählen und Einbau der Heizung
vor drei Jahren hatte ich mit der ganzen Baustelle den Kopf so voll und
den Geldbeutel so leer, daß ich zum absoluten Basisset gegriffen habe.
hat der Hersteller für das "erweiterte Set"
tatsächlich einen anderen Speicherbehälter?
Oder ist da nicht doch z.B. hinter der Isolierung
ein Blindstopfen drin, den man dann raus und Heizstab rein (...)?
hat der Hersteller für das "erweiterte Set"
tatsächlich einen anderen Speicherbehälter?
Oder ist da nicht doch z.B. hinter der Isolierung
ein Blindstopfen drin, den man dann raus und Heizstab rein (...)?
Bringt es einen also wirklich um, wenn diese Elemente zu den bisher
schon vorhandenen Elementen kommen?
An den Heizkreislauf kannst du alles verbauen, wenn es den Druck und die max. Temperatur abkann.
Bei Trinkwasser muss alles Trinkwasser geeignet sein. Heizstab, Pumpe Heizstabgehäuse, Verrohrung.
Ausserdem muss gewährleistet sein, dass du nirgends ein Totvolumen hast (Das geht m.W: schon bei den zu verwendenden Absperrventilen los).
Und du musst sicherstellen, dass deine Zirkulation nie länger steht als (wenn ich das richtig im Kopf habe) 8h.
hat der Hersteller für das "erweiterte Set"
tatsächlich einen anderen Speicherbehälter?
Oder ist da nicht doch z.B. hinter der Isolierung
ein Blindstopfen drin, den man dann raus und Heizstab rein (...)?
Ist ein ganz einfacher Speicher für eine Wandtherme.
Nur gebenn die Produktbilder des Herstellers
oder von Vertreibern nicht wirklich her,
was vielleicht NOCH damit möglich ist
Das wäre nicht der erste Artikel, der als "einfach" verkauft wird
aber trotzdem auch in der "Pro" Variante zum Einsatz kommt.
Nur um ein Bauteil erweitert.
Hihi, tatsächlich ist auf der Rückseite des Kessels ein schwarzer Plastikdeckel. Den hatte ich natürlich sofort geöffnet und festgestellt, daß darunter eine weitere Plastikschicht ist, und diese ließ sich nicht leicht abpopeln oder herausploppen. Die Isolation scheint auch fest an den Kessel angeschäumt zu sein und läßt sich sicher nicht abnehmen.
Komisch ist auch, daß genau gegenüber der Ablaß-Anschluß ist, von dem aus meines Wissens ein Rohr bis in die Mitte des Kessels ragt. Das würde irgendwie mit dem Heizstab kollidieren.
Dann habe ich online das Produktdatenblatt gesucht. Darin steht daß er keinen Anschluß da unten hat.
Momentan ist da recht schlecht ranzukommen, für ein Foto hats gerade gereicht.
Aber irgendwann im Sommer werde ich den Kessel sowieso ein Stück weit umsiedeln, dann mache ich da auf und schaue, ob sich nicht doch ein blindgestopftes 1,5""-Gewindeloch findet.
Vom Gebastel mit Heizkreis auf Trinkwasserseite nehme ich jetzt Abstand.
Heute kam nach wundersam kurzer Zeit der neue Zähler, ab jetzt wird vergütet - und wie schon mehrfach ausgeführt: 8 Cent Vergütung gegen 11,4 Cent Gas, da lohnt sich gar nichts mehr. Eigentlich nicht mal, einen Heizstab da unten reinzustecken, wenn es denn überhaupt gehen sollte. Auch die 60%-Begrenzung der Einspeisung ist bei meiner Modulausrichtung und mit dem Akku-Management kaum mehr relevant.
EDIT: Bei nochmaliger Betrachtung des Datenblatts und des Schnittbildes scheint mir der rückseitige Deckel zu tief unten. Vielleicht ist das nur die Befüllöffnung für die Umschäumung gewesen.
Wenn es vom Hersteller eine 120liter-Variante gibt,
wo man einen Heizstab rein bekommen kann,
könnte das noch mal mehr drauf hindeuten, dass das evtl auch mit dem
Basis-Ding gehen könnte.
Ausser natürlich man spaltet die Produktion so auf,
dass für den zusätzlichen Anschluss erst /nach/ dem
"Produktionsschritt Basis" der Auslass reingearbeitet wird.
Das Basis Ding rollt nur vorher vom Band.
Ich habe jedenfalls auch in anderen Bereichen gesehen,
das man mit dem selben Produkt mehrere Artikel erzeugt.
z.B. Dosendruckluft ist auch Dosenwinter.
-braucht nur'n anderen Sprühknopp.
oder
Funkkameras haben auch einen Anschluss an USB vorgesehen,
die Lötpads sind bereits vorhanden.
oder
Sender von Wetterstationen mit nur einem Kanal
haben trotzdem die Möglichkeit einen Schalter einzulöten.
Und schon kann das Ding eben doch nen Anderen Kanal nutzen
und wie schon mehrfach ausgeführt: 8 Cent Vergütung gegen
11,4 Cent Gas, da lohnt sich gar nichts mehr
Die 11,4 Cent sind Dein Gas-Einkaufspreis?
mit 1kWh Strom bekommt man 1kWh ins Brauchwasser
Mit umgerechnet 1kWh Gas aber bei weitem nicht 1kWh ins Wasser
Die Gastherme wird 2-5mal am Tag anspringen, Wirkungsgrad deutlich unter 1, jedes mal wird die Therme, Kamin usw mit aufgeheizt
Eigentlich war Deine Idee mit dem Heizstab gut, nur der Boiler ist halt zu klein dafür, die PV-Anlage auch nicht gerade groß
Bedenke auch das Du mit dem Heizstab nicht 120l erwärmen wirst - alles unterhalb des Heizstabs bleibt ohne Umwälzung quasi kalt
Ist er in der Mitte eingebaut, es sind eher 60l die zur Verfügung stehen
Wäre es ein Wohnhaus würde ich sagen Boiler weg, neue BWWP mit Heizwendeln für die Gastherme hin
Da "nur" ein Wochenendhaus - lass alles wie es ist
Mit umgerechnet 1kWh Gas aber bei weitem nicht 1kWh ins Wasser
Nö, mit einer Brennwertgastherme sogar etwas über 100%.
Gerade bei Brauchwasser, weil da die Therme lange läuft.
Einen WW Speicher größer 120l hat deutliche Nachteile, da das Wasser dann zu lange im Speicher verbleibt bis es verbraucht wird.
Zumal das Wasser in dem Ferienhaus unter der Woche eh schon lange im Speicher bleibt.
was ist daran schlimm? Legionellen? ob man die aus einem 120l-Boiler
oder einem 1000l-Boiler einatmet - egal
Falsch.
Warmes Wasser, das nicht zeitnah verbraucht wird, sind eine ideale Brutstätte. Beim 1000l Boiler dauert es also 8mal länger, bis das Wasser einmal ausgetauscht wurde. Ich denke bei uns wäre das etwa eine Woche, also völlig irrsinnig.
Zudem sind die Standby-Verluste höher. Es spricht wirklich nichts für überdimensionierte Speicher.
viel Panikmache - aber kennst Du jemand der eine Legionellenvergiftung
hatte?
Kann man so oder so sehen.
Fakt ist, das es keine Legionellenvergiftung gibt!
Es ist eine Legionellenbelastung des Trinkwassers, die nicht zu hoch sein darf.
Bei gesunden Menschen besteht fast nie eine Infektionsgefahr, nur bei Immungeschwächten Personen sind die Legionellen eine Gefahr für Leib und Leben.
Ausserdem nimmt jeder, jedem Tag Legionellen zu sich, die sind in den Trinkwasserleitungen trotz aller "antilegionellen" Maßnahmen!
Nächstes Jahr basteln alle n Wasserbecken auf der Anhöhe rechts neben dem letzten Haus im Dorf und pumpen Wasser dort hinauf, statt es aufzuheizen und wenn man Strom braucht, lässt man es durch ein kleine Turbine wieder zurücklaufen.
Oder "wir" denken uns etwas anderes beklopptes aus, nur, um den überschüssigen Strom nicht gratis einspeisen zu müssen.
Oder "wir" denken uns etwas anderes beklopptes aus, nur, um den
überschüssigen Strom nicht gratis einspeisen zu müssen.
Find ich gut. Wenn viel Sonne scheint, wird der Strompreis gerne mal negativ, z.B. -50ct Anfang Mai.
Der Einspeiser kriegt trotzdem seine 8cent, d.H. über Umwege blecht der Steuerzahler 58cent/kWh (*) dafür, dass die Solaranlage einspeisen darf.
Also, als Steuerzahler: Denkt euch gerne noch mehr Beklopptes aus, um nicht einzuspeisen.
*) Vereinfachte Milchmädchen-Rechnung, Minus Einnahmen aus Energiesteuer, MwST usw.
Find ich gut. Wenn viel Sonne scheint, wird der Strompreis gerne mal
negativ, z.B. -50ct Anfang Mai.
Du meinst vermutlich den Preis in ct/kWh?
Das war der Day Ahead Preis für den 1. Mai. Der Intraday Preis lag dann moderater bei über -30ct/kWh, d.h. der Markt hat auf die Prognose deutlich reagiert.
https://battery-charts.de/de/market-de/
Habe einen 120L-Warmwasserboiler, der von der Gasheizung erwärmt wird,
aber jede Menge Solarstrom übrig.
Spielt doch absolut keine Rolle facepalm
TO soll mit EVCC ja den Schelly schalten, der dann den Heizstab zuschaltet. Damit ist die Regelung fertig und dem WW-Speicher ist es doch egal, ob neben dran ein Gasgerät, oder Ölgerät oder eine WP steht. Vielleicht hat er ja auch noch einen Bodenabfluss nebendran, ist auch egal :)