Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Tastköpfe für einen Logikanalysator R&S LAC64


von Martin M. (wellenkino)


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ich hab einen defekten R&S LAC64 bekommen und sofort repariert.
Leider hatte der keine Messkabel, Tastköpfe mit.

Ich bin nun auf der Suche nach jeglichen Infos mit denen man das 
selberbauen könnte, oder gern auch fertigen zu kaufen.

Danke für gute Tips
lg Martin
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich habe mehre R&S Kataloge "Meßgeräte & Meßsysteme":
93/94, 94/95, 96/97, 1999/2000, 2001/2002, (beide letztere mit CD)
Aber nirgends ein Gerät das mit L beginnt. Das LAC muss neuer sein, oder 
es gab weitere Kataloge.

Das einzige was man im Web findet ist ein 164-seitiges PDF ohne 
Datumsangabe:
http://bee.mif.pg.gda.pl/ciasteczkowypotwor/R&S/Rhode&Schwarz_LAC64.pdf
https://dn721909.ca.archive.org/0/items/rs_RhodeSchwarz_LAC64/RhodeSchwarz_LAC64_text.pdf
https://www.eserviceinfo.com/downloadsm/191286/_.html

erstellt Do 08 Dez 2005 08:44:05 UTC
: Bearbeitet durch User
von Martin M. (wellenkino)


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danke. Ich fand in Polen ein Usermanual, das Textfoto statt aus diesem.
Es geht leider nicht weiter darauf ein.

Die Gerätestecker erinnern an ältere Festplatten.
von H. H. (hhinz)


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Martin M. schrieb:
> Die Gerätestecker erinnern an ältere Festplatten.

Das sind einfache Wannenstecker. Die passenden Buchsenleisten sind 
überlicherweise IDC, also für Flachbandkabel. Und solche gibts bei jedem 
Elektronikteilehändler.
von Nick (b620ys)


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Ich hab einen R&S LA (IMAT 345.4014.02) der in Wirklichkeit nicht von 
R&S stammt. Schau doch nochmal rein in das Gerät und auf die Platinen. 
Bei mir stand da der wahre Hersteller.
So kommst du evtl. auf deiner Suche weiter.

Edit:
Rein optisch sieht deiner für mich nach Tektronix aus.
: Bearbeitet durch User
von Rainer W. (rawi)


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Martin M. schrieb:
> Ich fand in Polen ein Usermanual, das Textfoto statt aus diesem.

Was willst du mit diesem Satz sagen?

Martin M. schrieb:
> ich hab einen defekten R&S LAC64 bekommen und sofort repariert.

Diesen Satz würde ich so interpretieren, dass du das Gerät besitzt.

> Die Gerätestecker erinnern an ältere Festplatten.

Bei älteren Festplatten wurden 2-reihige Schneidklemmsteckverbinder für 
Flachbandkabel mit Rastermaß 100 mil (0,1") verwendet, 20-polig z.B.
https://www.mouser.de/ProductDetail/Omron-Electronics/XG4M-2030-T?qs=hnUcNC2tU0olV5FxO7O46Q%3D%3D

Würde das zu deinem Gerät passen?
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Nick schrieb:
> sieht deiner für mich nach Tektronix aus

Ich hatte auch vermutet, dass den R&S zugekauft hat. Zu der Zeit passte 
digitale Mikrocomputer-Messtechnik noch nicht ganz zur Produktpalette.
von Martin M. (wellenkino)


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komplett zerlegt hatte ich den nicht, er hatte lediglich ein 
Monitorproblem, da war nur durcheinander. Die Monitorplatine ist 
bestückt mit 2 Stück TDA und den roten ERO Elkos (die auch das Problem 
waren weswegen der Monitor keine Lust mehr hatte). Sie sieht aus meiner 
Sicht sehr deutsch aus.
Bei Tek findet man üblicherweise asiatische Monitorchassis, genau wie 
bei HP
Das würde jetzt dagegensprechen. Ich müßte eins der großen Boards 
ausbauen um da nach Beschriftungen zu suchen, er hat eins oben und eins 
unten, beide mit der Lötseite nach außen.
Auf dieser gibts Beschriftungen in deutsch und englisch.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Martin M. schrieb:
> Bei Tek findet man üblicherweise asiatische Monitorchassis, genau wie
> bei HP

Das spricht nicht dagegen.
Bei meinem R&S LA scheint das Gehäuse R&S zu sein (ich vermute nur), die 
Platinen von einer Fremdfirma (vergessen wer, US-Firma, dazu müsste ich 
das Ding wieder aufschrauben), aber wimre war eine Platine (der 
DSO-Teil?) von R&S. Wenn R&S da jetzt eine eigene Monitor-Chassis 
verwendet hat, würde es mich absolut nicht wundern.

Ich behaupte nicht, dass das bei dir auch so sein muss. Mir ist das 
spontan eingefallen und der "Etikettenschwindel" (ist keiner) bei meinem 
R&S LA.

Und R&S ist ja nicht grad bekannt für LAs. Zeitlich (hast du irgend ein 
Datum?) würde für einen Zukauf/Kooperation Dolch und Kontron in Frage 
kommen.

Ist aber alles nur ein Bauchgefühl.
von H. H. (hhinz)


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Martin M. schrieb:
> den roten ERO Elkos

Die tragen einen Datecode. So könnte man zumindest das Alter eingrenzen.
von Martin M. (wellenkino)


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nich ERO, sondern ROE. ich glaub aber das ist dieselbe Fa., Roederstein.

Anbei Bild vom Monitorboard.
die Platine hat R&S aufgedruckt.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Martin M. schrieb:
> nich ERO, sondern ROE. ich glaub aber das ist dieselbe Fa.,
> Roederstein.
>
> Anbei Bild vom Monitorboard.

Sieht nach 1988 aus.
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Nick schrieb:
> Dolch

Der Name ist mir auch eingefallen
https://archive.org/details/dolch_compact_100_logic_analyzer/3C100-3_Compact100_Apr1987/page/4/mode/2up

Wir hatten in der Firma einen HP1650 oder so ähnlich, an das 
Diskettenlaufwerk in der Frontplatte erinnere ich mich noch:
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Logic_analyzers?uselang=de

Wikipedia nennt eher amerikanische Hersteller
https://de.wikipedia.org/wiki/Logikanalysator
"Keysight Technologies (vormals Hewlett-Packard und Agilent 
Technologies), LeCroy und Tektronix"
von Nick (b620ys)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Wikipedia nennt eher amerikanische Hersteller

Philips gab es auch noch mit LAs!
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Stimmt, da habe ich auch zwei Kataloge. 1977 gab es natürlich noch keine 
Logikanalyzer, aber ein Jahrzehnt später schon zwei.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Besonders schön finde ich den PM3585. Den kann man sogar mit Maus 
bedienen. Das GUI ist einfach toll.
von Martin M. (wellenkino)


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dieser LAC hat diskret aufgebaute Eingangsschaltungen.
Ich seh da schonmal einen Ansatz wie man eine Ansteuerung machen könnte. 
Dazu müsste ich diese Eingangsschaltung mal aufdröseln und zu papier 
bringen, viele Teilchen sind es nicht.
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