Hallo, ich habe eine Endstufe bei der beide Kanäle infolge einer Parallelschaltung mehrerer Endstufen zerstört wurden. Beide Kanäle sind repariert. Es wurden alle Endtransistoren getauschen, sowie alle Mosfets in den Buck Konvertern. Alles hochwertige originale Bauteile von Mouser. Jetzt habe ich allerdings das Problem, dass bei einem Kanal ab ca. 6kHz bis 20kHz der Gain um ca. 8dB einbricht. Der Endstufe bringt ansonsten ordentlich Leistung und die Temperatur ist auch normal. Vorstufe wurde ausgeschlossen. Ich habe zwischen beiden Kanälen auch an den Buck konvertern hin und her gemessen, aber keine wirklichen Unterschiede feststellen können. Einen Einfluss auf der Verstärkung hat doch nur C6? Welche Bauteile könnten durch den Kurzschluss angeknackst sein? Es wurden lediglich die Leistungstransistoren getauscht, Treiber etc. messen sich im eingebauten Zustand in Ordnung LG Toni
Toni schrieb: > Einen Einfluss auf der Verstärkung hat doch nur C6? C6 ist für die Stabilität wichtig, hat aber keinen Einfluss auf die Verstärkung.
Man könnte mal die Oszillogramme beider Kanäle genauer ansehen ob evt. was schwingt? Bei der Parallelschaltung vieler Transistoren könnten auch ein paar faule Eier dabei sein? Wurden sie vor dem Einbau ausgesucht/ausgemessen?
Das fängt schon bei C8 im Eingang an. Ob dieser durch Kurzschluss der Endstufe in Mitleidenschaft gezogen wurde, kann ich nicht sagen. Ansonsten Oszi anstöpseln und mit einem NF Generator durchkurbeln. Sind nach dem Transistortausch die Ruheströme wieder eingepegelt worden? Old-Papa
Solche Kondensatoren gehen eigentlich nie kaputt, vor allem erhöhen sie nicht ihre Kapazität. Ich würde da eher auf hochohmig gewordene Widerstände tippen. Bei welchem Pegel wurde der Frequenzabfall gemessen? Wie sieht das 1kHz Rechteck aus - bei verschiedenen Pegeln?
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Mark S. schrieb: > Solche Kondensatoren gehen eigentlich nie kaputt, vor allem erhöhen sie > nicht ihre Kapazität. Kaputt schon, aber höhere Kapazität kenne ich nur bei Elkos oder uralten Papierkondensatoren. > Ich würde da eher auf hochohmig gewordene Widerstände tippen. Ist möglich. > Bei welchem Pegel wurde der Frequenzabfall gemessen? > Wie sieht das 1kHz Rechteck aus - bei verschiedenen Pegeln? Wie schon geschrieben, wurde der Ruhestrom gut eingestellt? Old-Papa
Da ja eine funktionierende Referenz vorhanden ist, kann man Stufe für Stufe vergleichen und so den Fehler einkreisen.
Old P. schrieb: > Kaputt schon, aber höhere Kapazität kenne ich nur bei Elkos oder uralten > Papierkondensatoren. und das ist hier sicher nicht das Problem. Wie soll eine falsche Ruhestromeinstellung einen Höhenabfall hervorrufen?
Toni schrieb: > um ca. 8dB einbricht Weil ein Exponentialhornhochtöner einen besseren Wirkungsgrad hatte, gab es auch schon einen manipulierten Frequenzgang eines Verstärkers. Wenn man das aber nicht weiß oder vermutet, wird man sich einen Wolf suchen.
Toni schrieb: > Einen Einfluss auf der Verstärkung hat doch nur C6? Hallo, vielleicht mal C8, C25, C20, C3 und trotzdem C6 mal auslöten und die Kapazität messen mit passendem Messgerät. Ebenso sollte kein Leckstrom feststellbar sein. mfg
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