Hallo Leute, heute war nun der SECHSTE Vertreter in 9 Tagen vor meiner Tür. Die Jungs verstehen nicht, dass ich keine Glasfaser brauche. Auch mit Briefen werden wir hier in Würzburg, in einem gut versorgtem Gebiet, bombatiert. Was kann ich tun, dass dieser Werbeterror aufhört? Ich hab schon mal gedroht, den SIEBTEN ................... (;-)
Rudi schrieb: > Was kann ich tun, dass dieser Werbeterror aufhört? Schild: "Bissiger Hund wartet nur auf Glasfaservertreter!"
Das Schild ist gut, nur werden die wenigsten VERtreter von der T kommen, sondern SubSubSub mit Provision sein, wenn man genauer nachfragt?
Rudi schrieb: > Was kann ich tun, dass dieser Werbeterror aufhört? Vermutlich die "beliebte" Fa. Ranger Marketing. Ruf die Telekom-Autorisierungs-Hotline (0800-3309765) an und sag ihnen, dass Du keine Lust mehr auf Besuch hast. https://telekomhilft.telekom.de/conversations/festnetz-internet/ranger-informationen-zur-direktvermarktung-der-telekom/6688616f4ae73561da9bef6d Mehr zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=_dx-Ae-ih0k
Zumindest in der Vergangenheit hat die Telekom das an die Fa. Ranger outgesourced. Und das sind wirklich üble Drücker denen kein Trick zu schlecht ist um irgendwen zu überrumpeln oder zu überreden. Bei denen hilft erfahrungsgemäß kein eindeutiges "Nein". Das einzige was wirkt sind Hausverbote oder vielleicht auch Beschwerde bei der Telekom selbst. Was ich auch sehr fraglich finde ist wie die an die Daten kommen (also wer wo wohnt, wer einen Vertrag mit der Telekom hat oder nicht etc.) und wie die die verarbeiten. Ich vermute mal nicht dass Du einer Übermittlung an oder Erfassung durch diesen Drecksladen zugestimmt hast. Vielleicht kriegt man die also auch über das Thema Datenschutz dran.
Gerd E. schrieb: > Und das sind wirklich üble Drücker denen kein Trick zu > schlecht ist um irgendwen zu überrumpeln oder zu überreden. stimmt können die von voda aber auch, haben meinen 83-jährigen Nachbarn schon 3x einen neuen Vertrag aufgedrückt, von wegen schnellen Internet dabei hat der Nachbar eine 12 Jahre alte billiggurke für 300€ und nun ratet ob sein "Internet" schneller wurde.
Worauf ich noch hinweisen möchte: Auch wenn die Methoden der Telekom-Drückerbanden zu Recht einen Abwehrreflex auslösen und momentan beim TO noch kein Bedarf an Glasfaser besteht, kann ich nur empfehlen sich selbst für die Zukunft kein Bein zu stellen. Also dafür zu sorgen dass man in Zukunft, falls dann Bedarf an Glasfaser besteht oder die Preise fürs VDSL oder Kabelinternet durch die Decke gehen, leicht und ohne große Kosten doch auf Glasfaser umsteigen kann. Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller bekommen. Dafür muss man keinen Vertrag abschließen, auch wenn einem die Ranger-Vertriebler das einem natürlich nicht auf die Nase binden. Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate warten bis er gelegt wird. Von daher würde ich empfehlen das jetzt zu machen.
Gerd E. schrieb: > Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in > der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller > bekommen. Dafür muss man keinen Vertrag abschließen Ich glaube, das gilt nur bei gefördertem Ausbau, ansonsten muss man einen Vertrag abschliessen, wenn man den Hausanschluss kostenlos haben will. Wenn man schon einen Telekom-Vertrag hat, ist das aber ohnehin kein Beinbruch, GPON mit 150/75 Mbps kostet ein paar EUR weniger (!) als VDSL mit 100/40, und der Wechsel klappt nach meinen bisherigen Erfahrungen reibungslos und fast ohne Downtime.
Gerd E. schrieb: > Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in > der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller > bekommen. Der DSLAM steht 5m von unserem Keller weg, gleich neben dem Telekom wurde heute morgen um 7:00 Uhr der von Voda daneben gestellt und hat mich Langschläfer aus dem Bett geworfen, vor allem dieses Kabelschußgerät welches unterirdisch den Weg zum neuen Kasten hämmerte, der Körperschall ins Haus war heftig. Die WEG wollte aber keine neue Leitungsführung durch alle Etagen weil eben nicht jeder schnelles Internet braucht und ob Glasfaser wirklich schneller ist als DSL 250 MBit/s zeigt sich ja erst wenn die Backbones richtig liefern müssen, garantiert wird auch bei Glasfaser nichts, es heißt immer bis zu .....
Hmmm schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in >> der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller >> bekommen. Dafür muss man keinen Vertrag abschließen > > Ich glaube, das gilt nur bei gefördertem Ausbau, ansonsten muss man > einen Vertrag abschliessen, wenn man den Hausanschluss kostenlos haben > will. Hier bei mir in der Stadt hat die Telekom vor kurzem in eigener Regie (also natürlich mit Subunternehmen, aber eben nicht mit Kooperationspartnern wie Stadtwerken, GlasfaserPlus, etc.) ausgebaut. Gefördertes Gebiet ist es lt. Gigabit-Grundbuch nicht. Hier konnte der Hauseigentümer kostenlos den Hausanschluss bestellen, ohne dass irgendein Mieter oder sonstwer im Haus einen Vertrag bei der Telekom abschließen musste. So hat mein Vermieter das gemacht. Hinterher, als der Hausanschluss dann fertig gelegt war, habe ich einen Glasfaservertrag über 1&1 abgeschlossen der jetzt über den Telekom-Hausanschluss umgesetzt wird. Funktioniert gut und ich kann mich nicht beschweren.
Joachim B. schrieb: > und ob Glasfaser wirklich schneller ist als DSL 250 > MBit/s zeigt sich ja erst wenn die Backbones richtig liefern müssen, > garantiert wird auch bei Glasfaser nichts, es heißt immer bis zu ..... Also das kann ich ganz klar beantworten, Glasfaser ist real wirklich richtig viel schneller als VDSL 250. Vor allem im Upstream. Da hatte ich vorher mit VDSL 250 nur 40 MBit/s, jetzt momentan habe ich 500 MBit/s, also mehr als 10 mal so schnell und das kann ich real nutzen, davon mache ich regelmäßig gebrauch um Daten mit meinem Server im Rechenzentrum auszutauschen. Wenn in nem Jahr oder so hier auch XGS-PON angeboten wird, kann ich auf 1000 MBit/s Upstream hochgehen. Was die Backbones angeht: deswegen bin ich extra zu 1&1 gegangen und nicht zur Telekom. 1&1 macht freies Peering am Decix, die Telekom will dagegen von den Peering-Partnern richtig viel Geld für schnelles Peering sehen, oder wenn die nicht zahlen wird es langsam.
In der Nachbarschaft schlug vor wenigen Jahren der Blitz ein. Gelacht haben dann die Nachbarn mit LWL-Anschluss. Bei denen mit Kupfer waren alle Router und Telefone kaputt und mussten alles neu kaufen. Der nächste Blitz kommt bestimmt, aber nur wann weiß keiner.
Joachim B. schrieb: > ob Glasfaser wirklich schneller ist als DSL 250 > MBit/s zeigt sich ja erst wenn die Backbones richtig liefern müssen, > garantiert wird auch bei Glasfaser nichts, es heißt immer bis zu ..... Da wird betrogen und per Gesetz gedeckt: Das offizielle Meßtool der BNetzA erzeugt drei parallele Streams. Sowohl beim 50er-DSL als auch beim 250er-Glasfaser zeigt es die volle Bandbreite, in der Realität gibt es keinen Download mit mehr als 50% des möglichen. Das ist nicht Telekom, sondern ein lokaler Anbieter, der z.B. zu µC-net über den DE-CIX läuft.
Ich bin eigentlich eher konservativ und sparsam bei den Kosten des Internetzugangs. Bis jetzt komme ich gut mit den 50MBit/s aus. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass im Zuge der in der Umgebung stattfindenden LWL Umstellung auch die Latenzen des alten Zugangs besser geworden sind. Allerdings habe ich im Zuge der KI-Experimente festgestellt, dass die meisten Modelle im Bereich größer 10GB liegen und der Download entsprechend lange dauert und man doch ständig neue will. Aus dem Grunde habe ich doch beschlossen auf LWL umzusteigen.
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Manfred P. schrieb: > Da wird betrogen und per Gesetz gedeckt: Das offizielle Meßtool der > BNetzA erzeugt drei parallele Streams. Vermute: da wird um Einschränkungen des TCP-Standards herumgebastelt. Deine Bandbreiten-Zusage gilt für IP-Traffic, nicht das, was TCP oder HTTP daraus macht. Das hängt auch von deinem Betriebsystem ab, was das als "Initial Window" usw. im TCP-Stack konfiguriert hat, Stichwort "TCP Slow Start" wenn du weitersuchen willst. Wenn du nur auf einem TCP-Stream die volle Bandbreite erreichen willst, müsstest du also etwas warten, dabei Datenvolumen verschwenden, dann erst messen. Mit drei Streams parallel wird der stabile Zustand schneller erreicht. Ideal wäre die Messung ganz ohne TCP, also UDP oder Raw IP Packets. Aber da kommen dann zuviele Unwägbarkeiten in's Spiel, Firewalls, CGNAT &co, und der Speedtest ließe sich nicht so einfach auch als Webseite anbieten. Der TCP Slow Start ist übrigens auch einer der Gründe, warum Browser versuchen mehrere TCP-Verbindungen parallel offen zu halten, oder mit QUIC gleich direkt auf UDP gehen.
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Gerd E. schrieb: > Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in > der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller > bekommen. In einem Mehrfamilienhaus legt die Telekom auf eigene Kappe Glasfaser bis vor jede Wohnungstür, sobald auch nur ein paar Bewohner Glasfaser haben wollen (und der Eigentümer bzw. die WEG sich nicht querstellt). Bei denen, die sie haben wollen, legt die Telekom dann auf eigene Kappe bis zu 3m hinter den Eintrittspunkt in die Wohnung oder bis zu 20m, wenn in Eigenleistung dafür in der Wohung Kabelkanäle o.ä. vorbereitet wurden. In einem so ausgebauten Haus können dann aber auch andere Anbieter als die Telekom genutzt werden. Das ist üblicherweise GPON, aber GPON wird nicht so brutal überbucht wie Kabelfernsehen. Und GPON kann mit XGPON ergänzt werden, wenn mehr Bandbreite benötigt werden sollte; der Faser ist das egal. Im Falle meines Hauses sind acht Parteien von 25 angeschlossen, das ganze hängt an einer Faser (bei GPON sind das 2.5 GBit/1.25 GBit). Wenn alle die gleiche Geschwindigkeit buchen, sind also 300/150 damit ohne Überbuchung realisierbar. Da sicherlich auch andere als ich mit 150/75 zufrieden sind, kann folglich auch schnelleres gebucht werden, ohne daß es zu Problemen kommt. Und wenn mehr Bandbreite benötigt wird, kann entweder XGPON verwendet werden (zusätzlich, auf der gleichen Faser), oder eine weitere Faser für den Hausanschluss aktiviert werden - von der Straße kommen 12 Fasern 'rein. Auf denen ist ein GPON/XGPON-Parallelbetrieb natürlich auch möglich. Das dürfte also auf absehbare Zeit mehr als ausreichend Kapazität bieten, ohne daß sich die Leute gegenseitig auf dem Schlauch herumstehen.
Dieter D. schrieb: > In der Nachbarschaft schlug vor wenigen Jahren der Blitz ein. Gelacht > haben dann die Nachbarn mit LWL-Anschluss. Bei denen mit Kupfer waren > alle Router und Telefone kaputt und mussten alles neu kaufen. Der > nächste Blitz kommt bestimmt, aber nur wann weiß keiner. Bald gibt es optische Blitze. Die zerstören auch Glasfaser.
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Harald K. schrieb: > In einem Mehrfamilienhaus legt die Telekom auf eigene Kappe Glasfaser > bis vor jede Wohnungstür, sobald auch nur ein paar Bewohner Glasfaser > haben wollen (und der Eigentümer bzw. die WEG sich nicht querstellt). > > Bei denen, die sie haben wollen, legt die Telekom dann auf eigene Kappe > bis zu 3m hinter den Eintrittspunkt in die Wohnung oder bis zu 20m, wenn > in Eigenleistung dafür in der Wohung Kabelkanäle o.ä. vorbereitet > wurden. > > In einem so ausgebauten Haus können dann aber auch andere Anbieter als > die Telekom genutzt werden. Das kenne ich aber ganz anders. Hier Mehrfamilien- und Geschäftshaus, Telekom legt GF auf die Etagen bis 2 Meter VOR der Haustür. Wohnung oder Firma wird nur dann an GF angeschlossen, wenn ein 2-Jahres-Vetrag mit der Telekom abgeschlossen wird. Ich hielt dies für ein Gerücht und habe bei meinem TK-Anbieter nachgefragt, ob die mich nicht mit GF versorgen wollen. Geht leider nicht, da kein Zwang für die Telekom besteht, GF an andere Anbieter zu vemieten, nur für Kupfer-DSL besteht Pflicht (es sei denn, der GF-Ausbau wurde öffentlich gefördert).
Gerd E. schrieb: > Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für > diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate > warten bis er gelegt wird. Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich. "Kaufe jetzt, denn morgen wird es teurer" wurde schon im Mittelalter über den Markt gerufen.
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Dieter D. schrieb: > Der nächste Blitz kommt bestimmt, aber nur wann weiß keiner. Nur ist die Wahrscheinlicht von mehr als einem Treffer sehr sehr gering. Wer einmal getroffen war, der ist quasi für den Rest seines Lebens sicher 😀.
Manfred P. schrieb: > Sowohl beim 50er-DSL als auch beim 250er-Glasfaser zeigt es die volle > Bandbreite, in der Realität gibt es keinen Download mit mehr als 50% des > möglichen. So ein Schwachsinn! Ich bezahle für 60 MBit und bekomme sie auch immer, wenn nicht gerade eine offensichtliche Störung vorliegt. Nur dann zeigen die Speed Test weniger an. Und zwar alle gleich. Natürlich habe ich auch mal mit der Stoppuhr kontrolliert, ob die Anzeige stimmt. Das tut sie.
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Hans W. schrieb: > Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich. Tiefbauarbeiten sind teuer. Wenn man die ganze Strasse auf einmal anschliesst, ist das logischerweise günstiger, als x-mal zu graben. Auch ein Kupfer-Hausanschluss kostet fast 1000 EUR.
Hans W. schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für >> diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate >> warten bis er gelegt wird. > > Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich. Das wird sich nicht ändern. Der Grund dafür ist, dass die dann extra für Dich einen Bautrupp zu Dir schicken müssen um die Strecke zwischen Bürgersteig und Hauseinführung aufzugraben, die Hauseinführung zu machen und hinterher die Glasfaser einzublasen. Wenn der Bautrupp sowieso bei Dir in der Straße ist, der Bürgersteig schon aufgegraben, etc. ist der Mehraufwand überschaubar. Aber extra für ein Haus die verschieden spezialisierten Arbeiter, Bagger, Laster mit Teer etc. einzuplanen und anfahren zu lassen ist und bleibt einfach teuer. Diese Mehrkosten für den einzeln gebauten Hausanschluss werden sich auch in Zukunft nicht realistisch über die normalen Monatspreise für den Anschluss umlegen lassen.
Hmmm schrieb: > Tiefbauarbeiten sind teuer. Wenn man die ganze Strasse auf einmal > anschliesst, ist das logischerweise günstiger, als x-mal zu graben. Also bei uns haben die x-mal gegraben. Obwohl alle Häuser in der ganzen Straße angeschlossen wurden. - Zuerst kam ein Trupp und hat den Bürgersteig aufgerissen und die Leerrohre im Gehweg verlegt, dabei die Abzweige vorbereitet. Alles wieder zu gemacht. - Ein paar Wochen später kamen peu a peu Trupps die den Gehweg vor den Häusern wieder auf gegraben haben und die 3m Leerrohr bis an die Hauswand verlegt, wieder alles zu. - Viele Monate später dann wurde im Haus verlegt. - Und dann nochmal ein viertel Jahr später vorm Haus aufgegraben, das Leerrohr nach innen gelegt und die Faser eingeblasen. Das hat aber nicht bei allen Häusern geklappt. Also wieder die Gehwege aufgerissen... So teuer scheinen Tiefbauarbeiten also nicht zu sein, Südeuropäer kosten wohl nicht so viel...
Gerd E. schrieb: > Bei der Telekom kann man in dem Moment, in dem der Glasfaserausbau in > der Straße gemacht wird, kostenlos einen Hausanschluss bis in den Keller > bekommen. Die Möglichkeit hat die Telekom meines Wissens schon länger wieder abgeschafft, außer in geförderten Gebieten, wo diese Möglichkeit gewünscht war. > Dafür muss man keinen Vertrag abschließen, auch wenn einem die > Ranger-Vertriebler das einem natürlich nicht auf die Nase binden. Die sowieso nicht, aber die Möglichkeiten kann man ja auch online sehen.
Harald K. schrieb: > Im Falle meines Hauses sind acht Parteien von 25 angeschlossen, das > ganze hängt an einer Faser (bei GPON sind das 2.5 GBit/1.25 GBit). Wenn > alle die gleiche Geschwindigkeit buchen, sind also 300/150 damit ohne > Überbuchung realisierbar. Die Überbuchung ist dann halt weiter hinten sowieso. Zudem ist es denkbar/wahrscheinlich, das auch andere Häuser in deinem Segment mit hängen. > Und wenn mehr Bandbreite benötigt wird, kann entweder XGPON verwendet > werden (zusätzlich, auf der gleichen Faser), oder eine weitere Faser für > den Hausanschluss aktiviert werden - Weitere Fasern aktivieren macht man nicht, das Netz ist von Anfang an auf 100% der möglichen Kunden/Bewohner ausgelegt.
Stephan S. schrieb: > Das kenne ich aber ganz anders. Hier Mehrfamilien- und Geschäftshaus, > Telekom legt GF auf die Etagen bis 2 Meter VOR der Haustür. Wohnung oder > Firma wird nur dann an GF angeschlossen, wenn ein 2-Jahres-Vetrag mit > der Telekom abgeschlossen wird. Ich hielt dies für ein Gerücht und habe > bei meinem TK-Anbieter nachgefragt, ob die mich nicht mit GF versorgen > wollen. Geht leider nicht, da kein Zwang für die Telekom besteht, GF an > andere Anbieter zu vemieten, nur für Kupfer-DSL besteht Pflicht (es sei > denn, der GF-Ausbau wurde öffentlich gefördert). Es besteht auch kein Zwang, aber die großen Anbieter haben natürlich ein Interesse daran, sich da einzumieten und die üblichen Verdächtigen (1&1, o2, Vodafone) sind schon länger auch auf Telekom-Glasfaser buchbar. Das geht auch soweit, das man bei Ausbauankündigung direkt über die bestellen kann, also keinen Vertrag bei der Telekom über 2 Jahre braucht. Ausnahme davon ist ein Ausbau über GlasfaserPlus, da geht aktuell von den großen nur Telekom. Da gibts aber auch rechtlichen Beef dazu.
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Reinhard S. schrieb: > Weitere Fasern aktivieren macht man nicht, das Netz ist von Anfang an > auf 100% der möglichen Kunden/Bewohner ausgelegt. Und warum werden dann 12 Fasern ins Haus gelegt? So viel Redundanz?
Hans W. schrieb: >> Später, wenn der Glasfaserausbau in der Straße durch ist, musst Du für >> diesen Hausanschluss mehrere Hundert EUR bezahlen und mehrere Monate >> warten bis er gelegt wird. > > Und in Zukunft wird sich das sicher nicht ändern? Bezweifle ich. > > "Kaufe jetzt, denn morgen wird es teurer" wurde schon im Mittelalter > über den Markt gerufen. Im Mittelalter hätte man zumindest Deine absurden Kommentare nicht ertragen müssen. In der Gemeinde xxxxxxxx wurde GF-Internet kostenlos in die Häuser gelegt, wenn ein Vertrag abgeschlossen wurde. Nach nun etwa einem Jahr gibt es eine sogenannte "Nachvermarktung", wo Anschlüsse für nur 1000 Euro errichtet werden. Hans W. schrieb: > Manfred P. schrieb: >> Sowohl beim 50er-DSL als auch beim 250er-Glasfaser zeigt es die volle >> Bandbreite, in der Realität gibt es keinen Download mit mehr als 50% des >> möglichen. > So ein Schwachsinn! Ich bezahle für 60 MBit und bekomme sie auch immer, > wenn nicht gerade eine offensichtliche Störung vorliegt. Nur dann zeigen > die Speed Test weniger an. Und zwar alle gleich. Mal nicht so laut! Schön, wenn das bei Dir so ist, der Du bestimmt am selben Provider wie ich angeschlossen bist. Unabhängig von meinen Beobachtungen kennst Du die Bezeichnung "Drosselkom", wo Telekom-Kunden genau das gleiche Problem beschreiben? Harald K. schrieb: > Und warum werden dann 12 Fasern ins Haus gelegt? So viel Redundanz? Das verstehe, wer will. In meinem Einzelhaus kommt eine Leitung mit 12 Fasern an, aber es wurde nur eine davon auf die Übergabedose gelegt. Da war die Telekom schon vor Jahrzehnten schlauer unterwegs, als man noch den W48-Apparat mieten musste, legte sie drei Doppeladern ins Haus.
Harald K. schrieb: > Reinhard S. schrieb: >> Weitere Fasern aktivieren macht man nicht, das Netz ist von Anfang an >> auf 100% der möglichen Kunden/Bewohner ausgelegt. > > Und warum werden dann 12 Fasern ins Haus gelegt? So viel Redundanz? Vereinfachte Lagerhaltung/Logistik (Telekom hat beim Standard-Ausbau nur Kabel mit 4 oder 12 Fasern) und bei großen Gebäuden (bis 40WE) hast du anfangs bis zu 10 Fasern gebraucht. So viel teurer machen ein paar Fasern mehr das Kabel nicht, dafür spart man sich durch die wenigen Varianten Lagerhaltung und der Monteur massiv Platz beim Transport. Manche Firmen machen das noch "extremer" und verbauen nur 12 Fasern. Andere dafür überall nur 6 Fasern, selbst bei riesigen Gebäuden :) Manfred P. schrieb: > In der Gemeinde xxxxxxxx wurde GF-Internet kostenlos in die Häuser > gelegt, wenn ein Vertrag abgeschlossen wurde. Nach nun etwa einem Jahr > gibt es eine sogenannte "Nachvermarktung", wo Anschlüsse für nur 1000 > Euro errichtet werden. Siehste, schon 1000€ gespart.
Ob da nun 4, 6, 8 oder 12 Fasern in einem Kabel sind spielt für den Preis kaum eine Rolle. Vor allem wenn Du nicht nur ne Rolle mit 500m kaufst. Ich weiß nicht wie bei der Telekom die Faserverteilung genau läuft. Bei mir im Haus ist jedenfalls im Hausanschluss kein PLC-Splitter enthalten, der ist nur im Verteilerkasten an der Straße. Die haben erst mal 4 von den Fasern ins Haus gespleißt (bei 5 Wohnungen im Haus) und davon sind jetzt 2 belegt. Wenn noch mehr gebraucht werden, spleißen sie entweder noch die restlichen, oder bauen dann im Hausanschlusskasten doch noch einen kleinen PLC-Splitter ein. Auf die Weise können sie vermutlich die Verteilung der Kunden auf die einzelnen OLTs einfacher umsetzen.
Hans W. schrieb: > Wer einmal getroffen war, der ist quasi für den Rest seines Lebens > sicher 😀. Es gibt die einfache Lüge, die gemeine Lüge und als höchste Steigerung die Statistik.
Manfred P. schrieb: > Da > war die Telekom schon vor Jahrzehnten schlauer unterwegs, als man noch > den W48-Apparat mieten musste, legte sie drei Doppeladern ins Haus. Eingeblasen.
Gerd E. schrieb: > Bei > mir im Haus ist jedenfalls im Hausanschluss kein PLC-Splitter enthalten, > der ist nur im Verteilerkasten an der Straße. Tja, hier ist kein Verteilerkasten an der Straße, sondern der Übergabepunkt im Keller enthält den Splitter. Und der ist ausbaufähig, d.h. da kann mehr als nur die eine ins Haus kommende Faser angeschlossen werden. Sind allerdings auch 25 Wohnungen, nicht 5. Von diesem Übergabepunkt geht es mit vierfaserigen Leitungen an die Etagenverteiler (die allerdings maximal zwei Wohnungen versorgen müssen), und von denen mit einer Einzelfaser dann zur GF-Dose in der Wohnung. Die vierfaserigen Leitungen sehen von außen genauso aus wie die Einzelfaser (weiß, ca. 2mm Durchmesser). Wenn irgendwas umkonfiguriert werden muss, kann das im Übergabepunkt im Keller geschehen. Dort können noch weitere Splitter eingesetzt und die zu den Etagenverteilern führenden Leitungen umgesteckt werden.
Harald K. schrieb: > Gerd E. schrieb: >> Bei >> mir im Haus ist jedenfalls im Hausanschluss kein PLC-Splitter enthalten, >> der ist nur im Verteilerkasten an der Straße. > > Tja, hier ist kein Verteilerkasten an der Straße, sondern der > Übergabepunkt im Keller enthält den Splitter. Klingt nicht nach Telekom? > Wenn irgendwas umkonfiguriert werden muss, kann das im Übergabepunkt im > Keller geschehen. Dort können noch weitere Splitter eingesetzt und die > zu den Etagenverteilern führenden Leitungen umgesteckt werden. Aber wieso sollte man da was umkonfigurieren, wenn man es auch gleich so bauen kann, das es reicht?
Harald K. schrieb: > Tja, hier ist kein Verteilerkasten an der Straße, sondern der > Übergabepunkt im Keller enthält den Splitter. > > Und der ist ausbaufähig, d.h. da kann mehr als nur die eine ins Haus > kommende Faser angeschlossen werden. Sind allerdings auch 25 Wohnungen, > nicht 5. ok, die haben da also wohl verschiedene Varianten abhängig von der Größe des Hauses. Macht ja auch Sinn. Reinhard S. schrieb: >> Wenn irgendwas umkonfiguriert werden muss, kann das im Übergabepunkt im >> Keller geschehen. Dort können noch weitere Splitter eingesetzt und die >> zu den Etagenverteilern führenden Leitungen umgesteckt werden. > > Aber wieso sollte man da was umkonfigurieren, wenn man es auch gleich so > bauen kann, das es reicht? Die investieren da Milliarden und planen die Infrastruktur nicht nur für die nächsten 5-10 Jahre. Auf die Dauer ist es nicht unwahrscheinlich dass da mal was geändert werden muss. Dann willst Du nicht wieder alles von vorne aufgraben müssen.
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Reinhard S. schrieb: > Klingt nicht nach Telekom? Ist Telekom. Ich hab' den Ausbau im Haus betreut (ist 'ne WEG). Reinhard S. schrieb: > Aber wieso sollte man da was umkonfigurieren, wenn man es auch gleich so > bauen kann, das es reicht? Es reicht ja. Im Moment. Und man kann es erweitern, wenn es nicht mehr reichen sollte. Das Erweitern ist keine große Aktion, da müssen keine neuen Leitungen gelegt werden, nur eine neue Splitterkassette einsetzen, ein Spleiß und dann ein paar Stecker umstöpseln, das macht so ein Techniker in einer Viertelstunde.
Harald K. schrieb: > Reinhard S. schrieb: >> Klingt nicht nach Telekom? > > Ist Telekom. Ich hab' den Ausbau im Haus betreut (ist 'ne WEG). Dann sollte es aber auch einen Verteiler auf der Straße geben. Der enthält für größere Häusern zwar keinen Splitter mehr, aber das Kabel geht ja trotzdem dorthin. > Es reicht ja. Im Moment. Und man kann es erweitern, wenn es nicht mehr > reichen sollte. Das Erweitern ist keine große Aktion, da müssen keine > neuen Leitungen gelegt werden, nur eine neue Splitterkassette einsetzen, > ein Spleiß und dann ein paar Stecker umstöpseln, das macht so ein > Techniker in einer Viertelstunde. So circa, aber der Techniker kostet ja auch und das drumherum um diesen Einsatz ebenso. Nachdem die Telekom ja inzwischen 2 32er-Segmente in der Vermittlungsstelle zusammenfast zu 1:64-Split würd ich nicht erwarten, das sie da beim Kunden irgendwas auseinander klamüstert.
Reinhard S. schrieb: > Dann sollte es aber auch einen Verteiler auf der Straße geben. Wozu? Was soll der verteilen? Du schreibst ja selbst: "Vermittlungsstelle". Und die kann etliche Kilometer entfernt sein. Der Verteiler ist dann höchstens 'ne Kiste mit ein paar Spleißstellen drin. Reinhard S. schrieb: > So circa, aber der Techniker kostet ja auch und das drumherum um diesen > Einsatz ebenso. Ja, aber der Einsatz ist erst in ein paar Jahren erforderlich, wenn die über die Einzelfaser erreichbare Bandbreite nicht mehr reicht. Und bis dahin kann viel Zeit vergehen. Der Techniker muss auch kommen, um denen, die sich später entscheiden, GF haben zu wollen, die Leitung vom Etagenverteiler bis in die Wohnung zu legen. Das aber ist im Vergleich zum bereits getriebenen Aufriss (Erdarbeiten, Bohrung durch Kellerwand, etliche hundert Meter Faser im Haus in alle Treppenaufgänge verlegen) minimal.
Harald K. schrieb: > Reinhard S. schrieb: >> Dann sollte es aber auch einen Verteiler auf der Straße geben. > > Wozu? Was soll der verteilen? Von einem ankommenden Kabel auf die ganzen Kabel zu den Häusern. > Du schreibst ja selbst: > "Vermittlungsstelle". Und die kann etliche Kilometer entfernt sein. Dein Rohr vom Haus wird aber nicht durchgängig sein bis zur Vermittlungsstelle ;) > Der Verteiler ist dann höchstens 'ne Kiste mit ein paar Spleißstellen > drin. Genau den mein ich. Bei kleineren Häusern halt noch mit Kopplern/Splittern. > Der Techniker muss auch kommen, um denen, die sich später entscheiden, > GF haben zu wollen, die Leitung vom Etagenverteiler bis in die Wohnung > zu legen. Stimmt, aber danach nicht mehr. Und meist ist der Techniker für die Innenverkabelung ein anderer (anderer Sub, anderes Fachgebiet), als der für die Kabelage bis zum HÜP.
Reinhard S. schrieb: > Dein Rohr vom Haus wird aber nicht durchgängig sein bis zur > Vermittlungsstelle ;) Komisch, bei uns im Gehweg liegen drei verschiedenfarbige Sammel-Leerrohre: Eins ist magentafarbend (Telekom?), eins orange (regionaler GF-Anbieter) und eins grün. Die sammeln sich an jeweils einem eigenen "Verteilerkasten". Soweit ich das mitbekommen habe, sind die passiv ausgelegt. Ergo: Die Leitungen gehen - wie bei der Analogtelefonie - zu einer richtigen Verteilstation (früher hießen die "Fernmeldeamt" oder so). Wenn mal wieder ein Techniker vor soeinem Kasten sitzt, werde ich ihn mal fragen (oder sie..).
Rahul D. schrieb: > Soweit ich das mitbekommen habe, sind die passiv ausgelegt. das "P" in GPON steht für "Passive"
Hans W. schrieb: > Wer einmal getroffen war, der ist quasi für den Rest seines Lebens > sicher Kann man so nicht sagen. Es gibt Menschen, die werden ständig von Blitzen getroffen...
Briefe immer wieder in die gelben Postkästen stopfen. ggf vorhandene Adresse (DEINE!) natürlich entfernen. Am besten man sammelt alle in der Nachbarschaft ein und steckt die auf einmal in den Briefkasten. Ging hier mit "Einkauf Aktuell" Werbung auch mal so.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Briefe immer wieder in die gelben Postkästen stopfen. Die Deutsche Bundespost wurde 1995 in Post, Telekom und Postbank getrennt. Dein Plan interessiert die Telekom in etwa genausoviel, als wenn du die Briefe beim Aldi in die TK-Truhe packst. .● Des|ntegrator ●. schrieb: > Ging hier mit "Einkauf Aktuell" Werbung auch mal so. EinkaufAktuell wurde von der Post selber herausgegeben, da hat's wenigstens die Richtigen getroffen.
Εrnst B. schrieb: > .● Des|ntegrator ●. schrieb: >> Briefe immer wieder in die gelben Postkästen stopfen. > > Die Deutsche Bundespost wurde 1995 in Post, Telekom und Postbank > getrennt. > > Dein Plan interessiert die Telekom in etwa genausoviel, als wenn du die > Briefe beim Aldi in die TK-Truhe packst. Und wer transportiert die Brief-Werbung von der Telekom und verdient damit ebenso?
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > Und wer transportiert die Brief-Werbung von der Telekom > und verdient damit ebenso? Und wer verkauft Lebensmittel an Telekom-Mitarbeiter und verdient damit ebenso? Mit dem Unterschied: die Post ist zur Briefbeförderung gesetzlich verpflichtet, Aldi dürfte Telekom-Angestellten (Oder Subunternehmern wie Ranger) Hausverbot erteilen. Also, was hat wohl die besseren Erfolgsaussichten?
Rahul D. schrieb: > Komisch, bei uns im Gehweg liegen drei verschiedenfarbige > Sammel-Leerrohre: > Eins ist magentafarbend (Telekom?), eins orange (regionaler GF-Anbieter) > und eins grün. Hier auch verschiedene Farben, aber alle vom selben Anbieter. Rahul D. schrieb: > Die sammeln sich an jeweils einem eigenen "Verteilerkasten". > Soweit ich das mitbekommen habe, sind die passiv ausgelegt. So ist das hier, jede Menge Fasern irgendwie verbunden, aber keinen Stromanschluß (Netzspannung) am Kasten. Rahul D. schrieb: > Danke. Besorge Dir mal die c't #7 aus dem März, da ist der Glasfaserkram für Zuhause recht gut beschrieben: https://novafile.org/file/t6tl6oa8l3o4 Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router geht. Ich habe Beschreibungen gesehen in der Art "einfach nur anschließen und 10 Minuten warten" - wie wird die Büchse dem Kunden zugeordnet?
Manfred P. schrieb: > Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router > geht. Ich habe Beschreibungen gesehen in der Art "einfach nur > anschließen und 10 Minuten warten" - wie wird die Büchse dem Kunden > zugeordnet? Bei GPON läuft das i.d.R. über die Modem-ID. Wenn der ONT vom Provider kommt, ist die natürlich bekannt, der (ggf. kundenseitig beschaffte) Router hängt nur per Ethernet dahinter. Die Telekom schickt per SMS einen Aktivierungslink und fragt dort die Glasfaser-ID der Dose und die Modem-ID ab.
Manfred P. schrieb: > Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router > geht. Ich habe Beschreibungen gesehen in der Art "einfach nur > anschließen und 10 Minuten warten" - wie wird die Büchse dem Kunden > zugeordnet? GPON ist ja ein Shared-Medium, es gibt also nicht eine Buchse die direkt ansprechbar ist, sondern immer z.B. 32 Kunden hängen an einem OLT und bekommen alle das selbe Signal gesendet. Innerhalb des GPON-Protokolls meldet sich jedes Gerät an, wird authentifiziert und bekommt dann eine ID zugeordnet über die es angesprochen wird. Außerdem einen Sitzungsschlüssel mit dem die Daten für jeden Kunden verschlüsselt werden damit die anderen nicht mitlesen können. Der spannende Punkt ist jetzt wie die Authentifizierung der Glasfasermodems / ONTs stattfindet. Bei der Telekom geht das mittlerweile rein über die MAC-Adresse / Seriennummer. Die trägst Du bei der Buchung des Anschlusses einmal ein und dann wird das Gerät freigeschaltet und Dir zugeordnet. Später kannst Du im Kundenportal auch ein Wechsel des ONT machen. Dauert aber immer ne Stunde oder so bis umgeschaltet ist. Früher ging es bei der Telekom anders, da gab es das sog. PLOAM-Kennwort was Du in Deinem ONT eintragen musstest und die Authentifizierung ging darüber. In der Bedienung für den Endnutzer vielleicht komplizierter, dafür war der Wechsel damals schneller weil Du nicht erst warten musstest bis das Netz umprovisioniert war. Bei anderen Anbietern wird primär auch die Variante mit der Seriennummer/MAC verwendet. Es ist dort aber manchmal aufwendiger ein eigenes ONT zu verwenden. Es sind zwar gesetzlich alle Anbieter verpflichtet das zu akzeptieren, das heißt aber nicht dass sie das auch bequem machen müssen.
Nicht unbedingt ontopic, aber evtl. doch interessant: Heute war in der Zeitung ein Bericht über die Ranger, die (vor allem Älteren/Behinderten) Leuten Glasfaser aufschwatzen (angeblich unter Vorspiegelung einer Umfrage/Istsituationserfassung). Natürlich haben sowohl Ranger als auch die Telekom gesagt das sie sich sowas üüüüberhaupt nicht vorstellen können, und der Kunde wird ja aufgeklärt um was es geht, und hinterher ruft das Backoffice nochmal an und klärt ob der Kunde das wirklich will, und er hat ja ein Widerrufsrecht, und außerdem werden Beschwerden sehr ernst genommen und führen zu Nachschulungen für die entsprechenden Drückerkolonnen äääh Vertriebsmitarbeiter. Das Fazit des mittelalten noch einigermaßen Technikverständigen Hausbewohners, der mehrere seiner Mitbewohner den gierigen Klauen des schon in den Schränken nach Papieren wühlenden "Vertreters" gerettet hat: "Hätte ich jemals vor gehabt zur Telekom zu wechseln, würde ich das jetzt nicht mehr wollen".
Jens M. schrieb: > "Hätte ich jemals vor gehabt zur Telekom zu wechseln, würde ich das > jetzt nicht mehr wollen". Die Ranger arbeiten abwechselnd für Telekom und Vodafone. Haben wir noch einen Anbieter?
Dieter D. schrieb: > Du hast den Sauerstoffverkäufer vergessen. Für DSL/Glasfaser? Ich kenne O2 nur als Mobilfunk Betrieb.
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Bearbeitet durch User
Heute bietet o2 unter der eigenen Marke schnelle Glasfaseranschlüsse (FTTH) mit bis zu 1.000 Mbit/s an, die überwiegend über das Netz der Deutschen Telekom realisiert werden.
Dieter D. schrieb: > Heute bietet o2 unter der eigenen Marke schnelle Glasfaseranschlüsse > (FTTH) mit bis zu 1.000 Mbit/s an, die überwiegend über das Netz der > Deutschen Telekom realisiert werden. Dann kann man sich auch einen bei 1&1 bestellen. Die mieten sich die Leitung auch bei anderen Anbietern.
Rahul D. schrieb: > Reinhard S. schrieb: >> Dein Rohr vom Haus wird aber nicht durchgängig sein bis zur >> Vermittlungsstelle ;) > > Komisch, bei uns im Gehweg liegen drei verschiedenfarbige > Sammel-Leerrohre: > Eins ist magentafarbend (Telekom?), eins orange (regionaler GF-Anbieter) > und eins grün. > Die sammeln sich an jeweils einem eigenen "Verteilerkasten". Genau. Dorthin gehen die ganzen Rohre aus den Häusern und dann gehen einige wenige Rohre Richtung Zentrale/Vermittlungsstelle/PoP. Manfred P. schrieb: > Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router > geht. Ich habe Beschreibungen gesehen in der Art "einfach nur > anschließen und 10 Minuten warten" - wie wird die Büchse dem Kunden > zugeordnet? Der Router ist, wie bei DSL, meist egal. Aber das Gf-Modem (oder der Gf-Teil des Gf-Routers) wird (bei Telekom) dir zugeordnet, indem du die Modem-ID und Glasfaser-ID (auf der Gf-Dose) an Telekom meldest.
Reinhard S. schrieb: >> Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router >> geht. Wurde bereits erklärt, aber dreifach hält besser. Reinhard S. schrieb: >> Was mir nicht klar ist, wie das "Autoprovisioning" der privaten Router >> geht. Ich habe Beschreibungen gesehen in der Art "einfach nur >> anschließen und 10 Minuten warten" - wie wird die Büchse dem Kunden >> zugeordnet? > Der Router ist, wie bei DSL, meist egal. Bei DSL hat man eine feste 1:1 Zuordnung Kabel zum Port, anders als bei GPON. > Aber das Gf-Modem (oder der > Gf-Teil des Gf-Routers) wird (bei Telekom) dir zugeordnet, indem du die > Modem-ID und Glasfaser-ID (auf der Gf-Dose) an Telekom meldest. Dazu passt, dass der Installateur ein Foto des ONT an den Provider geschickt hat. Der Einsatz eines eigenen GF-Modems ist nicht vorgesehen, das wäre sicher ernsthafter Zirkus, das durchzusetzen - wen der Internetcowboys interessieren schon gesetzliche Regeln. Wenn ich das richtig sehe, ist die Glasfaserdose nicht Laienbedienbar. Zumindest ich finde den Provider-ONT nicht wirklich schlecht, an dessen Ethernet kann ich beliebiges Zeug anstöpseln. Ich habe da derzeit eine Telekom-Digitalisierungsbox dran, vor längerem gebraucht über das Forum bezogen.
Manfred P. schrieb: > Wenn ich das > richtig sehe, ist die Glasfaserdose nicht Laienbedienbar. Doch. Da steckt ein Glasfaserpatchkabel drin, das ist der grüne Steckverbinder links unten. Was fehlt, ist die Dosen-ID, und was böse ist, ist das Schildchen "(Hand) sonst Netz weg". Sowas ist 'ne Unverschämtheit.
Manfred P. schrieb: > Der Einsatz eines eigenen GF-Modems ist nicht vorgesehen, > das wäre sicher ernsthafter Zirkus, das durchzusetzen Die Telekom hat einen eigenen Tausch-Assistenten, wo du die neue Modem-ID angeben kannst. (Falls du ein Modem von der Telekom gestellt bekommen hast, und die die ID bereits bei sich hinterlegt haben) https://glasfaser.telekom.de/ont-tausch Bei der Erst-Einrichtung (Ohne Modem von der Telekom) kannst du auch einfach die Modem-ID von deiner Hardware eingeben. Und, für Bastler: es gibt ONTs bei denen die ID konfigurierbar ist. Dann kannst du zwischen dem "T-Glasfaser-Modem" und z.B. einem ONT im SFP-Gehäuse, den du in deinen Switch schiebst, beliebig wechseln, ohne der Telekom Bescheid zu geben.
Εrnst B. schrieb: > Die Telekom hat einen eigenen Tausch-Assistenten, wo du die neue > Modem-ID angeben kannst. Das abgebildete Zeug da ist nicht von der Telekom. Weder die Glasfaserdose, noch das daneben befindliche Modem. Auf einer Telekom-Glasfaserdose ist deutlich sichtbar die Dosennummer angebracht.
Harald K. schrieb: > Was fehlt, ist die Dosen-ID, und was böse ist, ist das Schildchen > "(Hand) sonst Netz weg". > > Sowas ist 'ne Unverschämtheit. Naja, da ist die Spleißkassette drin. Wenn da jemand ohne Ahnung rumfuhrwerkt bricht evtl. der Spleiß und die dürfen dann evtl. sogar ne neue Faser einblasen wenn nicht mehr ausreichend unbeschädigte Restfaser für nen neuen Spleiß drin ist. Dazu kommt noch Gefahr durch unsichtbares Laserlicht. Mit dem Schild und der Dose habe ich daher kein Problem. Und die Buchse unten links daran ist der passive Netzabschluss wie gefordert, das ist die Übergabestelle an den Kunden. Das Glasfasermodem dagegen ist eine aktive Komponente hinter dem passiven Netzabschluss. Das muss der Kunde ohne Stress frei wechseln können.
Manfred P. schrieb: > Bei DSL hat man eine feste 1:1 Zuordnung Kabel zum Port, anders als bei > GPON. Bei xPON hast du diese Zuordnung nach/mit dem Modem auch. >> Aber das Gf-Modem (oder der >> Gf-Teil des Gf-Routers) wird (bei Telekom) dir zugeordnet, indem du die >> Modem-ID und Glasfaser-ID (auf der Gf-Dose) an Telekom meldest. > > Dazu passt, dass der Installateur ein Foto des ONT an den Provider > geschickt hat. Macht man halt nur, wenn man dem Kunden die Endgerätefreiheit wegnimmt. > Wenn ich das > richtig sehe, ist die Glasfaserdose nicht Laienbedienbar. Das sieht, wie geschrieben, nach üblichem LC-Stecker aus. > Zumindest ich finde den Provider-ONT nicht wirklich schlecht, an dessen > Ethernet kann ich beliebiges Zeug anstöpseln. Natürlich kann ein separater ONT auch Vorteile haben im Vergleich zu einem Kombi-Gerät. Die Vorschrift dazu vom Anbieter gehört halt nicht dazu.
Harald K. schrieb: > Was fehlt, ist die Dosen-ID, und was böse ist, ist das Schildchen > "(Hand) sonst Netz weg". > > Sowas ist 'ne Unverschämtheit. Das verstehe ich nicht als Drohung, sondern als Warnung: Wenn man daran unsachgemäß rumfummelt, kann die Verbindung unterbrochen werden.
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