Forum: Offtopic Telekom Glasfaserwerbung abblocken


von Rudi (rudils)


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Hallo Leute,

heute war nun der SECHSTE Vertreter in 9 Tagen vor meiner Tür. Die Jungs 
verstehen nicht, dass ich keine Glasfaser brauche. Auch mit Briefen 
werden wir hier in Würzburg, in einem gut versorgtem Gebiet, bombatiert.

Was kann ich tun, dass dieser Werbeterror aufhört?

Ich hab schon mal gedroht, den SIEBTEN ................... (;-)
von H. H. (hhinz)


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Rudi schrieb:
> Was kann ich tun, dass dieser Werbeterror aufhört?

Schild:

"Bissiger Hund wartet nur auf Glasfaservertreter!"
von Lu (oszi45)


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Das Schild ist gut, nur werden die wenigsten VERtreter von der T kommen, 
sondern SubSubSub mit Provision sein, wenn man genauer nachfragt?
von Hmmm (hmmm)


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Rudi schrieb:
> Was kann ich tun, dass dieser Werbeterror aufhört?

Vermutlich die "beliebte" Fa. Ranger Marketing. Ruf die 
Telekom-Autorisierungs-Hotline (0800-3309765) an und sag ihnen, dass Du 
keine Lust mehr auf Besuch hast.

https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/ranger-informationen-zur-direktvermarktung-der-telekom/6688616f4ae73561da9bef6d

Mehr zum Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=_dx-Ae-ih0k
von Gerd E. (robberknight)


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Zumindest in der Vergangenheit hat die Telekom das an die Fa. Ranger 
outgesourced. Und das sind wirklich üble Drücker denen kein Trick zu 
schlecht ist um irgendwen zu überrumpeln oder zu überreden.

Bei denen hilft erfahrungsgemäß kein eindeutiges "Nein". Das einzige was 
wirkt sind Hausverbote oder vielleicht auch Beschwerde bei der Telekom 
selbst.

Was ich auch sehr fraglich finde ist wie die an die Daten kommen (also 
wer wo wohnt, wer einen Vertrag mit der Telekom hat oder nicht etc.) und 
wie die die verarbeiten. Ich vermute mal nicht dass Du einer 
Übermittlung an oder Erfassung durch diesen Drecksladen zugestimmt hast. 
Vielleicht kriegt man die also auch über das Thema Datenschutz dran.
von Joachim B. (jar)


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Gerd E. schrieb:
> Und das sind wirklich üble Drücker denen kein Trick zu
> schlecht ist um irgendwen zu überrumpeln oder zu überreden.

stimmt können die von voda aber auch, haben meinen 83-jährigen Nachbarn 
schon 3x einen neuen Vertrag aufgedrückt, von wegen schnellen Internet 
dabei hat der Nachbar eine 12 Jahre alte billiggurke für 300€ und nun 
ratet ob sein "Internet" schneller wurde.
von Gerd E. (robberknight)


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Worauf ich noch hinweisen möchte:

Auch wenn die Methoden der Telekom-Drückerbanden zu Recht einen 
Abwehrreflex auslösen und momentan beim TO noch kein Bedarf an Glasfaser 
besteht, kann ich nur empfehlen sich selbst für die Zukunft kein Bein zu 
stellen.

Also dafür zu sorgen dass man in Zukunft, falls dann Bedarf an Glasfaser 
besteht oder die Preise fürs VDSL oder Kabelinternet durch die Decke 
gehen, leicht und ohne große Kosten doch auf Glasfaser umsteigen kann.

Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in 
der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller 
bekommen. Dafür muss man keinen Vertrag abschließen, auch wenn einem die 
Ranger-Vertriebler das einem natürlich nicht auf die Nase binden. 
Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für 
diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate 
warten bis er gelegt wird.

Von daher würde ich empfehlen das jetzt zu machen.
von Hmmm (hmmm)


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Gerd E. schrieb:
> Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in
> der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller
> bekommen. Dafür muss man keinen Vertrag abschließen

Ich glaube, das gilt nur bei gefördertem Ausbau, ansonsten muss man 
einen Vertrag abschliessen, wenn man den Hausanschluss kostenlos haben 
will.

Wenn man schon einen Telekom-Vertrag hat, ist das aber ohnehin kein 
Beinbruch, GPON mit 150/75 Mbps kostet ein paar EUR weniger (!) als VDSL 
mit 100/40, und der Wechsel klappt nach meinen bisherigen Erfahrungen 
reibungslos und fast ohne Downtime.
von Joachim B. (jar)


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Gerd E. schrieb:
> Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in
> der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller
> bekommen.

Der DSLAM steht 5m von unserem Keller weg, gleich neben dem Telekom 
wurde heute morgen um 7:00 Uhr der von Voda daneben gestellt und hat 
mich Langschläfer aus dem Bett geworfen, vor allem dieses 
Kabelschußgerät welches unterirdisch den Weg zum neuen Kasten hämmerte, 
der Körperschall ins Haus war heftig. Die WEG wollte aber keine neue 
Leitungsführung durch alle Etagen weil eben nicht jeder schnelles 
Internet braucht und ob Glasfaser wirklich schneller ist als DSL 250 
MBit/s zeigt sich ja erst wenn die Backbones richtig liefern müssen, 
garantiert wird auch bei Glasfaser nichts, es heißt immer bis zu .....
von Gerd E. (robberknight)


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Hmmm schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in
>> der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller
>> bekommen. Dafür muss man keinen Vertrag abschließen
>
> Ich glaube, das gilt nur bei gefördertem Ausbau, ansonsten muss man
> einen Vertrag abschliessen, wenn man den Hausanschluss kostenlos haben
> will.

Hier bei mir in der Stadt hat die Telekom vor kurzem in eigener Regie 
(also natürlich mit Subunternehmen, aber eben nicht mit 
Kooperationspartnern wie Stadtwerken, GlasfaserPlus, etc.) ausgebaut. 
Gefördertes Gebiet ist es lt. Gigabit-Grundbuch nicht.

Hier konnte der Hauseigentümer kostenlos den Hausanschluss bestellen, 
ohne dass irgendein Mieter oder sonstwer im Haus einen Vertrag bei der 
Telekom abschließen musste.

So hat mein Vermieter das gemacht. Hinterher, als der Hausanschluss dann 
fertig gelegt war, habe ich einen Glasfaservertrag über 1&1 
abgeschlossen der jetzt über den Telekom-Hausanschluss umgesetzt wird. 
Funktioniert gut und ich kann mich nicht beschweren.
von Gerd E. (robberknight)


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Joachim B. schrieb:
> und ob Glasfaser wirklich schneller ist als DSL 250
> MBit/s zeigt sich ja erst wenn die Backbones richtig liefern müssen,
> garantiert wird auch bei Glasfaser nichts, es heißt immer bis zu .....

Also das kann ich ganz klar beantworten, Glasfaser ist real wirklich 
richtig viel schneller als VDSL 250.

Vor allem im Upstream. Da hatte ich vorher mit VDSL 250 nur 40 MBit/s, 
jetzt momentan habe ich 500 MBit/s, also mehr als 10 mal so schnell und 
das kann ich real nutzen, davon mache ich regelmäßig gebrauch um Daten 
mit meinem Server im Rechenzentrum auszutauschen.

Wenn in nem Jahr oder so hier auch XGS-PON angeboten wird, kann ich auf 
1000 MBit/s Upstream hochgehen.

Was die Backbones angeht: deswegen bin ich extra zu 1&1 gegangen und 
nicht zur Telekom. 1&1 macht freies Peering am Decix, die Telekom will 
dagegen von den Peering-Partnern richtig viel Geld für schnelles Peering 
sehen, oder wenn die nicht zahlen wird es langsam.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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In der Nachbarschaft schlug vor wenigen Jahren der Blitz ein. Gelacht 
haben dann die Nachbarn mit LWL-Anschluss. Bei denen mit Kupfer waren 
alle Router und Telefone kaputt und mussten alles neu kaufen. Der 
nächste Blitz kommt bestimmt, aber nur wann weiß keiner.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Joachim B. schrieb:
> ob Glasfaser wirklich schneller ist als DSL 250
> MBit/s zeigt sich ja erst wenn die Backbones richtig liefern müssen,
> garantiert wird auch bei Glasfaser nichts, es heißt immer bis zu .....

Da wird betrogen und per Gesetz gedeckt: Das offizielle Meßtool der 
BNetzA erzeugt drei parallele Streams.

Sowohl beim 50er-DSL als auch beim 250er-Glasfaser zeigt es die volle 
Bandbreite, in der Realität gibt es keinen Download mit mehr als 50% des 
möglichen. Das ist nicht Telekom, sondern ein lokaler Anbieter, der z.B. 
zu µC-net über den DE-CIX läuft.
von Christoph M. (mchris)


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Ich bin eigentlich eher konservativ und sparsam bei den Kosten des 
Internetzugangs. Bis jetzt komme ich gut mit den 50MBit/s aus. Irgendwie 
habe ich auch das Gefühl, dass im Zuge der in der Umgebung 
stattfindenden LWL Umstellung auch die Latenzen des alten Zugangs besser 
geworden sind.

Allerdings habe ich im Zuge der KI-Experimente festgestellt, dass die 
meisten Modelle im Bereich größer 10GB liegen und der Download 
entsprechend lange dauert und man doch ständig neue will. Aus dem Grunde 
habe ich doch beschlossen auf LWL umzusteigen.
: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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Manfred P. schrieb:
> Da wird betrogen und per Gesetz gedeckt: Das offizielle Meßtool der
> BNetzA erzeugt drei parallele Streams.

Vermute: da wird um Einschränkungen des TCP-Standards herumgebastelt.

Deine Bandbreiten-Zusage gilt für IP-Traffic, nicht das, was TCP oder 
HTTP daraus macht. Das hängt auch von deinem Betriebsystem ab, was das 
als "Initial Window" usw. im TCP-Stack konfiguriert hat, Stichwort "TCP 
Slow Start" wenn du weitersuchen willst.

Wenn du nur auf einem TCP-Stream die volle Bandbreite erreichen willst, 
müsstest du also etwas warten, dabei Datenvolumen verschwenden, dann 
erst messen. Mit drei Streams parallel wird der stabile Zustand 
schneller erreicht.

Ideal wäre die Messung ganz ohne TCP, also UDP oder Raw IP Packets. Aber 
da kommen dann zuviele Unwägbarkeiten in's Spiel, Firewalls, CGNAT &co, 
und der Speedtest ließe sich nicht so einfach auch als Webseite 
anbieten.

Der TCP Slow Start ist übrigens auch einer der Gründe, warum Browser 
versuchen mehrere TCP-Verbindungen parallel offen zu halten, oder mit 
QUIC gleich direkt auf UDP gehen.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Gerd E. schrieb:
> Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in
> der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller
> bekommen.

In einem Mehrfamilienhaus legt die Telekom auf eigene Kappe Glasfaser 
bis vor jede Wohnungstür, sobald auch nur ein paar Bewohner Glasfaser 
haben wollen (und der Eigentümer bzw. die WEG sich nicht querstellt).

Bei denen, die sie haben wollen, legt die Telekom dann auf eigene Kappe 
bis zu 3m hinter den Eintrittspunkt in die Wohnung oder bis zu 20m, wenn 
in Eigenleistung dafür in der Wohung Kabelkanäle o.ä. vorbereitet 
wurden.

In einem so ausgebauten Haus können dann aber auch andere Anbieter als 
die Telekom genutzt werden.

Das ist üblicherweise GPON, aber GPON wird nicht so brutal überbucht wie 
Kabelfernsehen. Und GPON kann mit XGPON ergänzt werden, wenn mehr 
Bandbreite benötigt werden sollte; der Faser ist das egal.

Im Falle meines Hauses sind acht Parteien von 25 angeschlossen, das 
ganze hängt an einer Faser (bei GPON sind das 2.5 GBit/1.25 GBit). Wenn 
alle die gleiche Geschwindigkeit buchen, sind also 300/150 damit ohne 
Überbuchung realisierbar. Da sicherlich auch andere als ich mit 150/75 
zufrieden sind, kann folglich auch schnelleres gebucht werden, ohne daß 
es zu Problemen kommt.

Und wenn mehr Bandbreite benötigt wird, kann entweder XGPON verwendet 
werden (zusätzlich, auf der gleichen Faser), oder eine weitere Faser für 
den Hausanschluss aktiviert werden - von der Straße kommen 12 Fasern 
'rein.  Auf denen ist ein GPON/XGPON-Parallelbetrieb natürlich auch 
möglich.

Das dürfte also auf absehbare Zeit mehr als ausreichend Kapazität 
bieten, ohne daß sich die Leute gegenseitig auf dem Schlauch 
herumstehen.
von Soul E. (soul_eye)


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Dieter D. schrieb:
> In der Nachbarschaft schlug vor wenigen Jahren der Blitz ein. Gelacht
> haben dann die Nachbarn mit LWL-Anschluss. Bei denen mit Kupfer waren
> alle Router und Telefone kaputt und mussten alles neu kaufen. Der
> nächste Blitz kommt bestimmt, aber nur wann weiß keiner.

Bald gibt es optische Blitze. Die zerstören auch Glasfaser.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Soul E. schrieb:
> Bald gibt es ...

Die müssen bis zum nächsten Freitag warten.
Beitrag #8055666 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8055667 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8055693 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8055695 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stephan S. (uxdx)


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Harald K. schrieb:
> In einem Mehrfamilienhaus legt die Telekom auf eigene Kappe Glasfaser
> bis vor jede Wohnungstür, sobald auch nur ein paar Bewohner Glasfaser
> haben wollen (und der Eigentümer bzw. die WEG sich nicht querstellt).
>
> Bei denen, die sie haben wollen, legt die Telekom dann auf eigene Kappe
> bis zu 3m hinter den Eintrittspunkt in die Wohnung oder bis zu 20m, wenn
> in Eigenleistung dafür in der Wohung Kabelkanäle o.ä. vorbereitet
> wurden.
>
> In einem so ausgebauten Haus können dann aber auch andere Anbieter als
> die Telekom genutzt werden.

Das kenne ich aber ganz anders. Hier Mehrfamilien- und Geschäftshaus, 
Telekom legt GF auf die Etagen bis 2 Meter VOR der Haustür. Wohnung oder 
Firma wird nur dann an GF angeschlossen, wenn ein 2-Jahres-Vetrag mit 
der Telekom abgeschlossen wird. Ich hielt dies für ein Gerücht und habe 
bei meinem TK-Anbieter nachgefragt, ob die mich nicht mit GF versorgen 
wollen. Geht leider nicht, da kein Zwang für die Telekom besteht, GF an 
andere Anbieter zu vemieten, nur für Kupfer-DSL besteht Pflicht  (es sei 
denn, der GF-Ausbau wurde öffentlich gefördert).
von Hans W. (hanswieland)


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Gerd E. schrieb:
> Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für
> diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate
> warten bis er gelegt wird.

Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich.

"Kaufe jetzt, denn morgen wird es teurer" wurde schon im Mittelalter 
über den Markt gerufen.
: Bearbeitet durch User
von Hans W. (hanswieland)


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Dieter D. schrieb:
> Der nächste Blitz kommt bestimmt, aber nur wann weiß keiner.

Nur ist die Wahrscheinlicht von mehr als einem Treffer sehr sehr gering. 
Wer einmal getroffen war,  der ist quasi für den Rest seines Lebens 
sicher 😀.
von Hans W. (hanswieland)


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Manfred P. schrieb:
> Sowohl beim 50er-DSL als auch beim 250er-Glasfaser zeigt es die volle
> Bandbreite, in der Realität gibt es keinen Download mit mehr als 50% des
> möglichen.

So ein Schwachsinn! Ich bezahle für 60 MBit und bekomme sie auch immer, 
wenn nicht gerade eine offensichtliche Störung vorliegt. Nur dann zeigen 
die Speed Test weniger an. Und zwar alle gleich.

Natürlich habe ich auch mal mit der Stoppuhr kontrolliert, ob die 
Anzeige stimmt. Das tut sie.
: Bearbeitet durch User
von Hmmm (hmmm)


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Hans W. schrieb:
> Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich.

Tiefbauarbeiten sind teuer. Wenn man die ganze Strasse auf einmal 
anschliesst, ist das logischerweise günstiger, als x-mal zu graben.

Auch ein Kupfer-Hausanschluss kostet fast 1000 EUR.
von Gerd E. (robberknight)


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Hans W. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für
>> diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate
>> warten bis er gelegt wird.
>
> Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich.

Das wird sich nicht ändern. Der Grund dafür ist, dass die dann extra für 
Dich einen Bautrupp zu Dir schicken müssen um die Strecke zwischen 
Bürgersteig und Hauseinführung aufzugraben, die Hauseinführung zu machen 
und hinterher die Glasfaser einzublasen.

Wenn der Bautrupp sowieso bei Dir in der Straße ist, der Bürgersteig 
schon aufgegraben, etc. ist der Mehraufwand überschaubar.

Aber extra für ein Haus die verschieden spezialisierten Arbeiter, 
Bagger, Laster mit Teer etc. einzuplanen und anfahren zu lassen ist und 
bleibt einfach teuer.

Diese Mehrkosten für den einzeln gebauten Hausanschluss werden sich auch 
in Zukunft nicht realistisch über die normalen Monatspreise für den 
Anschluss umlegen lassen.
von Andreas M. (amesser)


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Hmmm schrieb:
> Tiefbauarbeiten sind teuer. Wenn man die ganze Strasse auf einmal
> anschliesst, ist das logischerweise günstiger, als x-mal zu graben.

Also bei uns haben die x-mal gegraben. Obwohl alle Häuser in der ganzen 
Straße angeschlossen wurden.

- Zuerst kam ein Trupp und hat den Bürgersteig aufgerissen und die 
Leerrohre im Gehweg verlegt, dabei die Abzweige vorbereitet. Alles 
wieder zu gemacht.

- Ein paar Wochen später kamen peu a peu Trupps die den Gehweg vor den 
Häusern wieder auf gegraben haben und die 3m Leerrohr bis an die 
Hauswand verlegt, wieder alles zu.

- Viele Monate später dann wurde im Haus verlegt.

- Und dann nochmal ein viertel Jahr später vorm Haus aufgegraben, das 
Leerrohr nach innen gelegt und die Faser eingeblasen. Das hat aber nicht 
bei allen Häusern geklappt. Also wieder die Gehwege aufgerissen...

So teuer scheinen Tiefbauarbeiten also nicht zu sein, Südeuropäer kosten 
wohl nicht so viel...
von Reinhard S. (rezz)


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Gerd E. schrieb:
> Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in
> der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller
> bekommen.

Die Möglichkeit hat die Telekom meines Wissens schon länger wieder 
abgeschafft, außer in geförderten Gebieten, wo diese Möglichkeit 
gewünscht war.

> Dafür muss man keinen Vertrag abschließen, auch wenn einem die
> Ranger-Vertriebler das einem natürlich nicht auf die Nase binden.

Die sowieso nicht, aber die Möglichkeiten kann man ja auch online sehen.
von Reinhard S. (rezz)


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Harald K. schrieb:
> Im Falle meines Hauses sind acht Parteien von 25 angeschlossen, das
> ganze hängt an einer Faser (bei GPON sind das 2.5 GBit/1.25 GBit). Wenn
> alle die gleiche Geschwindigkeit buchen, sind also 300/150 damit ohne
> Überbuchung realisierbar.

Die Überbuchung ist dann halt weiter hinten sowieso. Zudem ist es 
denkbar/wahrscheinlich, das auch andere Häuser in deinem Segment mit 
hängen.

> Und wenn mehr Bandbreite benötigt wird, kann entweder XGPON verwendet
> werden (zusätzlich, auf der gleichen Faser), oder eine weitere Faser für
> den Hausanschluss aktiviert werden -

Weitere Fasern aktivieren macht man nicht, das Netz ist von Anfang an 
auf 100% der möglichen Kunden/Bewohner ausgelegt.
von Reinhard S. (rezz)


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Stephan S. schrieb:
> Das kenne ich aber ganz anders. Hier Mehrfamilien- und Geschäftshaus,
> Telekom legt GF auf die Etagen bis 2 Meter VOR der Haustür. Wohnung oder
> Firma wird nur dann an GF angeschlossen, wenn ein 2-Jahres-Vetrag mit
> der Telekom abgeschlossen wird. Ich hielt dies für ein Gerücht und habe
> bei meinem TK-Anbieter nachgefragt, ob die mich nicht mit GF versorgen
> wollen. Geht leider nicht, da kein Zwang für die Telekom besteht, GF an
> andere Anbieter zu vemieten, nur für Kupfer-DSL besteht Pflicht  (es sei
> denn, der GF-Ausbau wurde öffentlich gefördert).

Es besteht auch kein Zwang, aber die großen Anbieter haben natürlich ein 
Interesse daran, sich da einzumieten und die üblichen Verdächtigen (1&1, 
o2, Vodafone) sind schon länger auch auf Telekom-Glasfaser buchbar.

Das geht auch soweit, das man bei Ausbauankündigung direkt über die 
bestellen kann, also keinen Vertrag bei der Telekom über 2 Jahre 
braucht.

Ausnahme davon ist ein Ausbau über GlasfaserPlus, da geht aktuell von 
den großen nur Telekom. Da gibts aber auch rechtlichen Beef dazu.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Reinhard S. schrieb:
> Weitere Fasern aktivieren macht man nicht, das Netz ist von Anfang an
> auf 100% der möglichen Kunden/Bewohner ausgelegt.

Und warum werden dann 12 Fasern ins Haus gelegt? So viel Redundanz?
von Manfred P. (pruckelfred)


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Hans W. schrieb:
>> Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für
>> diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate
>> warten bis er gelegt wird.
>
> Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich.
>
> "Kaufe jetzt, denn morgen wird es teurer" wurde schon im Mittelalter
> über den Markt gerufen.

Im Mittelalter hätte man zumindest Deine absurden Kommentare nicht 
ertragen müssen.

In der Gemeinde xxxxxxxx wurde GF-Internet kostenlos in die Häuser 
gelegt, wenn ein Vertrag abgeschlossen wurde. Nach nun etwa einem Jahr 
gibt es eine sogenannte "Nachvermarktung", wo Anschlüsse für nur 1000 
Euro errichtet werden.

Hans W. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Sowohl beim 50er-DSL als auch beim 250er-Glasfaser zeigt es die volle
>> Bandbreite, in der Realität gibt es keinen Download mit mehr als 50% des
>> möglichen.
> So ein Schwachsinn! Ich bezahle für 60 MBit und bekomme sie auch immer,
> wenn nicht gerade eine offensichtliche Störung vorliegt. Nur dann zeigen
> die Speed Test weniger an. Und zwar alle gleich.

Mal nicht so laut! Schön, wenn das bei Dir so ist, der Du bestimmt am 
selben Provider wie ich angeschlossen bist.

Unabhängig von meinen Beobachtungen kennst Du die Bezeichnung 
"Drosselkom", wo Telekom-Kunden genau das gleiche Problem beschreiben?

Harald K. schrieb:
> Und warum werden dann 12 Fasern ins Haus gelegt? So viel Redundanz?

Das verstehe, wer will. In meinem Einzelhaus kommt eine Leitung mit 12 
Fasern an, aber es wurde nur eine davon auf die Übergabedose gelegt. Da 
war die Telekom schon vor Jahrzehnten schlauer unterwegs, als man noch 
den W48-Apparat mieten musste, legte sie drei Doppeladern ins Haus.
von Reinhard S. (rezz)


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Harald K. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Weitere Fasern aktivieren macht man nicht, das Netz ist von Anfang an
>> auf 100% der möglichen Kunden/Bewohner ausgelegt.
>
> Und warum werden dann 12 Fasern ins Haus gelegt? So viel Redundanz?

Vereinfachte Lagerhaltung/Logistik (Telekom hat beim Standard-Ausbau nur 
Kabel mit 4 oder 12 Fasern) und bei großen Gebäuden (bis 40WE) hast du 
anfangs bis zu 10 Fasern gebraucht.

So viel teurer machen ein paar Fasern mehr das Kabel nicht, dafür spart 
man sich durch die wenigen Varianten Lagerhaltung und der Monteur massiv 
Platz beim Transport. Manche Firmen machen das noch "extremer" und 
verbauen nur 12 Fasern. Andere dafür überall nur 6 Fasern, selbst bei 
riesigen Gebäuden :)

Manfred P. schrieb:
> In der Gemeinde xxxxxxxx wurde GF-Internet kostenlos in die Häuser
> gelegt, wenn ein Vertrag abgeschlossen wurde. Nach nun etwa einem Jahr
> gibt es eine sogenannte "Nachvermarktung", wo Anschlüsse für nur 1000
> Euro errichtet werden.

Siehste, schon 1000€ gespart.
von Gerd E. (robberknight)


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Ob da nun 4, 6, 8 oder 12 Fasern in einem Kabel sind spielt für den 
Preis kaum eine Rolle. Vor allem wenn Du nicht nur ne Rolle mit 500m 
kaufst.

Ich weiß nicht wie bei der Telekom die Faserverteilung genau läuft. Bei 
mir im Haus ist jedenfalls im Hausanschluss kein PLC-Splitter enthalten, 
der ist nur im Verteilerkasten an der Straße. Die haben erst mal 4 von 
den Fasern ins Haus gespleißt (bei 5 Wohnungen im Haus) und davon sind 
jetzt 2 belegt. Wenn noch mehr gebraucht werden, spleißen sie entweder 
noch die restlichen, oder bauen dann im Hausanschlusskasten doch noch 
einen kleinen PLC-Splitter ein.

Auf die Weise können sie vermutlich die Verteilung der Kunden auf die 
einzelnen OLTs einfacher umsetzen.
von Joachim B. (jar)


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Hans W. schrieb:
> Wer einmal getroffen war,  der ist quasi für den Rest seines Lebens
> sicher 😀.

Es gibt die einfache Lüge, die gemeine Lüge und als höchste Steigerung 
die Statistik.
von H. H. (hhinz)


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Manfred P. schrieb:
> Da
> war die Telekom schon vor Jahrzehnten schlauer unterwegs, als man noch
> den W48-Apparat mieten musste, legte sie drei Doppeladern ins Haus.

Eingeblasen.
von Harald K. (kirnbichler)


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Gerd E. schrieb:
> Bei
> mir im Haus ist jedenfalls im Hausanschluss kein PLC-Splitter enthalten,
> der ist nur im Verteilerkasten an der Straße.

Tja, hier ist kein Verteilerkasten an der Straße, sondern der 
Übergabepunkt im Keller enthält den Splitter.

Und der ist ausbaufähig, d.h. da kann mehr als nur die eine ins Haus 
kommende Faser angeschlossen werden. Sind allerdings auch 25 Wohnungen, 
nicht 5.

Von diesem Übergabepunkt geht es mit vierfaserigen Leitungen an die 
Etagenverteiler (die allerdings maximal zwei Wohnungen versorgen 
müssen), und von denen mit einer Einzelfaser dann zur GF-Dose in der 
Wohnung. Die vierfaserigen Leitungen sehen von außen genauso aus wie die 
Einzelfaser (weiß, ca. 2mm Durchmesser).

Wenn irgendwas umkonfiguriert werden muss, kann das im Übergabepunkt im 
Keller geschehen. Dort können noch weitere Splitter eingesetzt und die 
zu den Etagenverteilern führenden Leitungen umgesteckt werden.
von Reinhard S. (rezz)


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Harald K. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Bei
>> mir im Haus ist jedenfalls im Hausanschluss kein PLC-Splitter enthalten,
>> der ist nur im Verteilerkasten an der Straße.
>
> Tja, hier ist kein Verteilerkasten an der Straße, sondern der
> Übergabepunkt im Keller enthält den Splitter.

Klingt nicht nach Telekom?

> Wenn irgendwas umkonfiguriert werden muss, kann das im Übergabepunkt im
> Keller geschehen. Dort können noch weitere Splitter eingesetzt und die
> zu den Etagenverteilern führenden Leitungen umgesteckt werden.

Aber wieso sollte man da was umkonfigurieren, wenn man es auch gleich so 
bauen kann, das es reicht?
von Gerd E. (robberknight)


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Harald K. schrieb:
> Tja, hier ist kein Verteilerkasten an der Straße, sondern der
> Übergabepunkt im Keller enthält den Splitter.
>
> Und der ist ausbaufähig, d.h. da kann mehr als nur die eine ins Haus
> kommende Faser angeschlossen werden. Sind allerdings auch 25 Wohnungen,
> nicht 5.

ok, die haben da also wohl verschiedene Varianten abhängig von der Größe 
des Hauses. Macht ja auch Sinn.

Reinhard S. schrieb:
>> Wenn irgendwas umkonfiguriert werden muss, kann das im Übergabepunkt im
>> Keller geschehen. Dort können noch weitere Splitter eingesetzt und die
>> zu den Etagenverteilern führenden Leitungen umgesteckt werden.
>
> Aber wieso sollte man da was umkonfigurieren, wenn man es auch gleich so
> bauen kann, das es reicht?

Die investieren da Milliarden und planen die Infrastruktur nicht nur für 
die nächsten 5-10 Jahre. Auf die Dauer ist es nicht unwahrscheinlich 
dass da mal was geändert werden muss. Dann willst Du nicht wieder alles 
von vorne aufgraben müssen.
: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Reinhard S. schrieb:
> Klingt nicht nach Telekom?

Ist Telekom. Ich hab' den Ausbau im Haus betreut (ist 'ne WEG).

Reinhard S. schrieb:
> Aber wieso sollte man da was umkonfigurieren, wenn man es auch gleich so
> bauen kann, das es reicht?

Es reicht ja. Im Moment. Und man kann es erweitern, wenn es nicht mehr 
reichen sollte. Das Erweitern ist keine große Aktion, da müssen keine 
neuen Leitungen gelegt werden, nur eine neue Splitterkassette einsetzen, 
ein Spleiß und dann ein paar Stecker umstöpseln, das macht so ein 
Techniker in einer Viertelstunde.
von Reinhard S. (rezz)


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Harald K. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Klingt nicht nach Telekom?
>
> Ist Telekom. Ich hab' den Ausbau im Haus betreut (ist 'ne WEG).

Dann sollte es aber auch einen Verteiler auf der Straße geben. Der 
enthält für größere Häusern zwar keinen Splitter mehr, aber das Kabel 
geht ja trotzdem dorthin.

> Es reicht ja. Im Moment. Und man kann es erweitern, wenn es nicht mehr
> reichen sollte. Das Erweitern ist keine große Aktion, da müssen keine
> neuen Leitungen gelegt werden, nur eine neue Splitterkassette einsetzen,
> ein Spleiß und dann ein paar Stecker umstöpseln, das macht so ein
> Techniker in einer Viertelstunde.

So circa, aber der Techniker kostet ja auch und das drumherum um diesen 
Einsatz ebenso.

Nachdem die Telekom ja inzwischen 2 32er-Segmente in der 
Vermittlungsstelle zusammenfast zu 1:64-Split würd ich nicht erwarten, 
das sie da beim Kunden irgendwas auseinander klamüstert.
von Harald K. (kirnbichler)


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Reinhard S. schrieb:
> Dann sollte es aber auch einen Verteiler auf der Straße geben.

Wozu? Was soll der verteilen? Du schreibst ja selbst: 
"Vermittlungsstelle". Und die kann etliche Kilometer entfernt sein.

Der Verteiler ist dann höchstens 'ne Kiste mit ein paar Spleißstellen 
drin.

Reinhard S. schrieb:
> So circa, aber der Techniker kostet ja auch und das drumherum um diesen
> Einsatz ebenso.

Ja, aber der Einsatz ist erst in ein paar Jahren erforderlich, wenn die 
über die Einzelfaser erreichbare Bandbreite nicht mehr reicht. Und bis 
dahin kann viel Zeit vergehen.

Der Techniker muss auch kommen, um denen, die sich später entscheiden, 
GF haben zu wollen, die Leitung vom Etagenverteiler bis in die Wohnung 
zu legen.

Das aber ist im Vergleich zum bereits getriebenen Aufriss (Erdarbeiten, 
Bohrung durch Kellerwand, etliche hundert Meter Faser im Haus in alle 
Treppenaufgänge verlegen) minimal.
von Reinhard S. (rezz)


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Harald K. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Dann sollte es aber auch einen Verteiler auf der Straße geben.
>
> Wozu? Was soll der verteilen?

Von einem ankommenden Kabel auf die ganzen Kabel zu den Häusern.

> Du schreibst ja selbst:
> "Vermittlungsstelle". Und die kann etliche Kilometer entfernt sein.

Dein Rohr vom Haus wird aber nicht durchgängig sein bis zur 
Vermittlungsstelle ;)

> Der Verteiler ist dann höchstens 'ne Kiste mit ein paar Spleißstellen
> drin.

Genau den mein ich. Bei kleineren Häusern halt noch mit 
Kopplern/Splittern.

> Der Techniker muss auch kommen, um denen, die sich später entscheiden,
> GF haben zu wollen, die Leitung vom Etagenverteiler bis in die Wohnung
> zu legen.

Stimmt, aber danach nicht mehr. Und meist ist der Techniker für die 
Innenverkabelung ein anderer (anderer Sub, anderes Fachgebiet), als der 
für die Kabelage bis zum HÜP.
von Rahul D. (rahul)


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Reinhard S. schrieb:
> Dein Rohr vom Haus wird aber nicht durchgängig sein bis zur
> Vermittlungsstelle ;)

Komisch, bei uns im Gehweg liegen drei verschiedenfarbige 
Sammel-Leerrohre:
Eins ist magentafarbend (Telekom?), eins orange (regionaler GF-Anbieter) 
und eins grün.
Die sammeln sich an jeweils einem eigenen "Verteilerkasten".
Soweit ich das mitbekommen habe, sind die passiv ausgelegt.
Ergo: Die Leitungen gehen - wie bei der Analogtelefonie - zu einer 
richtigen Verteilstation (früher hießen die "Fernmeldeamt" oder so).

Wenn mal wieder ein Techniker vor soeinem Kasten sitzt, werde ich ihn 
mal fragen (oder sie..).
von Εrnst B. (ernst)


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Rahul D. schrieb:
> Soweit ich das mitbekommen habe, sind die passiv ausgelegt.

das "P" in GPON steht für "Passive"
von Rahul D. (rahul)


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Εrnst B. schrieb:
> das "P" in GPON steht für "Passive"

Danke.
: Bearbeitet durch User
von Peter N. (alv)


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Hans W. schrieb:
> Wer einmal getroffen war,  der ist quasi für den Rest seines Lebens
> sicher

Kann man so nicht sagen. Es gibt Menschen, die werden ständig von 
Blitzen getroffen...
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Briefe immer wieder in die gelben Postkästen stopfen.
ggf vorhandene Adresse (DEINE!) natürlich entfernen.

Am besten man sammelt alle in der Nachbarschaft
ein und steckt die auf einmal in den Briefkasten.

Ging hier mit "Einkauf Aktuell" Werbung auch mal so.
von Εrnst B. (ernst)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Briefe immer wieder in die gelben Postkästen stopfen.

Die Deutsche Bundespost wurde 1995 in Post, Telekom und Postbank 
getrennt.

Dein Plan interessiert die Telekom in etwa genausoviel, als wenn du die 
Briefe beim Aldi in die TK-Truhe packst.

.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Ging hier mit "Einkauf Aktuell" Werbung auch mal so.

EinkaufAktuell wurde von der Post selber herausgegeben, da hat's 
wenigstens die Richtigen getroffen.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Εrnst B. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Briefe immer wieder in die gelben Postkästen stopfen.
>
> Die Deutsche Bundespost wurde 1995 in Post, Telekom und Postbank
> getrennt.
>
> Dein Plan interessiert die Telekom in etwa genausoviel, als wenn du die
> Briefe beim Aldi in die TK-Truhe packst.

Und wer transportiert die Brief-Werbung von der Telekom
und verdient damit ebenso?
von Εrnst B. (ernst)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Und wer transportiert die Brief-Werbung von der Telekom
> und verdient damit ebenso?

Und wer verkauft Lebensmittel an Telekom-Mitarbeiter und verdient damit 
ebenso?

Mit dem Unterschied: die Post ist zur Briefbeförderung gesetzlich 
verpflichtet, Aldi dürfte Telekom-Angestellten (Oder Subunternehmern wie 
Ranger) Hausverbot erteilen.

Also, was hat wohl die besseren Erfolgsaussichten?
von Manfred P. (pruckelfred)


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Rahul D. schrieb:
> Komisch, bei uns im Gehweg liegen drei verschiedenfarbige
> Sammel-Leerrohre:
> Eins ist magentafarbend (Telekom?), eins orange (regionaler GF-Anbieter)
> und eins grün.

Hier auch verschiedene Farben, aber alle vom selben Anbieter.

Rahul D. schrieb:
> Die sammeln sich an jeweils einem eigenen "Verteilerkasten".
> Soweit ich das mitbekommen habe, sind die passiv ausgelegt.

So ist das hier, jede Menge Fasern irgendwie verbunden, aber keinen 
Stromanschluß (Netzspannung) am Kasten.

Rahul D. schrieb:
> Danke.

Besorge Dir mal die c't #7 aus dem März, da ist der Glasfaserkram für 
Zuhause recht gut beschrieben: https://novafile.org/file/t6tl6oa8l3o4

Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router 
geht. Ich habe Beschreibungen gesehen in der Art  "einfach nur 
anschließen und 10 Minuten warten" - wie wird die Büchse dem Kunden 
zugeordnet?
von Hmmm (hmmm)


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Manfred P. schrieb:
> Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router
> geht. Ich habe Beschreibungen gesehen in der Art  "einfach nur
> anschließen und 10 Minuten warten" - wie wird die Büchse dem Kunden
> zugeordnet?

Bei GPON läuft das i.d.R. über die Modem-ID. Wenn der ONT vom Provider 
kommt, ist die natürlich bekannt, der (ggf. kundenseitig beschaffte) 
Router hängt nur per Ethernet dahinter.

Die Telekom schickt per SMS einen Aktivierungslink und fragt dort die 
Glasfaser-ID der Dose und die Modem-ID ab.
von Gerd E. (robberknight)


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Manfred P. schrieb:
> Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router
> geht. Ich habe Beschreibungen gesehen in der Art  "einfach nur
> anschließen und 10 Minuten warten" - wie wird die Büchse dem Kunden
> zugeordnet?

GPON ist ja ein Shared-Medium, es gibt also nicht eine Buchse die direkt 
ansprechbar ist, sondern immer z.B. 32 Kunden hängen an einem OLT und 
bekommen alle das selbe Signal gesendet.

Innerhalb des GPON-Protokolls meldet sich jedes Gerät an, wird 
authentifiziert und bekommt dann eine ID zugeordnet über die es 
angesprochen wird. Außerdem einen Sitzungsschlüssel mit dem die Daten 
für jeden Kunden verschlüsselt werden damit die anderen nicht mitlesen 
können.

Der spannende Punkt ist jetzt wie die Authentifizierung der 
Glasfasermodems / ONTs stattfindet.

Bei der Telekom geht das mittlerweile rein über die MAC-Adresse / 
Seriennummer. Die trägst Du bei der Buchung des Anschlusses einmal ein 
und dann wird das Gerät freigeschaltet und Dir zugeordnet. Später kannst 
Du im Kundenportal auch ein Wechsel des ONT machen. Dauert aber immer ne 
Stunde oder so bis umgeschaltet ist.

Früher ging es bei der Telekom anders, da gab es das sog. PLOAM-Kennwort 
was Du in Deinem ONT eintragen musstest und die Authentifizierung ging 
darüber. In der Bedienung für den Endnutzer vielleicht komplizierter, 
dafür war der Wechsel damals schneller weil Du nicht erst warten 
musstest bis das Netz umprovisioniert war.

Bei anderen Anbietern wird primär auch die Variante mit der 
Seriennummer/MAC verwendet. Es ist dort aber manchmal aufwendiger ein 
eigenes ONT zu verwenden. Es sind zwar gesetzlich alle Anbieter 
verpflichtet das zu akzeptieren, das heißt aber nicht dass sie das auch 
bequem machen müssen.
von Jens M. (schuchkleisser)


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Nicht unbedingt ontopic, aber evtl. doch interessant:
Heute war in der Zeitung ein Bericht über die Ranger, die (vor allem 
Älteren/Behinderten) Leuten Glasfaser aufschwatzen (angeblich unter 
Vorspiegelung einer Umfrage/Istsituationserfassung).
Natürlich haben sowohl Ranger als auch die Telekom gesagt das sie sich 
sowas üüüüberhaupt nicht vorstellen können, und der Kunde wird ja 
aufgeklärt um was es geht, und hinterher ruft das Backoffice nochmal an 
und klärt ob der Kunde das wirklich will, und er hat ja ein 
Widerrufsrecht, und außerdem werden Beschwerden sehr ernst genommen und 
führen zu Nachschulungen für die entsprechenden Drückerkolonnen äääh 
Vertriebsmitarbeiter.

Das Fazit des mittelalten noch einigermaßen Technikverständigen 
Hausbewohners, der mehrere seiner Mitbewohner den gierigen Klauen des 
schon in den Schränken nach Papieren wühlenden "Vertreters" gerettet 
hat:
"Hätte ich jemals vor gehabt zur Telekom zu wechseln, würde ich das 
jetzt nicht mehr wollen".
von Hans W. (hanswieland)


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Jens M. schrieb:
> "Hätte ich jemals vor gehabt zur Telekom zu wechseln, würde ich das
> jetzt nicht mehr wollen".

Die Ranger arbeiten abwechselnd für Telekom und Vodafone. Haben wir noch 
einen Anbieter?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hans W. schrieb:
> Haben wir noch einen Anbieter?

Du hast den Sauerstoffverkäufer vergessen.
von Hans W. (hanswieland)


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Dieter D. schrieb:
> Du hast den Sauerstoffverkäufer vergessen.

Für DSL/Glasfaser? Ich kenne O2 nur als Mobilfunk Betrieb.
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heute bietet o2 unter der eigenen Marke schnelle Glasfaseranschlüsse 
(FTTH) mit bis zu 1.000 Mbit/s an, die überwiegend über das Netz der 
Deutschen Telekom realisiert werden.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Dieter D. schrieb:
> bis zu

jaja
von Rahul D. (rahul)


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Dieter D. schrieb:
> Heute bietet o2 unter der eigenen Marke schnelle Glasfaseranschlüsse
> (FTTH) mit bis zu 1.000 Mbit/s an, die überwiegend über das Netz der
> Deutschen Telekom realisiert werden.

Dann kann man sich auch einen bei 1&1 bestellen.
Die mieten sich die Leitung auch bei anderen Anbietern.
von Reinhard S. (rezz)


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Rahul D. schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Dein Rohr vom Haus wird aber nicht durchgängig sein bis zur
>> Vermittlungsstelle ;)
>
> Komisch, bei uns im Gehweg liegen drei verschiedenfarbige
> Sammel-Leerrohre:
> Eins ist magentafarbend (Telekom?), eins orange (regionaler GF-Anbieter)
> und eins grün.
> Die sammeln sich an jeweils einem eigenen "Verteilerkasten".

Genau. Dorthin gehen die ganzen Rohre aus den Häusern und dann gehen 
einige wenige Rohre Richtung Zentrale/Vermittlungsstelle/PoP.

Manfred P. schrieb:
> Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router
> geht. Ich habe Beschreibungen gesehen in der Art  "einfach nur
> anschließen und 10 Minuten warten" - wie wird die Büchse dem Kunden
> zugeordnet?

Der Router ist, wie bei DSL, meist egal. Aber das Gf-Modem (oder der 
Gf-Teil des Gf-Routers) wird (bei Telekom) dir zugeordnet, indem du die 
Modem-ID und Glasfaser-ID (auf der Gf-Dose) an Telekom meldest.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Reinhard S. schrieb:
>> Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router
>> geht.

Wurde bereits erklärt, aber dreifach hält besser.

Reinhard S. schrieb:
>> Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router
>> geht. Ich habe Beschreibungen gesehen in der Art  "einfach nur
>> anschließen und 10 Minuten warten" - wie wird die Büchse dem Kunden
>> zugeordnet?
> Der Router ist, wie bei DSL, meist egal.

Bei DSL hat man eine feste 1:1 Zuordnung Kabel zum Port, anders als bei 
GPON.

> Aber das Gf-Modem (oder der
> Gf-Teil des Gf-Routers) wird (bei Telekom) dir zugeordnet, indem du die
> Modem-ID und Glasfaser-ID (auf der Gf-Dose) an Telekom meldest.

Dazu passt, dass der Installateur ein Foto des ONT an den Provider 
geschickt hat. Der Einsatz eines eigenen GF-Modems ist nicht vorgesehen, 
das wäre sicher ernsthafter Zirkus, das durchzusetzen - wen der 
Internetcowboys interessieren schon gesetzliche Regeln. Wenn ich das 
richtig sehe, ist die Glasfaserdose nicht Laienbedienbar.

Zumindest ich finde den Provider-ONT nicht wirklich schlecht, an dessen 
Ethernet kann ich beliebiges Zeug anstöpseln. Ich habe da derzeit eine 
Telekom-Digitalisierungsbox dran, vor längerem gebraucht über das Forum 
bezogen.
von Harald K. (kirnbichler)


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Manfred P. schrieb:
> Wenn ich das
> richtig sehe, ist die Glasfaserdose nicht Laienbedienbar.

Doch. Da steckt ein Glasfaserpatchkabel drin, das ist der grüne 
Steckverbinder links unten.

Was fehlt, ist die Dosen-ID, und was böse ist, ist das Schildchen 
"(Hand) sonst Netz weg".

Sowas ist 'ne Unverschämtheit.
von Εrnst B. (ernst)


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Manfred P. schrieb:
> Der Einsatz eines eigenen GF-Modems ist nicht vorgesehen,
> das wäre sicher ernsthafter Zirkus, das durchzusetzen

Die Telekom hat einen eigenen Tausch-Assistenten, wo du die neue 
Modem-ID angeben kannst.
(Falls du ein Modem von der Telekom gestellt bekommen hast, und die die 
ID bereits bei sich hinterlegt haben)
https://glasfaser.telekom.de/ont-tausch

Bei der Erst-Einrichtung (Ohne Modem von der Telekom) kannst du auch 
einfach die Modem-ID von deiner Hardware eingeben.

Und, für Bastler: es gibt ONTs bei denen die ID konfigurierbar ist.
Dann kannst du zwischen dem "T-Glasfaser-Modem" und z.B. einem ONT im 
SFP-Gehäuse, den du in deinen Switch schiebst, beliebig wechseln, ohne 
der Telekom Bescheid zu geben.
von Harald K. (kirnbichler)


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Εrnst B. schrieb:
> Die Telekom hat einen eigenen Tausch-Assistenten, wo du die neue
> Modem-ID angeben kannst.

Das abgebildete Zeug da ist nicht von der Telekom. Weder die 
Glasfaserdose, noch das daneben befindliche Modem.

Auf einer Telekom-Glasfaserdose ist deutlich sichtbar die Dosennummer 
angebracht.
von Gerd E. (robberknight)


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Harald K. schrieb:
> Was fehlt, ist die Dosen-ID, und was böse ist, ist das Schildchen
> "(Hand) sonst Netz weg".
>
> Sowas ist 'ne Unverschämtheit.

Naja, da ist die Spleißkassette drin. Wenn da jemand ohne Ahnung 
rumfuhrwerkt bricht evtl. der Spleiß und die dürfen dann evtl. sogar ne 
neue Faser einblasen wenn nicht mehr ausreichend unbeschädigte Restfaser 
für nen neuen Spleiß drin ist. Dazu kommt noch Gefahr durch unsichtbares 
Laserlicht.

Mit dem Schild und der Dose habe ich daher kein Problem. Und die Buchse 
unten links  daran ist der passive Netzabschluss wie gefordert, das ist 
die Übergabestelle an den Kunden.

Das Glasfasermodem dagegen ist eine aktive Komponente hinter dem 
passiven Netzabschluss. Das muss der Kunde ohne Stress frei wechseln 
können.
von Reinhard S. (rezz)


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Manfred P. schrieb:
> Bei DSL hat man eine feste 1:1 Zuordnung Kabel zum Port, anders als bei
> GPON.

Bei xPON hast du diese Zuordnung nach/mit dem Modem auch.

>> Aber das Gf-Modem (oder der
>> Gf-Teil des Gf-Routers) wird (bei Telekom) dir zugeordnet, indem du die
>> Modem-ID und Glasfaser-ID (auf der Gf-Dose) an Telekom meldest.
>
> Dazu passt, dass der Installateur ein Foto des ONT an den Provider
> geschickt hat.

Macht man halt nur, wenn man dem Kunden die Endgerätefreiheit wegnimmt.

> Wenn ich das
> richtig sehe, ist die Glasfaserdose nicht Laienbedienbar.

Das sieht, wie geschrieben, nach üblichem LC-Stecker aus.

> Zumindest ich finde den Provider-ONT nicht wirklich schlecht, an dessen
> Ethernet kann ich beliebiges Zeug anstöpseln.

Natürlich kann ein separater ONT auch Vorteile haben im Vergleich zu 
einem Kombi-Gerät. Die Vorschrift dazu vom Anbieter gehört halt nicht 
dazu.
von Peter N. (alv)


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Harald K. schrieb:
> Was fehlt, ist die Dosen-ID, und was böse ist, ist das Schildchen
> "(Hand) sonst Netz weg".
>
> Sowas ist 'ne Unverschämtheit.

Das verstehe ich nicht als Drohung, sondern als Warnung: Wenn man daran 
unsachgemäß rumfummelt, kann die Verbindung unterbrochen werden.
von Rahul D. (rahul)


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Peter N. schrieb:
> kann die Verbindung unterbrochen werden.

... dauerhaft, endgültig ...
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