ich möchte alle paar Tage mit einem AVR um die 500 Byte mit wenig AUfwand (technisch und finanziell) übertragen Für Lora ist es zu weit und übers Internet (email oder MQTT) zu aufwändig, deshalb ist mein Plan: mit einem G4-Modul eine Telefonverbindung aufbauen und die Daten per FSK übertragen, das wären pro Verbindung schlappe 9 Cent Fällt jemandem was besseres ein?
Zu wenig Informationen. Mit einem (Anzahl=1) AVR wird das nicht klappen. Internet ist mit ESP8266 oder ESP32 recht einfach. Kennst Du Tasmota?
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Walter S. schrieb: > alle paar Tage [...] um die 500 Byte jeden Tag einmal SMS dürfte einfacher sein, weil rein digital. Je nach Tarif könnte es auch billiger werden.
Walter S. schrieb: > Daten per FSK DTMF würde sich anbieten, da explizit für Telefonkanäle entwickelt. Mit einem Symbol (Ton) codierst du gleich 4 Bit. Als Empfänger bietet sich ein altes Analog-Modem geradezu an: Geht von alleine ran, demoduliert und decodiert die Töne und die Bits purzeln per RS232 raus. Legt per AT-Kommando wieder auf. Kanalcodierung (FEC) kann trotzdem nicht schaden. BTW, was kostet eigentlich eine SMS? - OK, für 500 Byte bräuchtest du 4 SMS-en. Walter S. schrieb: > Fällt jemandem was besseres ein? Meshcom / Meshtastic?
> Fällt jemandem was besseres ein?
Nein, niemand kann dir hier sinnvoll antworten weil du es bizarrerweise
nicht fuer notwendig haelst die Entfernung anzugeben.
Vanye
Marek N. schrieb: > DTMF würde sich anbieten, da explizit für Telefonkanäle entwickelt. > Mit einem Symbol (Ton) codierst du gleich 4 Bit. Ja. Marek N. schrieb: > Als Empfänger bietet sich ein altes Analog-Modem geradezu an: Geht von > alleine ran, demoduliert und decodiert die Töne und die Bits purzeln per > RS232 raus. DTMF-Decodierung können nur Modems mit Voice-Modus. Die anderen versuchen beim Rangehen (ATA) einen Handshake mit den konfigurierten Daten/Fax-Protokollen.
Walter S. schrieb: > ich möchte alle paar Tage mit einem AVR um die 500 Byte mit wenig > AUfwand (technisch und finanziell) übertragen > Für Lora ist es zu weit ... > Fällt jemandem was besseres ein? Entweder ein schwarzes Brikett, oder eine dicke Oma hinter den TX. Ein zu weit gibt es nicht.
Walter S. schrieb: > übers Internet (email oder MQTT) zu aufwändig Muss ja nicht, du kannst auch UDP Pakete senden. Mit der AT-Firmware des ESP-01 Moduls ist das nicht aufwändig. Konfigurieren:
1 | AT+CWMODE=1 |
2 | AT+RST |
3 | AT+CWJAP="meinessid","supersecret" |
4 | AT+CIPMUX=1 |
5 | AT+CIPSTART=0,"UDP","0",0,3002,2 |
Senden:
1 | AT+CIPSEND=0,9 |
2 | > Welcome! |
Empfangen:
1 | +IPD,0,12:Lets start! |
http://stefanfrings.de/esp8266/index.html#atcommands
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Ich habe etwas vergessen: Bei meinem obigen Beispiel musst du zuerst etwas mit dem PC an das ESP Modul senden. Dabei erfährt es die IP Adresse des PC, wohin es die Antwort(en) sendet. Alternativ kannst du es so konfigurieren:
1 | AT+CIPSTART=0,"UDP","192.168.0.5",3001,3002,0 |
Dann kann es direkt an den PC mit der angegebenen IP Adresse auf Port 3001 senden. Dazu musss es diese aber kennen. Port 3002 ist hier für den Empfang eingehender Pakete. Die beiden Portnummer dürfen gleich sein.
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Vanye R. schrieb: >> Fällt jemandem was besseres ein? > > Nein, niemand kann dir hier sinnvoll antworten weil du es bizarrerweise > nicht fuer notwendig haelst die Entfernung anzugeben. > > Vanye na ja, wenn Lora nicht geht, sind es mehr als 15km (es sind 50km Luftlinie mit "Hügeln" dazwischen
Nemopuk schrieb: > Ich habe etwas vergessen: > > Bei meinem obigen Beispiel musst du zuerst etwas mit dem PC an das ESP > Modul senden. Dabei erfährt es die IP Adresse des PC, wohin es die > Antwort(en) sendet. > > Alternativ kannst du es so konfigurieren: >
1 | > AT+CIPSTART=0,"UDP","192.168.0.5",3001,3002,0 |
2 | > |
> > Dann kann es direkt an den PC mit der angegebenen IP Adresse auf Port > 3001 senden. Dazu musss es diese aber kennen. > > Port 3002 ist hier für den Empfang eingehender Pakete. Die beiden > Portnummer dürfen gleich sein. das checke ich eben nicht: wie erfahren die beiden Teilnehmer welche IP-Adresse der jeweils andere hat?
Walter S. schrieb: > wie erfahren die beiden Teilnehmer welche IP-Adresse der jeweils andere > hat? Zum Beispiel mit Hilfe von dydns. Dann kannst du Namen anstatt IP Adresse nutzen. Oder durch manuelle konfiguration.
ach Falk, du hast offensichtlich auch schon bessere Zeiten gehabt
Walter S. schrieb: > Für Lora ist es zu weit ... LoRaWAN? Von wo nach wo sollen dir Daten übertragen werden?
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Walter S. schrieb: > und übers Internet (email oder MQTT) zu > aufwändig, Warum soll das zu aufwendig sein? Email ist simpel umzusetzen, und mit einer Email kannst Du erheblich mehr Daten transportieren als ausgerechnet mit der Nachbildung eines alten Akustikkopplers.
Als Erstes würde ich mal eruieren, ob nicht doch ggf. Abdeckung durch TTN vorhanden ist. Dann kannst du das per LoRaWAN machen und brauchst den ganzen aufwendigen Mobilfunkkram nicht. Wenn normaler Mobilfunk geht und Daten akustisch übertragen werden sollen, dann ist wohl am Aufstellungsort Strom in Hülle und Fülle vorhanden, das dauert nämlich recht lange. Wenn Strom da ist, gibt's vielleicht nicht doch eine Möglichkeit, da irgendein vorhandenes WLAN zu benutzen? Ansonsten hast du das ja schon ganz gut erfasst. DTMF mit 16 Zeichen kann man gut verwenden, aber die Logik auf beiden Seiten ist eben ziemlich viel Entwicklungsaufwand. Vielleicht gibt's ja doch auch günstige Datentarife, mit denen du z.B. direkt eine E-Mail schicken könntest oder die Daten anderweitig übertragen? Wenn du für 9 Cent einen Anruf kriegst, dann bekommst du dafür auch ein kleines Datenvolumen.
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/mini_pcie_4g_lte-modul-412745 Das Modul kann Internet per LTE und zwar ungefähr alles mit ein paar AT-Befehlen. Die einzige Herrausforderung ist das AT-Manual zu finden: Quectel_ECx00x&EG800AK&EG800K&EG810M&EG91xN&EG915K&EG950A_Series_AT_Comm ands_Manual_V1.4
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Ich wuerd auch ein Mobile modul mehmen, zB ein 4G. Und dann einfach ein paar SMS hin und her senden. Per Prepaid SIM. Es gibt gute Angebote, zB SMS von ALDI SIM zu ALDI SIM gratis und dergleichen. Angesteuert werden die per UART, AT befehle
Pandur S. schrieb: > Ich wuerd auch ein Mobile modul mehmen, zB ein 4G. Und dann einfach ein > paar SMS hin und her senden. Per Prepaid SIM. Es gibt gute Angebote, zB > SMS von ALDI SIM zu ALDI SIM gratis und dergleichen. Angesteuert werden > die per UART, AT befehle d.h. insgesamt bräuchte ich 2 4G Module (eins beim Messgerät und eines am PC)? ALDI zu ALDI SMS finde ich nur für 3 Cent pro SMS, gibts da noch was anderes?(obwohl es an den 3 Cent nicht scheitern würde)
F. schrieb: > Als Erstes würde ich mal eruieren, ob nicht doch ggf. Abdeckung durch > TTN vorhanden ist. Dann kannst du das per LoRaWAN machen und brauchst > den ganzen aufwendigen Mobilfunkkram nicht. ich habe mir da eine TTN-Heatmap angeschaut, da ist ein blauer Punkt (<-120dbm) in 3km Entfernung, kann ich da mit einem sicheren Empfang rechnen? Sind die Punkte dauerhaft oder sitzt da ein Bastler der nach Lust und Laune ein und ausschaltet?
Walter S. schrieb: > ich habe mir da eine TTN-Heatmap angeschaut, > da ist ein blauer Punkt (<-120dbm) in 3km Entfernung, kann ich da mit > einem sicheren Empfang rechnen? Nö, denn das ist unter der Empfindlichkeitsgrenze der meisten Funkmodule. Ist dir klar, was -120dBm sind? Das sind 1e-12 mW = 1e-15W, sprich 1 Femtowatt! Jede Mückenhusten erzeugt mehr Leistung!
Langt dafür sowas: IoT-Tarife im Vergleich zeigen spezialisierte, günstige Tarife für vernetzte Geräte (Tracker, Sensoren, Smart Home), oft mit langer Laufzeit, kleinem Datenvolumen und M2M-Fokus. Prepaid-Lösungen starten ab ca. 10–13 € für 10 Jahre (z.B. Vodafone Easy Connect, melita.io), während monatliche Business-Tarife bei ca. 2,95 € beginnen.
Walter S. schrieb: >> Dann kann es direkt an den PC mit der angegebenen IP Adresse auf Port >> 3001 senden. Dazu musss es diese aber kennen. >> >> Port 3002 ist hier für den Empfang eingehender Pakete. Die beiden >> Portnummer dürfen gleich sein. > > das checke ich eben nicht: > wie erfahren die beiden Teilnehmer welche IP-Adresse der jeweils andere > hat? Nur dein Microcontroller draußen muss wissen wie es Deinen Server erreicht, die andere Richtung ist kein Problem. Aber für diese Lösung musst Du für den Empfang der Daten bei Dir einen Server betreiben, der entweder zu einem vorher festgelegten Sendezeitpunkt an ist oder eben immer. Außerdem muss der Server aus dem Internet erreichbar sein. Das heißt ein für eingehende Verbindungen nicht geblockter Internetzugang (=kein Mobilfunk), am besten mit echter IPv4-Adresse und nicht nur DS-Lite und Portforwarding von Router auf den Server. Bekanntmachung einer dynamischen IP über einen DynDNS-Dienst. Das ist natürlich alles kein Hexenwerk, aber hat und will nicht unbedingt jeder. Natürlich kann man sich alternativ irgendwo bei einem Hostingprovider auch eine virtuelle Maschine oder Webseite mit Skriptfähigkeit hosten lassen die die Daten entgegen nimmt und bereithält bis man die Daten sehen will.
Gerd E. schrieb: > Das ist natürlich alles kein Hexenwerk, aber hat und will nicht > unbedingt jeder. aber wenn man es ein mal gemacht hat eröffnen sich völlig neue Horizonte einzig ein MQTT-Broker auf Port 1883 oder was auch immer - plötzlich gehen ganz neue Türen auf....
Walter S. schrieb: > F. schrieb: >> Als Erstes würde ich mal eruieren, ob nicht doch ggf. Abdeckung durch >> TTN vorhanden ist. Dann kannst du das per LoRaWAN machen und brauchst >> den ganzen aufwendigen Mobilfunkkram nicht. > ich habe mir da eine TTN-Heatmap angeschaut, > da ist ein blauer Punkt (<-120dbm) in 3km Entfernung, kann ich da mit > einem sicheren Empfang rechnen? Funkausbreitung hängt sehr vom Gelände ab. Im Zweifel musst du eben an deinem Standort messen. Nur weil kein Punkt bei deinem Standort ist, heißt das nicht, dass da kein Empfang ist; vielleicht hat jemand nur noch nie eine Messung nebst Karteneintrag durchgeführt. Abschätzen lässt sich das natürlich schon ein wenig, wenn man sich anschaut, wo die nächsten Gateways sitzen (allerdings sind nicht alle auf der Karte sichtbar) und ob es da Verbindungen ohne größere Hindernisse gibt. Mein Gateway kommt weit, sobald aber eine Erhebung dazwischen ist, ist das Signal natürlich weg. Im Zweifel also testen. > Sind die Punkte dauerhaft oder sitzt da ein Bastler der nach Lust und > Laune ein und ausschaltet? Du willst Datenübertragung, die möglichst nichts kostet. Dass es da kein SLA gibt, weil die Basisstationen von Leuten mit allerlei möglicher Motivation betrieben werden, sollte irgendwo klar sein. Es ist aber seitens TTN gewünscht, dass Basisstationen dauerhaft laufen. Wenn man die ständig an- und abschaltet, bringt das das Netz etwas durcheinander. Kommerzielle Anbieter haben wahrscheinlich eine bessere Netzabdeckung, aber auch da wirst du im Zweifel testen müssen.
Walter S. schrieb: > ALDI zu ALDI SMS finde ich nur für 3 Cent pro SMS, gibts da noch was > anderes? Prepaid: Alditalk mini 2,99€/4W, Telefon- und SMS-Flatrate zu ALDI TALK innerhalb Deutschlands und der EU, mit 500MB Volumen. Danach wird auf 64kbit/s gedrosselt. Damit könnte der Sensor immer noch >sekündlich sein 500B Paket senden. Wie viel Datenvolumen verbraucht eigentlich eine Dauerverbindung pro Stunde an internem Protokolloverhead?
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Wenn es "aller paar Tage" rund 500 Byte sind, dann sind es z.B. jeden Tag 50 Byte, d.h. 400 Bit. Die könnte man auch völlig kostenlos per Auswahl der Ziel-Rufnummer signalisieren: Nummer A klingelt = 0, Nummer B klingelt = 1. Bei Verfügbarkeit von weiteren freien Nummern und der zusätzlichen Unterscheidung zwischen langen und kurzen Rufen kann man die Binärartihmetik noch deutlich weiter treiben ... :-) ChatGPT errechnet nach folgendem Prompt: "Verrückte theoretische Idee: Ich möchte nur durch Anruf-Signalisierung (nur Klingeln, keine Daten oder Tonübertragung) kleine Datenmengen übertragen. Nehmen wir an, ich hätte dafür drei freie Rufnummern und würde zusätzlich zwischen langem und kurzem Klingeln (5s und 20s) und langer und kurzer Pause dazwischen (jeweils z.B. 20s und 40s) codieren. Wie lange brauche ich für 500 Byte?" ca. 13 h für 500 Byte. Dringt man noch tiefer in die Informationstheorie ein (ohne das oben genannte Grundprinzip zu verändern) und nutzt z.B. Zeitslots (z.B. gerade/ungerade Minute) oder gar parallele Rufe als weitere "Bits", kommt man am Ende unter 1h.
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Es gab mal WhatsApp SIM Karten, da funktionierte WhatsApp immer, auch ohne Guthaben. Da ich kein WhatsApp nutze kann ich nichts dazu sagen, aber sicher liese sich was mit zwei ausgedienten Android Smartphones realisieren. Evtl. hat das auch schon mal jemand gemacht und es gibt eine Fertiglösung. Es gibt jedenfalls Automatisierungs-Apps wie MacroDroid.
Congstar "Prepaid wie ich will": (Telefonie/SMS-Flatrate abwählen, kleinste Internet-Option) 2€ für 4 Wochen, 1GB inklusive, Drosselung auf 64/16 danach. Im Telekom-Netz. Vorher am geplanten Einsatzort prüfen, welche Netze da gut empfangbar sind. Hab aber keine Info gefunden, was passiert wenn kein Guthaben mehr aufgeladen ist, und die 2€ fällig werden: Wird das Internet dann abgedreht oder bleibt es bei der Drosselung? Das wär' natürlich ideal, für so ein paar Sensordaten reichen die 16kBit/sec ja immer noch locker aus, und es wäre mehr oder weniger ganz kostenlos. (Alle 15 Monate muss man mal aufladen, damit die Karte nicht deaktiviert wird)
Alexander schrieb: >> 2,99€/4W > und nach 4 Wochen verfällt das Guthaben Nein, das sind die Kosten für die mini Option, die werden alle 4 Wochen vom Guthaben abgezogen.
Εrnst B. schrieb: > Congstar "Prepaid wie ich will" Genau der gleiche Mist. 5 Eur Aufladung verfällt nach 4 Wochen. Das weiß ich weil ich das für einen GPS Tracker nutze.
Frank E. schrieb: > Die könnte man auch völlig kostenlos per > Auswahl der Ziel-Rufnummer signalisieren: durchaus kreative Idee! Auch vielen Dank für die ganzen anderen Vorschläge. Ich werde den für mich überschaubaren Weg nehmen: nicht wie ursprünglich geplant per Audiomodem, sondern die Übertragung per SMS "draußen" also ein 4G-Modul am Mikroprozessor und zuhause eines am PC wenn ich zuhause einen USB 4G STick nehme, kann ich den vermutlich nicht gebrauchen, weil ich damit nicht anrufen und auch keine SMS verschicken kann??
Bei mir verfällt da nichts. Hab auch Congstar wie ich will, und lade einmal im Jahr was auf. Geht perfekt für Daten, hab da einen Surfstick als Hotspot, ein ESP32 verbindet sich mit WLAN, und sendet zum Webserver.
Alexander schrieb: > Genau der gleiche Mist. 5 Eur Aufladung verfällt nach 4 Wochen. Das weiß > ich weil ich das für einen GPS Tracker nutze. Bei den aktuellen "Prepaid wie ich will" nicht. Nach ~12 Monaten ohne Aufladung wirst du benachrichtigt, nach 15 Monaten wird die Karte deaktiviert. Restguthaben kannst du dir überweisen lassen. Es "verfällt" nie auch nur ein einziger Cent. Dürfen die garnicht mehr. Und, zumindest noch vor ein paar Jahren, konntest du dir über den Support den Prepaid-Vertrag auf eine Postpaid-Variante umstellen lassen (die nicht mehr vermarktet wird, aber noch verfügbar), dann ist auch die 15-Monats-Frist weg.
Gerd E. schrieb: > Aber für diese Lösung musst Du für den Empfang der Daten bei Dir einen > Server betreiben, der entweder zu einem vorher festgelegten > Sendezeitpunkt an ist oder eben immer. > > Außerdem muss der Server aus dem Internet erreichbar sein. Das heißt ein > für eingehende Verbindungen nicht geblockter Internetzugang (=kein > Mobilfunk), am besten mit echter IPv4-Adresse und nicht nur DS-Lite und > Portforwarding von Router auf den Server. Bekanntmachung einer > dynamischen IP über einen DynDNS-Dienst. Das ist alles nicht nötig, wenn der µC seine Daten als Email versendet. Dazu braucht man nur ein Email-Postfach bei einem beliebigen Email-Anbieter. Mehr Serverinfrastruktur, öffentliche ipv4-Adressen, DynDNS etc. ist dafür nicht erforderlich. Das einzige Problem: Man muss smtps auf dem µC implementieren, denn kaum ein Freemail-Anbieter akzeptiert noch unverschlüsseltes smtp. Das bedeutet, daß der eingangs erwähnte AVR durch etwas leistungsfähigeres ersetzt werden sollte - wie z.B. ein esp32. Mit dem ist smtps kein Problem, auch aus der "Arduino"-Welt heraus nicht.
F. schrieb: > Dass es da kein SLA gibt, weil die Basisstationen von Leuten mit > allerlei möglicher Motivation betrieben werden, sollte irgendwo klar > sein. ... z.B. von Landesbehörden, die in einem Bundesland eine zeitgemäße IoT-Infrastruktur für die Bürger bereitstellen wollen. Aber solange der TO den Standort geheim hält, lässt sich das schwer beueteilen. Selbst bei Mobilfunk funktioniert das mit dem garantierten Service Level nicht wirklich, weil Funk arg von Hindernisstrukturen und Antennenaufwand beim Nutzer abhängt.
Walter S. schrieb: > wenn ich zuhause einen USB 4G STick nehme, kann ich den vermutlich nicht > gebrauchen, weil ich damit nicht anrufen und auch keine SMS verschicken > kann?? Wenn Du ein Programm hast was SMS empfangen kann, wird das höchstwahrscheinlich auch SMS versenden können. Beispiel: gammu https://de.wammu.eu/ Sprachtelefonie über nen PC wird vermutlich auch irgendwie machbar sein, vermutlich gibt es Programme die ein SIP-Gateway bereitstellen, denn das ist eine gängige Anforderung in manchen Ländern in denen Zugang zu Telefonie-Festnetz schwer ist. Muss man sich aber einarbeiten.
Gerd E. schrieb: > > Beispiel: gammu https://de.wammu.eu/ > das wäre natürlich super wenn ich das zweite Modul nicht brauche und stattdessen meine Handy mißbrauchen kann
Harald K. schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Aber für diese Lösung musst Du für den Empfang der Daten bei Dir einen >> Server betreiben [...] >> dynamischen IP über einen DynDNS-Dienst. > > Das ist alles nicht nötig, wenn der µC seine Daten als Email versendet. > > Dazu braucht man nur ein Email-Postfach bei einem beliebigen > Email-Anbieter. > > Mehr Serverinfrastruktur, öffentliche ipv4-Adressen, DynDNS etc. ist > dafür nicht erforderlich. > > Das einzige Problem: Man muss smtps auf dem µC implementieren Nicht einmal das, weil ein gutes 4-G Modul das alleine kann. Und: am PC braucht man garnichts extra, keine Hardware, keine Konfiguration, keinen Dauerbetrieb, nur einen E-Mail Client.
Rainer W. schrieb: > F. schrieb: >> Dass es da kein SLA gibt, weil die Basisstationen von Leuten mit >> allerlei möglicher Motivation betrieben werden, sollte irgendwo klar >> sein. > > ... z.B. von Landesbehörden, die in einem Bundesland eine zeitgemäße > IoT-Infrastruktur für die Bürger bereitstellen wollen. Aber solange der > TO den Standort geheim hält, lässt sich das schwer beueteilen. > Selbst bei Mobilfunk funktioniert das mit dem garantierten Service Level > nicht wirklich, weil Funk arg von Hindernisstrukturen und > Antennenaufwand beim Nutzer abhängt. Hier in der Gegend betreiben einige Orte TTN-Knoten, das ist ganz nett. Die reichen natürlich nicht beliebig weit, gerade in dicht bebautem Gebiet ist da recht schnell Schluss. Allerdings muss man natürlich fair sein: Mobilfunkabdeckung ist deutlich besser als TTN-Abdeckung, weil da einfach ein viel größeres kommerzielles Interesse dahintersteht.
Gibt es überhaupt Mobilfunk hinter Hügeln (red house over yonder)? Wäre eine Übertragung mit CB (27 MHz) eine Option? Man muß ja nicht unbedingt fragen, ob man das dürfte.
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Bauform B. schrieb: > Nicht einmal das, weil ein gutes 4-G Modul das alleine kann gibt es ein gutes unter 100 Euro? (sonst nehme ich lieber 2 schlechte)
Walter S. schrieb: > na ja, wenn Lora nicht geht, sind es mehr als 15km (es sind 50km > Luftlinie mit "Hügeln" dazwischen Zitat: "Der aktuelle LoRaWAN-Reichweitenrekord liegt bei bemerkenswerten 1336 km"
Ich hab noch ein paar Quectel Modems rumliegen, bevor ich die wegwerfe könnte man ja versuchen denen Leben einzuhauchen. Meldet sich als RNDISWAN am PC und stellt Internetverbindung her, aber weiter weiß ich auch nicht. Den Aufwand damit was sinnvolles anzufangen schätze ich als hoch ein.
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Bauform B. schrieb: >> Das einzige Problem: Man muss smtps auf dem µC implementieren > > Nicht einmal das, weil ein gutes 4-G Modul das alleine kann. Da melde ich deutliche Zweifel an. Der Email-Versand ist nichts standardisiertes, was über weit verbreitete und überall sehr ähnliches AT-Befehle geht, sondern etwas ziemlich spezifisches für ein bestimmtes Modul oder Hersteller. Gleichzeitig ist es ziemlich schwer für solche Module längerfristig regelmäßig Firmware-Updates zu bekommen. Die sind aber nötig um z.B. neue Root-CA-Zertifikate fürs TLS zu bekommen oder Unterstützung für neue TLS-Versionen etc. Die Folge ist also dass Du erst mühsam den Email-Support für dieses eine tolle 4-G-Modul implementierst und dann 3 Jahre später oder so mit dem nächsten Modul wieder von vorne anfangen kannst. Sowohl mit der reinen IP-Datenübertragung als auch mit SMS-Versand und -Empfang sieht es dagegen ganz anders aus. Die dafür nötigen AT-Befehle sind über die Jahre beinahe identisch geblieben und unterscheiden sich zwischen den verschiedenen Herstellern nur minimal. Ich würde also entweder nur SMS-Versand nehmen, oder reines IP-Routing mit dem Mobilfunkmodul machen und dann alles ab dem IP-Layer aufwärts auf dem Mikrocontroller (z.B. ESP32 etc.).
Alexander schrieb: > Ich hab noch ein paar Quectel Modems rumliegen, bevor ich die wegwerfe > könnte man ja versuchen denen Leben einzuhauchen. Meldet sich als > RNDISWAN am PC und stellt Internetverbindung her, aber weiter weiß ich > auch nicht. Den Aufwand damit was sinnvolles anzufangen schätze ich als > hoch ein. Oft kann man den Modus solcher Module umstellen. Da gibt es dann den reinen Netzwerkadapter-Modus wie Du es beschreibst und zum anderen ein Terminal für AT-Befehle und z.B. ein QMI-Interface für schnelle Datenübertragung. Das Umschalten geht entweder über einen bestimmten Befehl z.B. in einer Weboberfläche oder über das flashen einer anderen Firmware. Ich verwende auch ein paar Quectel-Modems. Die Mitarbeiter von Quectel waren in deren Forum eigentlich immer hilfsbereit und haben mir neue Firmwares, Dokumentation etc. bereitgestellt. Man muss aber meist ein paar Tage warten bis man Antwort bekommt. https://forums.quectel.com/ Erscheint mir nicht aussichtslos. Aber für einen einfachen Atmega sind die nicht geeignet, da die meistens nur per USB oder PCIe angesprochen werden können, nicht über eine RS232 oder ähnliches. Ich denke die wären eher was für den PC beim TO zu Hause.
Gerd E. schrieb: > Aber für einen einfachen Atmega sind die nicht geeignet, da die meistens > nur per USB oder PCIe angesprochen werden können, nicht über eine RS232 > oder ähnliches. Ich denke die wären eher was für den PC beim TO zu > Hause. Alle Mini-PCIe und M.2 Modems, die mir bislang untergekommen sind, hatten einen UART. Die entsprechenden Pins dafür sind im zuständigen PCIe-Standard beschrieben. Bei Mini-PCIe sind das 3.3V Signale, bei M.2 können das auch 1.8V Signale sein. Ich würde Mini-PCIe wählen, wenn ich die Wahl hätte. Die 1.5V Versorgungsspannung nutzt kein Modem. fchk
Frank K. schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Aber für einen einfachen Atmega sind die nicht geeignet, da die meistens >> nur per USB oder PCIe angesprochen werden können, nicht über eine RS232 >> oder ähnliches. Ich denke die wären eher was für den PC beim TO zu >> Hause. > > Alle Mini-PCIe und M.2 Modems, die mir bislang untergekommen sind, > hatten einen UART. Die entsprechenden Pins dafür sind im zuständigen > PCIe-Standard beschrieben. Ja, stimmt. Hängt von der genauen Bauform ab. Es gibt z.B. auch Modelle in USB-Stick-Bauform, die haben das nicht. Weil gerade bei denen das RNDISWAN leider sehr verbreitet ist dachte ich zuerst an sowas. Da müsste Alexander die genaue Modellnr. schreiben damit man sehen kann ob das passen kann.
Ich habe gerade mal als Suchbegriff das hier eingegeben: "geringe Daten senden und empfangen kostenlos automatisch" Google schmeißt da Sachen raus, von denen ich bisher nichts gehört hatte. Vielleicht findet sich so eine Möglichkeit?
Frank O. schrieb: > Zitat: > "Der aktuelle LoRaWAN-Reichweitenrekord liegt bei bemerkenswerten 1336 > km" Wen zitierst du da? Wenn doch bitte vollständig. Nicht jede Funkstrecke führt über leitfähige Meeresoberfläche und dazu noch mit passenden troposphärischen Bedingungen für eine Schlauchausbreitung. Über welchen Zeitraum bestand denn diese Funkstrecke? Kurz: Da kann sich der TO nichts für kaufen. Er such eine stabile Verbindung.
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Och Rainer, ich weiß ja mittlerweile, dass es bei dir immer ganz genau sein muss. Mir dagegen ging es nur um die grundsätzliche Möglichkeit der Reichweite, ohne Anspruch auf Erreichbarkeit.
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Frank O. schrieb: > Ich habe gerade mal als Suchbegriff das hier eingegeben: > "geringe Daten senden und empfangen kostenlos automatisch" > Google schmeißt da Sachen raus, von denen ich bisher nichts gehört > hatte. > Vielleicht findet sich so eine Möglichkeit? Und weil du nichts davon gehört hast, sollen auch wir nichts davon hören? Sowas finde ich zum Kotzen. Wenn du hier schon der Meinung bist, du hättest die Weisheit mit Löffeln gefressen, weil du ein paar Wörter in Google eingeben kannst, dann fasse doch deine Erkenntnisse zusammen und bewerte sie hinsichtlich der Eignung für die aktuelle Anwendung. Rainer W. schrieb: > Frank O. schrieb: >> Zitat: >> "Der aktuelle LoRaWAN-Reichweitenrekord liegt bei bemerkenswerten 1336 >> km" > > Wen zitierst du da? > Wenn doch bitte vollständig. Nicht jede Funkstrecke führt über > leitfähige Meeresoberfläche und dazu noch mit passenden troposphärischen > Bedingungen für eine Schlauchausbreitung. Über welchen Zeitraum bestand > denn diese Funkstrecke? > > Kurz: Da kann sich der TO nichts für kaufen. Er such eine stabile > Verbindung. Wenn man genau ist, liegt der Reichweitenrekord sogar deutlich höher; Echostar betreibt einen LoRAWAN-Satellit im geostationären Orbit, das sind mal eben um die 35000 km. :) Aber aus diesen Aussagen lässt sich nichts über die Verfügbarkeit am Zielort ableiten. Ich komme zu meinem Gateway mit SF7 über 15 km weit, aber aus dem kaum 20 Meter entfernten Keller reicht's nicht mehr.
F. schrieb: > Und weil du nichts davon gehört hast, sollen auch wir nichts davon > hören? > Sowas finde ich zum Kotzen. Falsche Schlussfolgerung. Und was du zum Kotzen findest, war ein nett gemeinter Impuls in eine andere Richtung. Geht es dir nicht gut? War die Arbeit zu schwer oder die Mitarbeiter gemein? Deine blöde Anmache ist nämlich völlig fehl am Platz. Geh ins Studio oder in den Boxring und da suche dir einen wirklich schweren Gegner aus. Garantiert geht es dir danach besser. Wenn vielleicht nicht körperlich, aber dein Kopf entspannt sich.
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Falk B. schrieb: > Nö, denn das ist unter der Empfindlichkeitsgrenze der meisten > Funkmodule. Ist dir klar, was -120dBm sind? Falk, falls du hier mitgelesen haben solltest: Es geht um LoRa und damit erreichst du je nach Spreeding Faktor und Bandbreite Empfindlichkeiten bis runter zu -137 dBm mit SF12 bei 125kHz BW und sogar etwas über -148 dBm bei 8kHz BW (SX1262 von Semtech). Wieviel Leistung vergleichsweise ein Mückenhuster freisetzt, ist da ziemlich egal, weil der Empfänger Nutzsignale rausfischen kann, die weit unter dem Rauschpegel liegen.
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