Vorweg zum Verständnis: Ich habe hier ein Schaltnetzteil aus einem höhenverstellbaren Schreibtisch. Statt 24 Volt werden nur ca 4 Volt erzeugt. Das SNT läuft nicht richtig an, knackt nur ca 3x pro Sekunde (Radio) ca 8x, der erste Impuls reicht um Sekundärseite auf 4V und über Hilfswicklung SNT-Chip-Versorgung auf 16 V aufzuladen, ich sehe dann 4-5 Schwingungen, danach nur noch einzelne Impulse bis Spannung unter 6 Volt sinkt, dann beginnt der Zyklus von vorn, Gateansteuerung jeweils für 10 µs (!). Der Feedback-Optokoppler wird aber im ersten Impuls schon voll durchgesteuert, von den folgenden nur kurz - es ist so also ob das SNT quasi viel zu früh "ausgebremst" wird. Chip ist ein LD5760EGR. Nach kaputtem Chip sieht das irgendwie nicht aus, oder doch?
Die eigentliche Frage: Der externe N-MOS war kurz ausgebaut und getestet und völlig ok. Bei der Gelegenheit ist mir eine seltsame Gateansteuerung aufgefallen, siehe Bilder. Ein mir unbekanntes Bauteil A (es misst sich nach Flusspannung und -richtung wie ein npn-Transistor) liegt im Gatezweig, überbrückt von 47R und die Verbindung zu GND wird durch ein offensichtlich abhanden gekommenes Bauteil B hergestellt.
Kommt das jemandem bekannt vor, was könnte das sein, was könnte da fehlen? Irgendwas zum Kurzschluss des Gates zur schnelleren Abschaltung? Eine Gatespannungsbegrenzung?



