Verschenke dieses Selbstbau-Oszilloskop in Röhrentechnik. Scheint funktionsfähige zu sein, keine Unterlagen vorhanden. Versand gegen aufgerundetes Porto möglich. Ansonsten Selbstabholer im Raum 89185. Nichtraucher
Damit hast Du gute Chancen, den Darwin Award zu erhalten: Das Teil besitzt ein Metall-Gehäuse und ein zweiadriges Netzkabel, was darauf hin deutet, dass Du es noch nicht einmal verschenken darfst.
Danke für den Hinweis, hatte es mit einem Trenntrafo getestet. Ja, das Gehäuse muss an den Schutzleiter, das Netzkabel muss also getauscht werden.
Martin schrieb: > Damit hast Du gute Chancen, den Darwin Award zu erhalten: Das Teil > besitzt ein Metall-Gehäuse und ein zweiadriges Netzkabel, was darauf hin > deutet, dass Du es noch nicht einmal verschenken darfst. Das Thema hatten wir schon einmal. Nicht alle Scope sind geerdet. HolgerR
Moin, Auch wenn man die restliche Verdrahtung nicht anschauen kann, ist es nostalgisch schön, einmal wieder einen Deutschen Aufbau mit Deutschen Komponenten zu sehen. War das ein Gesellenstück? Sieht ohnehin sehr ordentlich aufgebaut aus. Die Erdung de Gehäuses lässt sich ja leicht nachrüsten - ist doch wirklich kein Thema. In meiner Jugend baute ich auch ähnlich und machte mir nie Gedanken bezüglich dem Einhalten der Vorschriften. Jugendlicher Leichtsinn war das damals. Mir läuft es heute noch halt übern Rücken;-) Heute denkt man anders. Wenn ich nicht gerade in Kanada leben würde, hätte ich Interesse. Aber Versand ist leider kompliziert und sehr teuer. Man müsste alle Röhren gesondert und weich gepolstert verpacken, speziell die Oszi-Röhre, weil das fertige Gerät bei dem üblichen Umgang mit Paketen die Reise wahrscheinlich nicht intakt überleben würde. Ich wünsche Dir und mir, daß Dein Gerät einen Liebhaber finden wird. Zu schade so etwas zu entsorgen und die damalige Liebesmühe in den Dreck zu ziehen. Gruß, Gerhard
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Holger R. schrieb: > ... > > Das Thema hatten wir schon einmal. > Nicht alle Scope sind geerdet. > > HolgerR Darum geht es an der Stelle nicht, es geht darum, dass durch ein gelöstes Kabel im Inneren das komplette Gehäuse böse und damit die gefährliche innere Spannung außen berührbar werden kann.
Roland E. schrieb: > Darum geht es an der Stelle nicht, es geht darum, dass jemand der das scope haben will, durchaus selbst in der Lage ist, sich selbst Gedanken dazu zu machen. Wer das zweipolige Kabel (wohl der TO) angeschlossen hat, bzw. was ursprünglich dran war, wissen wir nicht. Wer mit einem Scope potentialfrei arbeiten will/muss, weiss was er tut (sollte zumindest). Dann nimmt er halt einen Trenntrafo. Was schon minderintelligent sein kann. Oder einen differentiellen Tastkopf (sofern er in der Lage ist, das Datenblatt nebst Grenzwerten lesen zu können). Oder ein handheld scope (was auch wieder ins Gehöse gehen kann). Wer das nicht versteht, sollte prinzipiell die Finger von Strom lassen. Selbst Batterien konnen schon zu viel sein (LiPo kurzschliessen). Nein, ich will das Scope nicht haben. Aber der Erbauer hat sich allerhöchsten Respekt verdient.
Ein Blick unter die Haube (1-2 Fotos) wäre schon ganz cool/hilfreich, schon rein aus Neugierde.
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Warum machst du einen neuen Thread auf und machst nicht beim vorherigen weiter? Beitrag "[Verschenke] Oszilloskop"
Andreas M. schrieb: > Warum machst du einen neuen Thread auf und machst nicht beim vorherigen > weiter? Weil ihm die üblichen Schlauberger hier schon auf den Keks gehen.
Nick schrieb: > Weil ihm die üblichen Schlauberger hier schon auf den Keks gehen. ... oder aber, dass er sich als lernresistent outet. Als Nachlassempfänger übernimmt er sämtliche Rechte und Pflichten an dem geerbten Gegenstand. Damit gilt er auch beim Verschenken des Oszilloskops als Inverkehrbringer, was wiederum mit Konsequenzen verbunden ist (zumindest viele der angesprochenen Schlauberger haben sich wohl mit dem Thema beschäftigt, bzw. beschäftigen müssen).
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Martin schrieb: > Als Nachlassempfänger übernimmt er sämtliche Rechte und Pflichten an dem > geerbten Gegenstand. Damit gilt er auch beim Verschenken des > Oszilloskops als Inverkehrbringer, was wiederum mit Konsequenzen > verbunden ist Ein Beispiel für Irrsinn, wie er nur von Juristen kommen kann. Schade, wenn wegen derartiger Unrechtgebung solche Dinge eher "entsorgt" statt verschenkt werden, aus Angst, auf Schadenersatz verklagt zu werden.
Johannes F. schrieb: > Ein Beispiel für Irrsinn, wie er nur von Juristen kommen kann. Der kommt vielmehr von Hobbyjuristen, von paranoiden.
H. H. schrieb: > Der kommt vielmehr von Hobbyjuristen, von paranoiden. Genau. Denn letztendlich ist es Aufgabe der Richter, zu entscheiden. Sie müssen nicht jedes Gesetz immer anwenden, wohl aber ihre durchaus vorhandene Vernunft.
Nemopuk schrieb: > Denn letztendlich ist es Aufgabe der Richter, zu entscheiden So weit sollte es gar nicht kommen. Sepp kann m.E. einfach das Netzkabel abschneiden und wäre m.E. damit ganz gut geschützt. Aber schon schade, dass ein Geschenk-Angebot in solche Diskussionen mündet (Darwin award z.B.).
Gerhard O. schrieb: > Auch wenn man die restliche Verdrahtung nicht anschauen kann, ist es > nostalgisch schön, einmal wieder einen Deutschen Aufbau mit Deutschen > Komponenten zu sehen. War das ein Gesellenstück? Autsch und autsch und ganz sicher nicht. Der damalige Ruf von Made in Germany wurde sicherlich nicht mit solchen BastelWastel-Gerätschaften erarbeitet. Oliver
Nick schrieb: > ... > Wer mit einem Scope potentialfrei arbeiten will/muss, ... Noch so ein Spezi, der nicht kapiert hat, oder kapieren will, wo hier die Gefahr liegt. Der OP hat es ja schon geschrieben, dass ein dreipoliges Kabel dran gehört. Natürlich muss man dann noch einmal prüfen, ob das Skope dann noch potentialfrei arbeitet, wenn das Gehäuse geerdet wird. Aktuell dürfe es das tun.
Martin schrieb: > Als Nachlassempfänger übernimmt er sämtliche Rechte und Pflichten an dem > geerbten Gegenstand. Damit gilt er auch beim Verschenken des > Oszilloskops als Inverkehrbringer, was wiederum mit Konsequenzen > verbunden ist (zumindest viele der angesprochenen Schlauberger haben > sich wohl mit dem Thema beschäftigt, bzw. beschäftigen müssen). Daraus wurde Wegwerfgesellschafft erschaffen. Mit mehr als 13 Jahren darf man an sich überhaupt nicht selbsgebautes verkaufen oder verschenken.
Roland E. schrieb: > Noch so ein Spezi, der nicht kapiert hat, oder kapieren will, wo hier > die Gefahr liegt. Ich hab verschiedene Optionen aufgelistet. So weit konntest du aber nicht lesen, denn sonst wäre dein "Beitrag" noch sinnloser gewesen.
Martin schrieb: > Damit gilt er auch beim Verschenken des Oszilloskops als > Inverkehrbringer, Natürlich nicht. Es betrifft ausschliesslich GEWERBLICHES handeln. Das verschenken von vererbten ist nicht gewerblich.
Michael B. schrieb: > Natürlich nicht. > Es betrifft ausschliesslich GEWERBLICHES handeln. > Das verschenken von vererbten ist nicht gewerblich. Dann google dochmal mit folgendem Text: niederspannungsrichtlinie bei privaten produkten
Gerhard O. schrieb: > Ich wünsche Dir und mir, daß Dein Gerät einen Liebhaber finden wird. Zu > schade so etwas zu entsorgen und die damalige Liebesmühe in den Dreck zu > ziehen. So ist. Haben will .-)
Martin schrieb: > Dann google dochmal mit folgendem Text: > niederspannungsrichtlinie bei privaten produkten "Die CE-Kennzeichnung ist grundsätzlich nur für den gewerblichen Verkauf an Dritte verpflichtend"
Michael B. schrieb: > Martin schrieb: >> Dann google dochmal mit folgendem Text: >> niederspannungsrichtlinie bei privaten produkten > > "Die CE-Kennzeichnung ist grundsätzlich nur für den gewerblichen Verkauf > an Dritte verpflichtend" ... und weiterhin ist zu lesen: Für den rein privaten Eigenbau ohne Verkaufsabsicht greifen die EU-Richtlinien nicht. Sobald Sie das Produkt jedoch verschenken, verkaufen, vermieten oder auf sonstigem Wege in Verkehr bringen, müssen Sie alle gesetzlichen Vorgaben vollständig erfüllen.
Martin schrieb: > Michael B. schrieb: >> Martin schrieb: >>> Dann google dochmal mit folgendem Text: >>> niederspannungsrichtlinie bei privaten produkten >> >> "Die CE-Kennzeichnung ist grundsätzlich nur für den gewerblichen Verkauf >> an Dritte verpflichtend" > > ... und weiterhin ist zu lesen: > > Für den rein privaten Eigenbau ohne Verkaufsabsicht greifen die > EU-Richtlinien nicht. Sobald Sie das Produkt jedoch verschenken, > verkaufen, vermieten oder auf sonstigem Wege in Verkehr bringen, müssen > Sie alle gesetzlichen Vorgaben vollständig erfüllen. Moin, Was ist aus "Good Old Germany" geworden? Die Papiertiger haben überhand genommen und die Bevölkerung als generell unmündig erklärt. In meiner Jugend damals wäre solche Denkweise völlig absurd angekommen. Gerhard
Gerhard O. schrieb: > Was ist aus "Good Old Germany" geworden? Du darfst nicht von ein paar paranoiden Hobbyjuristen auf das ganze Land schließen.
Gerhard O. schrieb: > Was ist aus "Good Old Germany" geworden? > > Die Papiertiger haben überhand genommen und die Bevölkerung als generell > unmündig erklärt. In meiner Jugend damals wäre solche Denkweise völlig > absurd angekommen. https://www.elektrofachkraft.de/sicheres-arbeiten/statistik-der-stromunfaelle-das-lernen-wir-daraus
Martin schrieb: > https://www.elektrofachkraft.de/sicheres-arbeiten/statistik-der-stromunfaelle-das-lernen-wir-daraus Unfälle durch gebastelte Oszilloskope: Null!
Gerhard O. schrieb: > Was ist aus "Good Old Germany" geworden? Nichts gutes, leider. Bürokratie in Extremform, die allein schon damit überlastet ist, sich selbst zu verwalten. Gerhard O. schrieb: > Die Papiertiger haben überhand genommen und die Bevölkerung als generell > unmündig erklärt. So ist es. Und das nicht nur in DE, sondern auch in Brüssel. Martin schrieb: > https://www.elektrofachkraft.de/sicheres-arbeiten/statistik-der-stromunfaelle-das-lernen-wir-daraus Was willst du jetzt damit sagen?
Johannes F. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Die Papiertiger haben überhand genommen und die Bevölkerung als generell >> unmündig erklärt. > > So ist es. Und das nicht nur in DE, sondern auch in Brüssel. https://germany.representation.ec.europa.eu/news/mythos-eu-burokraten-schreiben-die-krummung-von-gurken-vor-2019-04-24_de
H. H. schrieb: > Unfälle durch gebastelte Oszilloskope: Null! Häufigsten Unfälle bei U-Boten: Tag der offenen Tür
Martin schrieb: > und weiterhin ist zu lesen: Nein. Wer als Privatperson für den rein privaten Eigengebrauch (ohne wirtschaftliche Absichten) etwas herstellt, benötigt keine CE-Kennzeichnung. Auch der rein private Verkauf von gebrauchten Gegenständen (z. B. auf einem Flohmarkt oder Kleinanzeigen) unterliegt nicht der CE-Richtlinie, solange dies nicht im Rahmen einer regelmäßigen geschäftsmäßigen Tätigkeit erfolgt. Ja, auch verschenktes braucht CE, z.B. der Werbegeschenk-Kugelschreiber, aber nur wenn er von einem Gewerblichen verschenkt wird.
Nick schrieb: > Häufigsten Unfälle bei U-Boten: Was liefern die so? > Tag der offenen Tür Das Lager stets abschließen!
Sepp H. schrieb: > Erledigt Was genau heißt "Erledigt"? Hast du das schöne selbstgebaute Oszilloskop jetzt an den Marsufanten verschenkt, oder behältst du es aus sentimentalen Gründen jetzt doch lieber selbst? Interessant ist auch das passend abgesägte aufgeklebte Stahlrohr vor der Bildröhre. Man sieht sogar noch den Sägeschnitt durch die graue Grundierung schimmern! An dem Rechtecksignal erkennt man auch, dass der Elektronenstrahl leicht nach rechts unten verläuft! Man kann es dadurch beheben, indem man den Kathodenstrahlablenkmagneten auf dem Glasbildröhrenhals wieder ein paar Grad zurückdreht. Dann ist das Problem wie von Geisterhand einfach gelöst.
Nick schrieb: > > Häufigsten Unfälle bei U-Boten: > Tag der offenen Tür Deine These würde mich jetzt schon brennend interessieren!
Hallo Michael B. Du solltest für Dich die Begriffe CE-Kennzeichnung, Niederspannungsrichtlinie und Inverkehrbringer einmal klären. Dann wirst Du herausfinden, dass der Flohmarktverkäufer nicht der Inverkehrbringer sein muß und der Kugelschreiber kein CE-Zeichen benötigt. Auch erklärt Dein Beitrag nicht, wieso die Niederspannungsrichtline beim besagtem Oszilloskop nicht zwingend eingehalten werden muß.
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Moin, Es ist wichtig, was technische Sicherheit betrifft, das Kind nicht mit dem Bad auszuschütten. Was ich damit sagen will, daß ich durchaus die positiven Änderungen im Umgang mit gefährlicher Technik begrüße. Auch ich sehe darauf, meine Eigenbaugeräte intern berührungssicher zu gestalten und auch die sonstigen normalen Sicherheits-Gepflogenheiten als Amateur "nachzuahmen". Somit können auch Eigenbaugeräte für die Praxis sicher genug sein. Aber schöne Eigenbaugeräte zu entsorgen, nur weil sie den gegenwärtigen gebräuchlichen Anforderungen nicht ohne gewisse Anpassungen genügen, find ich schade. Wer so einen Oszi haben will, weiß bestimmt auch damit umzugehen und ersetzt es mit einem dreipoligen Netzkabel. Ich nehme an, dass der vorherige Erbauer oder Besitzer nicht durch einen Stromschlag desselben Gerätes in die ewigen Jagdgründe übersiedelt ist;-) Auch die teuren HP oder Tektronix Messgeräte der früheren Jahre würden die gängigen Sicherheitsvorschriften einfach nicht mehr erfüllen, weil sie in einem Zeitalter entwickelt worden, weil die angezogenen Vorschriften einfach noch nicht in der heutigen Fülle existierten und es nur ihrem Status als professionelle Laborgeräte verdankten im Umlauf gebracht zu werden. Solche Gebraucher wissen natürlich wie man sich zu verhalten hat, wenn man die Hauben öffnet und sie reparieren oder kalibrieren möchte. Was die damalige (Röhren) Konsumertechnik betrifft, gab es auch bemerkenswerte Unregelmässigkeiten. Man denke nur an die ehemaligen Allstromgeräte, Fernseher wo die elektrische Trennung durch funktionierende Trennkomponenten wie Papier Kondensatoren erfüllt werden musste. Nach Abnahme der schützenden Abdeckungen waren die Geräte auf Grund der intern vorherrschenden hohen Spannungen ausnahmslos lebensgefährlich. Trotzdem sind damals die Radio und Fernsehtechniker nicht durch Stromschläge wie die Fliegen ausgestorben und litten deshalb an Nachwuchsmangel. Man wusste eben damit umzugehen. Aus heutiger Sicht sicherlich unvorstellbar. Aber es war eben so. Und es ist gut, daß wir heute strengere Anforderungen erfüllen müssen oder sollen. Das gilt natürlich auch für den Selbstbau unserer Geräte. Abgesehen davon ist die Natur vieler Selbstbaugeräte völlig anders und erlaubt den Einsatz von vorschriftsmäßig abgenommenen Netzteilen. Jedenfalls hoffe ich, daß der Oszi nicht seinen Maker im Entsorgungshof findet. Gruß, Gerhard
Martin schrieb: > Auch erklärt Dein Beitrag nicht, wieso die > Niederspannungsrichtline beim besagtem Oszilloskop nicht zwingend > eingehalten werden muß. Hättest die Niederspannungsrichlinie lesen sollen. Aber sowas können paranoide Hobbyjuristen ja nicht.
Marcel V. schrieb: > Interessant ist auch das passend abgesägte aufgeklebte Stahlrohr vor der > Bildröhre. Man sieht sogar noch den Sägeschnitt durch die graue > Grundierung schimmern! Ah, das spricht der Materialwissenschaftler mit JPEG-Zusatzzertifizierung! Für mich ist das eher graues ABS, schnöde zusammengeklebt. Marcel V. schrieb: > Man kann es dadurch beheben, indem man den > Kathodenstrahlablenkmagneten auf dem Glasbildröhrenhals wieder ein paar > Grad zurückdreht. Andere drehen einfach die Röhre, ausser sie finden das Poti für die "trace rotation".
Nick schrieb: > Für mich ist das eher graues ABS, schnöde zusammengeklebt. Gab es das schon zur Entstehungszeit dieses Gerätes? Auf ca. 5 Uhr meine ich etwas zu erkennen, was eine Schweißnaht sein könnte.
Johannes F. schrieb: > Nick schrieb: >> Für mich ist das eher graues ABS, schnöde zusammengeklebt. > > Gab es das schon zur Entstehungszeit dieses Gerätes? Gab es schon, aber es handelt sich bestimmt um PVC. > Auf ca. 5 Uhr meine ich etwas zu erkennen, was eine Schweißnaht sein > könnte. Da wird beim Schnitt der letzte Rest gebrochen sein.
Martin schrieb: > Du solltest für Dich die Begriffe CE-Kennzeichnung, > Niederspannungsrichtlinie und Inverkehrbringer einmal klären. Du klingst wie Schwurbeldieter: Einfach mal Begriffe in den Raum stellen und hoffen, dass sich keiner die Mühe macht, das wirklich nachzulesen. Die Niederspannungsrichtlinie finden wir hier: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32014L0035 Und da lesen wir dann mal nach, wie das Inverkehrbringen definiert ist: > "Inverkehrbringen": die erstmalige Bereitstellung eines elektrischen > Betriebsmittels auf dem Unionsmarkt Etwas vage, aber dafür gibt es praktischerweise auch eine Definition: > "Bereitstellung auf dem Markt": jede entgeltliche oder unentgeltliche > Abgabe eines elektrischen Betriebsmittels zum Vertrieb, Verbrauch oder > zur Verwendung auf dem Unionsmarkt im Rahmen einer Geschäftstätigkeit Die letzten 4 Worte bitte auf der Zunge zergehen lassen. Da für uns EU-Richtlinien nicht unmittelbar gelten, sondern in nationales Recht umgesetzt werden müssen, gucken wir jetzt sicherheitshalber nochmal ins ProdSG: > Dieses Gesetz dient der Umsetzung der im Folgenden genannten > Richtlinien und ist anzuwenden, wenn im Rahmen einer Geschäftstätigkeit > Produkte aus dem Anwendungsbereich dieser Richtlinien auf dem Markt > bereitgestellt, ausgestellt oder erstmals verwendet werden Wieder die besagten 4 Worte. Mit einem passenden Hinweis dürfte das Oszilloskop übrigens sogar gewerblich verkauft werden, denn das ProdSG ist unter anderem nicht anwendbar auf > gebrauchte Produkte, die vor ihrer Verwendung instandgesetzt oder > wiederaufgearbeitet werden müssen, sofern der Wirtschaftsakteur > denjenigen, an den sie abgegeben werden, darüber ausreichend unterrichtet
Martin schrieb: > Auch erklärt Dein Beitrag nicht, wieso die Niederspannungsrichtline beim > besagtem Oszilloskop nicht zwingend eingehalten werden muß. Es reicht, wenn mein Beitrag klärt, dass du habebüchenen Stuss schreibst.
Nick schrieb: > Für mich ist das eher graues ABS, schnöde zusammengeklebt. Das kann natürlich auch sein. Nick schrieb: > Andere drehen einfach die Röhre, ausser sie finden das Poti für die > "trace rotation". Die Einstellung "Trace Rotation" (TR), zu Deutsch "Strahldrehung", meist mit dem Schraubendreher auf der Frontplatte einstellbar gestaltet, ist auf diesem Oszilloskop nicht vorhanden! Stattdessen befinden sich direkt unter der Bildröhre zwei andere Einstellmöglichkeiten, nämlich Schärfe und Astigmatismus, wobei ich der Meinung bin, dass das beides das Gleiche ist! Es kann also sein, dass einer dieser beiden Einsteller einfach nur falsch von Hand beschriftet wurde und in Wirklichkeit die Strahldrehung damit gemeint ist.
Marcel V. schrieb: > An dem Rechtecksignal erkennt man auch, dass der Elektronenstrahl leicht > nach rechts unten verläuft! Man kann es dadurch beheben, indem man den > Kathodenstrahlablenkmagneten auf dem Glasbildröhrenhals wieder ein paar > Grad zurückdreht. Dann ist das Problem wie von Geisterhand einfach > gelöst. Marcel V. schrieb: > Die Einstellung "Trace Rotation" (TR), zu Deutsch "Strahldrehung", meist > mit dem Schraubendreher auf der Frontplatte einstellbar gestaltet, ist > auf diesem Oszilloskop nicht vorhanden! > > Stattdessen befinden sich direkt unter der Bildröhre zwei andere > Einstellmöglichkeiten, nämlich Schärfe und Astigmatismus, wobei ich der > Meinung bin, dass das beides das Gleiche ist! Es kann also sein, dass > einer dieser beiden Einsteller einfach nur falsch von Hand beschriftet > wurde und in Wirklichkeit die Strahldrehung damit gemeint ist. Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, warum der Strahl nach rechts absinkt. a. Die Röhre ist nicht gerade zum Raster justiert. b. Die Röhre hat keine MU-Metallabschirmung und fängt sich magn. Fremdfeld ein - Stahlgehäuse könnte ein kleines Gleichfeld aufgebaut haben. c. Was verstehst du unter einem Kathodenstrahlablenkmagneten ? Der Kathodenstrahl wird von Ablenkplattenpaaren abgelenkt. Wenn das Poti für die "Trace Rotation" nicht da ist, ist es ja vielleicht innen oder es ist eine sehr alte Röhre - da gab es die Spule für die Strahldrehung nicht. Der Unterschied zwischen Schärfe(Fokus)-einsteller und Astigmatismuseinsteller ist ganz eindeutig: Mit dem Focuseinsteller wird der Strahl scharf -also nicht verwaschen eingestellt. Mit dem Astig-Einsteller wird die Rundheit des Strahlpunktes (z.B. bei X/Y-Betrieb) eingestellt. Gruß Hans
Hmmm schrieb: > Die Niederspannungsrichtlinie finden wir hier: > https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32014L0035 > > Und da lesen wir dann mal nach, wie das Inverkehrbringen definiert ist: > >> "Inverkehrbringen": die erstmalige Bereitstellung eines elektrischen >> Betriebsmittels auf dem Unionsmarkt > > Etwas vage, aber dafür gibt es praktischerweise auch eine Definition: > >> "Bereitstellung auf dem Markt": jede entgeltliche oder unentgeltliche >> Abgabe eines elektrischen Betriebsmittels zum Vertrieb, Verbrauch oder >> zur Verwendung auf dem Unionsmarkt im Rahmen einer Geschäftstätigkeit Ich sprach bisher immer nur vom Inverkehrbringer, die Definition dazu hast Du korrekt angegeben. Entgegen Deiner weiteren Behauptung muß der Inverkehrbringer aber nicht zwangsläufig einer Geschäftstätigkeit nachgehen und sein Produkt auf dem Markt bereitstellen. Du verbindest hier zwei eigentlich unabhängige Definitionen. Das klingt zwar nach Haarspalterei, führt aber dazu, dass man auch ohne Geschäftsinteresse Inverkehrbringer sein kann. Somit bleibt es dabei, dass das hier auf einer kommerziellen Seite angebotene Oszilloskop sämtlichen Vorgaben entsprechen muß, die u.A. in der Niederspannungsrichtlinie definiert sind.
Johannes F. schrieb: > Gab es das schon zur Entstehungszeit dieses Gerätes? ABS wurde 1948 patentiert und 1954 von Borg-Warner kommerziell auf dem Markt eingeführt. Sagt wiki-schlau-pedia. Im Bild imagepipe_2 seh ich einen Transistor.
Martin schrieb: > Somit bleibt es dabei, dass das hier auf einer kommerziellen Seite > angebotene Oszilloskop sämtlichen Vorgaben entsprechen muß, die u.A. in > der Niederspannungsrichtlinie definiert sind. Und es bleibt dabei: Du bist ein paranoider Hobbyjurist.
Nick schrieb: > Im Bild imagepipe_2 seh ich einen Transistor. Unglaublich! Sollte es in den späten 1960ern tatsächlich schon Transistoren gegeben haben?
Marcel V. schrieb: > Die Einstellung "Trace Rotation" (TR), zu Deutsch "Strahldrehung", meist > mit dem Schraubendreher auf der Frontplatte einstellbar gestaltet, ist > auf diesem Oszilloskop nicht vorhanden! Und wenn er die im Gerät hat. So oft musste ich da noch nicht dran rumdrehen. Marcel V. schrieb: > nämlich Schärfe und Astigmatismus, wobei ich der > Meinung bin, dass das beides das Gleiche ist! Ja, disqualifizier nur weiter. Weitere Antworten an dich scheinen mir sinnlos. Kümmere dich lieber um Themen von denen du zumindest ansatzweise Ahnung hast. Ausser es ist dummes Daherreden.
H. H. schrieb: > Unglaublich! Sollte es in den späten 1960ern tatsächlich schon > Transistoren gegeben haben? Zumindest erst nach ABS.
Gerhard O. schrieb: > Moin, > > Es ist wichtig, was technische Sicherheit betrifft, das Kind nicht mit > dem Bad auszuschütten. Wie so oft hat Gerhard hier vieles schon völlig richtig erklärt. Ich habe in den 70ern auch so einen "Oskar" gebaut und natürlich hatte der einen Schutzleiteranschluß ! Es gab ja z.B. von Grundig den MO20 in beiden Ausführungen: Schutzklasse I und nach eigener Wahl Kl. II . Ich habe beide Geräte noch in meinem Altgerätebestand/"Museum". Ich würde mich nicht scheuen, mit dem MO20 mit KL. II auch in einem guten alten Röhren-FFs zu messen - ich habe das gelernt und es war nicht immer möglich einen schweren Schutztrenntrafo mit zum Kunden zu schleppen - außer man hatte einen AZuBi dabei ;-)) Der Netztrafo war/ist bei solchen Geräten auch damals schon mit 2,5 bzw. 4 kV geprüft worden und ich bin sicher, dass die Hersteller da nicht nur einige Minuten geprüft haben - die haben da einige Tage (auch mit Klimakammer) Langzeitversuche gemacht. Aber heute gibt´s ja auch schon Geräte mit Betrieb über Akku. Gruß Hans
Andreas M. schrieb: > Was ist das? :-) ;-)) Das ist/war ein Farb-Fern-seh-Gerät mit einer Kathodenstrahlröhre die 3 Kathoden hatte. Damit wurden die 3 Grundfarben in einem definierten Sättigungsverhältnis dargestellt und damit hattest du ein schönes, weiches Farbbild. Uuuund - diese Geräte haben noch ca. 15 Jahre gut funktioniert ! ! ! (-besonders wenn wir da einmal "´reingeschaut" hatten und die Serienfehler beseitigt hatten. ;-)) )
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Hans-Joachim S. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Moin, >> Es ist wichtig, was technische Sicherheit betrifft, das Kind nicht mit >> dem Bad auszuschütten. > > Wie so oft hat Gerhard hier vieles schon völlig richtig erklärt. > Ich habe in den 70ern auch so einen "Oskar" gebaut und natürlich hatte > der einen Schutzleiteranschluß ! Es gab ja z.B. von Grundig den MO20 in > beiden Ausführungen: Schutzklasse I und nach eigener Wahl Kl. II . Ich > habe beide Geräte noch in meinem Altgerätebestand/"Museum". Ich würde > mich nicht scheuen, mit dem MO20 mit KL. II auch in einem guten alten > Röhren-FFs zu messen - ich habe das gelernt und es war nicht immer > möglich einen schweren Schutztrenntrafo mit zum Kunden zu schleppen - > außer man hatte einen AZuBi dabei ;-)) > Der Netztrafo war/ist bei solchen Geräten auch damals schon mit 2,5 bzw. > 4 kV geprüft worden und ich bin sicher, dass die Hersteller da nicht nur > einige Minuten geprüft haben - die haben da einige Tage (auch mit > Klimakammer) Langzeitversuche gemacht. Aber heute gibt´s ja auch schon > Geräte mit Betrieb über Akku. > Gruß > Hans richtig Hans, und aus ähnlichen Gründen waren in vielen der damaligen Werkstätten die Oszilloskope von Philips, die in etlichen die SK II ab Werk hatten. heute wie Du richtig sagst gibt es mehr alternativen. denn ein Tektronix,465 mit Option 7 (12....28V ) DC und nicd Akku Pack brachte es auch auf 20kg Gesamtgewicht. ich erinnere mich gut an die schlepperei.👍😃
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Nick schrieb: > Häufigsten Unfälle bei U-Boten: > Tag der offenen Tür Wie versenkt man ein ostfriesisches U-Boot? Ans Bullauge klopfen. Irgendwer macht schon auf...
Mich wollten sie damals nicht für den U-Bootdienst mustern, weil ich immer bei offenen Fenster schlafe... ;-)
Reinhard R. schrieb: > Mich wollten sie damals nicht für den U-Bootdienst mustern, weil ich > immer bei offenen Fenster schlafe... ;-) Peter N. schrieb: > Ans Bullauge klopfen. Zeigt mir mal bitte ein (militärisches) U-Boot mit Fenster/Bullauge. In dem lahmen Witz geht es ja mit Sicherheit um militärische U-Boote. Deren "Fenster" sind von ganz anderer Natur..
Korax K. schrieb: > Reinhard R. schrieb: >> Mich wollten sie damals nicht für den U-Bootdienst mustern, weil ich >> immer bei offenen Fenster schlafe... ;-) > > Peter N. schrieb: >> Ans Bullauge klopfen. > > Zeigt mir mal bitte ein (militärisches) U-Boot mit Fenster/Bullauge. In > dem lahmen Witz geht es ja mit Sicherheit um militärische U-Boote. Deren > "Fenster" sind von ganz anderer Natur.. Da wär gar niemals nie niemand drauf gekommen!
> Zeigt mir mal bitte ein (militärisches) U-Boot mit Fenster/Bullauge. Russische U-Boote der Foxtrott-Klasse. Und nein, die wurden nicht mit Fenstern konstruiert das sich der Gegner beim Anblick tot lacht: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Foxtrot_class_submarines?uselang=de#/media/File:A_port_bow_view_of_a_Soviet-built_Cuban_Foxtrot_class_patrol_submarine_underway.jpg Den Grund dafür kennt der Sturmvogel: https://www.youtube.com/shorts/36bfER8Yvso
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Hallo Ralf X. und Gerhard O. Ralf X. schrieb: >> Als Nachlassempfänger übernimmt er sämtliche Rechte und Pflichten an dem >> geerbten Gegenstand. Damit gilt er auch beim Verschenken des >> Oszilloskops als Inverkehrbringer, was wiederum mit Konsequenzen >> verbunden ist (zumindest viele der angesprochenen Schlauberger haben >> sich wohl mit dem Thema beschäftigt, bzw. beschäftigen müssen). > Daraus wurde Wegwerfgesellschafft erschaffen. Nein. Die "Wegwerfgesellschaft" ist eigentlich die ursprünglichste Form der Gesellschaft. Die Jäger und Sammler der Steinzeit griffen sich irgendetwas, was ihnen sinnvoll zu verwenden erschien, und ließen es einfach fallen oder liegen, wenn sie keinen Bedarf mehr daran hatten. Ausnahmen gab es nur für Objekte, denen sie aufgrund der mühevollen Herstellung oder der beigeschriebenen magischen Eigenschaften besonderen Wert zugestanden. Selbt bei Pfeilspitzen aus Feuerstein machten sie sich oft nicht die Mühe, diese aus der Beute zu lösen, wenn sie sich z.B. zwischen Wirbelknochen verkeilte. Das Problem unserer heutigen "Wegwerfgesellschaft" ist das, dass wir zum einen Resorcen unwiederbringlich verbrauchen, und zum anderen der Abfall in solchen Mengen und in einer Qualität anfällt, dass er problematisch ist. Dass die Wegwerfgesellschaft unsere ursprünglichste Gesellschaftsform ist, macht es ja gerade so schwer, davon loszukommen. Gerhard O. schrieb: > Was ist aus "Good Old Germany" geworden? > > Die Papiertiger haben überhand genommen und die Bevölkerung als generell > unmündig erklärt. Leider ist die Gesellschaft und die Technologie derart komplex geworden, dass die Bevölkerung im Vergleich dazu tatsächlich als unmündig zu betrachten ist. Leider gibt es dementsprechend auch keine reale oder auch juristische Person, die fähig UND vertrauenswürdig genug wäre, die Vormundschaft zu übernehmen. Sei misstrauisch gegenüber jedem, der behauptet, das zu können. ;O) Daraus folgt, das nur weiteres Durchwursteln übrig bleibt. Mit den ganzen Werkzeugen, wie Bildung und Demokratie, die die Menschheit aus Verzweiflung darüber erdacht hat. > In meiner Jugend damals wäre solche Denkweise völlig > absurd angekommen. In Deiner (und meiner) Jugend hier in Deutschland hatten Beamte einen wesentlich höheren sozialen Status als heute. ;O) Mit freundlichem Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
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Bernd W. schrieb: > Dass die Wegwerfgesellschaft unsere ursprünglichste Gesellschaftsform > ist, macht es ja gerade so schwer, davon loszukommen. Naja. Es gab zwischendurch eine mehrere Jahrhunderte andauernde Phase, in der Gebrauchsgegenstände von den allermeisten Menschen so lange wiederverwendet und ggf. repariert wurden, wie es nur irgendwie möglich war. Hausrat und teils auch Kleidung (der gute Sonntagsanzug) wurden von Generation zu Generation weiter vererbt. Da wurden kaputte Schuhe noch zum Schuster gebracht und Strümpfe gestopft. Es ist also nicht so, daß es nachhaltiges und ressourcenschonendes Handeln noch nie gegeben hätte. Nur gab es diese Begriffe damals noch nicht.
Gerhard O. schrieb: > Die Erdung de Gehäuses > lässt sich ja leicht nachrüsten - ist doch wirklich kein Thema. Das ist wohl wahr. Allerdings wird auch niemand gleich umfallen, wenn alles ordentlich aufgebaut ist. Das Teil wurde doch ganz bestimmt viele Jahre genutzt. Wir haben seinerzeit unsere Oszis mit Spezialkabeln alle erdfrei gemacht, weil man ansonsten wegen Erdschleifen nicht vernünftig messen konnte.
Johannes F. schrieb: > Naja. Es gab zwischendurch eine mehrere Jahrhunderte andauernde Phase, > in der Gebrauchsgegenstände von den allermeisten Menschen so lange > wiederverwendet und ggf. repariert wurden, wie es nur irgendwie möglich > war. Aber nicht bei technischen Geräten, schon garnicht bei elektronischen Geräten. Nach einer bestimmten Zeit ist der Krempel einfach nichts mehr wert. So schmerzlich es auch ist, die Technik veraltet rasend und ist dann einfach nichts mehr wert. Sinclair ZX80, ZX81, 286er, 386er,Pentium u.s.w. Wer will/braucht heutzutage sowas noch? Ich habe noch sehr viele Geräte aus meiner vergangenen Lebenszeit. Sind alle nurnoch aus Nostalgie-Gründen und auch nur für mich perönlich von Bedeutung. Nach meinem Ableben wird vermutlich ein Entrümpelungsunternrhmrn noch ordentlich Geld verlangen für die Entsorgung.
Gerhard O. schrieb: > In meiner Jugend damals wäre solche Denkweise völlig > absurd angekommen. Diese Denkweise ist auch nach heutigen Kriterien als absurd zu bezeichnen.
Gerhard O. schrieb: > Man wusste eben damit umzugehen. Genau das ist der Punkt. Die Bedenkenträger sollte man einfach mal in Länder schicken, wo man sich um Sicherheit und Elektrosicherheit im Speziellen nicht so viele Gedanken macht. Ich war mal in Nordkorea und das was sich dort gesehen habe, war wirklich gefährlich. Das interessiert dort aber niemanden und da fasst auch keiner dran, man lebt einfach mit dem Zustand.
Marcel V. schrieb: > nämlich Schärfe und Astigmatismus, wobei ich der > Meinung bin, dass das beides das Gleiche ist! Hat zwar beides mit Schärfe zu tun, ist aber trotzdem nicht das Gleiche. DEn Astigmatismusregler brauchst Du, wenn der Schärfesteller die horizontale und die vertikale Schärfes des Strahls nicht gleichzeitig optimieren kann. Man erhält in diesem Fall keinen kreisrunden scharfen Punkt, sondern irgend etwas elliptisches. Mit dem Astigmatismusregler kann man so etwas ausgleichen. Hans-Joachim S. schrieb: > Der Unterschied zwischen Schärfe(Fokus)-einsteller und > Astigmatismuseinsteller ist ganz eindeutig: Mit dem Focuseinsteller wird > der Strahl scharf -also nicht verwaschen eingestellt. Mit dem > Astig-Einsteller wird die Rundheit des Strahlpunktes (z.B. bei > X/Y-Betrieb) eingestellt. So ist es perfekt beschrieben.
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Martin schrieb: > als Inverkehrbringer ... Den Punkt wollte ich auch schon aufbringen, aber nicht gemacht, um den Thread nicht aufzublähen. Hans schrieb: > Die Bedenkenträger sollte man einfach mal in Länder schicken, Die Nichtbedenkenträger sollte man einfach in eine Versicherung oder Anwaltskanzlei schicken, die mit solcheN eingetreteneN SchadensfälleN zu tun hat. Übrigens genau aus diesem Post zum Verpackungswahnsinn der EU kann man ableiten, wie so ein Oszi weitergegeben werden kann: https://x.com/KI_Agent/status/2068574519158038830?ref_src=twsrc%5Etfw Beim Oszi muss das Netzkabel entfernt werden. Vielleicht baust Du noch ein einfaches Teil aus. Dann verschenkst Du das Oszi zum Ausschlachten. Wenn dann einer der Beschenkten daran ein Netzkabel dranbaut und noch das entfernte einfache Teil ergänzt, dann gilt der neue Eigentümer, der Beschenkte als Hersteller und haftet dafür selbst. Netzkabel dranbauen ist wie Ettiketten auf den Karton pappen. ;)
Hans schrieb: > Hat zwar beides mit Schärfe zu tun, ist aber trotzdem nicht das Gleiche. Stimmt! Astigmatismus bedeutet, dass der Kathodenstrahl eine kürzere Distanz zur Röhrenmitte hat, als zu den äusseren Rändern der Röhre. Ohne Korrektur wäre damit die Mitte der Röhre focussierbar scharf, jedoch an den Rändern der Röhre unscharf. Also hat men eine Regelung eingenbaut die die G2-Spannung mit der Horizontalfrequenz beaufschlagt wird. Wie sehr, kann mit einem Poti eingestellt werden. That´s all
Meeeine Güte! Der TO wollte einfach nur ein Oszi verschenken. Ich verstehe nicht, warum dies derartig aufgeblasen wird. Wie kleinkariert kann man eigentlich sein !?
Johannes F. schrieb: >> Dass die Wegwerfgesellschaft unsere ursprünglichste Gesellschaftsform >> ist, macht es ja gerade so schwer, davon loszukommen. > Naja. Es gab zwischendurch eine mehrere Jahrhunderte andauernde Phase, > in der Gebrauchsgegenstände von den allermeisten Menschen so lange > wiederverwendet und ggf. repariert wurden, wie es nur irgendwie möglich > war. ~~~ ~~ ~ > Es ist also nicht so, daß > es nachhaltiges und ressourcenschonendes Handeln noch nie gegeben hätte. Auch das ist richtig. Aber die meisten Menschen empfinden einen solchen Zustand auch als Belastung und versuchen, ihn zu vermeiden. Ich kenne solches Verhalten sehr gut aus meiner Verwandschaft, die die Krisen Anfang und Mitte des 20. Jhd. durchlebt hat. Aber das führte unter dem Strich nicht zu resourcenschonendem Verhalten, sondern zu Sammelwut und Messietum. Solches Trauma bedingtes Verhalten kann auch sozial vererbt werden. > Nur gab es diese Begriffe damals noch nicht. Das wurde unter "Sparsamkeit" zusammengefasst. Und wenn wir durch die Umstände dazu dazu gezwungen sind, Sparsam zu sein, empfinden wir das als unangenehmen Zwang. Generell überschätzen wie Menschen unsere Intelligenz bzw. den "intelligenten Anteil" unseres Verhaltens sehr stark. Mit freundlichem Gruß Bernd Wiebus alias dl1eic http://www.dl0dg.de
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Als jemand, der für kleines Geld sein erstes Oszi sucht um bei Reparaturen die Sauberkeit von Spannungen und die Funktion von Schaltreglern zu überprüfen, bin ich von der OT Diskussion etwas verwirrt. Überlagert doch schon sehr. EDIT: In den tiefen der langen Beiträge versteckte sich ein ganz kurzes "Erledigt".
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Chris _. schrieb: > Meeeine Güte! Der TO wollte einfach nur ein Oszi verschenken. Ich > verstehe nicht, warum dies derartig aufgeblasen wird. Wie kleinkariert > kann man eigentlich sein !? Im µC Net ist das halt so. Da muß man selbst die Spreu vom Weizen trennen. Eigentlich dürfte man auf derartige Posts nicht antworten, aber man tut es wider besseren Wissen oftmals trotzdem.
Johannes F. schrieb: > Bernd W. schrieb: >> Dass die Wegwerfgesellschaft unsere ursprünglichste Gesellschaftsform >> ist, macht es ja gerade so schwer, davon loszukommen. > > Naja. Es gab zwischendurch eine mehrere Jahrhunderte andauernde Phase, > in der Gebrauchsgegenstände von den allermeisten Menschen so lange > wiederverwendet und ggf. repariert wurden, wie es nur irgendwie möglich > war. Hausrat und teils auch Kleidung (der gute Sonntagsanzug) wurden von > Generation zu Generation weiter vererbt. Da wurden kaputte Schuhe noch > zum Schuster gebracht und Strümpfe gestopft. Es ist also nicht so, daß > es nachhaltiges und ressourcenschonendes Handeln noch nie gegeben hätte. > Nur gab es diese Begriffe damals noch nicht. Man hat das damals aber auch nicht aus Umweltbewusstsein gemacht, sondern aus Sparsamkeit und Geldnot.
Andreas M. schrieb: > Man hat das damals aber auch nicht aus Umweltbewusstsein gemacht, > sondern aus Sparsamkeit und Geldnot. Ja und nein, es gab auch nicht alles im Überfluss und die Dinge wurden oft auch mehr wert geschätzt Andreas M. schrieb: > Hausrat und teils auch Kleidung (der gute Sonntagsanzug) wurden von >> Generation zu Generation weiter vererbt. Der feine Zwirn wurde oftmals nicht von der Stange gekauft, sondern man kaufte Stoff und brachte den zum Schneider. Da mußte man auch noch ein-/zweimal zur Anprobe hin. Es war durchaus auch zeit- und kostenaufwändig.
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Bernd W. schrieb: >> Es ist also nicht so, daß >> es nachhaltiges und ressourcenschonendes Handeln noch nie gegeben hätte. > > Auch das ist richtig. Aber die meisten Menschen empfinden einen solchen > Zustand auch als Belastung und versuchen, ihn zu vermeiden. Was für einen Zustand? Den "Zustand", nicht einfach jeden Billigmist zu kaufen, und lieber zu reparieren als neues zu kaufen? Warum sollte man das als Belastung empfinden? Bernd W. schrieb: > Aber das führte > unter dem Strich nicht zu resourcenschonendem Verhalten, sondern zu > Sammelwut und Messietum. Das ist was völlig anderes. In der Zeit, von der ich redete, hatten die allermeisten Menschen allein schon keinen Platz, um übermäßig viel Zeug anzusammeln. Viele einfache Leute hatten früher nicht mal ne eigene Wohnung, sondern eher eine Art "WG-Zimmer". Das Weitergeben und Reparieren von Dingen war einerseits eine Notwendigkeit aus Kostengründen, andererseits auch viel besser möglich als heute, da damals bei Konstruktion und Produktion Langlebigkeit und einfache Reparierbarkeit angestrebt wurde, im Gegensatz zu heute gab es noch keinen konstruierten/programmierten Ausfall. Bernd W. schrieb: > Das wurde unter "Sparsamkeit" zusammengefasst. Nein. Das war ganz einfach "normal". Andreas M. schrieb: > Man hat das damals aber auch nicht aus Umweltbewusstsein gemacht, > sondern aus Sparsamkeit und Geldnot. Ja klar. Ich würde nicht mal von "Sparsamkeit" reden, denn diese Bezeichnung impliziert, das es auch anders ginge. Das war aber lange Zeit unter den Angehörigen der "einfachen Bevölkerung" nicht der Fall.
Schorsch M. schrieb: > Aber nicht bei technischen Geräten, Doch, natürlich. Schorsch M. schrieb: > schon garnicht bei elektronischen > Geräten. Auch bei denen. In der DDR war es üblich, elektronische Konsumgeräte wie Fernseher und Radios zur Reparatur zu bringen. Weil die neu sehr teuer waren (etwa ein Monatslohn oder mehr), prinzipiell sehr lange Lebensdauer hatten, und es auch Reparatur-Annahmestellen dafür gab. Wie lange das im Westen so war, weiß ich nicht. Schorsch M. schrieb: > Sinclair ZX80, ZX81, 286er, 386er,Pentium u.s.w. Wer will/braucht > heutzutage sowas noch? Computer sind ein Spezialfall, weil die technische Entwicklung im Vergleich zur Lebensdauer eines EDV-Gerätes extrem schnell war. Das ist aber nicht überall so, bzw. müßte es theoretisch nicht so sein.
> In der DDR war es üblich, elektronische Konsumgeräte wie > Fernseher und Radios zur Reparatur zu bringen. Weil die neu sehr teuer > waren (etwa ein Monatslohn oder mehr), prinzipiell sehr lange > Lebensdauer hatten, und es auch Reparatur-Annahmestellen dafür gab. Oder der damals noch aktive "Fernsehfritze" des Ortes kam vorbei. Mit dem geringen Motorisierungsgrad in der Ostzone war es schon ein logistisches Problem, eine zentnerschwere Fernsehkiste zur Reparatur zu schaffen. Für Bunt-Fernseher wurden schon mal Preise in Höhe eines halben Jahreslohns aufgerufen: https://www.ddr.center/preise/elektroger%C3%A4te.html
Bradward B. schrieb: > Mit dem geringen Motorisierungsgrad in der Ostzone war es schon ein > logistisches Problem, eine zentnerschwere Fernsehkiste zur Reparatur zu > schaffen. Ja, das stimmt. Bei Fernsehgeräten und Röhrenradios hat man natürlich den "Mechaniker", wie er teils noch genannt wurde, kommen lassen. Ich dachte bei dem "zur Reparatur bringen" eher an (Transistor-)Radios u.a. kleinere Geräte. In deren damaligen Gebrauchsanweisungen wurden ja sogar die möglichen Adressen genannt. Das lange leerstehende Gebäude des einstigen "VEB Telelux" in meiner Geburtsstadt wurde in den 2010er-Jahren abgerissen.
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