Wie kann das sein? Der Schrittmotor lief seit ca. 5 Jahren ohne Probleme. Dann blieb er plötzlich stehen. Aufgemacht, sachgesehen und gestaunt ! Wie kann ein solcher Fehler an den inneren Spulen entstehen? Das kleine Kabelkneul ließ sich herausnehmen, es war lose! Kennt jemand so was oder gibt es dafür eine Erklärung dafür? Eine Überlastung ist definitiv auszuschließen, da der Motor nur zur Steuerung einer Uhr verwendet wurde und nur im Sekundentakt aktiv war. Sonst war der Strom abgeschaltet. W.
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Wolfgang S. schrieb: > Wie kann ein solcher Fehler an den inneren Spulen entstehen? Das mechanische Kräfte eingewirkt haben ist wohl offensichtlich. Mehr kann man dazu nicht sagen weil uns die weiteren Umstände unbekannt sind.
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Ich habe natürlich auch an Produktionsfehler gedacht. Aber warum lief der Motor dann ca. 5 Jahre?
Wolfgang S. schrieb: > Wie kann ein solcher Fehler an den inneren Spulen entstehen? Beim Wolfgang S. schrieb: > Aufgemacht mit dem Schraubenzieher reingestochen
Wolfgang S. schrieb: > Das kleine Kabelkneul ließ sich herausnehmen, es war lose! Das ist das eingebaute Reparatur-Set. Damit kann man die getrennten Verbindungen wieder flicken. Ich finde das praktisch ;-)
Die selben Kräfte, die den Rotor treiben, wirken auch auf die Wicklungen und den Draht.
Gerald B. schrieb: > Die selben Kräfte, die den Rotor treiben, wirken auch auf die Wicklungen > und den Draht. Wenn ein Draht mechanisch oder elektrisch überlastet wird, dann ist er irgendwann mal durch. Dann ist das ganze aber aus und es kann kein derartige Chaos entstehen! Hier hatten beide Spulen von außen messbar keinen Durchgang. Es ist und bleibt mir ein Rätsel. Natürlich habe ich vor diesem Thread alle erdenklichen Varianten durchdacht - aber in keiner Weise irgend einen Beleg gefunden. Fazit: Produktionsfehler mit einer fast vollständigen Trennung eines Drahtes oder zufälliger sinnvoller Berührung von zwei passenden Drahtenden. Nach vielen Jahren kamm es zur Trennung und damit war der Motor dann defekt. (Ist schon in der Tonne.)
Wolfgang S. schrieb: > Kennt jemand so was oder gibt es dafür eine Erklärung dafür? Unbefleckte Empfängnis, oder so Es gibt unzählige Mysterien Gruß
Meine Ferndiagnose: Totgerüttelt! Weil nicht sorgfältig vergossen/getränkt.
Arduino F. schrieb: > Meine Ferndiagnose: > Totgerüttelt! > Weil nicht sorgfältig vergossen/getränkt. Da ist nix gerüttelt und auch nichts gerührt. Da wurde rumgestochert.
Wolfgang S. schrieb: > Wie kann ein solcher Fehler an den inneren Spulen entstehen? Da war bestimmt ein Marderchen drin. Die mögen Drähte und Kabel. Arduino F. schrieb: > Weil nicht sorgfältig vergossen/getränkt. Stimmt. Man hätte den Rotor gut vergießen sollen ...
Ich sehe da Schleifspuren am Stator. Wie sehen denn die Lager aus? Sind Spände auf dem Rotor? Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
Thorsten O. schrieb: > Ich sehe da Schleifspuren am Stator. Wie sehen denn die Lager aus? Sind > Spände auf dem Rotor? Alles in bester Ordnung. Ich vermute wirklich einen Produktionsfehler zusammen mit einem glücklichen Zufall.
H. H. schrieb: > Das war die Kupferlaus (Cuprophagia lorioti)! Die kann man mit Kabelfrettchen bekämpfen :-D
Gerald B. schrieb: > H. H. schrieb: >> Das war die Kupferlaus (Cuprophagia lorioti)! > > Die kann man mit Kabelfrettchen bekämpfen :-D Nee, mit Schnupfwespen.
Wenn man den Rotor ausbaut verliert er die Magnetkraft, beim Ausbau in ein Eisenrohr passenden Durchmesser schieben. https://www.ostermann-net.de/electronic/schritt/sm_faq.htm#faq_demag
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Wolfgang S. schrieb: > Fehler an den inneren Spulen Aludraht und Resonanzen od. mechanische Kräfte bei Lagerschäden?
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