Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wechselrichter 24V 600W defekt


von Fred F. (fred08151)


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Moin, mein 5 Jahre alter Wechselrichter von Solartronics will meinen 
Kühlschrank nicht mehr mit Strom versorgen. Es kommt keine Spannung mehr 
am Schuko-Stecker raus, obwohl die LED am WR grün leuchtet. Nach dem 
aufschrauben fiel mir eine Spinne auf, die noch ganz frisch war und wohl 
eine Tour vom Gate zu Drain des FTW20N50A unternehmen wollte, was in 
ihrem Tod endete und zum Tod des Wechselrichters führte.
Auf der Rückseite der Platine führt die Leitung oben nach links rüber zu 
den 450V-Elkos.
Der FTW20N50A verträgt ja nur 30 Volt am Gate.
Meint ihr es lohnt sich noch auf Fehlersuche zu gehen, oder wurden die 
anderen MOSFETs und andere Teile mitgebraten?
Und wo sollte ich zuerst nachmessen?

P.S. Dass die Eingangselkos dicke Backen machen habe ich schon gesehen 
und ich weiss 230 Volt ...
: Bearbeitet durch User
von Mi N. (msx)


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Fred F. schrieb:
> Meint ihr es lohnt sich noch auf Fehlersuche zu gehen, oder wurden die
> anderen MOSFETs und andere Teile mitgebraten?

Ohne Schaltplan stocherst Du nur im Nebel.
Obwohl ich gerne repariere, würde ich mir ein neues Teil besorgen.
von Fred F. (fred08151)


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Mi N. schrieb:
> Fred F. schrieb:
>> Meint ihr es lohnt sich noch auf Fehlersuche zu gehen, oder wurden die
>> anderen MOSFETs und andere Teile mitgebraten?
>
> Ohne Schaltplan stocherst Du nur im Nebel.
> Obwohl ich gerne repariere, würde ich mir ein neues Teil besorgen.

Neuer Wechselrichter ist schon bestellt, diesmal 2500 Watt, damit ich 
auch den Rasenmäher damit betreiben kann, wenn er denn den Anlaufstrom 
packt.
Aber wenn sich der alte reparieren ließe, wäre das toll.
von Achim K. (achim67)


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Die beiden Elkos am Lüfter sind auf jedenfall dick...
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Fred F. schrieb:
> Nach dem aufschrauben fiel mir eine Spinne auf, die noch ganz frisch war und 
wohl
> eine Tour vom Gate zu Drain des FTW20N50A unternehmen wollte, was in
> ihrem Tod endete und zum Tod des Wechselrichters führte.

Vielleicht kannst Du noch die Hinterbliebenen der Spinne für den Schaden 
haftbar machen. Erst der Versuch macht kluch. Guck Dich mal in der 
Nachbarschaft um. Vielleicht identifziert sich da jemand als Spinne und 
gibt das Verwandschaftsverhältnis zu. Als Katze war ja schon ein paar 
mal in den Medien zu finden. ;)
von Achim K. (achim67)


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Oops, zu schnell :-D
von H. H. (hhinz)


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Fred F. schrieb:
> Der FTW20N50A verträgt ja nur 30 Volt am Gate.

Sieht so aus, als ob da eine Z-Diode vorhanden ist, die die GS-Spannung 
begrenzen soll. Evtl hat ja nur diese sich geopfert und stellt jetzt 
einen Kurzschluss dar. Die Treiberschaltung für das Gate kann natürlich 
dennoch Schaden genommen haben.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wichtig wäre, dass der Controller und Treiber keinen Schaden genommen 
haben.

Beim neuen WR wäre es sinnvoll nach Ablauf der 
Gewährleistungen/Garantien diesen zu öffnen und solche Stellen mit einem 
isolierenden Lack zu überziehen. Dann kommt die Spinne zukünftig 
lebendig über die Platine.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Achim K. schrieb:
> Oops, zu schnell :-D

Sorry, dass ich den kleinen Gag vorweggenommen habe.
von Mi N. (msx)


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Fred F. schrieb:
> Aber wenn sich der alte reparieren ließe, wäre das toll.

Den Reparaturversuch kannst Du abkürzen: Wandler einschalten und dicken 
Schraubenzieher hineinstecken, bis es kracht und zischt ;-)

Ergänzend kannst Du eine Tonne mit isolierendem Lack aufstellen und den 
Spinner hineinstecken.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Was ginge, wäre mal an den Eingang und/oder Ausgang eine 
9V-Blockbatterie zu hängen und schauen, wo die Spannung anliegt oder 
versackt.
von DAVID B. (bastler-david)


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Ich habe die 1000 Watt Version davon. (interessant ist das die fast 
gleich aus sehen.)
Die musste ich auch schon Reparieren gucke dir mal alle Dioden an 
besonderes sek Dioden. und wie schon angesprochen die beiden Elkos.
von Fred F. (fred08151)


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Was sind eigentlich diese schwarzen länglichen Dinger auf der rechten 
Seite mittig auf der Oberseite der Platine ?
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Fred F. schrieb:
> Was sind eigentlich diese schwarzen länglichen Dinger auf der
> rechten
> Seite mittig auf der Oberseite der Platine ?

Funkentstörkondensatoren.
von Max M. (neuername01)


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Fred F. schrieb:
> Moin, mein... Wechselrichter... will meinen
> Kühlschrank nicht mehr mit Strom versorgen. Es kommt keine Spannung mehr
> am Schuko-Stecker raus, obwohl die LED am WR grün leuchtet.

Sehr ungewöhnlich. Ich würde auf einen kaputten Kühlschrank tippen. :-)

Im ernst: Normalerweise signalisieren diese WR Fehler, Überstrom, 
Übertemperatur, Über- und Unterspannung, mittels Pieper und/oder roter 
LED. Es sei denn die eingangsseitige Sicherung hat ausgelöst, dann 
leuchtet aber auch die grüne LED nicht mehr.

> Und wo sollte ich zuerst nachmessen?
Vor den oxydierten, ausgeleierten Kontakten der 230V Steckdose...;-)

Ansonsten:

Zwischenkreisspannung (320-350Volt an den HV-Elkos) vorhanden?
von Fred F. (fred08151)


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Max M. schrieb:
> Fred F. schrieb:
>> Moin, mein... Wechselrichter... will meinen
>> Kühlschrank nicht mehr mit Strom versorgen. Es kommt keine Spannung mehr
>> am Schuko-Stecker raus, obwohl die LED am WR grün leuchtet.
>
> Sehr ungewöhnlich. Ich würde auf einen kaputten Kühlschrank tippen. :-)

Kühlschrank läuft mit der angeschleppten Kabeltrommel einwandfrei.

> Im ernst: Normalerweise signalisieren diese WR Fehler, Überstrom,
> Übertemperatur, Über- und Unterspannung, mittels Pieper und/oder roter
> LED. Es sei denn die eingangsseitige Sicherung hat ausgelöst, dann
> leuchtet aber auch die grüne LED nicht mehr.
>
>> Und wo sollte ich zuerst nachmessen?
> Vor den oxydierten, ausgeleierten Kontakten der 230V Steckdose...;-)

An der Steckdose wurde nichts geändert, Überlastung schliesse ich mal 
aus, da der Kühlschrank maximal ~100 Watt zieht.

> Ansonsten:
>
> Zwischenkreisspannung (320-350Volt an den HV-Elkos) vorhanden?

Werde ich mal nachmessen. Hab jetzt erstmal die alte Anlage abgebaut und 
mache heute den neuen Wechselrichter dran. Die neuen LiFePO4-Akkus 
sollten bis heute Abend voll geladen sein, wenn heute die Sonne scheint.
von DAVID B. (bastler-david)


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Fred F. schrieb:
> An der Steckdose wurde nichts geändert, Überlastung schließe ich mal
> aus, da der Kühlschrank maximal ~100 Watt zieht.

Nur mal kurz zum nachdenken.
EINSCHALTSTROM ist nicht zu unterschätzen bei Motoren.
Mein Kühlschrank braucht im Einschaltmoment kurz bis zu 750 Watt dann 
geht er sofort auf seine normalen 70 Watt zurück.


was haben deine Messungen inzwischen so ergeben ?
Teile getaucht ?
Geht wieder alles ?
von Harald A. (embedded)


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Inverter von z.B. Victron verwenden Ringkerntrafos im Ausgang. Sauschwer 
aber meiner Überzeugung nach deutlich robuster gegenüber solchen 
Designs.
von Papa P. (papa_p)


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Fred F. schrieb:
> diesmal 2500 Watt

Fred F. schrieb:
> Neuer Wechselrichter ist schon bestellt, diesmal 2500 Watt

viel Spass mit dem Aderquerschnitt auf der 24V Seite.
von Wollvieh W. (wollvieh)


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Papa P. schrieb:

> Fred F. schrieb:
>> Neuer Wechselrichter ist schon bestellt, diesmal 2500 Watt
>
> viel Spass mit dem Aderquerschnitt auf der 24V Seite.

Nicht nur die Adern, sondern auch die Akkus aus denen der Strom kommt.
Das habe ich schon gemerkt, als ich mal zwei 24V-Wechselrichter für 1000 
und 1500W gerettet habe. Mein naiver Gedanke war, da kann man ja mal mit 
zwei Bleiakkus eine kleine Flex oder so betreiben. Besonders an den 
Fahrradständern am Bahnhof. ;) Kleiner Scherz.

Leider ist man selbst bei schon untragbaren 33Ah-Klötzen nur bei 20-30A 
Maximalstrom, wenn man die Akkus nicht quälen will, was keine 700W 
ergibt.

Und wenn man zwei 100Ah-Akkus nimmt, ist man gewichtsmäßig mit einem 
Zweitakt-Trennjäger besser bedient. :)

DAVID B. schrieb:

> EINSCHALTSTROM ist nicht zu unterschätzen bei Motoren.
> Mein Kühlschrank braucht im Einschaltmoment kurz bis zu 750 Watt dann
> geht er sofort auf seine normalen 70 Watt zurück.

Bei einem Test wollte ein 150W Kühlschrank an 24V-Inverter an 
24V/20A-Labornetzteil nicht anlaufen, sondern das ganze verschluckte 
sich dauernd.
Mit zwei kleinen 7Ah-Bleiakkus als "Ladekondensator" gings dannn. Mit 
den Akkus alleine ging es auch nicht, aber das lag vielleicht an der 
Krokoklemmen-Verkabelung. ;)
: Bearbeitet durch User
von DAVID B. (bastler-david)


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Wollvieh W. schrieb:
> Bei einem Test wollte ein 150W Kühlschrank an 24V-Inverter an
> 24V/20A-Labornetzteil nicht anlaufen, sondern das ganze verschluckte
> sich dauernd.
> Mit zwei kleinen 7Ah-Bleiakkus als "Ladekondensator" gings dannn. Mit
> den Akkus alleine ging es auch nicht, aber das lag vielleicht an der
> Krokoklemmen-Verkabelung. ;)

Mal eine schnelle Schätzung.
150 watt Kühlschrank (Anlaufstrom um 1000 Watt)
24 volt / 1000 watt ca 41 AMP  Krokodilklemmen...

Ehm ja kann man mal machen. :-)
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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DAVID B. schrieb:
> ca 41 AMP  Krokodilklemmen...

Männerkrokos.
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Mi N. schrieb:
> Fred F. schrieb:
>> Meint ihr es lohnt sich noch auf Fehlersuche zu gehen, oder wurden die
>> anderen MOSFETs und andere Teile mitgebraten?

600 W Wechselrichter für einen Kühlschrank?
Ich hab einen Tischkühlschrank mit einem 600W Wechselrichter über 12 
Blei-Akku (über 12V PV 200 Watt versorgt)  in Betrieb, aber nicht 
dauernd da ich den Akkus nicht tiefentladen will.


> Ohne Schaltplan stocherst Du nur im Nebel.
> Obwohl ich gerne repariere, würde ich mir ein neues Teil besorgen.
Stimmt, vor allem kosten die Wechselrichter nicht mehr so viel.
Wenn eine Sicherung ausgelöst hätte, dann würde ich noch sagen, das man 
da noch was machen kann. Aber wenn der Defekt offenbar ein Defekt durch 
ein Insekt ist und nach der Reinigung nicht besser wird. Denke, ich die 
Zeit kann man auch besser woanders investieren.
von Harald A. (embedded)


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Mal eine leichte Offtopic-Frage an dieser Stelle: Wie macht ihr das, 
wenn ihr als Hauptzweck einen 230V-Kühlschrank an einem Wechselrichter 
betreibt: Modifiziert ihr den Kühlschrank dahingehend, dass der 
Thermostat direkt den WR schaltet? Sonst wäre der WR ja ca. 60..90% der 
Zeit im unnützen Standby.
von Udo S. (urschmitt)


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Wollvieh W. schrieb:
> Und wenn man zwei 100Ah-Akkus nimmt, ist man gewichtsmäßig mit einem
> Zweitakt-Trennjäger besser bedient. :)

Den Wechselrichter mit Blei-Akkus als portable Stromquelle zu betreiben 
ist aber in etwa so, als würdest du einen Diesel-Motor als Antrieb für 
den Trennschneider nehmen.
Inzwischen gibt es deutlich bessere Akkus.
von Fred F. (fred08151)


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Bin noch nicht dazu gekommen, den alten WR zu messen.
Der neue ist schon angeschlossen, mit acht neuen 280Ah-LiFePO4 von 
nkon.nl
Jetzt werden aber erst die Akkus geladen, um zu gucken, ob sie 
auseinanderdriften.
Ich müsste jetzt erstmal noch zwei Solarzellen dazuschalten, damit es 
flotter geht,
vorher aber noch den Kabelsalat aufräumen. Den 3000W-12V-WR habe ich 
rausgeworfen, der kommt jetzt ins Auto.
von Papa P. (papa_p)


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Fred F. schrieb:
> Den 3000W-12V-WR habe ich
> rausgeworfen

the roof,
the roof,
the roof is on fire
von Mi N. (msx)


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Harald A. schrieb:
> Modifiziert ihr den Kühlschrank dahingehend, dass der
> Thermostat direkt den WR schaltet? Sonst wäre der WR ja ca. 60..90% der
> Zeit im unnützen Standby.

Schon, aber damit muß man leben. Effektiv würde ich die Leerlaufverluste 
des Wandlers auf 20 - 30 % der Gesamtleistung einschätzen.

Wenn man spielen möchte, kann man zum Beispiel den Wandler alle 10 
Minuten einschalten, der wieder abgeschaltet wird, wenn ein minimaler 
Haltestrom < 1 A unterschritten wird. Bei 24 VDC ist das schaltungsmäßig 
kein Problem.
Die Leerlaufverluste könnte man dann vernachlässigen.

Fred F. schrieb:
> Der neue ist schon angeschlossen, mit acht neuen 280Ah-LiFePO4 von
> nkon.nl

Nach welcher Zeit schätzt Du, werden sich bei Dir die Anschaffungskosten 
rentieren?
von Udo S. (urschmitt)


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Mi N. schrieb:
> Nach welcher Zeit schätzt Du, werden sich bei Dir die Anschaffungskosten
> rentieren?

Kommt auf den idellen Wert für kalte Getränke auf dem Gartengrundstück 
an.
Oder wie teuer es würde sich da einen Netzanschluss legen zu lassen.
von Mi N. (msx)


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Udo S. schrieb:
> Oder wie teuer es würde sich da einen Netzanschluss legen zu lassen.

Mein Tiefkühler im Keller verbraucht pro Tag ca. 1 kWh und hat einen 
Netzanschluß. Gerne hätte ich auch eine PV-Lösung für die 
Stromversorgung, allein schon um die geernteten Früchte aus Sommer + 
Herbst vor Stromausfall zu schützen.
von Udo S. (urschmitt)


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Mi N. schrieb:
> Gerne hätte ich auch eine PV-Lösung für die
> Stromversorgung, allein schon um die geernteten Früchte aus Sommer +
> Herbst vor Stromausfall zu schützen.

Dafür gibts praktisch fertige Lösungen: Balkonkraftwerk mit Speicher und 
Nulleinspeisung. Da gibts auch Umrichter mit Notfall 230V Steckdose.
Den Kram gibts schon für unter 1000 Euro. Wenn man es selbst 
zusammenstellt und auch selbst aufbauen kann, incl. der Messung der 
0-Einspeisung, dann kann sich das in 4-8 Jahren amortisieren.

Aber bei dem TO ist es ein Kühlschrank, der so wie ich das lese auf 
einem Gartengrundstück ohne Netzanschluss steht. Deshalb ist die Frage 
nach Amortisierung so nicht ganz schlüssig.
: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Mi N. schrieb:
> allein schon um die geernteten Früchte aus Sommer +
> Herbst vor Stromausfall zu schützen.

Wobei diese Fragestellung eine deutlich andere ist. Wenn du eine 
Blackout sichere Versorgung anstrebst, dann musst du jederzeit volle 
Akkus vorhalten.
Dafür ist deine Frage nach Amortisation komplett anders zu sehen, denn 
dann musst du die Wahrscheinlichkeit des Blackouts und den Wert der 
Waren im Gefrierschrank in die Rechnung aufnehmen.
: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Udo S. schrieb:
> Kühlschrank, der so wie ich das lese auf
> einem Gartengrundstück ohne Netzanschluss steht

Ob die MOSFETs des WR noch gesund sind, könnte man messen.
Über die Rentabilität können wir noch viel beratschlagen. Man sollte 
jedoch wissen, dass im Winter die Tage kürzer sind und der Ertrag gegen 
NULL geht.
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