Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik einfache preiswerte Datenübertragung


von Walter S. (avatar)


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ich möchte alle paar Tage mit einem AVR um die 500 Byte mit wenig 
AUfwand (technisch und finanziell) übertragen
Für Lora ist es zu weit und übers Internet (email oder MQTT) zu 
aufwändig, deshalb ist mein Plan:
mit einem G4-Modul eine Telefonverbindung aufbauen und die Daten per FSK 
übertragen, das wären pro Verbindung schlappe 9 Cent

Fällt jemandem was besseres ein?
von Pete K. (pete77)


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Zu wenig Informationen. Mit einem (Anzahl=1) AVR wird das nicht klappen.
Internet ist mit ESP8266 oder ESP32 recht einfach. Kennst Du Tasmota?
: Bearbeitet durch User
von Bauform B. (bauformb)


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Walter S. schrieb:
> alle paar Tage [...] um die 500 Byte

jeden Tag einmal SMS dürfte einfacher sein, weil rein digital. Je nach 
Tarif könnte es auch billiger werden.
von Marek N. (db1bmn)


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Walter S. schrieb:
> Daten per FSK

DTMF würde sich anbieten, da explizit für Telefonkanäle entwickelt.
Mit einem Symbol (Ton) codierst du gleich 4 Bit.
Als Empfänger bietet sich ein altes Analog-Modem geradezu an: Geht von 
alleine ran, demoduliert und decodiert die Töne und die Bits purzeln per 
RS232 raus. Legt per AT-Kommando wieder auf.
Kanalcodierung (FEC) kann trotzdem nicht schaden.

BTW, was kostet eigentlich eine SMS? - OK, für 500 Byte bräuchtest du 4 
SMS-en.

Walter S. schrieb:
> Fällt jemandem was besseres ein?

Meshcom / Meshtastic?
von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Fällt jemandem was besseres ein?

Nein, niemand kann dir hier sinnvoll antworten weil du es bizarrerweise 
nicht fuer notwendig haelst die Entfernung anzugeben.

Vanye
von Hmmm (hmmm)


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Marek N. schrieb:
> DTMF würde sich anbieten, da explizit für Telefonkanäle entwickelt.
> Mit einem Symbol (Ton) codierst du gleich 4 Bit.

Ja.

Marek N. schrieb:
> Als Empfänger bietet sich ein altes Analog-Modem geradezu an: Geht von
> alleine ran, demoduliert und decodiert die Töne und die Bits purzeln per
> RS232 raus.

DTMF-Decodierung können nur Modems mit Voice-Modus. Die anderen 
versuchen beim Rangehen (ATA) einen Handshake mit den konfigurierten 
Daten/Fax-Protokollen.
von Cartman E. (cartmaneric)


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Walter S. schrieb:
> ich möchte alle paar Tage mit einem AVR um die 500 Byte mit wenig
> AUfwand (technisch und finanziell) übertragen
> Für Lora ist es zu weit ...

> Fällt jemandem was besseres ein?

Entweder ein schwarzes Brikett, oder eine dicke Oma hinter den TX.
Ein zu weit gibt es nicht.
von Nemopuk (nemopuk)


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Walter S. schrieb:
> übers Internet (email oder MQTT) zu aufwändig

Muss ja nicht, du kannst auch UDP Pakete senden. Mit der AT-Firmware des 
ESP-01 Moduls ist das nicht aufwändig.

Konfigurieren:
1
AT+CWMODE=1
2
AT+RST
3
AT+CWJAP="meinessid","supersecret"
4
AT+CIPMUX=1
5
AT+CIPSTART=0,"UDP","0",0,3002,2

Senden:
1
AT+CIPSEND=0,9
2
> Welcome!

Empfangen:
1
+IPD,0,12:Lets start!

http://stefanfrings.de/esp8266/index.html#atcommands
: Bearbeitet durch User
von Max (maximilian_az)


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LoRA mit Richtfunk?
von Nemopuk (nemopuk)


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Ich habe etwas vergessen:

Bei meinem obigen Beispiel musst du zuerst etwas mit dem PC an das ESP 
Modul senden. Dabei erfährt es die IP Adresse des PC, wohin es die 
Antwort(en) sendet.

Alternativ kannst du es so konfigurieren:
1
AT+CIPSTART=0,"UDP","192.168.0.5",3001,3002,0

Dann kann es direkt an den PC mit der angegebenen IP Adresse auf Port 
3001 senden. Dazu musss es diese aber kennen.

Port 3002 ist hier für den Empfang eingehender Pakete. Die beiden 
Portnummer dürfen gleich sein.
: Bearbeitet durch User
von Walter S. (avatar)


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Vanye R. schrieb:
>> Fällt jemandem was besseres ein?
>
> Nein, niemand kann dir hier sinnvoll antworten weil du es bizarrerweise
> nicht fuer notwendig haelst die Entfernung anzugeben.
>
> Vanye

na ja, wenn Lora nicht geht, sind es mehr als 15km (es sind 50km 
Luftlinie mit "Hügeln" dazwischen
von Walter S. (avatar)


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Nemopuk schrieb:
> Ich habe etwas vergessen:
>
> Bei meinem obigen Beispiel musst du zuerst etwas mit dem PC an das ESP
> Modul senden. Dabei erfährt es die IP Adresse des PC, wohin es die
> Antwort(en) sendet.
>
> Alternativ kannst du es so konfigurieren:
>
1
> AT+CIPSTART=0,"UDP","192.168.0.5",3001,3002,0
2
>
>
> Dann kann es direkt an den PC mit der angegebenen IP Adresse auf Port
> 3001 senden. Dazu musss es diese aber kennen.
>
> Port 3002 ist hier für den Empfang eingehender Pakete. Die beiden
> Portnummer dürfen gleich sein.

das checke ich eben nicht:
wie erfahren die beiden Teilnehmer welche IP-Adresse der jeweils andere 
hat?
von Falk B. (falk)


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Brieftauben erleben ein Come back und sind voll Bio!
von Nemopuk (nemopuk)


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Walter S. schrieb:
> wie erfahren die beiden Teilnehmer welche IP-Adresse der jeweils andere
> hat?

Zum Beispiel mit Hilfe von dydns. Dann kannst du Namen anstatt IP 
Adresse nutzen. Oder durch manuelle konfiguration.
von Walter S. (avatar)


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ach Falk, du hast offensichtlich auch schon bessere Zeiten gehabt
von Rainer W. (rawi)


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Walter S. schrieb:
> Für Lora ist es zu weit ...

LoRaWAN?

Von wo nach wo sollen dir Daten übertragen werden?
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Walter S. schrieb:
> und übers Internet (email oder MQTT) zu
> aufwändig,

Warum soll das zu aufwendig sein? Email ist simpel umzusetzen, und mit 
einer Email kannst Du erheblich mehr Daten transportieren als 
ausgerechnet mit der Nachbildung eines alten Akustikkopplers.
von F. (radarange)


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Als Erstes würde ich mal eruieren, ob nicht doch ggf. Abdeckung durch 
TTN vorhanden ist. Dann kannst du das per LoRaWAN machen und brauchst 
den ganzen aufwendigen Mobilfunkkram nicht.
Wenn normaler Mobilfunk geht und Daten akustisch übertragen werden 
sollen, dann ist wohl am Aufstellungsort Strom in Hülle und Fülle 
vorhanden, das dauert nämlich recht lange. Wenn Strom da ist, gibt's 
vielleicht nicht doch eine Möglichkeit, da irgendein vorhandenes WLAN zu 
benutzen?
Ansonsten hast du das ja schon ganz gut erfasst. DTMF mit 16 Zeichen 
kann man gut verwenden, aber die Logik auf beiden Seiten ist eben 
ziemlich viel Entwicklungsaufwand. Vielleicht gibt's ja doch auch 
günstige Datentarife, mit denen du z.B. direkt eine E-Mail schicken 
könntest oder die Daten anderweitig übertragen? Wenn du für 9 Cent einen 
Anruf kriegst, dann bekommst du dafür auch ein kleines Datenvolumen.
von Bauform B. (bauformb)


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https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/mini_pcie_4g_lte-modul-412745

Das Modul kann Internet per LTE und zwar ungefähr alles mit ein paar 
AT-Befehlen. Die einzige Herrausforderung ist das AT-Manual zu finden:

Quectel_ECx00x&EG800AK&EG800K&EG810M&EG91xN&EG915K&EG950A_Series_AT_Comm 
ands_Manual_V1.4
: Bearbeitet durch User
von Pandur S. (jetztnicht)


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Ich wuerd auch ein Mobile modul mehmen, zB ein 4G. Und dann einfach ein 
paar SMS hin und her senden. Per Prepaid SIM. Es gibt gute Angebote, zB 
SMS von ALDI SIM zu ALDI SIM gratis und dergleichen. Angesteuert werden 
die per UART, AT befehle
von Walter S. (avatar)


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Pandur S. schrieb:
> Ich wuerd auch ein Mobile modul mehmen, zB ein 4G. Und dann einfach ein
> paar SMS hin und her senden. Per Prepaid SIM. Es gibt gute Angebote, zB
> SMS von ALDI SIM zu ALDI SIM gratis und dergleichen. Angesteuert werden
> die per UART, AT befehle

d.h. insgesamt bräuchte ich 2 4G Module (eins beim Messgerät und eines 
am PC)?

ALDI zu ALDI SMS finde ich nur für 3 Cent pro SMS, gibts da noch was 
anderes?(obwohl es an den 3 Cent nicht scheitern würde)
von Walter S. (avatar)


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F. schrieb:
> Als Erstes würde ich mal eruieren, ob nicht doch ggf. Abdeckung durch
> TTN vorhanden ist. Dann kannst du das per LoRaWAN machen und brauchst
> den ganzen aufwendigen Mobilfunkkram nicht.
ich habe mir da eine TTN-Heatmap angeschaut,
da ist ein blauer Punkt (<-120dbm) in 3km Entfernung, kann ich da mit 
einem sicheren Empfang rechnen?

Sind die Punkte dauerhaft oder sitzt da ein Bastler der nach Lust und 
Laune ein und ausschaltet?
von Falk B. (falk)


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Walter S. schrieb:
> ich habe mir da eine TTN-Heatmap angeschaut,
> da ist ein blauer Punkt (<-120dbm) in 3km Entfernung, kann ich da mit
> einem sicheren Empfang rechnen?

Nö, denn das ist unter der Empfindlichkeitsgrenze der meisten 
Funkmodule. Ist dir klar, was -120dBm sind? Das sind 1e-12 mW = 1e-15W, 
sprich 1 Femtowatt! Jede Mückenhusten erzeugt mehr Leistung!
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Langt dafür sowas:

IoT-Tarife im Vergleich zeigen spezialisierte, günstige Tarife für 
vernetzte Geräte (Tracker, Sensoren, Smart Home), oft mit langer 
Laufzeit, kleinem Datenvolumen und M2M-Fokus. Prepaid-Lösungen starten 
ab ca. 10–13 € für 10 Jahre (z.B. Vodafone Easy Connect, melita.io), 
während monatliche Business-Tarife bei ca. 2,95 € beginnen.
von Heinz R. (heijz)


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gibt es denn an beiden Standorten ein WLAN?
von Gerd E. (robberknight)


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Walter S. schrieb:
>> Dann kann es direkt an den PC mit der angegebenen IP Adresse auf Port
>> 3001 senden. Dazu musss es diese aber kennen.
>>
>> Port 3002 ist hier für den Empfang eingehender Pakete. Die beiden
>> Portnummer dürfen gleich sein.
>
> das checke ich eben nicht:
> wie erfahren die beiden Teilnehmer welche IP-Adresse der jeweils andere
> hat?

Nur dein Microcontroller draußen muss wissen wie es Deinen Server 
erreicht, die andere Richtung ist kein Problem.

Aber für diese Lösung musst Du für den Empfang der Daten bei Dir einen 
Server betreiben, der entweder zu einem vorher festgelegten 
Sendezeitpunkt an ist oder eben immer.

Außerdem muss der Server aus dem Internet erreichbar sein. Das heißt ein 
für eingehende Verbindungen nicht geblockter Internetzugang (=kein 
Mobilfunk), am besten mit echter IPv4-Adresse und nicht nur DS-Lite und 
Portforwarding von Router auf den Server. Bekanntmachung einer 
dynamischen IP über einen DynDNS-Dienst.

Das ist natürlich alles kein Hexenwerk, aber hat und will nicht 
unbedingt jeder.

Natürlich kann man sich alternativ irgendwo bei einem Hostingprovider 
auch eine virtuelle Maschine oder Webseite mit Skriptfähigkeit hosten 
lassen die die Daten entgegen nimmt und bereithält bis man die Daten 
sehen will.
von Heinz R. (heijz)


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Gerd E. schrieb:
> Das ist natürlich alles kein Hexenwerk, aber hat und will nicht
> unbedingt jeder.

aber wenn man es ein mal gemacht hat eröffnen sich völlig neue Horizonte

einzig ein MQTT-Broker auf Port 1883 oder was auch immer - plötzlich 
gehen ganz neue Türen auf....
von F. (radarange)


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Walter S. schrieb:
> F. schrieb:
>> Als Erstes würde ich mal eruieren, ob nicht doch ggf. Abdeckung durch
>> TTN vorhanden ist. Dann kannst du das per LoRaWAN machen und brauchst
>> den ganzen aufwendigen Mobilfunkkram nicht.
> ich habe mir da eine TTN-Heatmap angeschaut,
> da ist ein blauer Punkt (<-120dbm) in 3km Entfernung, kann ich da mit
> einem sicheren Empfang rechnen?

Funkausbreitung hängt sehr vom Gelände ab. Im Zweifel musst du eben an 
deinem Standort messen. Nur weil kein Punkt bei deinem Standort ist, 
heißt das nicht, dass da kein Empfang ist; vielleicht hat jemand nur 
noch nie eine Messung nebst Karteneintrag durchgeführt.
Abschätzen lässt sich das natürlich schon ein wenig, wenn man sich 
anschaut, wo die nächsten Gateways sitzen (allerdings sind nicht alle 
auf der Karte sichtbar) und ob es da Verbindungen ohne größere 
Hindernisse gibt.
Mein Gateway kommt weit, sobald aber eine Erhebung dazwischen ist, ist 
das Signal natürlich weg. Im Zweifel also testen.

> Sind die Punkte dauerhaft oder sitzt da ein Bastler der nach Lust und
> Laune ein und ausschaltet?

Du willst Datenübertragung, die möglichst nichts kostet. Dass es da kein 
SLA gibt, weil die Basisstationen von Leuten mit allerlei möglicher 
Motivation betrieben werden, sollte irgendwo klar sein. Es ist aber 
seitens TTN gewünscht, dass Basisstationen dauerhaft laufen. Wenn man 
die ständig an- und abschaltet, bringt das das Netz etwas durcheinander.

Kommerzielle Anbieter haben wahrscheinlich eine bessere Netzabdeckung, 
aber auch da wirst du im Zweifel testen müssen.
von Wolf17 (wolf17)


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Walter S. schrieb:
> ALDI zu ALDI SMS finde ich nur für 3 Cent pro SMS, gibts da noch was
> anderes?
Prepaid: Alditalk mini 2,99€/4W, Telefon- und SMS-Flatrate zu ALDI TALK 
innerhalb Deutschlands und der EU, mit 500MB Volumen. Danach wird auf 
64kbit/s gedrosselt. Damit könnte der Sensor immer noch >sekündlich sein 
500B Paket senden.

Wie viel Datenvolumen verbraucht eigentlich eine Dauerverbindung pro 
Stunde an internem Protokolloverhead?
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Wolf17 schrieb:
> 2,99€/4W

und nach 4 Wochen verfällt das Guthaben
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Wenn es "aller paar Tage" rund 500 Byte sind, dann sind es z.B. jeden 
Tag 50 Byte, d.h. 400 Bit. Die könnte man auch völlig kostenlos per 
Auswahl der Ziel-Rufnummer signalisieren: Nummer A klingelt = 0, Nummer 
B klingelt = 1.

Bei Verfügbarkeit von weiteren freien Nummern und der zusätzlichen 
Unterscheidung zwischen langen und kurzen Rufen kann man die 
Binärartihmetik noch deutlich weiter treiben ... :-)

ChatGPT errechnet nach folgendem Prompt:

"Verrückte theoretische Idee: Ich möchte nur durch Anruf-Signalisierung 
(nur Klingeln, keine Daten oder Tonübertragung) kleine Datenmengen 
übertragen. Nehmen wir an, ich hätte dafür drei freie Rufnummern und 
würde zusätzlich zwischen langem und kurzem Klingeln (5s und 20s) und 
langer und kurzer Pause dazwischen (jeweils z.B. 20s und 40s) codieren. 
Wie lange brauche ich für 500 Byte?"

ca. 13 h für 500 Byte.

Dringt man noch tiefer in die Informationstheorie ein (ohne das oben 
genannte Grundprinzip zu verändern) und nutzt z.B. Zeitslots (z.B. 
gerade/ungerade Minute) oder gar parallele Rufe als weitere "Bits", 
kommt man am Ende unter 1h.
: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Es gab mal WhatsApp SIM Karten, da funktionierte WhatsApp immer, auch 
ohne Guthaben. Da ich kein WhatsApp nutze kann ich nichts dazu sagen, 
aber sicher liese sich was mit zwei ausgedienten Android Smartphones 
realisieren. Evtl. hat das auch schon mal jemand gemacht und es gibt 
eine Fertiglösung. Es gibt jedenfalls Automatisierungs-Apps wie 
MacroDroid.
von Εrnst B. (ernst)


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Congstar "Prepaid wie ich will":
(Telefonie/SMS-Flatrate abwählen, kleinste Internet-Option)
2€ für 4 Wochen, 1GB inklusive, Drosselung auf 64/16 danach.

Im Telekom-Netz.
Vorher am geplanten Einsatzort prüfen, welche Netze da gut empfangbar 
sind.

Hab aber keine Info gefunden, was passiert wenn kein Guthaben mehr 
aufgeladen ist, und die 2€ fällig werden:
Wird das Internet dann abgedreht oder bleibt es bei der Drosselung?
Das wär' natürlich ideal, für so ein paar Sensordaten reichen die 
16kBit/sec ja immer noch locker aus, und es wäre mehr oder weniger ganz 
kostenlos.
(Alle 15 Monate muss man mal aufladen, damit die Karte nicht deaktiviert 
wird)
von Wolf17 (wolf17)


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Alexander schrieb:
>> 2,99€/4W
> und nach 4 Wochen verfällt das Guthaben
Nein, das sind die Kosten für die mini Option, die werden alle 4 Wochen 
vom Guthaben abgezogen.
von Alexander (alecxs)


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Εrnst B. schrieb:
> Congstar "Prepaid wie ich will"

Genau der gleiche Mist. 5 Eur Aufladung verfällt nach 4 Wochen. Das weiß 
ich weil ich das für einen GPS Tracker nutze.
von Walter S. (avatar)


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Frank E. schrieb:
> Die könnte man auch völlig kostenlos per
> Auswahl der Ziel-Rufnummer signalisieren:
durchaus kreative Idee!

Auch vielen Dank für die ganzen anderen Vorschläge.
Ich werde den für mich überschaubaren Weg nehmen:
nicht wie ursprünglich geplant per Audiomodem, sondern die Übertragung 
per SMS

"draußen" also ein 4G-Modul am Mikroprozessor und zuhause eines am PC

wenn ich zuhause einen USB 4G STick nehme, kann ich den vermutlich nicht 
gebrauchen, weil ich damit nicht anrufen und auch keine SMS verschicken 
kann??
von Uwe (uhi)


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Bei mir verfällt da nichts. Hab auch Congstar wie ich will, und lade 
einmal im Jahr was auf. Geht perfekt für Daten, hab da einen Surfstick 
als Hotspot, ein ESP32 verbindet sich mit WLAN, und sendet zum 
Webserver.
von Εrnst B. (ernst)


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Alexander schrieb:
> Genau der gleiche Mist. 5 Eur Aufladung verfällt nach 4 Wochen. Das weiß
> ich weil ich das für einen GPS Tracker nutze.

Bei den aktuellen "Prepaid wie ich will" nicht. Nach ~12 Monaten ohne 
Aufladung wirst du benachrichtigt, nach 15 Monaten wird die Karte 
deaktiviert. Restguthaben kannst du dir überweisen lassen.
Es "verfällt" nie auch nur ein einziger Cent. Dürfen die garnicht mehr.

Und, zumindest noch vor ein paar Jahren, konntest du dir über den 
Support den Prepaid-Vertrag auf eine Postpaid-Variante umstellen lassen 
(die nicht mehr vermarktet wird, aber noch verfügbar), dann ist auch die 
15-Monats-Frist weg.
von Harald K. (kirnbichler)


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Gerd E. schrieb:
> Aber für diese Lösung musst Du für den Empfang der Daten bei Dir einen
> Server betreiben, der entweder zu einem vorher festgelegten
> Sendezeitpunkt an ist oder eben immer.
>
> Außerdem muss der Server aus dem Internet erreichbar sein. Das heißt ein
> für eingehende Verbindungen nicht geblockter Internetzugang (=kein
> Mobilfunk), am besten mit echter IPv4-Adresse und nicht nur DS-Lite und
> Portforwarding von Router auf den Server. Bekanntmachung einer
> dynamischen IP über einen DynDNS-Dienst.

Das ist alles nicht nötig, wenn der µC seine Daten als Email versendet.

Dazu braucht man nur ein Email-Postfach bei einem beliebigen 
Email-Anbieter.

Mehr Serverinfrastruktur, öffentliche ipv4-Adressen, DynDNS etc. ist 
dafür nicht erforderlich.

Das einzige Problem: Man muss smtps auf dem µC implementieren, denn kaum 
ein Freemail-Anbieter akzeptiert noch unverschlüsseltes smtp.

Das bedeutet, daß der eingangs erwähnte AVR durch etwas 
leistungsfähigeres ersetzt werden sollte - wie z.B. ein esp32. Mit dem 
ist smtps kein Problem, auch aus der "Arduino"-Welt heraus nicht.
von Rainer W. (rawi)


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F. schrieb:
> Dass es da kein SLA gibt, weil die Basisstationen von Leuten mit
> allerlei möglicher Motivation betrieben werden, sollte irgendwo klar
> sein.

... z.B. von Landesbehörden, die in einem Bundesland eine zeitgemäße 
IoT-Infrastruktur für die Bürger bereitstellen wollen. Aber solange der 
TO den Standort geheim hält, lässt sich das schwer beueteilen.
Selbst bei Mobilfunk funktioniert das mit dem garantierten Service Level 
nicht wirklich, weil Funk arg von Hindernisstrukturen und 
Antennenaufwand beim Nutzer abhängt.
von Gerd E. (robberknight)


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Walter S. schrieb:
> wenn ich zuhause einen USB 4G STick nehme, kann ich den vermutlich nicht
> gebrauchen, weil ich damit nicht anrufen und auch keine SMS verschicken
> kann??

Wenn Du ein Programm hast was SMS empfangen kann, wird das 
höchstwahrscheinlich auch SMS versenden können.

Beispiel: gammu https://de.wammu.eu/

Sprachtelefonie über nen PC wird vermutlich auch irgendwie machbar sein, 
vermutlich gibt es Programme die ein SIP-Gateway bereitstellen, denn das 
ist eine gängige Anforderung in manchen Ländern in denen Zugang zu 
Telefonie-Festnetz schwer ist. Muss man sich aber einarbeiten.
von Walter S. (avatar)


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Gerd E. schrieb:
>
> Beispiel: gammu https://de.wammu.eu/
>
das wäre natürlich super wenn ich das zweite Modul nicht brauche und 
stattdessen meine Handy mißbrauchen kann
von Bauform B. (bauformb)


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Harald K. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Aber für diese Lösung musst Du für den Empfang der Daten bei Dir einen
>> Server betreiben
[...]
>> dynamischen IP über einen DynDNS-Dienst.
>
> Das ist alles nicht nötig, wenn der µC seine Daten als Email versendet.
>
> Dazu braucht man nur ein Email-Postfach bei einem beliebigen
> Email-Anbieter.
>
> Mehr Serverinfrastruktur, öffentliche ipv4-Adressen, DynDNS etc. ist
> dafür nicht erforderlich.
>
> Das einzige Problem: Man muss smtps auf dem µC implementieren

Nicht einmal das, weil ein gutes 4-G Modul das alleine kann. Und: am PC 
braucht man garnichts extra, keine Hardware, keine Konfiguration, keinen 
Dauerbetrieb, nur einen E-Mail Client.
von F. (radarange)


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Rainer W. schrieb:
> F. schrieb:
>> Dass es da kein SLA gibt, weil die Basisstationen von Leuten mit
>> allerlei möglicher Motivation betrieben werden, sollte irgendwo klar
>> sein.
>
> ... z.B. von Landesbehörden, die in einem Bundesland eine zeitgemäße
> IoT-Infrastruktur für die Bürger bereitstellen wollen. Aber solange der
> TO den Standort geheim hält, lässt sich das schwer beueteilen.
> Selbst bei Mobilfunk funktioniert das mit dem garantierten Service Level
> nicht wirklich, weil Funk arg von Hindernisstrukturen und
> Antennenaufwand beim Nutzer abhängt.

Hier in der Gegend betreiben einige Orte TTN-Knoten, das ist ganz nett. 
Die reichen natürlich nicht beliebig weit, gerade in dicht bebautem 
Gebiet ist da recht schnell Schluss. Allerdings muss man natürlich fair 
sein: Mobilfunkabdeckung ist deutlich besser als TTN-Abdeckung, weil da 
einfach ein viel größeres kommerzielles Interesse dahintersteht.
von Mi N. (msx)


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Gibt es überhaupt Mobilfunk hinter Hügeln (red house over yonder)? Wäre 
eine Übertragung mit CB (27 MHz) eine Option?
Man muß ja nicht unbedingt fragen, ob man das dürfte.
: Bearbeitet durch User
von Walter S. (avatar)


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Bauform B. schrieb:
> Nicht einmal das, weil ein gutes 4-G Modul das alleine kann

gibt es ein gutes unter 100 Euro?
(sonst nehme ich lieber 2 schlechte)
von Frank O. (frank_o)


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Walter S. schrieb:
> na ja, wenn Lora nicht geht, sind es mehr als 15km (es sind 50km
> Luftlinie mit "Hügeln" dazwischen

Zitat:
"Der aktuelle LoRaWAN-Reichweitenrekord liegt bei bemerkenswerten 1336 
km"
von Alexander (alecxs)


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Ich hab noch ein paar Quectel Modems rumliegen, bevor ich die wegwerfe 
könnte man ja versuchen denen Leben einzuhauchen. Meldet sich als 
RNDISWAN am PC und stellt Internetverbindung her, aber weiter weiß ich 
auch nicht. Den Aufwand damit was sinnvolles anzufangen schätze ich als 
hoch ein.
: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Bauform B. schrieb:
>> Das einzige Problem: Man muss smtps auf dem µC implementieren
>
> Nicht einmal das, weil ein gutes 4-G Modul das alleine kann.

Da melde ich deutliche Zweifel an. Der Email-Versand ist nichts 
standardisiertes, was über weit verbreitete und überall sehr ähnliches 
AT-Befehle geht, sondern etwas ziemlich spezifisches für ein bestimmtes 
Modul oder Hersteller. Gleichzeitig ist es ziemlich schwer für solche 
Module längerfristig regelmäßig Firmware-Updates zu bekommen. Die sind 
aber nötig um z.B. neue Root-CA-Zertifikate fürs TLS zu bekommen oder 
Unterstützung für neue TLS-Versionen etc.

Die Folge ist also dass Du erst mühsam den Email-Support für dieses eine 
tolle 4-G-Modul implementierst und dann 3 Jahre später oder so mit dem 
nächsten Modul wieder von vorne anfangen kannst.

Sowohl mit der reinen IP-Datenübertragung als auch mit SMS-Versand und 
-Empfang sieht es dagegen ganz anders aus. Die dafür nötigen AT-Befehle 
sind über die Jahre beinahe identisch geblieben und unterscheiden sich 
zwischen den verschiedenen Herstellern nur minimal.

Ich würde also entweder nur SMS-Versand nehmen, oder reines IP-Routing 
mit dem Mobilfunkmodul machen und dann alles ab dem IP-Layer aufwärts 
auf dem Mikrocontroller (z.B. ESP32 etc.).
von Gerd E. (robberknight)


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Alexander schrieb:
> Ich hab noch ein paar Quectel Modems rumliegen, bevor ich die wegwerfe
> könnte man ja versuchen denen Leben einzuhauchen. Meldet sich als
> RNDISWAN am PC und stellt Internetverbindung her, aber weiter weiß ich
> auch nicht. Den Aufwand damit was sinnvolles anzufangen schätze ich als
> hoch ein.

Oft kann man den Modus solcher Module umstellen. Da gibt es dann den 
reinen Netzwerkadapter-Modus wie Du es beschreibst und zum anderen ein 
Terminal für AT-Befehle und z.B. ein QMI-Interface für schnelle 
Datenübertragung.

Das Umschalten geht entweder über einen bestimmten Befehl z.B. in einer 
Weboberfläche oder über das flashen einer anderen Firmware.

Ich verwende auch ein paar Quectel-Modems. Die Mitarbeiter von Quectel 
waren in deren Forum eigentlich immer hilfsbereit und haben mir neue 
Firmwares, Dokumentation etc. bereitgestellt. Man muss aber meist ein 
paar Tage warten bis man Antwort bekommt.

https://forums.quectel.com/

Erscheint mir nicht aussichtslos.

Aber für einen einfachen Atmega sind die nicht geeignet, da die meistens 
nur per USB oder PCIe angesprochen werden können, nicht über eine RS232 
oder ähnliches. Ich denke die wären eher was für den PC beim TO zu 
Hause.
von Frank K. (fchk)


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Gerd E. schrieb:
> Aber für einen einfachen Atmega sind die nicht geeignet, da die meistens
> nur per USB oder PCIe angesprochen werden können, nicht über eine RS232
> oder ähnliches. Ich denke die wären eher was für den PC beim TO zu
> Hause.

Alle Mini-PCIe und M.2 Modems, die mir bislang untergekommen sind, 
hatten einen UART. Die entsprechenden Pins dafür sind im zuständigen 
PCIe-Standard beschrieben. Bei Mini-PCIe sind das 3.3V Signale, bei M.2 
können das auch 1.8V Signale sein. Ich würde Mini-PCIe wählen, wenn ich 
die Wahl hätte. Die 1.5V Versorgungsspannung nutzt kein Modem.

fchk
von Gerd E. (robberknight)


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Frank K. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Aber für einen einfachen Atmega sind die nicht geeignet, da die meistens
>> nur per USB oder PCIe angesprochen werden können, nicht über eine RS232
>> oder ähnliches. Ich denke die wären eher was für den PC beim TO zu
>> Hause.
>
> Alle Mini-PCIe und M.2 Modems, die mir bislang untergekommen sind,
> hatten einen UART. Die entsprechenden Pins dafür sind im zuständigen
> PCIe-Standard beschrieben.

Ja, stimmt. Hängt von der genauen Bauform ab. Es gibt z.B. auch Modelle 
in USB-Stick-Bauform, die haben das nicht. Weil gerade bei denen das 
RNDISWAN leider sehr verbreitet ist dachte ich zuerst an sowas.

Da müsste Alexander die genaue Modellnr. schreiben damit man sehen kann 
ob das passen kann.
von Frank O. (frank_o)


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Ich habe gerade mal als Suchbegriff das hier eingegeben:
"geringe Daten senden und empfangen kostenlos automatisch"
Google schmeißt da Sachen raus, von denen ich bisher nichts gehört 
hatte.
Vielleicht findet sich so eine Möglichkeit?
von Rainer W. (rawi)


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Frank O. schrieb:
> Zitat:
> "Der aktuelle LoRaWAN-Reichweitenrekord liegt bei bemerkenswerten 1336
> km"

Wen zitierst du da?
Wenn doch bitte vollständig. Nicht jede Funkstrecke führt über 
leitfähige Meeresoberfläche und dazu noch mit passenden troposphärischen 
Bedingungen für eine Schlauchausbreitung. Über welchen Zeitraum bestand 
denn diese Funkstrecke?

Kurz: Da kann sich der TO nichts für kaufen. Er such eine stabile 
Verbindung.
: Bearbeitet durch User
von Frank O. (frank_o)


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Och Rainer, ich weiß ja mittlerweile,  dass es bei dir immer ganz genau 
sein muss.
Mir dagegen ging es nur um die grundsätzliche Möglichkeit der 
Reichweite,  ohne Anspruch auf Erreichbarkeit.
: Bearbeitet durch User
von F. (radarange)


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Frank O. schrieb:
> Ich habe gerade mal als Suchbegriff das hier eingegeben:
> "geringe Daten senden und empfangen kostenlos automatisch"
> Google schmeißt da Sachen raus, von denen ich bisher nichts gehört
> hatte.
> Vielleicht findet sich so eine Möglichkeit?

Und weil du nichts davon gehört hast, sollen auch wir nichts davon 
hören?
Sowas finde ich zum Kotzen. Wenn du hier schon der Meinung bist, du 
hättest die Weisheit mit Löffeln gefressen, weil du ein paar Wörter in 
Google eingeben kannst, dann fasse doch deine Erkenntnisse zusammen und 
bewerte sie hinsichtlich der Eignung für die aktuelle Anwendung.

Rainer W. schrieb:
> Frank O. schrieb:
>> Zitat:
>> "Der aktuelle LoRaWAN-Reichweitenrekord liegt bei bemerkenswerten 1336
>> km"
>
> Wen zitierst du da?
> Wenn doch bitte vollständig. Nicht jede Funkstrecke führt über
> leitfähige Meeresoberfläche und dazu noch mit passenden troposphärischen
> Bedingungen für eine Schlauchausbreitung. Über welchen Zeitraum bestand
> denn diese Funkstrecke?
>
> Kurz: Da kann sich der TO nichts für kaufen. Er such eine stabile
> Verbindung.

Wenn man genau ist, liegt der Reichweitenrekord sogar deutlich höher; 
Echostar betreibt einen LoRAWAN-Satellit im geostationären Orbit, das 
sind mal eben um die 35000 km. :)
Aber aus diesen Aussagen lässt sich nichts über die Verfügbarkeit am 
Zielort ableiten. Ich komme zu meinem Gateway mit SF7 über 15 km weit, 
aber aus dem kaum 20 Meter entfernten Keller reicht's nicht mehr.
von Frank O. (frank_o)


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F. schrieb:
> Und weil du nichts davon gehört hast, sollen auch wir nichts davon
> hören?
> Sowas finde ich zum Kotzen.

Falsche Schlussfolgerung.
Und was du zum Kotzen findest, war ein nett gemeinter Impuls in eine 
andere Richtung.
Geht es dir nicht gut? War die Arbeit zu schwer oder die Mitarbeiter 
gemein?
Deine blöde Anmache ist nämlich völlig fehl am Platz. Geh ins Studio 
oder in den Boxring und da suche dir einen wirklich schweren Gegner aus. 
Garantiert geht es dir danach besser. Wenn vielleicht nicht körperlich, 
aber dein Kopf entspannt sich.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Falk B. schrieb:
> Nö, denn das ist unter der Empfindlichkeitsgrenze der meisten
> Funkmodule. Ist dir klar, was -120dBm sind?

Falk, falls du hier mitgelesen haben solltest: Es geht um LoRa und damit 
erreichst du je nach Spreeding Faktor und Bandbreite Empfindlichkeiten 
bis runter zu -137 dBm mit SF12 bei 125kHz BW und sogar etwas über -148 
dBm bei 8kHz BW (SX1262 von Semtech).

Wieviel Leistung vergleichsweise ein Mückenhuster freisetzt, ist da 
ziemlich egal, weil der Empfänger Nutzsignale rausfischen kann, die weit 
unter dem Rauschpegel liegen.
: Bearbeitet durch User
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