Hallo, ich suche für ein Projekt eine PCMCIA Karte mit voll belegtem RS232 Ausgang mit Treiber, Kabel und 25poligem Stecker. Viele Grüße Marcus
"PCMCIA"? Also 16-Bit-Cardbus? Das war vor 25 Jahren schon Geschichte. Aufgrund des hohen Alters brauchst Du schon viel Glück, um nur eine "normale" RS232-Variante (mit 8 Signalen) zu finden. Aber voll belegte 25polige serielle Schnittstellen waren selbst als ISA- oder PCI-Karten für PCs extrem seltene Exoten, da das die in PCs übliche UART (8250 etc.) nicht unterstützt. Welches Problem meinst Du zu haben, daß Du mit dieser Kombination aus sehr, sehr alter Museumsware und wirklich extrem exotischen Anforderungen an seine Lösung herangehen willst?
Hallo, richtig, museal… Das ist eine Ansteuerung eines Funkgerätes über ein notebook. Über einen alten Industrierechner ist das aufwändig mit einer sorcus Schnittstellenkarte realisiert. Ich würde das nun gern mit dem Notebook probieren. Viele Grüße Marcus
Soweit ich weiß, hat der 25 pol. genau so viele Signale wie der 9 pol. https://jo-fri.github.io/Eisenbahn/ProLok/download/RS232Pinbelegung.pdf Adapter: https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/d-sub-adapter_9-pol_-stecker_-_25-pol_-stecker-227392 Es käme demnach auch eine Karte mit 9 pol Stecker (vollbelegt) in frage...oder?
Martin S. schrieb: > Soweit ich weiß, hat der 25 pol. genau so viele Signale wie der 9 pol. > > https://jo-fri.github.io/Eisenbahn/ProLok/download/RS232Pinbelegung.pdf Nun ja, V.24 oder RS232, das ist die Frage. Bei V.24 brauchst Du alle Signale, wurde frueher (TM) in der professionellen Telekommunikation verwendet (z.B. bei der synchronen Verbindungen oder sogar einen zweiten Hilfskanal) Die Wikipedia-Seite: https://de.wikipedia.org/wiki/V.24
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Martin S. schrieb: > Soweit ich weiß, hat der 25 pol. genau so viele Signale wie der 9 pol. Nicht wirklich, siehe Anhang. Ja, in vielen Fällen braucht man nur drei oder fünf oder acht davon. Dann reicht auch der neunpolige. Aber der TO fragt nunmal explizit nach einem voll belegten 25poligen. Zumal Notebooks, die PCMCIA haben, üblicherweise auch eine neunpolige RS-232-Buchse besitzen...
Soul E. schrieb: > Aber der TO fragt nunmal explizit nach > einem voll belegten 25poligen. Nicht ganz, er fragt nach einen voll belegtem RS232 Ausgang und einem 25 poligem Stecker... Marcus C. schrieb: > mit voll belegtem > RS232 Ausgang mit Treiber, Kabel und 25poligem Stecker Von V24 keine Rede! Thomas W. schrieb: > Nun ja, V.24 oder RS232, das ist die Frage. Warum?: Marcus C. schrieb: > RS232 Ausgang
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Hallo, danke schon mal für die Infos. V.24 ist dann die korrekte Suche. Viele Grüße Marcus
Andreas B. schrieb: > Das nächste Mal dann aber die Glaskugen richtig putzen! Haben die einen V.24 Anschluss?
Wem die Belegung der restlichen 16 Pins beim ANSI RS-232 unklar ist, der kann auch direkt in der Norm nachsehen: https://www.bitsavers.org/pdf/datapro/communications_standards/2741_EIA_RS-232-E.pdf Bei den Amis sind Normen frei zugänglich, nicht wie bei uns Beuth-Verlag und so. Aber es ist richtig, ITU CCITT V.24 nutzt diese Pins ebenfalls: https://www.itu.int/rec/dologin_pub.asp?lang=e&id=T-REC-V.24-199303-S!!PDF-E&type=items
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Soul E. schrieb: > Bei den Amis sind Normen frei zugänglich, nicht wie bei uns Beuth-Verlag > und so. Solltest du dem ANSI mitteilen, die verlangen doch glatt Geld dafür.
Beitrag #8051930 wurde vom Autor gelöscht.
Gab es denn so eine PCMCIA Karte jemals - schwierig überhaupt etwas darüber zu finden - meistens ist es dann Parallelport oder mit Adapter auf vier Serielle...
Marcus C. schrieb: > Hallo, richtig, museal… > Das ist eine Ansteuerung eines Funkgerätes über ein notebook. > Über einen alten Industrierechner ist das aufwändig mit einer sorcus > Schnittstellenkarte realisiert. Ich würde das nun gern mit dem Notebook > probieren. > > Viele Grüße Marcus Hat das Notebook denn auch wirklich einen PCMCIA-Slot, und nicht etwa einen PC-Card-Slot? Das würde dann schon mechanisch u.U. nicht passen. Nicht wegen der Grösse, aber es gibt da "Identifikationsnuten". ☺
Cartman E. schrieb: > Hat das Notebook denn auch wirklich einen PCMCIA-Slot, und nicht > etwa einen PC-Card-Slot? > > Das würde dann schon mechanisch u.U. nicht passen. > Nicht wegen der Grösse, aber es gibt da "Identifikationsnuten". ☺ PC-Card ist abwärtskompatibel. Umgekehrt geht's aber nicht.
Laut Betreff soll die Schnittstelle ja nicht nur die ganzen Signale beinhalten, sondern auch noch den Synchronmodus beherrschen. Damit fallen die im PC-Bereich üblichen UARTs schon einmal weg, sondern es wird ein USART benötigt.
Vielleicht reicht auch ein Mini-PC (der PCIe oder PCI-Bus hat) und Marcus sucht bei ebay eine gebrauchte Synchron-Karte (die Dinger kann noch neu kaufen, z.B. Kontron oder auch andere Verkaeufer. Unangenehm teuer.)
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Im Jahr des Herrn 2003, konnte man tatsächlich auch synchrone PCMCIA-Adapter kaufen. Allerdings haben die schon damals gemogelt. Zu dieser Karte gab es an Kabelei: - X.21 (V.11, RS422) - 15 pin male D type, - V.35 - MRAC-34 male brick type, - RS232C (V.24, X.21bis) - 25 pin male D type. Da werden ganz sicherlich einige der 25 Pins nicht belegt sein. X.21 macht es ja vor, dass man keine 25 Pins dafür braucht. ☺ Obendrein überträgt X.21 die Signale noch differentiell. Und ob man seine Applikation, mit dieser Karte ohne Support des Kartenherstellers ans Laufen bekommt?
Hallo, das wird sicherlich nicht ohne Treiber und Anleitung gehen wenn die Karte soviel Möglichkeiten hat. Bei sealevel sind software und Anleitung auch online. Die Karte selbst liefern sie nicht mehr. Der Preis war un die 1200 USD… Viele Grüße Marcus
Ich kann mich dunkel erinnern in den frühen Neunzigern des letzten Jahrhunderts mit solchen PCMCIA Karten an synchronen Schnittstellen raumgebastelt zu haben. Unter anderem für Kk Terminal Tests als auch für IBM Terminal Emulationen auf dem Sclepptop. Da war Wahlweise X.21 sowie v.24 im Einsatz.... Aber ich bring nicht mehr zusammen welche Karten da im Einsatz waren. Eine war glaub ich von IBM und damals unbezahlbar. Auf alle Fälle waren die Treiber (damals (TM) noch unter DOS bzw. OS2) ein Quell ewiger Freude und unzähliger Überstunden....
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Andreas schrieb: > Eine war glaub ich von IBM und damals unbezahlbar. Womöglich auch noch eine Microchannel-Karte für die großen PS/2?
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