Hallo Leute, heute war nun der SECHSTE Vertreter in 9 Tagen vor meiner Tür. Die Jungs verstehen nicht, dass ich keine Glasfaser brauche. Auch mit Briefen werden wir hier in Würzburg, in einem gut versorgtem Gebiet, bombatiert. Was kann ich tun, dass dieser Werbeterror aufhört? Ich hab schon mal gedroht, den SIEBTEN ................... (;-)
Rudi schrieb: > Was kann ich tun, dass dieser Werbeterror aufhört? Schild: "Bissiger Hund wartet nur auf Glasfaservertreter!"
Das Schild ist gut, nur werden die wenigsten VERtreter von der T kommen, sondern SubSubSub mit Provision sein, wenn man genauer nachfragt?
Rudi schrieb: > Was kann ich tun, dass dieser Werbeterror aufhört? Vermutlich die "beliebte" Fa. Ranger Marketing. Ruf die Telekom-Autorisierungs-Hotline (0800-3309765) an und sag ihnen, dass Du keine Lust mehr auf Besuch hast. https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/ranger-informationen-zur-direktvermarktung-der-telekom/6688616f4ae73561da9bef6d Mehr zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=_dx-Ae-ih0k
Zumindest in der Vergangenheit hat die Telekom das an die Fa. Ranger outgesourced. Und das sind wirklich üble Drücker denen kein Trick zu schlecht ist um irgendwen zu überrumpeln oder zu überreden. Bei denen hilft erfahrungsgemäß kein eindeutiges "Nein". Das einzige was wirkt sind Hausverbote oder vielleicht auch Beschwerde bei der Telekom selbst. Was ich auch sehr fraglich finde ist wie die an die Daten kommen (also wer wo wohnt, wer einen Vertrag mit der Telekom hat oder nicht etc.) und wie die die verarbeiten. Ich vermute mal nicht dass Du einer Übermittlung an oder Erfassung durch diesen Drecksladen zugestimmt hast. Vielleicht kriegt man die also auch über das Thema Datenschutz dran.
Gerd E. schrieb: > Und das sind wirklich üble Drücker denen kein Trick zu > schlecht ist um irgendwen zu überrumpeln oder zu überreden. stimmt können die von voda aber auch, haben meinen 83-jährigen Nachbarn schon 3x einen neuen Vertrag aufgedrückt, von wegen schnellen Internet dabei hat der Nachbar eine 12 Jahre alte billiggurke für 300€ und nun ratet ob sein "Internet" schneller wurde.
Worauf ich noch hinweisen möchte: Auch wenn die Methoden der Telekom-Drückerbanden zu Recht einen Abwehrreflex auslösen und momentan beim TO noch kein Bedarf an Glasfaser besteht, kann ich nur empfehlen sich selbst für die Zukunft kein Bein zu stellen. Also dafür zu sorgen dass man in Zukunft, falls dann Bedarf an Glasfaser besteht oder die Preise fürs VDSL oder Kabelinternet durch die Decke gehen, leicht und ohne große Kosten doch auf Glasfaser umsteigen kann. Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller bekommen. Dafür muss man keinen Vertrag abschließen, auch wenn einem die Ranger-Vertriebler das einem natürlich nicht auf die Nase binden. Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate warten bis er gelegt wird. Von daher würde ich empfehlen das jetzt zu machen.
Gerd E. schrieb: > Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in > der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller > bekommen. Dafür muss man keinen Vertrag abschließen Ich glaube, das gilt nur bei gefördertem Ausbau, ansonsten muss man einen Vertrag abschliessen, wenn man den Hausanschluss kostenlos haben will. Wenn man schon einen Telekom-Vertrag hat, ist das aber ohnehin kein Beinbruch, GPON mit 150/75 Mbps kostet ein paar EUR weniger (!) als VDSL mit 100/40, und der Wechsel klappt nach meinen bisherigen Erfahrungen reibungslos und fast ohne Downtime.
Gerd E. schrieb: > Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in > der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller > bekommen. Der DSLAM steht 5m von unserem Keller weg, gleich neben dem Telekom wurde heute morgen um 7:00 Uhr der von Voda daneben gestellt und hat mich Langschläfer aus dem Bett geworfen, vor allem dieses Kabelschußgerät welches unterirdisch den Weg zum neuen Kasten hämmerte, der Körperschall ins Haus war heftig. Die WEG wollte aber keine neue Leitungsführung durch alle Etagen weil eben nicht jeder schnelles Internet braucht und ob Glasfaser wirklich schneller ist als DSL 250 MBit/s zeigt sich ja erst wenn die Backbones richtig liefern müssen, garantiert wird auch bei Glasfaser nichts, es heißt immer bis zu .....
Hmmm schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in >> der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller >> bekommen. Dafür muss man keinen Vertrag abschließen > > Ich glaube, das gilt nur bei gefördertem Ausbau, ansonsten muss man > einen Vertrag abschliessen, wenn man den Hausanschluss kostenlos haben > will. Hier bei mir in der Stadt hat die Telekom vor kurzem in eigener Regie (also natürlich mit Subunternehmen, aber eben nicht mit Kooperationspartnern wie Stadtwerken, GlasfaserPlus, etc.) ausgebaut. Gefördertes Gebiet ist es lt. Gigabit-Grundbuch nicht. Hier konnte der Hauseigentümer kostenlos den Hausanschluss bestellen, ohne dass irgendein Mieter oder sonstwer im Haus einen Vertrag bei der Telekom abschließen musste. So hat mein Vermieter das gemacht. Hinterher, als der Hausanschluss dann fertig gelegt war, habe ich einen Glasfaservertrag über 1&1 abgeschlossen der jetzt über den Telekom-Hausanschluss umgesetzt wird. Funktioniert gut und ich kann mich nicht beschweren.
Joachim B. schrieb: > und ob Glasfaser wirklich schneller ist als DSL 250 > MBit/s zeigt sich ja erst wenn die Backbones richtig liefern müssen, > garantiert wird auch bei Glasfaser nichts, es heißt immer bis zu ..... Also das kann ich ganz klar beantworten, Glasfaser ist real wirklich richtig viel schneller als VDSL 250. Vor allem im Upstream. Da hatte ich vorher mit VDSL 250 nur 40 MBit/s, jetzt momentan habe ich 500 MBit/s, also mehr als 10 mal so schnell und das kann ich real nutzen, davon mache ich regelmäßig gebrauch um Daten mit meinem Server im Rechenzentrum auszutauschen. Wenn in nem Jahr oder so hier auch XGS-PON angeboten wird, kann ich auf 1000 MBit/s Upstream hochgehen. Was die Backbones angeht: deswegen bin ich extra zu 1&1 gegangen und nicht zur Telekom. 1&1 macht freies Peering am Decix, die Telekom will dagegen von den Peering-Partnern richtig viel Geld für schnelles Peering sehen, oder wenn die nicht zahlen wird es langsam.
In der Nachbarschaft schlug vor wenigen Jahren der Blitz ein. Gelacht haben dann die Nachbarn mit LWL-Anschluss. Bei denen mit Kupfer waren alle Router und Telefone kaputt und mussten alles neu kaufen. Der nächste Blitz kommt bestimmt, aber nur wann weiß keiner.
Joachim B. schrieb: > ob Glasfaser wirklich schneller ist als DSL 250 > MBit/s zeigt sich ja erst wenn die Backbones richtig liefern müssen, > garantiert wird auch bei Glasfaser nichts, es heißt immer bis zu ..... Da wird betrogen und per Gesetz gedeckt: Das offizielle Meßtool der BNetzA erzeugt drei parallele Streams. Sowohl beim 50er-DSL als auch beim 250er-Glasfaser zeigt es die volle Bandbreite, in der Realität gibt es keinen Download mit mehr als 50% des möglichen. Das ist nicht Telekom, sondern ein lokaler Anbieter, der z.B. zu µC-net über den DE-CIX läuft.
Ich bin eigentlich eher konservativ und sparsam bei den Kosten des Internetzugangs. Bis jetzt komme ich gut mit den 50MBit/s aus. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass im Zuge der in der Umgebung stattfindenden LWL Umstellung auch die Latenzen des alten Zugangs besser geworden sind. Allerdings habe ich im Zuge der KI-Experimente festgestellt, dass die meisten Modelle im Bereich größer 10GB liegen und der Download entsprechend lange dauert und man doch ständig neue will. Aus dem Grunde habe ich doch beschlossen auf LWL umzusteigen.
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Manfred P. schrieb: > Da wird betrogen und per Gesetz gedeckt: Das offizielle Meßtool der > BNetzA erzeugt drei parallele Streams. Vermute: da wird um Einschränkungen des TCP-Standards herumgebastelt. Deine Bandbreiten-Zusage gilt für IP-Traffic, nicht das, was TCP oder HTTP daraus macht. Das hängt auch von deinem Betriebsystem ab, was das als "Initial Window" usw. im TCP-Stack konfiguriert hat, Stichwort "TCP Slow Start" wenn du weitersuchen willst. Wenn du nur auf einem TCP-Stream die volle Bandbreite erreichen willst, müsstest du also etwas warten, dabei Datenvolumen verschwenden, dann erst messen. Mit drei Streams parallel wird der stabile Zustand schneller erreicht. Ideal wäre die Messung ganz ohne TCP, also UDP oder Raw IP Packets. Aber da kommen dann zuviele Unwägbarkeiten in's Spiel, Firewalls, CGNAT &co, und der Speedtest ließe sich nicht so einfach auch als Webseite anbieten. Der TCP Slow Start ist übrigens auch einer der Gründe, warum Browser versuchen mehrere TCP-Verbindungen parallel offen zu halten, oder mit QUIC gleich direkt auf UDP gehen.
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Gerd E. schrieb: > Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in > der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller > bekommen. In einem Mehrfamilienhaus legt die Telekom auf eigene Kappe Glasfaser bis vor jede Wohnungstür, sobald auch nur ein paar Bewohner Glasfaser haben wollen (und der Eigentümer bzw. die WEG sich nicht querstellt). Bei denen, die sie haben wollen, legt die Telekom dann auf eigene Kappe bis zu 3m hinter den Eintrittspunkt in die Wohnung oder bis zu 20m, wenn in Eigenleistung dafür in der Wohung Kabelkanäle o.ä. vorbereitet wurden. In einem so ausgebauten Haus können dann aber auch andere Anbieter als die Telekom genutzt werden. Das ist üblicherweise GPON, aber GPON wird nicht so brutal überbucht wie Kabelfernsehen. Und GPON kann mit XGPON ergänzt werden, wenn mehr Bandbreite benötigt werden sollte; der Faser ist das egal. Im Falle meines Hauses sind acht Parteien von 25 angeschlossen, das ganze hängt an einer Faser (bei GPON sind das 2.5 GBit/1.25 GBit). Wenn alle die gleiche Geschwindigkeit buchen, sind also 300/150 damit ohne Überbuchung realisierbar. Da sicherlich auch andere als ich mit 150/75 zufrieden sind, kann folglich auch schnelleres gebucht werden, ohne daß es zu Problemen kommt. Und wenn mehr Bandbreite benötigt wird, kann entweder XGPON verwendet werden (zusätzlich, auf der gleichen Faser), oder eine weitere Faser für den Hausanschluss aktiviert werden - von der Straße kommen 12 Fasern 'rein. Auf denen ist ein GPON/XGPON-Parallelbetrieb natürlich auch möglich. Das dürfte also auf absehbare Zeit mehr als ausreichend Kapazität bieten, ohne daß sich die Leute gegenseitig auf dem Schlauch herumstehen.
Dieter D. schrieb: > In der Nachbarschaft schlug vor wenigen Jahren der Blitz ein. Gelacht > haben dann die Nachbarn mit LWL-Anschluss. Bei denen mit Kupfer waren > alle Router und Telefone kaputt und mussten alles neu kaufen. Der > nächste Blitz kommt bestimmt, aber nur wann weiß keiner. Bald gibt es optische Blitze. Die zerstören auch Glasfaser.
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Harald K. schrieb: > In einem Mehrfamilienhaus legt die Telekom auf eigene Kappe Glasfaser > bis vor jede Wohnungstür, sobald auch nur ein paar Bewohner Glasfaser > haben wollen (und der Eigentümer bzw. die WEG sich nicht querstellt). > > Bei denen, die sie haben wollen, legt die Telekom dann auf eigene Kappe > bis zu 3m hinter den Eintrittspunkt in die Wohnung oder bis zu 20m, wenn > in Eigenleistung dafür in der Wohung Kabelkanäle o.ä. vorbereitet > wurden. > > In einem so ausgebauten Haus können dann aber auch andere Anbieter als > die Telekom genutzt werden. Das kenne ich aber ganz anders. Hier Mehrfamilien- und Geschäftshaus, Telekom legt GF auf die Etagen bis 2 Meter VOR der Haustür. Wohnung oder Firma wird nur dann an GF angeschlossen, wenn ein 2-Jahres-Vetrag mit der Telekom abgeschlossen wird. Ich hielt dies für ein Gerücht und habe bei meinem TK-Anbieter nachgefragt, ob die mich nicht mit GF versorgen wollen. Geht leider nicht, da kein Zwang für die Telekom besteht, GF an andere Anbieter zu vemieten, nur für Kupfer-DSL besteht Pflicht (es sei denn, der GF-Ausbau wurde öffentlich gefördert).
Gerd E. schrieb: > Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für > diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate > warten bis er gelegt wird. Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich. "Kaufe jetzt, denn morgen wird es teurer" wurde schon im Mittelalter über den Markt gerufen.
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Dieter D. schrieb: > Der nächste Blitz kommt bestimmt, aber nur wann weiß keiner. Nur ist die Wahrscheinlicht von mehr als einem Treffer sehr sehr gering. Wer einmal getroffen war, der ist quasi für den Rest seines Lebens sicher 😀.
Manfred P. schrieb: > Sowohl beim 50er-DSL als auch beim 250er-Glasfaser zeigt es die volle > Bandbreite, in der Realität gibt es keinen Download mit mehr als 50% des > möglichen. So ein Schwachsinn! Ich bezahle für 60 MBit und bekomme sie auch immer, wenn nicht gerade eine offensichtliche Störung vorliegt. Nur dann zeigen die Speed Test weniger an. Und zwar alle gleich. Natürlich habe ich auch mal mit der Stoppuhr kontrolliert, ob die Anzeige stimmt. Das tut sie.
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Hans W. schrieb: > Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich. Tiefbauarbeiten sind teuer. Wenn man die ganze Strasse auf einmal anschliesst, ist das logischerweise günstiger, als x-mal zu graben. Auch ein Kupfer-Hausanschluss kostet fast 1000 EUR.
Hans W. schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für >> diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate >> warten bis er gelegt wird. > > Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich. Das wird sich nicht ändern. Der Grund dafür ist, dass die dann extra für Dich einen Bautrupp zu Dir schicken müssen um die Strecke zwischen Bürgersteig und Hauseinführung aufzugraben, die Hauseinführung zu machen und hinterher die Glasfaser einzublasen. Wenn der Bautrupp sowieso bei Dir in der Straße ist, der Bürgersteig schon aufgegraben, etc. ist der Mehraufwand überschaubar. Aber extra für ein Haus die verschieden spezialisierten Arbeiter, Bagger, Laster mit Teer etc. einzuplanen und anfahren zu lassen ist und bleibt einfach teuer. Diese Mehrkosten für den einzeln gebauten Hausanschluss werden sich auch in Zukunft nicht realistisch über die normalen Monatspreise für den Anschluss umlegen lassen.
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