Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wechsel Entwicklung zur Inbetriebnahme


von ReduX R. (redux)


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Servus zusammen,

überlege mich beruflich zu verändern, da ich mich als Teamleiter R&D im 
Bereich Automatisierungstechnik einfach sattgesehen habe.
Bin gerne unterwegs und auch handwerklich begabt 
(Fahrzeugrestauration/Custom), auch schon einiges an 
Automatisierungstechnik mitentwickelt.

Inbetriebnahme bzw. Field Service Engineering scheinen ja en Masse 
ausgeschrieben zu sein, auch mit der Option dauerhafte Entsendung in 
andere Länder/Stützpunkte.

Hat dieser Wechsel hier schonmal einer gemacht und kann berichten? Kenne 
leider nur einen der das gemacht hat in den USA, hat finanziell 
ausgesorgt. Ist das Gesamtpaket bei europäischen Firmen generell ähnlich 
gut?
von Nemopuk (nemopuk)


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Ich überlege auch, mich beruflich zu verändern. Lohnt es sich, 
Berufsberater mit Schwerpunkt Entscheidungshelfer zu werden?

https://m.youtube.com/watch?v=93ZmQJCFcuE&pp=ygURbXVzY2hlbCBzcG9uZ2Vib2I%3D

Hat das schon jemand gemacht? Wie viele Clienten bekommt man so? Sind 
das alles Elektroniker, oder ist das Phänomen weiter verbreitet?
: Bearbeitet durch User
von Uwe (neuexxer)


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> Ist das Gesamtpaket bei europäischen Firmen generell ähnlich gut?

Bestimmt, ausser bei deutschen...

> Lohnt es sich, Berufsberater mit Schwerpunkt Entscheidungshelfer
> zu werden?

Auf jeden Fall, der öffentliche Dienst hat neben dem Pflegesektor
bestimmt -noch- Zukunft!

(Mindestens solange bis die Tinte für das Ausdrucken der Geldscheine
für die nächsten Sondervermögenden/iNNen etc. alle ist...)

SCNR
Beitrag #8061151 wurde vom Autor gelöscht.
von Rbx (rcx)


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Nemopuk schrieb:
> Ich überlege auch, mich beruflich zu verändern. Lohnt es sich,
> Berufsberater mit Schwerpunkt Entscheidungshelfer zu werden?

Kann ganz schön anstrengen, und auch psychisch stark belasten, so dass 
man auch der Freizeit ganz schön (kognitiv) platt ist. Kommt aber auch 
drauf an, in welchem Szenario man zu tun hat. Man kann nicht alles A und 
B vergleichen - so manches ist halt auch individuell herausfordernd.
Man kann auch so manche Überraschung erleben - da denkt man gar nicht, 
dass es sowas gibt.

ReduX R. schrieb:
> Hat dieser Wechsel hier schonmal einer gemacht und kann berichten?

Wechsel sind in aller Regel erstmal tierische Belastung. Man muss sich 
ja schließlich umorientieren. Prinzipiell sollte man das nicht 
unterschätzen, und im Zweifelsfall gut planen.
: Bearbeitet durch User
von Nevs (noname_user)


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ReduX R. schrieb:
> überlege mich beruflich zu verändern, da ich mich als Teamleiter R&D im
> Bereich Automatisierungstechnik einfach sattgesehen habe.

Ach, vom Zuschauen wird man da satt und kann davon leben?

ReduX R. schrieb:
> Bin gerne unterwegs und auch handwerklich begabt ....
handwerkliche Begabung braucht man als Handwerker, aber das auch nur 
2-rangig

ReduX R. schrieb:
> Inbetriebnahme bzw. Field Service Engineering scheinen ja en Masse
> ausgeschrieben zu sein, auch mit der Option dauerhafte Entsendung in
> andere Länder/Stützpunkte.

An eine eigene Familie ist bei dir wohl noch nicht zu denken, was treibt 
denn einen in die Ferne auf Montage, doch nicht etwa die lange Weile zu 
Hause und das nötige fehlende Kleingeld für Hobbys?
von Bruno V. (bruno_v)


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Hast Du die Kinder groß oder möchtest Du keine Familie?
von ReduX R. (redux)


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Bruno V. schrieb:
> Hast Du die Kinder groß oder möchtest Du keine Familie?

Kinder sind da, neue Frau auch. Häuser sind schon bezahlt. Bei 
längerfristigen Umzug würden sie mitkommen.

Nevs schrieb:
> ReduX R. schrieb:
>> überlege mich beruflich zu verändern, da ich mich als Teamleiter R&D im
>> Bereich Automatisierungstechnik einfach sattgesehen habe.
>
> Ach, vom Zuschauen wird man da satt und kann davon leben?

Ich werde dafür bezahlt das am Ende verkaufsfertige Produkte rausfallen.
Bin bei einer US-Tochter, Gehalt hoffe ich halt ähnlich zu erreichen.
Aktuell sind es ca. 140-160k€ im Jahr Brutto. Für Field Service habe ich 
mit einer Handvoll deutschen Firmen telefoniert, dort liegt die 
Gehaltsrange jedoch nur bei 70-90k€ Grundgehalt. Es wurde von 
steuerfreien Zulagen etc. pp erzählt, aber halt nichts wirklich 
greifbares. Deshalb auch der Topic hier, was ist gängig bzw. was kann 
man da noch erwarten? Reißt es diese angepriesene Steuerfreiheit raus? 
Sonst wäre das Gehalt für mich halt eher mau.

> ReduX R. schrieb:
>> Bin gerne unterwegs und auch handwerklich begabt ....
>
> handwerkliche Begabung braucht man als Handwerker, aber das auch nur
> 2-rangig

Kann ich als Außenstehender nicht wirklich beurteilen, ob ich einem 
Stubenhocker aber Großteile tauschen/organisieren lassen würde?
von Lu (oszi45)


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ReduX R. schrieb:
> Kinder sind da, neue Frau auch. Häuser sind schon bezahlt.

Glaube nicht, dass eine Inbetriebnahme im gut klimatisierten Hotelzimmer 
stattfinden wird (sondern eher am Ende der Welt)! Ob Deine Frau im 
Ausland eine Arbeit findet oder vor Langeweile stirbt weiß ich nicht. Ob 
es sich steuerlich rechnet muß man vorher prüfen.
Ohne gute Unterstützung von der Heimatfirma würde ich den Job nicht 
antreten wollen. Dazu muß man zuvor einige Leute in der Firma kennen, 
die einen wirklich helfen können, wenn es mal klemmt.
von Nemopuk (nemopuk)


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Vielleicht stellst du die Frage besser im Golfclub oder wo auch immer 
sich die Besserverdiener treffen. Die Erfahrungen und Bedürfnisse der 
meisren hier sind wohl auf einem anderen Niveau.
von Bruno V. (bruno_v)


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ReduX R. schrieb:
> Aktuell sind es ca. 140-160k€ im Jahr Brutto. Für Field Service habe ich
> mit einer Handvoll deutschen Firmen telefoniert, dort liegt die
> Gehaltsrange jedoch nur bei 70-90k€ Grundgehalt.

Du vergleichst eine erfolgreiche Fachkarriere (150k als Entwickler 
sind erfolgreich) mit einem Anfänger (Techniker / Studium und der 
Fähigkeit, einen Schraubenzieher einzusetzen).

Dein Äquivalent wäre, in Südostasien die Tochterfirma fachlich zu leiten 
oder ein Joint-Venture dort. Aber nicht, in einer völlig anderen Sparte 
bei 0 anzufangen.
: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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ReduX R. schrieb:
> Inbetriebnahme bzw. Field Service Engineering scheinen ja en Masse
> ausgeschrieben zu sein, auch mit der Option dauerhafte Entsendung in
> andere Länder/Stützpunkte.

Inbetriebnahme in der inneren Mongolei ist natürlich immer möglich. 
Allerdings würden ein paar Vorstrafen wegen gefährlicher 
Körperverletzung und ein paar Knastaufenthalte hier das Profil deutlich 
abrunden. Dein Team wird zusammen auf 200 Jahre Knast kommen da will man 
nicht zurückstehen.

Im VG wäre es gut dem Gegenüber erstmal eine zu Zimmern, dann der Auszug 
aus dem Bundeszentralregister vorlegen. Dann stimmt direkt die Chemie.

In der spärlichen Freizeit gibt es natürlich viele mögliche 
Zerstreuungen: z.B. Besoffen Schlägerei im nächsten Puff. Das wars auch 
schon.

Dafür kann man dann nach ein paar Jahren einfach mit Bargeld nach 
Zuffenhausen und sich einen 911 rauslassen. Kein Ding.
: Bearbeitet durch User
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