Hallo zusammen Seit 20 Jahren läuft bei mir ein Reglerboard mit bisher 12 angeschlossenen PT1000 Fühlern. Versorgt werden die Fühler über eine 4 Kanal Konstantstromquelle 1mA wobei je Kanal 4 Fühler Multiplext werden. Da ich jetzt den noch freien Kanal 1 in Betrieb nehmen will stelle ich fest das die Fühlerspannung mit dem Widerstandswert nicht übereinstimmt. Nach Tausch des LM317LZ bekomme ich das gleiche falsche Ergebnis. Ein Plan der Platine ist nicht verfügbar, da die Schaltung überschaubar ist habe ich die Schaltung eben so festgestellt. An der Platine wollte ich Erstmal nicht weiter-experimentieren und habe deshalb am Breadboard weitergemacht. Mit Widerständen für R1 und R2 die gerade zur Hand waren und mittlerweile 4 Stück 317LZ neue von Reichelt und ältere aus der Bastelkiste kommt immer das gleiche Falsche Ergebnis heraus. Mittlerweile habe ich die eigentlich simple Schaltung zigmal neu gedacht, verschiedene Schaltungsvarianten getestet, es kommt nichts vernünftiges heraus. Ich sehe den fehler nicht, stehe gerade komplett auf dem Schlauch. P.S. stelle gerade fest das die Gelbe und Orange Aderfarbe am Foto schlecht zu unterscheiden ist.
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Martin schrieb: > Ich sehe den fehler nicht Einfach mal ins Datenblatt des LM317L unter "Minimum Load Current" schauen.
Die 1,32 V sind knapp außerhalb der Specs. Hast du deine Spannungsregler von einer vertrauenswürdigen Quelle?
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Lt. Datenblatt von ST werden die Daten nur ab Vi-Vo=3V garantiert. Du liegst mit Deinen "falschen" Werten schon deutlich drunter. Also mal die 5V bißchen aufpusten ...
Könnte auch sein, dass der Chip ohne Kondensatoren schwingt.
Danke für die schnelle Antwort Die Referenzspannung soll doch bei 1,25 Volt liegen, die Fühlerspannungen sind so gemessen, erwarten tu ich 1 mA Strom.
Für den dritten Fall: 1,25 V / 1100 Ohm ergibt nicht 1 mA, sondern 1,136 mA. Das mal 1100+1500 Ohm ergibt 2,954 Volt. Damit die Ausgangsspannung so hich werden kann, brauchst du aber 6 Volt Eingangsspannung. Der Einzige unstimmige Fall ist Kanal 1.
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Hans W. schrieb: > Für den dritten Fall: 1,25 V / 1100 Ohm ergibt nicht 1 mA, sondern 1,136 > mA. An R2 1500 Ohm gegen Masse erwarte ich eine Fühlerspannung von 1,5 Volt da ja Konstantstromquelle 1 mA.
Hans W. schrieb: > Der Einzige unstimmige Fall ist Kanal 1. Genau es ist wie gesagt eine fertige Platine mit 4 identischen KSQ.
Jungs ich muss für heute Schluss machen, werde Morgen eure Antworten in ruhe überdenken. Danke vorerst
Martin schrieb: > da ja Konstantstromquelle 1 mA. Deine liefert aber nicht 1 mA. Dazu müsste R1 = 1250 Ohm haben, denn die Referenzspannung ist 1,25 Volt.
Hans W. schrieb: > Martin schrieb: >> da ja Konstantstromquelle 1 mA. > > Deine liefert aber nicht 1 mA. > > Dazu müsste R1 = 1250 Ohm haben, denn die Referenzspannung ist 1,25 > Volt. Der LM317L funktioniert nicht richtig mit 1mA Laststrom: Anhang
Beitrag #8060020 wurde vom Autor gelöscht.
Was vielleich einen Versuch wert wäre, einen einstellbaren LDO-Spannungsregler probieren. Den xx117 gibts von diversen Herstellern auch als adj Variante. Zwar nicht TO92, aber SOT223 kann man ja auch "Beine machen" :-) Der kommt mit 1V Drop aus. Ist zwar nicht die feine Englische, da über den adj Anschluss auch ein Minimalstrom fließen muß, aber wer will schon Engländer sein :P Viel ist an diesem verhunzten Schaltungskonzept nicht zu retten, aber einen Versuch isses wert, denke ich.
Arno R. schrieb: > Der LM317L funktioniert nicht richtig mit 1mA Laststrom: Anhang Ja, das hast du bereits geschrieben.
Gerald B. schrieb: > Was vielleich einen Versuch wert wäre, einen einstellbaren > LDO-Spannungsregler probieren. Es ist aber zu beachten, daß wegen der für einen LDO nötigen Kondensatoren der Einschaltstrom durch den Konstantstromverbraucher erheblich über dem gewünschten Konstantstrom liegen kann.
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F. P. schrieb: > Es ist aber zu beachten, daß wegen der für einen LDO nötigen > Kondensatoren der Einschaltstrom durch den Konstantstromverbraucher > erheblich über dem gewünschten Konstantstrom liegen kann. Sein PT1000 wird es überleben :-)
Gerald B. schrieb: > Sein PT1000 wird es überleben :-) Ja, ich sprach allgemein, für den Fall, daß jemand auf der Suche nach einer allgemeineren Konstantstromquelle hier vorbeikommt.
Martin schrieb: > Ich sehe den fehler nicht, stehe gerade komplett auf dem Schlauch. Arno hat es Dir doch schon gesagt. Und Du ignorierst konsequent die bereits gegebenen Hinweise: MINUIMUM LOAD CURRENT: file:///C:/Users/a/Downloads/lm217l.pdf 1mA ist nicht spezifiziert. D.h. Du musst dich nicht wundern, wenn das Teil genau das macht, was es macht.
1mA ist übrigens auch für einen PT1000 etwas viel. Die 1mA sind beim PT100 "normal"
Martin schrieb im Beitrag #8059980 > (..) > Nach Tausch des LM317LZ bekomme ich das gleiche falsche Ergebnis. Ein > Plan der Platine ist nicht verfügbar, da die Schaltung überschaubar ist > habe ich die Schaltung eben so festgestellt. Nimm einen Regler aus dem verlinkten Datenblatt. Für die ist 1mA kein Problem. https://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm334.pdf? Gründe weshalb der 317er nicht geeignet ist wurden dir genannt.
Jörg R. schrieb: > Gründe weshalb der 317er nicht geeignet ist wurden dir genannt. Die ST Variante geht ab 0.6 mA, die Onsemi braucht 1.25 mA.
Armin X. schrieb: > 1mA ist übrigens auch für einen PT1000 etwas viel. Das kommt auf das zu messende Medium an. Oder woran machst du deine Aussage fest?
Udo K. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Gründe weshalb der 317er nicht geeignet ist wurden dir genannt. > > Die ST Variante geht ab 0.6 mA, die Onsemi braucht 1.25 mA. LM134/LM234/LM334 ab 1uA.
Rainer W. schrieb: > Das kommt auf das zu messende Medium an. Oder woran machst du deine > Aussage fest? Mit der Aussage hast Du wohl Recht. Bei den kleinen PT100Fühlern(1x5mm) die ich gelegentlich verwende ist bei den 1mA, die das Prema 5017 liefert, in Luft eine deutliche Eigenerwärmung zu beobachten. Das dürfte in Wasser oder angeklebt an einer Wärmesenke anders aussehen.
Udo K. schrieb: > Jörg R. schrieb: >> Gründe weshalb der 317er nicht geeignet ist wurden dir genannt. > > Die ST Variante geht ab 0.6 mA, die Onsemi braucht 1.25 mA. Wie schön. Und woher wiisen wir, welcehn Hersteller der TE wirklich drin hat? Das in CN aufgeruckte Label sagt uns....glaskugel.
Udo K. schrieb: > Die ST Variante geht ab 0.6 mA https://www.tme.eu/de/katalog/einstellbare-spannungsregler_100582/?onlyInStock=1¶ms=10:1436576;35:1440599;2:35 TME hat von ST sogar 4 unterschiedliche Varianten auf Lager. Und bei TME bekommst du explizit den Hersteller und die Variante, die du bestellst und keine "so ähnlichen" Generika.
Andrew T. schrieb: > Und woher wiisen wir, welcehn Hersteller der TE wirklich drin hat? Martin schrieb: > Reichelt Reichelt verweist auf das Datenblatt von ST.
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Udo K. schrieb: > Die ST Variante geht ab 0.6 mA, In welchem Datenblatt steht das? Ich habe nur Werte zwischen 3mA b.z.w. 5mA gefunden. rhf
Roland F. schrieb: > Udo K. schrieb: >> Die ST Variante geht ab 0.6 mA, > > In welchem Datenblatt steht das? Ich habe nur Werte zwischen 3mA b.z.w. > 5mA gefunden. Bild 5 im Datenblatt des LM317L.
Das waren gestern viele Anworten in kurzer Zeit, muss das man erst mal Verdauen. Hier das Foto vom Original 317 auf der Platine sollte ST sein und das Datenblatt. https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A200/LM317LZ_STM.pdf Auf meinen Test 317er ist kein Logo drauf war auch von Reichelt. Mit dem Datenblatt habe ich mich etwas beschäftigt sorry bin Laie. Wie ist IO(min) Minimum load current VI - VO = 40 V 3.5 5 mA zu verstehen. Bezieht sich 3,5 mA auf nur auf die Diff. bei 40 V. Was wenn VI =5V und VO im Bereich von 1-2 Volt liegen? Sollte es nicht möglich sein mit einen passenden LM317 einen 1 zu 1 Tausch durchzuführen der bei R1 1240 Ohm 1mA liefert. Gruß Martin
Martin schrieb: > Hier das Foto vom Original 317 auf der Platine sollte ST sein Sieht aber sehr nach Fälschung aus.
Martin schrieb: > H. H. schrieb: >> Sieht aber sehr nach Fälschung aus. > > Hm .. Platine ist von CC Tools 20 Jahre alt Wenigstens der Datecode wäre plausibel, aber ST hat auch früher schon den Platz auf TO-92 ausgenutzt, und keinen so dicken Font verwendet.
Neuer Stand. Nachdem das Breadbord mit 12 Volt versorgt wurde gabs noch keine brauchbare Verbesserung. Als nächstes habe ich einen zusätzlichen Widerstand R3 von 500 Ohm an V-Out gegen Masse gehängt so kommt es schon gut auf 1mA, R3 belastet natürlich zusätzlich die Schaltung. R3 lässt sich vermutlich noch verfeinern, da die Spannungsversorgung vom Schaltregler des Bords stammt bin ich sehr vorsichtig mit Änderungen. Es ist leider davon auszugehen das bei CC Tools keine Hardware mehr zu bekommen ist. Der 317er arbeitet also mit R3 somit sind eure Aussagen das der Regler mehr Strombelastung braucht vollkommen richtig. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt deshalb will ich im CC Tools Forum noch eine anfrage starten evtl. ist da jemand unterwegs der das gleiche Problem hatte. Danke an alle.
Martin schrieb: > Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt deshalb will ich im CC Tools > Forum noch eine anfrage starten evtl. ist da jemand unterwegs der das > gleiche Problem hatte. > > Danke an alle. Gern geschehen Schön das jetzt nach 72 Stunden dem Vorschlag/Hinweis konkret gefolgt wurde. Stell doc hin allen anderen Forum auch gleich die Lösung mit ein, dann ist es wenigstens nützlicher als nur eien Anfrage dort zu posten .-)
> Schön das jetzt nach 72 Stunden dem Vorschlag/Hinweis konkret gefolgt > wurde Es ist ja nicht so dass man 24 Stunden davorsitzt mal schnell alle Antworten sortiert LDO,Lm343, Spannung mit dem nicht vorhandenen 12V Netzteil aufpusten, auf Nachfrage wie denn der Parameter zu verstehen ist bin Laie keine Antwort folgt und eigentlich eine Erklärung erhofft warum das Original etwas kann was die anderen 317 nicht können. Soll jetzt keine Kritik sein dann dauerts eben 72 Stunden.
Martin schrieb: > Es ist ja nicht so dass man 24 Stunden davorsitzt Wenn du um Hilfe bittest, wäre das aber besser. Zumindest für die ersten paar Stunden wegen der Rückfragen. Andernfalls häufen sich Vermutungen und unpassende Antworten, die dann mehr diskutiert werden, als deine Frage.
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Martin schrieb: > und eigentlich eine Erklärung erhofft warum das Original etwas kann was > die anderen 317 nicht können. Das kommt eben vor, wenn man sich außerhalb der garantierten Bereiche bewegt.
Martin schrieb: > eine Erklärung erhofft warum das Original etwas kann was die anderen 317 > nicht können. Weil jeder Hersteller im Detail anders produziert. Das ist wie bei Marmelade. LM=Marmelade, 317=Erdebeer, L=wenig Zucker, Z=im Schraubglas. Diese Marmelade kannst du von vielen Herstellern kaufen. Sie sind alle gut und schmecken ähnlich, aber identisch sind sie nicht.
Martin schrieb: > und eigentlich eine Erklärung erhofft warum das Original etwas kann was > die anderen 317 nicht können Es ist auch möglich, dass das "Original" ein Exemplar erwischt hat, das auf Grund der Exemplarstreuung zufällig funktioniert. Wenn man die garantierten Daten einhält ist die Funktion garantiert. Wenn man sie nicht einhält ist die Nichtfunktion aber nicht garantiert.
> Es ist auch möglich, dass das "Original" ein Exemplar erwischt hat, das > auf Grund der Exemplarstreuung zufällig funktioniert. Kann natürlich sein, meiner Meinung nach hat CC Tools gute Hardware gebaut deshalb hoffe ich noch immer das es einen Exoten gibt der das kann.
Martin schrieb: > das es einen Exoten gibt der das > kann. Man braucht keinen Exoten. Wenn es allerdings unbedingt TO-92 oder mit Schraubklemmen sein soll...
H. H. schrieb: > Martin schrieb: >> das es einen Exoten gibt der das >> kann. > > Man braucht keinen Exoten. > Wenn es allerdings unbedingt TO-92 oder mit Schraubklemmen sein soll... Ich suche die einfache Lösung die Schaltung zu retten. Im CCTools Forum ist nicht mehr viel los da dauert es üblicherweise bis jemand vorbeischaut. Ansonsten wäre mein Plan einen zusätzlichen R3 auf die 4Kanal Platine zu basteln, würde ich dann halt austesten. Gibt es Alternativen für 5Vin und möglichst kleinen umbau?
Martin schrieb: > Gibt es Alternativen für 5Vin und möglichst kleinen umbau? STLQ50 auf kleines Platinchen mit drei Drähten.
> STLQ50 auf kleines Platinchen mit drei Drähten.
Sieht interessant aus das würd ich mir erstmal in den Hinterkopf legen
und ggf. darauf zurückkommen, ohne Hilfe wirds nicht gehen.
Wäre R2 der Pt1000, wo wird die Fühlerspannung gemessen an R2 oder Vo,
mit 1mA?
H. H. schrieb: > Der wird wie der LM317 verwendet. Habe mal St genommen https://www.st.com/resource/en/datasheet/stlq50.pdf Also Schaltung Fig 5. Die Adj Spannung wäre 1.222V ist das richtig, Kondensatoren 1yF als Kerko? Wie viel Strom zieht der Regler gegen Masse? Wo gibts den zu vernünftigen Versandkosten zu kaufen?
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H. H. schrieb: > Der wird wie der LM317 verwendet. Martin schrieb: > Habe mal St genommen > https://www.st.com/resource/en/datasheet/stlq50.pdf > Also Schaltung Fig 5. Der STLQ50 hat einen Anschluß mehr, GND. Im Datenblatt sehe ich keine Stromquelle und bin mir auch nicht sicher, ob sich an Adj ein Konstantstrom ziehen lässt. Vielleicht mag H. H. etwas gesprächiger werden?
Du kannst auch einfach den LM317LZ von ST verwenden, da musst du nichts an der Schaltung ändern; Vin-Vout ist ja nur 5 Volt und damit bist du im grünen Bereich. Für eine Neuentwicklung würde ich aber eine ordentliche Referenz mit einem TL072H für die Stromquelle verwenden und nicht einen Regler mit +-3% Temperaturschwankung zweckentfremden.
Manfred P. schrieb: > Der STLQ50 hat einen Anschluß mehr, GND. Im Datenblatt sehe ich keine > Stromquelle und bin mir auch nicht sicher, ob sich an Adj ein > Konstantstrom ziehen lässt. > > Vielleicht mag H. H. etwas gesprächiger werden? Beim STLQ50 muss man natürlich den Referenzwiderstand und den Fühler vertauschen. Das Platinchen braucht dann natürlich vier Anschlüsse.
Udo K. schrieb: > Du kannst auch einfach den LM317LZ von ST verwenden, da musst du > nichts an der Schaltung ändern; Vin-Vout ist ja nur 5 Volt und damit > bist du im grünen Bereich. Vin ist 5 Volt, Vout liegt bei 0,9 bis (1,4 Volt bei 100 Grad) +1,25 V
H. H. schrieb: > Manfred P. schrieb: >> Der STLQ50 hat einen Anschluß mehr, GND. Im Datenblatt sehe ich keine >> Stromquelle und bin mir auch nicht sicher, ob sich an Adj ein >> Konstantstrom ziehen lässt. >> >> Vielleicht mag H. H. etwas gesprächiger werden? > > Beim STLQ50 muss man natürlich den Referenzwiderstand und den Fühler > vertauschen. Das Platinchen braucht dann natürlich vier Anschlüsse. Bitte zeige einen Schaltplan, den STLQ50 als high-side Stromquelle wie einen LM317 kann ich mir nach wie vor nicht vorstellen.
>> Beim STLQ50 muss man natürlich den Referenzwiderstand und den Fühler >> vertauschen. Das Platinchen braucht dann natürlich vier Anschlüsse. Da ist noch der Multiplexer zu bedenken bisher ist der Fühler gegen Masse geschaltet, R1 und R2 vertauschen wird schwierig wegen Ron des Multiplexers.
Martin schrieb: > (..) > Gibt es Alternativen für 5Vin und möglichst kleinen umbau? Hatte ich dir genannt, LM334. https://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm334.pdf
Martin schrieb: >>> Beim STLQ50 muss man natürlich den Referenzwiderstand und den > Fühler >>> vertauschen. Das Platinchen braucht dann natürlich vier Anschlüsse. > > Da ist noch der Multiplexer zu bedenken bisher ist der Fühler gegen > Masse geschaltet, R1 und R2 vertauschen wird schwierig wegen Ron des > Multiplexers. Okay, dann eben der schon von Jörg empfohlene LM334, Schaltung nach Fig.15 im Datenblatt.
Jörg R. schrieb:
Hallo Jörg
Ich habe das so verstanden R1 und R2 erzeugen die Referenzspannung, die
Diode ist zur Temperaturkompensation nötig.
R1 und R2 hat Ti Dankenswerterweise schon ausgerechnet.
Führerkurzschluss sollte auch kein Problem sein R1 hat nur 133 Ohm es
ist ja eine KSQ.
Martin schrieb: > Führerkurzschluss sollte auch kein Problem sein R1 hat nur 133 Ohm es > ist ja eine KSQ. Allerdings eine analoge KSQ, die die Spannungsdiffernez mal fließenden Strom verheizen muß. Mal ein Kurzer beim Anschließen, ist kein Poblem. Außerdem sollten die Chips eine Übertemperaturabschaltung haben. Als Dauerzustand würde ich es vermeiden.
Gerald B. schrieb: > Mal ein Kurzer beim Anschließen, ist kein Poblem. Wichtig ist nur das die 5Volt Versorgung nicht mit einem Fühlerkurzschluss Strom belastet wird.
Martin schrieb: > Wichtig ist nur das die 5Volt Versorgung nicht mit einem > Fühlerkurzschluss Strom belastet wird. Einer (linearen) Konstantstromquelle ist es egal ob die Last kurzgeschlossen ist oder nicht, die Stromaufnahme aus der Versorgung ändert sich dabei nicht. Die Bezeichnung "Konstantstromquelle" sagt das schon. Man könnte übrigens auch einen JFet mit einem Widerstand als gute Konstantstromquelle betreiben, wären nur 2 Bauteile. Einziger Nachteil ist die Notwendigkeit des individuellen Abgleichs des Widerstandes.
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Die 1 mA sollten doch temperaturkonstant sein? Eine Stromquelle zu verwenden deren Strom als Temperatursensor gedacht ist, ist so ziemlich das blödste was man machen kann. Die Kompensation mit dem Temperaturkoeffizient einer Diode kriegst du nie genau hin ohne jedes Exemplar zu vermessen. Der Temperaturkoeffizient der Diode ist dazu selber auch noch temperaturabhängig. Nicht das die LM317 Schaltung nachahmenswert wäre, aber wenigstens war dort das Ziel der Chip-Entwickler die Referenzspannung temperaturunabhängig zu machen.
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Udo K. schrieb: > Die 1 mA sollten doch temperaturkonstant sein? Doch Natürlich braucht man Temperaturkonstanz, kann man die Abweichung in etwa einschätzen. Ich gehe übers Jahr von einer Umgebungstemperatur 18 bis 28 Grad im Schaltschrank aus.
Habe das gerade zum LM317 unter Artikel Beschreibung der Konstanstromquellen gefunden. Sicher nichts neues für euch, interessant ist das Datum 2006 meiner ist sicher älter. Die Messung an neueren Chargen (gefertigt nach 2006) des LM317 diverser Hersteller zeigt, dass auch 1mA nicht sicher erreichbar sind. Es ist vielmehr so, das diese KSQ erst korrekt ab 003 mA bis hoch zu den 999 mA funktioniert. Das heißt konkret, die Einstellungen 000 mA, 001 mA und 002 mA sind nicht mehr stromstabilsiert. Das sollte man beachten, sofern man unbedingt den LM317 bei sehr kleinen Strömen einsetzen möchte.
Wenn ich eine genaue Konstantstromquelle (also eine Stromreferenz) brauche, nehme ich gerne den LT3092. 400 µA bis 200 mA. Dropout bei 10 mA ist maximal 1,45 V. Oder auch ungerne, wegen des Preises.
Gerald B. schrieb: > Martin schrieb: >> Führerkurzschluss sollte auch kein Problem sein R1 hat nur 133 Ohm es >> ist ja eine KSQ. > > Allerdings eine analoge KSQ, die die Spannungsdiffernez mal fließenden > Strom verheizen muß. > Mal ein Kurzer beim Anschließen, ist kein Poblem. Außerdem sollten die > Chips eine Übertemperaturabschaltung haben. Als Dauerzustand würde ich > es vermeiden. Versorgung: 5V Konstantstrom: 1mA maximal zu verheizende Leistung: 5mW zulässige Power Dissipation laut Datenblatt: 400mW Da tut dem Ding auch ein Dauerkurzschluß überhaupt nicht weh.
Martin schrieb: > Habe das gerade zum LM317 unter Artikel Beschreibung der > Konstanstromquellen gefunden. Sicher nichts neues für euch, interessant > ist das Datum 2006 meiner ist sicher älter. Schön das Du meinen damaligen Beitrag gefunden hast.
Udo K. schrieb: > Eine Stromquelle zu verwenden deren Strom als Temperatursensor gedacht > ist, ist so ziemlich das blödste was man machen kann. Du hast die Schaltung wohl nicht verstanden: Die Stromquelle ist nicht der Temperatursensor, sondern speist einen PT1000. Der ist der Sensor und sein Widerstand wird über den Spannungsabfall bei Speisung durch die Stromquelle gemessen. Dieser Strom sollte also schon konstant sein...
Dietrich L. schrieb: > Udo K. schrieb: >> Eine Stromquelle zu verwenden deren Strom als Temperatursensor gedacht >> ist, ist so ziemlich das blödste was man machen kann. > > Du hast die Schaltung wohl nicht verstanden: Ihr habt Beide das Datenblatt samt Schaltungsbeispiel(en) nicht sorgfältig gelesen. Ja, der LM334 hat eine definierte Temperaturabhängigkeit, aber auf Seite 8 "Application as a Zero Temperature Coefficent Current Source" zeigt TI den Umgang damit. Bedenken kann man anmelden, wie es mit einer anderen Diode läuft: "The recommended diode for use in this circuit is the 1N457 because its tempco is centered at 11 times the tempco of the LM134,"
Die LM317, hergestellt mit günstigen Bipolarprozessen, sind nicht sehr stromsparend und deren eigener Ruhestrom, z. B. für die Referenzspannungsquelle, fließt über den Ausgang ab. Daher der relativ hohe Mindeststrom. Der STLQ50 von STM bzw. die sehr ähnlichen TPS715 von TI verwenden BiCMOS-Prozesse. Die sind etwas aufwändiger herzustellen und damit teurer, brauchen aber auch weniger Ruhestrom. Den kann man auch über die Last abführen. Beachten muss man dabei, dass die Referenzspannung bei denen nicht zwischen Ausgang und ADJ-Anschluss liegt, sondern zwischen ADJ und GND. Input an die Versorgung (+5 V) Ausgang mit ADJ verbinden (-> eingestellt auf 1,2 V) Widerstand zwischen Ausgang und GND (-> I = 1,2 V / R + Ruhestrom) parallel dazu ein Kondensator 1...2,2 µF (wegen Stabilität) GND als Stromausgang zum Temperatursensor Ich habs nicht ausprobiert, aber das müsste als 2-polige Konstantstromquelle funktionieren. Bernhard
Manfred P. schrieb: > Bedenken kann man anmelden, wie es mit einer anderen Diode läuft: "The > recommended diode for use in this circuit is the 1N457 because its > tempco is centered at 11 times the tempco of the LM134," Dioden haben unterschiedliche Temperaturkoeffizienten und der Temperaturkoeffizient ist selber abhängig von Strom und Temperatur. Die Kompensation auf Seite 8 wird schon halbwegs funktionieren aber ob es für die Genauigkeit die ein PT1000 braucht ausreicht? Der LM134 ist ist nicht als temperaturkonstante Stromquelle gedacht sondern als Temperatursensor. Martin schrieb: > Doch Natürlich braucht man Temperaturkonstanz, kann man die Abweichung > in etwa einschätzen. > Ich gehe übers Jahr von einer Umgebungstemperatur 18 bis 28 Grad im > Schaltschrank aus. Ein PT1000 hat ca. 0.4% Widerstandsänderung pro Grad. Wenn du auf 0.25 Grad genau messen willst braucht der Konstantstrom eine Genauigkeit von 0.1% über die 18-28 Grad. Der Temperaturkoeffizient des Stroms pro Grad muss also kleiner als 0.01% (100 ppm) sein. Das ist mit einer TL431 (typisch 50 ppm) und einem 50 ppm Widerstand zum Einstellen des Stroms gerade noch machbar. Ein LM317L dürfte das an guten Tagen schaffen, das Problem ist der Adjustment Strom, die 1.24 Volt Referenz ist genau genug. Ich schätzte mit einem LM317L kommt du auf 200 ppm oder 0.5°C Genauigkeit.
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Bernhard schrieb: > Die LM317, hergestellt mit günstigen Bipolarprozessen, sind nicht sehr > stromsparend und deren eigener Ruhestrom, z. B. für die > Referenzspannungsquelle, fließt über den Ausgang ab. Daher der relativ > hohe Mindeststrom. Nö, völlig falsch erklärt. Der LM317 hat für die "eignen Ruhestrom" typ. 50 Mikroampere. Das ist I_adj PArameter im DaBla. Es sind die Eigenshcaften der in ihm integriertne Leistungsstufe: Die haben RESTstrom angaben, die dazu führen wenn man den 317 über den vollen Temepraturbereich nutzen will halt mit garantiert 10mA unter allen Bedingunen einwandfreie Funktion hat. Wenn man kleineren Tempbereich und ggf.sein typ. Exemplat des 317 hat, genügen sehr oft 5mA. Aber halt typ., nicht garantiert. So das DaBla.
Es wurden mehrere Vorschläge gemacht. Einige scheiden aus wegen Preisgestaltung an der Schmerzgrenze oder weil sich die Beschaltung nicht in vorhandene Multiplexer Schaltung Fühler gegen Masse integrieren lässt. Ich werde mal den LM334 bestellen und testen wie’s funktioniert. Eine Präzisionmessung ist ja für eine Heizung nicht zwingend. Danke und Gruß Martin
Einen hab' ich noch: PSSI2021SAY. 15 µA bis 50 mA, 0,15%/K und kostet nur 5% des LT3092.
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Zino schrieb: > PSSI2021SAY H. H. schrieb: > Zino schrieb: >> 0,15%/K > > Nicht gerade berauschend. War ja auch nicht verwunderlich, wenn man sich den Verwendungszeck und Aufbau ansieht.
Martin schrieb: > Ich werde mal den LM334 bestellen und testen wie’s funktioniert. > Eine Präzisionmessung ist ja für eine Heizung nicht zwingend. Wenn die Auswertung in Software erfolgt und die 5V stabil sind, dann kannst du den LM317/oder-was-auch-immer auch einfach durch einen 4k Widerstand ersetzen. Du hast dann einen Fehler, der sich aber einfach mit der Spannungsteilerregel korrigieren lässt.
Udo K. schrieb: > Wenn die Auswertung in Software erfolgt und die 5V stabil sind, dann > kannst du den LM317/oder-was-auch-immer auch einfach durch einen 4k > Widerstand ersetzen. Eigentlich ist das eine super Idee leider spuckt mir da der Ron des Mux in die Suppe, beim 74HC4052 liegt der Widerstand bei 1 bis 1,5 Volt Signalspannung zwischen 78 und 90 Ohm.
Manfred P. schrieb: ... > Bitte zeige einen Schaltplan, den STLQ50 als high-side Stromquelle wie > einen LM317 kann ich mir nach wie vor nicht vorstellen. Ist angehängt. Der STLQ50 von STM ist sehr ähnlich zum TPS71501 von TI. Da TI ein SPICE model anbietet und STM nicht, nahm ich den von TI als Beispiel. Diese Spannungsregler haben jedoch zwei Nachteile: 1. Das sind LDO-Spannungsregler, die eine große Kapazität am Ausgang benötigen. 2. Das sind Niedrigstrom-BiCMOS-Designs, die regeln relativ langsam. Beides führt dazu, dass schnelle Schwankungen der Eingangsspannung nicht unterdrückt werden. Bernhard
Andrew T. schrieb: > Bernhard schrieb: >> Die LM317, ... deren eigener Ruhestrom ... fließt über den Ausgang ab. Daher der relativ >> hohe Mindeststrom. > > Nö, völlig falsch erklärt. > ... Dann hast du die Funktion und das Bild der LM317-Innenschaltung nicht verstanden. Über den ADJ-Anschluss fließt nur der Strom für die (unterschiedlich großen) Transistoren der Badgap-Schaltung. Der Strom für den Rest der Bandgap-Schaltung und für alle anderen Innereien, fließt über den Ausgang ab. Bernhard
Bernhard schrieb: > Über den ADJ-Anschluss fließt nur der Strom für die (unterschiedlich > großen) Transistoren der Badgap-Schaltung. > sieht man ja am https://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm317.pdf kap 7.2. Und genau das sagte ich bereits: > Der Strom für den Rest der Bandgap-Schaltung und für alle anderen > Innereien, fließt über den Ausgang ab. Nicht der Rest der Bandgap Schaltung, sondern all der Strom den die Längsregler (als I_ceO Parameter für BJT vergleichbar) haben. "Bandgap-Schaltung" was Du da nebulös reinbringst. ist da aussen vor.
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